Samstag

Auf dem Instrumentenflohmarkt gibt es jetzt auch Zubehör elektronischer Musik

Antonio Jung

Vom Schlagzeug über Blasinstrumente und Synthesizer bis zum DJ-Controller: Beim Instrumentenflohmarkt im Haus der Jugend können sich die Besucher am Samstag wieder über Instrumente und Musikzubehör von A bis Z freuen.

Am Samstag, 17. November 2018, veranstalten die Vereine Jugendbildungswerk Freiburg, Freunde des guten Tons und Bretterbude gemeinsam den Instrumentenflohmarkt im Haus der Jugend. Angeboten werden können alle Arten von Instrumenten, sowie Studio-, Produktions- und DJ-Equipment. Auch DJ-Platten können auf eine Kiste pro Verkäufer begrenzt angeboten werden.


Der Flohmarkt richtet sich in erster Linie an private Verkäuferinnen und Verkäufer. Bis jetzt hätten sich schon 20 Privatverkäufer angemeldet, so Vorstand Sven Weis vom Mitveranstalter Bretterbude e.V.. Da Privatverkäufer keine Anmeldung im Voraus benötigen, rechnen die Veranstalter mit bis zu 30 Verkäufern. Ein professioneller Gitarrenanbieter und Flötenverkäufer hätten sich zudem auch angemeldet, fügt Weis hinzu.

Größerer Fokus auf elektronische Musik

Seit dem letzten Instrumentenflohmarkt im Februar 2018 ist auch der Verein Bretterbude, der sich für die Förderung elektronischer Musik und Subkultur einsetzt, Mitveranstalter der Verkaufsbörse. Dadurch sei der Flohmarkt noch mehr für Zubehör elektronischer Musik wie Synthesizer, Drum Machines und DJ-Controller geöffnet worden, so Weis. "Durch diese Veranstaltung bringen wir Menschen mit gleichen Interessen zusammen und bieten Musikerinnen und Musikern abseits des Mainstreams eine Plattform", erklärt der Vorstand der Bretterbude. Er selbst habe seit Kindertagen eine Leidenschaft für elektronischen Musik entwickelt. In seiner Freizeit werkelt er an eigenen Tracks im Studio des Vereinsheims und ist zudem als DJ Luedenscheidt aktiv.

Die Schätze sollen nicht im Keller verstauben

Warum organisiert man aber überhaupt einen Instrumentenflohmarkt, wenn doch viele Instrumente online auf E-Bay Kleinanzeigen oder in Foren verkauft werden können? Negative Erfahrungen beim Kauf von Instrumenten über das Internet seien wegen der Anonymität im Netz nicht ausgeschlossen, weil ein Austesten der Instrumente oder des Musikzubehörs vor dem Kauf durch die Entfernung nicht immer möglich sei, sagt Weis. Zudem könne man nicht alle Instrumente und Geräte mit der Post verschicken. "Da ist es einfacher, bei uns vorbeizukommen, bevor die Schätze im Keller verstauben", sagt der 29-Jährige. Denn ein Instrument oder Synthesizer müsse gut in der Hand liegen, Spaß machen und den potenziellen Käufer in den Bann ziehen. Anders als meistens im Internet, ist beim Instrumentenflohmarkt ein Austesten der Objekte und ein Austausch mit den Verkäufern möglich.

Man entdecke immer wieder neue Instrumente mit teils unbekanten Tönen und fast vergessenen Geräten. "Auch für uns als Veranstalter ist es immer wieder spannend, was die Menschen zum Verkauf mitbringen", erzählt der Vorstand. Beim letzten Mal seien zum Beispiel eine Hausorgel zum Verschenken und eine Concertina im Wert von 1000 Euro angeboten worden.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Käufern rät Sven Weis, "möglichst früh die Stände zu begutachten". Feilschen gehöre zu einem Flohmarkt dazu, auch wenn die Vorstellungen realistisch sein sollten, um von den Verkäufern ernst genommen zu werden. Käufern, die nach etwas Bestimmten suchen, helfe es, den derzeitigen Händlerpreis im Voraus zu recherchieren. Ausgeben könne man zwischen 1 bis 2000 Euro.
Was: Instrumentenflohmarkt
Wann: Samstag, 17. November 2018, 10 bis 16 Uhr, Aufbau ab 9 Uhr
Wo: Haus der Jugend, Uhlandstraße 2, 79102 Freiburg im Breisgau
Veranstalter: Jugendbildungswerk Freiburg e.V, Freunde des guten Tons e.V. und Bretterbude e.V.
Preise: Eintritt frei, Standmiete 10 Euro pro halbem Biertisch (ca. 1 Meter)

Bewirtung: Getränke und kleine Snacks
Web: Instrumentenflohmarkt

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