Auf der Suche nach dem Familienschatz

Adrian Hoffmann

Die Experten für die Serie "Kunst und Krempel" haben sich heute Mittag eine Menge außergewöhnliche Uhren angeschaut, stets vom Kamerateam des Bayerischen Rundfunks begleitet. Rund 100 Menschen aus der Region saßen im Historischen Kaufhaus in Freiburg und warteten auf die Einschätzung ihres Familienstücks. Wir waren auch dort und haben eine kleine Umfrage gemacht:



Stimmt die Familiengeschichte? Es heißt, eine Urururur-Großmutter seiner Frau Maria-Eva Muschelknautz aus Todtnau habe die kleine Taschenuhr, die Andreas Altherr (auf dem Foto rechts) bei sich hat, von einem Soldaten geschenkt bekommen, dem sie - angeblich - während der Französischen Revolution Unterschlupf geboten haben solle. "Ob das wahr ist, hängt vom Alter der Uhr ab", sagt Andreas Altherr, der das gerne von den Experten beurteilt haben wollte, weil er sich selbst mit Uhren überhaupt nicht auskenne.




Margret Schuler (auf dem Foto links) hat das Erbstück schon immer etwas erstaunlich gefunden. Sie weiß bis heute nicht, woher die Uhr stammt, welche Geschichte sie haben könnte, aber ein Freund von ihr, der im Augustinermuseum arbeitet, hat zu ihr gesagt, sie solle es doch mal mit "Kunst und Krempel" probieren, etwas über die Uhr herauszufinden. Deshalb ist sie heute aus Bötzingen nach Freiburg gefahren, vielleicht ist die Uhr ja was wert.



Familie Koch aus einer Freiburger Umlandgemeinde hat gleich fünf Uhren auf einmal dabei. Es hat ganz unterschiedliche Modelle dabei, alle fein verarbeitet, zwei mit Glashaube drüber. Iris Koch kann nicht wirklich etwas über die Geschichte der Uhren erzählen, sind ja alles Erbstücke. Sie sehen aber so besonders aus, deshalb dachte sich die Familie, lassen sie mal Experten schauen. Eine der Uhren stach so heraus, dass die Familie noch vor der Kamera interviewt wird.

Das ist ja ein Ding: Eine mehr als zwei Meter hohe Standuhr haben Fritz Kohler und Melanie Göbel aus Rheinfelden nach Freiburg gekarrt. Diese Uhr sieht irgendwie danach aus, als könnte sie eine Menge wert sein. Die beiden wissen aber nur, dass sie von der Tante der Großmutter stammt, die einst Uniprofessoren und Künstler in ihrem Hotel beherbergt haben soll. Und aus dieser Zeit soll auch die Uhr stammen.

Info: Der Freiburger Dreh wird ab dem 27. Mai in unregelmäßiger Reihenfolge im Bayerischen Fernsehen gezeigt. Mehr Infos zu den Uhrzeiten und den einzelnen Folgen gibt es auf der Website von "Kunst und Krempel".