Badminton wird auch in Freiburg immer beliebter

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Badminton erfreut sich auch in Freiburg steigender Beliebtheit. Der schnelle Sport am Netz trainiert Körper und Geist, ist gesund und der Einstieg ist sehr einfach. Was man dafür braucht, woher man die Ausrüstung bekommt und wo man am besten spielen kann:



In Deutschland regiert zwar König Fußball, aber daneben widmen sich viele Bundesbürger anderen Sportarten, die sich berechtigterweise ihren Platz erobern konnten. Dazu gehört das schnelle Federballspiel Badminton.


In Freiburg fördert beispielsweise der BC Hochdorf e.V. diesen Sport. Als Wettkampf- und Freizeitsport bietet die Freie Turnerschaft 1844 (FT1844) Badminton an und auch im Sportpark Freiburg an der Ensisheimer Straße 5 (Stadtteil Mooswald) ist eine Badmintonhalle vorhanden.

Badminton ist nicht Federball!

Viele Menschen verwechseln den Sport mit Federball, da Schläger und Federball (der sogenannte „Shuttlecock“) ähnlich sind. Badminton ist aber ein Wettkampfsport. Bei den schnellen Ballwechseln versuchen die Gegner, den Ball regelgerecht über das Netz zu befördern, ohne dass der Kontrahent ihn erwischen kann.

Sobald der Shuttlecock den Boden berührt, hat der Schlagende einen Punkt erzielt. Ein Satz ist beendet, wenn ein Spieler oder eine Partei 21 Punkte erzielt hat – und die werden durch Fehler des Gegners bewirkt. Beim Federball hingegen ist es das Ziel, einen ununterbrochenen, möglichst lang andauernden Ballwechsel zu erreichen, wofür die Spieler zusammen-, also nicht gegeneinander spielen müssen.

Badminton ist ein sogenanntes Rückschlagspiel, welches entweder von zwei Personen gegeneinander oder von vier Personen im Doppel und Mixed betrieben werden kann. Mit seinen Voraussetzungen, etwa dem in 1,55 m Höhe gespannten Netz und den Schlägern ähnelt es in gewisser Weise dem Tennis. Ein Tennisschläger ist aber viel schwerer, der Untergrund ist ein anderer, das Spielfeld ist größer und natürlich fliegt ein Tennisball ganz anders, als ein Federball.

Wie kann ich Badminton ausprobieren?

Badminton ist bei vielen Deutschen beliebt, da die Spieler wenige Voraussetzungen benötigen, um es zu spielen. Eng anliegende Kleidung und rutschfeste, atmungsaktive Schuhe sind – wie bei anderen Sportarten auch – notwendig. Equipment gibt's bei vielen spezialisierten Sport-Webshops wie Captain-Racket.de. Bereits ab 15 Euro kann man Einsteiger-Schläger renommierter Marken wie Victor, Oliver, Karakal, carlton und RSL erwerben. Die Federbälle kosten pro Stück etwa einen Euro.

Badminton wird meistens in der Halle gespielt. Die kann man in der Regel auch für nur ein oder zwei Stunden mieten. So ist erstmal keine Mitgliedschaft in einem Verein nötig.

Wie so oft: Badminton ist anstrengender, als es aussieht. Der Spieler muss viel laufen und abrupte Bewegungen ausführen, weshalb er sich aufwärmen und auf seine Gelenke achten sollte. Rumpf- und Bauchmuskulatur, aber auch Waden- und Gesäßmuskeln werden beim Badminton besonders trainiert. Nicht nur die Kondition steigt, sondern auch Konzentration, Reflexe und Koordination.

Hintergrund

Der heute weltweit verbreitete Sport ist besonders in Asien, Nordamerika und Skandinavien beliebt. In Deutschland begann der Aufstieg von Badminton nach dem zweiten Weltkrieg. 1953 entstand der Deutsche Badminton-Verband (DBV) mit rund 120 Mitgliedern. Bis heute hat der DBV über 200.000 Mitglieder - aber mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland spielen in der Freizeit Badminton. Die Zulassung als Schulsport und die Aufnahme ins olympische Programm brachten einen weiteren Schub für das Spiel mit dem Shuttlecock.

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