Ausgeschlemmert: Schlemmereck macht zu

Gina Kutkat

Aus und vorbei: in zwei Wochen schließt das Schlemmereck für immer seine Türen. "Zu wenig Kunden und kein Geld mehr", gibt ein hoffnungsloser Geschäftsführer Auskunft. Das Wiehre-Restaurant hatte erst vor vier Monaten den Besitzer gewechselt.



Die Tür zum Schlemmereck öffnet sich nur einen Spalt breit, etwas zerknirscht antwortet der hoffnungslos dreinblickende Geschäftsführer auf die gestellten Fragen. Sein Name soll nicht genannt werden, "das interessiert doch niemanden."


Traurig, aber wahr: die Küche des Schlemmerecks ist bereits geschlossen, "wir räumen nur noch die Sachen zusammen, in zwei Wochen ist dann endgültig Schluss."

Grund für die Schließung ist der Alptraum aller Gastronome: zu wenig Kundschaft. Mit ihr blieb auch das Geld aus und nichts konnte das Restaurant an der Ecke zwischen Talstraße und Günterstalstraße vor dem Ruin bewahren.

"Vielleicht mache ich in einiger Zeit nochmal einen Neustart, aber das weiß ich jetzt noch nicht." Man kann ihm nur viel Erfolg und Glück wünschen.