Badische Band-Namenskunde (34): Inner Sanctum

Carolin Buchheim

Warum heißen Bands aus der Regio so, wie sie heißen? Wir fragen regelmäßig eine Band, wie ihr Name entstanden ist und was er zu bedeuten hat. Außerdem gibt's reichlich Small-Talk-Futter rund um die Band-Historie. Heute: Die Death Metal-Band Inner Sanctum aus Breisach.



Bandname: Inner Sanctum

Wie ist euer Bandname entstanden?


Der Name Inner Sanctum entstand während der Umorientierung der Band in die jetzige Stilrichtung.

Wir wählten den Namen da die Bedeutung etwas in uns berührt hat und den Kernpunkt unserer texte darstellt. Inner Sanctum beschreibt das Streben nach innerem Glück, die innigste Erfüllung der Bedürfnisse der Seele. Das Heiligtum in uns allen und das wonach alles strebt – der Punkt an dem alles zusammengeführt wird. Reinheit in Geist und Körper.

Wie ist eure Band entstanden?

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Irgendwann kamen dann die Pflanzen und  Menschen. Im Jahre 2004 dann schließlich wir. Aber nicht in der heutigen Form.

Damals waren es Conny und Baphphi, welche die Idee hatten ein solches Projekt aufzustellen. Mit Susi am Bass und Jay am Schlagzeug und nicht zuletzt mit Farms an der Gitarre waren schnell die richtigen Leute dafür gefunden. Um die weibliche Gesangsstimme mit einer männlichen zu bereichern stieß schließlich noch Tobi zur Band hinzu.

Der damalige Musikstil lässt sich nicht so leicht beschreiben, ging aber tendenziell in Richtung Gothic / Dark Metal. Nach einiger Zeit sang Julia statt Conny in der Band, doch Baphphi und Farms waren stets unzufrieden mit der Richtung in die sich die Musik zu entwickeln schien (Draconian, Siebenbürgen).

So kam es dann, dass alle bislang kreierten Machenschaften ad acta gelegt wurden und ein Neuanfang gestartet wurde. Dieser wurde durch Gnom und dessen tiefen Growls unterstützt und die Musik bewegte sich von nun an auf Death-Metal-Gleisen.



Namen, Alter und Instrumente der Bandmitglieder:

  • Christian Brand, Pseudonym Farms, Geburtsjahr 1985, Gitarrist

  • Nikolai Kahle, Pseudonym Kolai, Geburtsjahr 1991, Bassist

  • Felix Schiller, Pseudonym Gnom, Geburtsjahr 1986, Growls

  • Adrian Wilhelm, Pseudonym Baphphi, Geburtsjahr 1986, Gitarrist

  • Julian Kleber, Pseudonym Jay, Geburtsjahr 1986, Drums
Wann gegründet:

2005

Proberaum:

Aus Mangel an Alternativen proben wir im Jazzraum des Martin-Schongauer-Gymnasiums in Breisach.



Denkwürdigste, Spannendste, aufregendste Gigs:

Summerbreeze 2006 – der erste Auftritt der jetzigen Stilrichtung, in einem kleinen, weißen Festzelt auf dem Campinggelände mit geliehenen Instrumenten, einer E- und einer abgenommenen Westerngitarre. Nach zwei Liedern mussten wir leider wieder abbrechen, da jemand den Lärm nutzte um seine pyromanischen Fähigkeiten an einem nahegelegenen Zelt auszuprobieren.

Slap-IT Rockfestival 2007 – einfach nur super Stimmung auf der Bühne und im Publikum.



Vorbilder & Idole?

Amonamarth, Arch Enemy, Flames, Kalmah ... von Person zu Person sind die Idole aber teilweise sehr unterschiedlich und durch das Instrument geprägt.

Stilrichtung:

Ganz einfach: Melodic Death Metal, auch wenn uns manche eine andere Richtung zuordnen.

Nächste Konzerte:

10. Mai 2008, Metal Night, Sternen Auggen

20. Juni 2008, Amok Metal Night, Kessel Offenburg (mit Thy Bleeding Skies, World To Ashes)



Was steht sonst aktuell gerade an?

Hauptsächlich Songwriting für das nächste Album, Grafikdesign überarbeiten für Shirts und Web.



Website & MySpace-Links:

Website & MySpace

Inner Sanctum - Until they returned (Live at Music Star(t) Contest)