Ausgefallene Unterkünfte für den nächsten Urlaub

Franziska Kiedaisch

Das Internetportal Airbnb vermittelt Privatunterkünfte, die vielen verschiedenen Urlaubstypen gerecht werden. Vom Schloss bis zum Iglu findet man Unterkünfte in rund 3000 Städten und 125 Ländern.



Eine Nacht in einem kanadischen Leuchtturm? In einem Baumhaus in Kalifornien? Oder aber in einer marokkanischen Burg? Alles ist drin dank des Internetportals Airbnb.com. Wer wenig zahlen will, sollte sich für das Baumhaus entscheiden (50 Euro die Nacht), tiefer in die Tasche greifen muss man für die Burg (170 Euro). Und wer’s eisig mag, der kann in einem Iglu in Zermatt für 220 Euro nächtigen.


Airbnb.com vermittelt Privatunterkünfte jeglicher Art: Die Palette der Angebote reicht von WG-Zimmern über Wohnungen bis hin zu den ausgefallensten Wohnmöglichkeiten. Die Preise sind dabei meist günstiger als bei einem vergleichbaren Hotelzimmer. Und außerdem ist bei vielen Angeboten die Betreuung der Gäste durch den Vermieter im Preis inbegriffen.

Wer sicherstellen will, dass er sich mit seinem Vermieter in spe gut versteht, kann eine Unterkunft über die Gruppen-Funktion suchen. Da übernachten dann Segler bei Seglern und Harvard-Abgänger bei Harvard-Studenten.

Die Idee zu der Unterkunft-Vermittlungsbörse im Internet stammt von Brian Chesky und seinem Freund Joe Gebbia. Die beiden vermieteten ihre WG in San Francisco an Touristen und hatten damit einen solchen Erfolg, dass sie sich im Jahr 2007 dazu entschlossen, aus ihrer Idee ein Geschäftsmodell zu machen. Heute bieten Menschen in rund 3000 Städten und in 125 Ländern Privatunterkünfte an.

Als Couchsurfer schläft man zwar immer noch am billigsten, dafür hat die Reise mit Airbnb.com weniger Risiken: Die Anbieter von Unterkünften erhalten nach dem Ebay-Prinzip Bewertungen durch die anderen Nutzer.

Airbnb: Website & Twitter

[Symbolbild: Fotolia]

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