Bald fünf neue Slackline-Anlagen in Freiburg

Simone Lutz

In den nächsten Wochen werden im Freiburger Stadtgebiet fünf neue, fest installierte Slacklining-Anlagen errichtet. Damit sollen Bäume geschont werden, die beim Slacklining Schaden nehmen könnten. Wo die neuen Anlagen hinkommen:



Slacklining: eigentlich eine feine Sache. Zwischen Bäumen werden breite Bänder festgezurrt, darauf balancieren dann die Slackliner oder üben akrobatische Kunststücke. Die Trendsportart ist vor allem bei jungen Leuten populär.


Das Problem ist nur: Slacklining kann Bäume kaputtmachen. Durch Risse an der Borke können Pilze eindringen und den Baum schädigen. Zudem liegen unter der Borke die hochempfindlichen Leitungsbahnen des Baumes, die Wasser und Nährstoffe von der Wurzel zur Krone transportieren. Wenn die Bahnen gequetscht werden, können sie absterben und die Nährstoffversorgung des Baumes ist unterbrochen.

Deswegen haben einige Städte wie Köln oder Stuttgart Slacklining zwischen Bäumen auf ihrem Gebiet verboten. In Freiburg hat sich die Stadtverwaltung entschieden, fest installierte Slacklining-Anlagen mit Pfosten aus kostengünstigem Robinienholz oder Stahl anzulegen. Drei gibt es bereits, die Erste wurde Ende Juli 2011 während der Freiburger Leuchtsportnacht am Sandfangweg eröffnet; zwei weitere sind im Herbst darauf im Eschholzpark und in den Inneren Elben (St. Georgen) entstanden.

Am 20. Juni wird die erste der fünf neuen Anlagen im Stadtgarten aufgebaut. Es folgen Slacklining-Anlagen am Spielkrater im Seepark, beim Jugendzentrum hinter dem Spielplatz in der Bozenerstraße, am Ostufer des Dietenbachsees und an den Spielstationen beim Grünkeil im Rieselfeld.

Slackline-Anlagen in Freiburg

(Grün: Bestehende Anlagen; Rot: Geplante Anlagen)  
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[Foto: Carlotta Huber]