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Beim Freiburger Film Forum geht es um Kulturen der ganzen Welt

Emma Tries & Julia Stulberg

Vom 28. Mai bis zum 2. Juni findet im Kommunalen Kino das Freiburger Film Forum statt. Dieses Jahr werden unter dem Motto "Festival of Transcultural Cinema" dokumentarische Filme von 25 internationalen Filmschaffenden gezeigt.

Sechs Tage lang findet im Kommunalen Kino im Alten Wiehrebahnhof das Freiburger Film Forum statt. Vom 28. Mai bis zum 2. Juni werden hier Filme von 25 internationalen Filmemachern gezeigt.


Ein Festival der Kulturen und der Diversität

Seit 1985 findet das Film Forum alle zwei Jahre statt, dieses Jahr steht das Festival unter dem Motto "Transcultural Cinema". Die gezeigten Filme legen ihr Augenmerk auf 22 verschiedene Länder und die Geschichten, die ihre Menschen erzählen. Der Titel verspricht ein vielfältiges Programm, das einen kritischen Blick auf Umwälzungsprozesse in verschiedensten Ländern und deren Folgen für Gesellschaft und Kultur wirft. Unter dem Schwerpunkt Fortschritt und Verdrängung behandeln die Filme unter anderem Themen der postkolonialen Entwicklung, Migration und des Aufbruchs. Letzteres greift der Film zum Festivalauftakt auf. Tanzania Transit zeigt eine Reise mit dem Zug durch Tansania und porträtiert Leute aus verschiedensten Gesellschaftsschichten.

Unsere Tipps für das Freiburger Film Forum 2019


Demian (Dienstag, 28. Mai, 19 Uhr)

Der gebürtige Kameruner Demian Fobasso hat vier Jahre in Deutschland gelebt. Nachdem er die Berufsschule mit Bestnoten beendet hat, war er gerade dabei, seine Aufenthaltsgenehmigung zu verlängern, um einen Job in Deutschland anzustreben. Unerwartet wurde er von der Polizei festgenommen und in Handschellen am Frankfurter Flughafen in ein Flugzeug in Richtung Kamerun gesetzt. Seine Heimat ist Kamerun schon lange nicht mehr. Allein versucht er sich dort mit dem Verkauf von Uhren über Wasser zu halten. In dem Dokumentarfilm von Marc Sebastian Eils zeigt Demian sein neues Leben in seiner vermeintlichen Heimat. Es thematisiert Integration und geht der Frage "Was passiert nach der Abschiebung?" nach.

Faire-part (Mittwoch, 29. Mai, 22 Uhr)

Faire-part zeigt die Bemühungen zweier belgischer und zweier kongolesischer Filmemacher, die postkoloniale Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo Kinshasa zu porträtieren. Bis 1960 war die DR Kongo eine belgische Kolonie, weswegen die Regisseure auf unterschiedlichen Seiten der Geschichte stehen. Sie dokumentieren Performance Art von kongolesischen Künstlern, zu Themen, die die Bevölkerung bewegen, wie zum Beispiel sexueller Missbrauch und Ausbeutung der afrikanischen Länder. Gleichzeitig zeigen sich auch die verschiedenen Hintergründe und Herangehensweisen der Filmemacher. Durch diese außergewöhnliche Kollaboration entstehen eindrucksvolle Bilder und Gespräche.

Waiting For The Carnival (Samstag, 1. Juni)

Toritama, eine Kleinstadt im Nordosten Brasiliens, betitelt sich selbst als Hauptstadt der Jeans. Dort werden Millionen von Jeanshosen im Jahr produziert, meistens in familiengeführten, kleinen Betrieben. Der Regisseur Marcelo Gomes begibt sich in dem Dokumentarfilm "Waiting for the Carnival" auf die Suche nach seinen Kindheitserinnerungen. Das Rattern der Nähmaschinen ist allgegenwärtig. Nur einmal im Jahr verstummt es, wenn alle ans Meer fahren und Karneval feiern. Doch diesen Luxus können sich im im Schwellenland Brasilien nicht alle leisten. Der eine oder andere Kühlschrank oder Fernseher landet kurz vor Karneval auch beim Pfandleiher.

Nicht nur Filme werden gezeigt

Unter den vielen Programmpunkten des Film Forums sind nicht nur Filmvorstellungen zu finden. Am 1. Juni findet im E-Werk das Filmkonzert "Survival Strategies for Cold Countries" statt, das Kollektiv Shortfilmlivemusic unterstreicht dokumentarische Aufnahmen mit Live-Musik. Im Vordergrund steht das Thema Migration früher und heute. Am 2. Juni gibt es ein Panelgespräch zum Thema Restitution – die Rückgabe musealer Artefakte an ehemalige Kolonien.

Ehrengast dieses Jahr ist die norwegische Ethnologin und Filmemacherin Lisbet Holtedahl. Am Freitag, den 31. Mai, wird sie eine Masterclass zur Anthropologischen Filmarbeit halten.
Verlosung

fudder verlost unter allen Mitgliedern im Club der Freunde 3 Freikarten für das Freiburger Film Forum für Filme eurer Wahl.

Mitglied in fudders Club der Freunde kannst Du hier werden. Um zu gewinnen, schicke eine E-Mail mit deinem Namen und dem Betreff "Film Forum" an gewinnen@fudder.de.

Sollten keine Club-Mitglieder an der Verlosung teilnehmen, werden die Karten unter den restlichen Einsendungen verlost. Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist Freitag, 31. Mai, um 9 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

Außerdem verlost fudder unter allen Mitgliedern im Club der Freunde 5 Freikarten für das Filmkonzert "Survival Strategies for Cold Countries" am 1. Juni im E-Werk.

Um zu gewinnen, schicke eine E-Mail mit deinem Namen und dem Betreff "Survival" an gewinnen@fudder.de.

Sollten keine Club-Mitglieder an der Verlosung teilnehmen, werden die Karten unter den restlichen Einsendungen verlost. Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist Freitag, 31. Mai, um 9 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

  • Was: Freiburger Film Forum – Festival of Transcultural Cinema
  • Wo: Kommunales Kino
  • Wann: 28. Mai bis 2. Juni
  • Eintritt: Einzelticket: 9 Euro / 7 Euro ermäßigt

    Festivalpass: 95 Euro / 80 Euro ermäßigt