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Video & Fotogalerie: Demo gegen den Kommunalen Ordnungsdienst

150 bis 200 junge Menschen demonstrierten heute Nachmittag in der Innenstadt gegen einen Kommunalen Ordnungsdienst in Freiburg - mit Plakaten, Sprechchören und kurzen Reden.



"K-O-D! Ha-Ha-Ha! Wir kommen auch alleine klar!", "Wenn ich auf dem August steh, dann nur ohne KOD!", "August für alle, sonst gibt's Krawalle!" Immer wieder skandieren Demonstranten Sprechchöre, während die 150 bis 200 Menschen durch die Freiburger Innenstadt ziehen.

Die Demo hatte um 14:30 Uhr auf dem Augustinerplatz angefangen. Dort hatten zuerst circa 80 Menschen eingefunden, darunter viele Mitglieder diverser Parteien und eine beachtliche Zahl von Journalisten. Viele Polizisten waren da - zuerst, auf dem Augustinerplatz, über zwei Dutzend, später, auf dem Rathausplatz, über 60.

Die Partei Die Partei macht Wahlkampf, zwei ältere Damen, Altstadtbewohnerinnen, diskutieren in ruhigem Tonfall mit einem Jugendlichen von Junges Freiburg über Partylärm, junge Menschen halten Plakate in die Höhe auf denen steht "August bleibt", "Die Stadt gehört uns allen" und "FCK SPD". Demo-Organisator Kilian Flaig stellt sich auf einen Poller, hält ein Plädoyer contra KOD und kündigt die Redner an - zuerst spricht Julia Söhne von den Jusos, dann ein Pascal, beide plädieren noch einmal für mehr Freiraum in der Stadt und gegen einen Kommunalen Ordnungsdienst. Der Vertreter von "Recht auf Stadt" soll auch noch etwas sagen, ist aber nicht zu finden.

Dann setzt sich der Zug in Bewegung. Zuerst durch die Grünwälderstraße, dann in die Bertoldstraße und schließlich auf den Rathausplatz. Die Demonstranten in der ersten Reihe tragen ein Transparent vom November vor sich her, auf dem steht: "Ihr nehmt uns die Innenstadt - schafft doch gleich die Jugend ab!" Unterwegs kommen immer mehr junge Menschen hinzu, sodass der Demo-Zug auf bis zu 200 Personen anwächst.

Auf dem Rathausplatz stellt sich Stadtrat Sebastian Müller von Junges Freiburg auf eine Holzbank vor dem Steinbrunnen und wehrt sich mit Worten gegen einen KOD in Freiburg. Dann der Aufruf, gemeinsam die Gemeinderatssitzung zu besuchen, die ab 16 Uhr über das Konzept des KOD abstimmen.





 
Fotogalerie: Carolin Buchheim

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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 34
Dienstag, 25.03.14 21:45
 

Selten so ein schwachsinniges Transparent gesehen.

Mittwoch, 26.03.14 07:19
 

Oje, wenn ich schon wieder die FDPler sehe mit ihrem ".. sonst Freiheits Tod". Keine Ahnung was Freiheit sein soll aber mit Wörtern um sich werfen, von denen man den Sinn nie verstanden hat.
Zum Verständnis: Freiheit heißt nicht "rumsauen" zu dürfen wie man will. Typisch FDP.

Sich davor noch beschweren, dass der böse Ordnungsdienst sogar Pfefferspray dabei hat und paar Stunden später mit Krawall drohen. Erklärt wieder das FDP-Verhalten von oben ;-)


Franzel-Peter hat den Kommentar am 26.03.2014 um 07:21 bearbeitet
Mittwoch, 26.03.14 09:01
 

150-200 teilnehmer...
52 wochen, das bedeute 2-3 von denen hätten in der vergangeheit an einem wochenende dafür sorgen können, das ihre alterskollegen sich nicht so benehmen wie sau ( da stellt sich das dreisamabibild wieder auf mit den feiernden und im hintergrund räumen zwei statdmitarbeiter den dreck vom vorabend weg )und die ganze debatte wäre unnötig.
aber so ist es mit der freiheit, man kann mit oder durch sie demonstrieren, oder halt seinen müll liegen lassen...

Mittwoch, 26.03.14 09:05
 

@Kathleen,
das dachte ich auch.
Aber immerhin haben sie das dann durch "August für alle, sonst gibt's Krawalle!" wieder relativiert und durch sinnvolleres *hüstel* ersetzt.
;-)

Mittwoch, 26.03.14 09:08
 

Also mir nimmt niemand die Innenstadt...diese "Wenn ich nicht tun kann was ich will, bin ich nicht frei"-Einstellung ist intolerant und dumm.

EK
Mittwoch, 26.03.14 09:31
 

in welcher welt lebt wolke eigentlich? "52 wochen, das bedeute 2-3 von denen hätten in der vergangeheit an einem wochenende dafür sorgen können, das ihre alterskollegen sich nicht so benehmen wie sau"
"aber so ist es mit der freiheit, man kann mit oder durch sie demonstrieren, oder halt seinen müll liegen lassen..."
tss.


mir nimmt auch niemand die innenstadt, weil ich nicht gröle,schlage oder randaliere. trotzdem finde ich die massnahme, den kod zu installieren zum kotzen.


EK hat den Kommentar am 26.03.2014 um 09:32 bearbeitet
Mittwoch, 26.03.14 09:35
 

Naja, so wie manche "ich kann tun und lassen will, denn ich bin frei" interpretieren, sind sie genau so intolerant und dumm.
Da die meisten das aber nicht einsehen und auf der Richtigkeit ihres Standpunktes verharren, wird es eh keine befriedigende Lösung geben.

EK
Mittwoch, 26.03.14 10:12
 

(....)Wie Tim Simms nachwies, wird das Vergnügen des Lokalvereins Innenstadt mehr kosten als die gesamte Schulsozialarbeit Freiburgs(...)

Mittwoch, 26.03.14 10:20
 

in einer in der man weiss das handlungen jegliche art konseuenzen haben zu denen man auch stehen muss oder sollte.
aber ich weiss, das ist nicht deine welt...

ist das selbe wie an der offenburger schule an der das mitbringen von z.b pz verboten wurde weil die schüler den dreck überall hingechmissen haben.
zum wegräumen hat die energie nicht gereicht, aber um dann zu demonstrieren....


Wolke hat den Kommentar am 26.03.2014 um 10:23 bearbeitet
Mittwoch, 26.03.14 10:45
 

ist ja klar dass das mehr kostet als die schulsozialarbeit, das problem ist größer als die schulsozialarbeit, und akut. wenn man subakut und präventiv in der schule an ein paar problemschülern rumdoktert damit sie nicht den rest der klasse anstecken ist das billiger als wenn man auf die jungs dann einwirken will wenn sie aus der schule raus und besoffen über die stadt verstreut sind. das ist das ganze argument für sozialarbeit. das ding hier ist halt dass es zu spät ist für sozialarbeit, und dann muss halt repression.

EK
Mittwoch, 26.03.14 11:19
 

wolke, ich meinte eher, dass du anscheinend davon ausgehst, dass der kod zu verhindern gewesen wäre, wenn sich am wochenende jugendliche als mahner gegenüber ihren altersgenossen betätigt hätten. oder wie ist dein "52 wochen, das bedeute 2-3 von denen hätten in der vergangeheit an einem wochenende dafür sorgen können, das ihre alterskollegen sich nicht so benehmen wie sau ( da stellt sich das dreisamabibild wieder auf mit den feiernden und im hintergrund räumen zwei statdmitarbeiter den dreck vom vorabend weg )und die ganze debatte wäre unnötig." zu verstehen?
in meiner welt hat natürlich auch jede handlung eine konsequenz. aber ich möchte diese nicht mit phantastereien begründen.

was ist pz?

Mittwoch, 26.03.14 11:24
 

@ EK: exactemente. bissl mehr zivilcourage und dann...ouh, nee, man hat ja eher schiss auf die fresse zu kriegen. leider ja nicht unberechtigt.

Mittwoch, 26.03.14 13:53
 

wenn es für dich phantastereien sind, das man versucht das kind erst gar nicht in den brunnen fallen zu lassen, dann ist das für dich eben so..
ich sehe es anders und glaube noch daran das viele dinge verhindert werden könnten, wenn man rechtzeitig interveniert....

EK
Mittwoch, 26.03.14 14:12
 

prävention ist gut und macht sinn. in vielen lebenslagen. aber das in diesem beispiel jugendliche des nächstens gegen gleichaltrige oder ältere mitmenschen als mahner/zurechtweiser/whatever hätten auftreten müssen und so einen kod verhindert hätten, halte ich für eine phantasterei.
ich kann auch nicht erkennen, dass die demonstrierenden für mehr grölen und randalieren demonstrieren, sondern gegen eine (mögliche) drangsalierung durch die stadt bzw. kod.
schön auch, wie das rathaus gegen den aufgebrachten und gewaltbereiten mob bewacht wird.

Mittwoch, 26.03.14 14:40
 

schön, wie nun wieder versucht wird, den Grund für den ungeliebten KOD weg zu argumentieren, um die Demo zu legitimieren.
Wenn es dieses "grölen und randalieren" und die Hinterlassenschaften nicht in dem Maß geben würde, wie es der Fall ist, wäre der KOD wahrscheinlich auch nie Thema geworden.
Schon mal daran gedacht?
Wer jetzt den "mahner/zurechtweiser/whatever" gibt, der KOD oder die Polizei oder Anwohner oder eine BI ist doch egal, jeder davon würde angegiftet werden, weil Party ist ja wichtiger als die Anwohner und deren Lebensqualität. Den Anwohnern wird nicht dasselbe Recht auf Entfaltung und Egomanie eingeräumt, wie man es selber selbstverständlich praktiziert.

So weit ich weiß, ist bei Demos immer Polizei dabei, egal wo es hin geht. War zumindest bei den letzten, die ich gesehen habe, so.


SilberWolf hat den Kommentar am 26.03.2014 um 14:46 bearbeitet
Mittwoch, 26.03.14 14:47
 

aber polizei mit hellgrünen raupen-schienbein-schützern ist neu :D


die Nächtliche hat den Kommentar am 26.03.2014 um 14:48 bearbeitet
EK
Mittwoch, 26.03.14 15:12
 

polizei in kampfmontur ist bei demos immer dabei? also egal ob jugendliche demonstrieren oder die gewerkschaften oder die bi mooswald?
apropos schon mal gedacht:
silber wolf, es ging darum, dass wolke die these aufstellte, dass die jugendlichen statt gegen den kod zu demonstrieren lieber ihre altersgenosssen hätten zurechtweisen sollen. dann wäre es gar nicht so weit gekommen.
und eine demo hat in einer demokratie immer seine legitimation. ob man nun anhänger der forderungen der demonstranten ist oder nicht.

Mittwoch, 26.03.14 17:54
 

es spricht ja auch niemand die legitimation ab (wobei der ton die musik macht und der ear in der vergangenheit eher aggressiv einschüchternd als konstruktiv diskussionsbereit @ transparene).

und diese these macht ja durchaus sinn..nicht der genervte anwohner sondern ein weitblickenderer teil der feiernden masse sollte/muss da auch regulierend eingreifen...genauso wie es der respekt.gebührt, dass nach ner illegalen opfingersause auch hinterher aufgeräumt wird (was ja zumindest zum teil auch praktiziert wird meines wissens) usw.

das ist nun mal kein xyz festival, wo der verstand (und die verantwortung) mit dem eintritt abgegeben wird.

Mittwoch, 26.03.14 18:38
 

Unglaublich, ich hätte gedacht, wenigstens hier gibt es mehrheitlich Gegner des KOD, schließlich dürften ja die meisten Fudder-User durch ihn betroffen sein.

Seid ihr denn so vergesslich? Die mit Abstand beliebteste Stelle der Dreisam wurde uns vor ca. 8 Jahren genommen, zu der Zeit gab es dort kein derartiges Müllproblem. Das Müllproblem kommt auf, wenn sich zu viele Menschen auf einem kleinen Platz tummeln mit nur EINEM Mülleimer. Das Problem ist doch gewollt! Und dann stellt sich jemand von der BZ hin, fotografiert und schreibt natürlich genau darüber einen Artikel, wenn Abiturienten feiern und nicht wissen, wohin mit den Überbleibseln. An der Dreisam gab es übrigens auch kein derartiges Lautstärkeproblem, denn: Es wohnt ja niemand direkt an der Dreisam. Aber man kann dort nicht mehr hin, weil dieser Fleck Freiburg vor Jahren durch die Bebauung und kommerzielle Nutzung zerstört wurde. Falls es übrigens niemandem aufgefallen ist: Man hat dann auch noch stellenweise den Rasen neben dem Café bepflanzt. Und soweit ich weiß, waren die Cafébetreiber von Anfang an für die Instandhaltung der Grünfläche nebendran verantwortlich. Seitdem sieht es dort schrecklich aus.
Und wenn jemand beim August über Uringeruch meckert: Habt ihr denn vergessen, dass man vor einigen Jahren noch ohne Schließzeiten die öffentliche Toilette benutzen durfte? Das war mit den Schließzeiten war ganz klare Vertreibungstaktik.
Und was ist mit der Sternwaldwiese passiert? - Quasi geschlossen.

Da wundert sich noch jemand, wenn es sich auf dem August staut und laut ist! Seit Jahren wird der öffentliche Raum für junge Menschen in der Innenstadt begrenzt und kaputt gemacht, und das sollen wir uns gefallen lassen!

Was wir brauchen, sind MEHR Plätze, nicht weniger! Nicht das Partyverhalten der Menschen hat sich derartig verändert, sondern Freiburg!

Mittwoch, 26.03.14 19:52
 

gute argumentation. entbindet trotzdem nicht den einzelnen von seiner verantwortung.

Mittwoch, 26.03.14 20:20
 

"Abiturienten" ... "nicht wissen". Ja soll man denn Müllbeseitigung als Prüfungsfach einführen?

Ansonsten - KOD ist teurer hilfloser Aktivismus. Lieber Geld für Schulsozialarbeit, Stadtreiningung, normale hoheitliche Polizei (und keine Pfefferspray-Hilfssheriffs). Aber: zu spät.


christianhauck hat den Kommentar am 26.03.2014 um 20:22 bearbeitet
Mittwoch, 26.03.14 22:36
 

Was der Maulwurf sagt.
Ja, es gibt Menschen die sind laut und machen Müll und sind scheiße. Aber mit denen hab ich nix zu tun und wegen denen kommt jetzt diese teure, überflüssige Scheiße.
Ich persönlich laufe auch mal 'nen Kilometer mit Kaugummipapier in der Hand, weil weit und breit keiner zu sehen ist, ja. Wenn aber halt nirgends welche sind, kann ich irgendwie nachvollziehen, dass nicht jede/r gerne ewig mit Müll in der Hand rumläuft. Wenn meine Freund_innen und ich unterwegs sind, dann wird auch im Stockdunkeln noch mit Handylicht jedes Fetzchen Müll zusammengesucht nachts um drei. Was können wir dafür, dass andere Leute assi sind?
Es wird für so viel scheiße Steuergeld rausgeschmissen, aber für ein paar mehr Mülleimer oder Lampen bei der StuSie reicht's nicht?

Donnerstag, 27.03.14 09:00
 

Ja, es gibt Menschen die sind laut und machen Müll und sind scheiße. Aber mit denen hab ich nix zu tun und wegen denen kommt jetzt diese teure, überflüssige Scheiße."


Tja ... dummerweise sind die, die sich sozial verhalten immer die Gear....ten.

Weil dummerweise der Obrigkeit nichts anderes einfällt bzw. die es sich einfach macht.

Beispiele gibts genug:
Fahrradabstellverbot in der Innenstadt (rücksichtslos bzw. behindernd abgestellte Räder hätte man auch ohne ein juristisch äusserst fragwürdiges "Sondergesetz Freiburg" beseitigen können!)

Alkoholverbot dito - gilt natürlich (!) nicht für die Umsatzträger Kneipen!

Streckensperrungen für Motorräder (wenn 5 Idioten mit Maximaldrehzahl durch Münstertal heizen wird das wahrgenommen und thematisiert, aber hat schon mal jemand gelesen "Heute sind 95 Prozent der Biker unauffällig gewesen!"?
Kann man etwa die Idioten nicht rausziehen statt Kollektivstrafen zu verhängen ?

Donnerstag, 27.03.14 09:27
 

"Das Müllproblem kommt auf, wenn sich zu viele Menschen auf einem kleinen Platz tummeln mit nur EINEM Mülleimer. Das Problem ist doch gewollt!"
der erste april ist erst nächste woche !

schau dir die kajo an, da steht alle 30 m ein mülleimer und was machen die leute besonders gerne am we ? sie schmeissen ihre flasche und ihrene mc doof dreck in die bächle oder auf den boden..
du kannst hunderte eimer aufstellen, das wird denen die den dreck machen am arsch vorbeigehen, weil sie wissen das am nächsten tag ein unterbezahltes armes schwein in orange ihren dreck wegräumen muss...

Donnerstag, 27.03.14 09:27
 

"Kann man etwa die Idioten nicht rausziehen statt Kollektivstrafen zu verhängen ?"

Das versucht man doch gerade mit dem KOD. Die einfachste Alternative, die den Lärm behebt, wäre ja die Plätze zu sperren und die Sperrstunde verlängern. Die Kollektivstrafe so zusagen.

Aber mit dem Ordnungsdienst will man ja gezielt die Idioten rausziehen nur das ist halt teuer.


Franzel-Peter hat den Kommentar am 27.03.2014 um 09:28 bearbeitet
EK
Donnerstag, 27.03.14 09:39
 

@jass:
"es spricht ja auch niemand die legitimation ab (wobei der ton die musik macht und der ear in der vergangenheit eher aggressiv einschüchternd als konstruktiv diskussionsbereit @ transparene)."

ich hatte das aus SilberWolfs posting:"schön, wie nun wieder versucht wird, den Grund für den ungeliebten KOD weg zu argumentieren, um die Demo zu legitimieren."
so rausgelesen.

und ja "diese these macht ja durchaus sinn..nicht der genervte anwohner sondern ein weitblickenderer teil der feiernden masse sollte/muss da auch regulierend eingreifen...genauso wie es der respekt.gebührt, dass nach ner illegalen opfingersause auch hinterher aufgeräumt wird (was ja zumindest zum teil auch praktiziert wird meines wissens) usw. "
geht aber leider an der realität vorbei. aber es sind ja lt. wolke die demonstranten, die hätten eingreifen müssen. das haltet ich nach wie vor für quatsch, da die, die grölen,prügeln,rumsauen sich bestimmt nicht an der demo beteiligt haben.

Donnerstag, 27.03.14 09:44
 

@esther
Und wenn ein paar Mülleimer mehr aufgestellt werden, gibts das Problem nicht mehr?
Das glaubst du aber doch selber nicht.
Und Dein Argument bzgl. Steuergeldverschwendung ist schon arg populistisch.
Mit dem gleichen Argument kann man es als Nicht-Straftäter ja auch ablehnen, Steuergeld für die Polizei auszugeben.
Wenn es dir stinkt, das Du dafür bezahlen musst, dass Leute assi sind: willkommen in der Realität.
(in Bayern gibts eine große Partei, die genau damit Wahlkampf macht).

Donnerstag, 27.03.14 10:09
 

also wenn man sich den müll anschaut an einem sonntag morgen, dann ist dieses gerede von "einzelnen" lächerlich...

und ja ek, viele dinge gehen an der realität vorbei, so lange bis jemand anfängt etwas daran zu ändern.
erste hilfe bei einem autounfall zum beispiel geht an der realität vorbei und trotzdem gibt es menschen die es tun..
nothilfe geht an der realität vorbei und es gibt menshen die es tun, auch auf die gefahr hin selber was abzubekommen...

und zur legitimität einer demo in einer demokratie; siehst du das bei z.b einer demo von braunen idioten genauso wenn sie genehmigt ist ? wenn nicht dann ist es nur eine phrase...

EK
Donnerstag, 27.03.14 10:20
 

so lange die demo offiziell angemeldet und genehmigt wird: ja,klar. egal welcher politischer couleur.

wir kommen immer noch nicht weiter, was deine kritik bzgl. der demonstranten angeht. bitte geh doch mal auf meine einen einwand ein, dass die demonstranten doch bestimmt nicht die sind, die den kod zu verantworten haben. ausser sie hätten am we ihre freizeit geopfert, um durch die stadt zu laufen und randalierer zur rede zu stellen. eine jugend-bürgerwehr quasi. hättest du bestimmt auch als 16/17-jähriger gemacht. klar.
trotzdem ist es doch ok gegen etwas zu demonstrieren,auch wenn ich nicht direkt betroffen bin bzw. nicht dafür verantwortlich bin.

Donnerstag, 27.03.14 10:51
 

ok, versuche es mal so:
eine demonstration zu organisieren ist mit einem gewissen aufwand verbunden und ich behaupte einfach mal das nicht nur leute dabei waren die nicht am nachtleben teilnehmen...
wenn nun ein teil dieser leute einfach nur ( als beispiel ) dem nebennachtschwärmer auf dem august gesagt hätte das er seinen müll mitnehmen soll, hätte er sich im zweifel einen dummen spruch gefangen, evtl. hättte es aber auch geholfen.
und wenn es nur ein denkanstoss gewesen wäre..
man hätte also mit geringerem aufwand etwas erreichen können...

warum organisiert man nicht zum besipiel einen freiwilligen aufräumdienst, dann wäre immerhin das müllproblem teilweise erledigt und den kod- befürwortern ein bischen wind aus den segeln genommen.
ok das wäre natürlich mit etwas mehr einsatz verbunden als zu demonstrieren.., aber wäre es das nicht wert ?

oder vergleichen wir es mal mit einer öffentlichen toilette:
die meisten beschwehren sich über den zustand.
der zustand wäre aber nicht so beschissen, wenn die leute dort genau die sorgfalt walten lassen würden wie zuhause...
manchen muss man das nicht sagen weil es eigentlich selbstverständlich ist, anderen anscheinend schon

EK
Donnerstag, 27.03.14 12:04
 

wenn ich da mit dem toiletten-vergleich aufnehme, müsste ja der benutzer der öffentlichen toiletten dafür sorgen bzw. wache an den öffis halten, die toiletten nach verrichtetem geschäft kontrollieren und ggfs. derdie verunreingerin dazu anhalten, beim nächsten male bitte sauberer zu sein. hm. hinkt.

und zu der demo nochmal: am nachtleben teilzunehmen bedeutet ja nicht direkt, dass man auch für die unannehmlichkeiten verantwortlich ist, sich aber trotzdem über den lösungsansatz seitens der stadt beschweren kann.


genug. du siehst den schwarzen peter bei denen, die nicht eigeninitiativ gegen die randalierengrölerschläger eingeschritten sind. ich sehe das wie oben mehrmals beschrieben anders.

Donnerstag, 27.03.14 12:50
 

toilettenvergleich: gebühr gegen sauber keine gebühr....
das ist die realität. somit trägt der benutzer mit seiner gebühr sorge das sie sauber ist...

und wenn die menscheit z.b ihren planeten ruiniert, kannst du so ökologisch leben wie du willst, du zahlst die zeche mit..
das ist fakt, leider

der lösungsansatz wurde mehrheitl. beschlossen. das fällt auch unter demokratie.

aber wie du richtig gesagt hast, unterschiedliche meinungen und das ist ja ok so...

EK
Donnerstag, 27.03.14 13:19
 

"der lösungsansatz wurde mehrheitl. beschlossen. das fällt auch unter demokratie."
jaaaaa-haaaaa....aber ich muss ja nicht alles gut finden, was mehrheitlich beschlossen wurde. ich akzeptiere das ergebnis,möchte aber gerne kund tuen, dass ich es nicht gut finde. im bundestag wird auch so einiges mehrheitlich beschlossen.

Donnerstag, 27.03.14 13:46
 

und warum wurde vorher von dem Partyvolk, welches jetzt gegen den KOD demonstriert, nie kund getan, dass es den Müll und den Lärm am August bis mitten in die Nacht nicht gut findet?
Weitere Frage/Denkanstoss, was wäre passiert, WENN es jemand/mehrere getan hätten? Möglicherweise hätten dann dieselben, die jetzt demonstriert haben, auch dagegen demonstriert. Die Sache mit dem Egoismus und so.

Demokratie bedeutet auch, die Interessen des/der anderen zu respektieren. Genau das wird aber seit geraumer Zeit ignoriert. Darum haben wir ja nun den Salat mit dem KOD.

Der KOD soll dazu da sein, an den Symptome herum zu doktern, wir aber nichts an der Ursache ändern.


SilberWolf hat den Kommentar am 27.03.2014 um 13:53 bearbeitet
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