Ausstellung im Carl Schurz-Haus: Lauter Lady Libertys

Martin Jost

Bettwäsche, Parfumflacons und Radiergummis – die New Yorker Freiheitsstatue gibt es in allen Formen und Medien. Weltweit erkanntes Symbol für Freiheitsrechte und Opfer von Trash und Pop-Art: Die "Statue of Liberty” ist beides. Eine Ausstellung im Carl-Schurz-Haus zeigt ab morgen ihre vielen Seiten.

Wer hat’s erfunden? Richtig, einer von uns aus der Gegend. Frédéric Auguste Barholdi aus Colmar hat vor 125 Jahren die Freiheitsstatue entworfen. “Miss Liberty” hat es weit gebracht: Symbol für Menschenrechte, Freiheit, den amerikanischen Traum … Dass sie weltweit für so viele Menschen erkennbar ist, hängt nicht zuletzt mit ihrer Verbreitung und Ausschmückung auf Alltagsgegenständen, in politischen Kampagnen und in Form von Nippes zusammen.


Die Ausstellung “Statue of Liberty—Between Icon and Trash” zeigt ab Donnerstag und bis zum 5. September mit vielen Exponaten, wie die Statue inszeniert, benutzt, beworben und durch den Kakao gezogen wurde. Am Donnerstag gibt es um 19 Uhr eine Einführung in die Ausstellung mit dem Kurator Dr. Ulrich Bachteler.

Mehr dazu:

Was: Ausstellung “Statue of Liberty—Between Icon and Trash”
Wann: Donnerstag, 4. August bis Montag, 5. September 2011, jeweils von 10 bis 18 Uhr
Wo: Carl-Schurz-Haus Deutsch-Amerikanisches Institut e.V., Eisenbahnstraße 62
Eintritt: frei