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Der Müller macht's! Altstadtrat rückt für Junges Freiburg in den Gemeinderat nach

Er macht's! Nach einigen Tagen Bedenkzeit hat sich der wahrscheinlich jüngste Altstadtrat Freiburgs, Sebastian Müller (Junges Freiburg), dafür entschieden, der zum Jahresende aus dem Gemeinderat ausscheidenden Simone Ariane Pflaum nachzurücken. Sebastian Müller hatte nach seiner ersten Amtszeit den Wiedereinzug in den Rat bei der Gemeinderatswahl 2009 knapp verfehlt, obwohl er von Listenplatz 3 aus den zweiten Platz hinter Pflaum erreichte.

„Wir haben uns den Zielen der Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit verpfichtet, um aus unserem Selbstverständnis heraus die Anliegen Jugendlicher und junger Frauen und Männer in die Stadtpolitik zu tragen“ erinnert er in einem Schreiben an Oberbürgermeister Salomon und die Gemeinderäte an die Ziele, mit denen die mittlerweile aufgelöste Jugend- und Wählervereinigung „Junges Freiburg“ 1998 gegründet wurde und mit der er 2004 erstmals in den Gemeinderat einzog.

„Nach sorgfältigem Überlegen und nach Gesprächen mit meinen Freunden, mit ehemaligen Mitgliedern der Wählervereinigung Junges Freiburg, mit Menschen aus dem jugendpolitischen Umfeld, mit allen im Gemeinderat vertreten Gruppierungen besonders aber mit Mitgliedern der Fraktion Junges Freiburg / Die Grünen bin ich zum Schluss gekommen, dass ich gerne nachrücke.“

Besonders am Herzen liegen ihm die Punkte aus dem JF-Wahlprogramm von 2009, darunter besonders: erschwinglicher Wohnraum für Studierende, vordringliche Sanierung von Schulen und Jugendzentren sowie die Umsetzung des vom Gemeinderat beschlossenen Jugendbeteiligungskonzeptes, aber auch Sachfragen wie die Einrichtung eines Skateparks, die Wiedereinführung des Jugendkulturfestivals oder einheitlicher ÖPNV-Fahrpreise für Schüler.

„Mittlerweile bin ich kein Jugendlicher mehr“, stellt Müller fest, „glaube aber durch meinen inzwischen beruflichen professionellen Umgang mit dem Thema trotzdem nah dran zu sein an der Jugend. Nachdem ich jetzt drei Jahre außerparlamentarisch Jugendpolitik versucht habe mitzugestalten möchte ich bei der Umsetzung und dem Finden der Ziele meiner Politik auch in Zukunft besonders Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit geben, sich einzumischen und mitzubestimmen.“

Neben seinem Gemeinderatsmandat wird Sebastian Müller – so wie es ohnehin geplant war – an der Pädagogischen Hochschule Weingarten promovieren. Thema seiner Dissertation: „Jugendgemeinderäte in Europa.“ Synergieeffekte dürfte dabei so gut wie garantiert sein.



     [Bild: Privat]




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