
Verleiht man etwas, kann man direkt aus der App heraus ein
Foto vom Objekt der Begierde machen und auf dieser Basis einen Eintrag anlegen. Einen Barcode-Scanner, der automatisch Bild und Bezeichnung hinzufügt, wünscht man sich an dieser Stelle vergeblich, vielleicht schafft eines der nächsten Updates hier Abhilfe. So muss man den Eintrag von Hand vervollständigen und auch den Namen der Person ergänzen, an die man das Buch oder Spiel verliehen hat.
Bis zu diesem Punkt ist Lendromat auch nicht viel hilfreicher als Stift und Papier. Allerdings kann der Eintrag dann mit dem Adressbuch des iPhones verknüpft werden, so dass mit einem Klick alle Kontaktdaten der betreffenden Person zur Verfügung stehen. Denkt man schließlich, dass es an der Zeit wäre, den Schlagbohrer wieder zu bekommen, kann sich aber nicht erinnern, wer ihn eigentlich gerade hat, sieht man einfach in der App nach. Durch die Verknüpfung mit dem Adressbuch kann man den Ausleiher direkt
anrufen, um sich nach dem Zustand des guten Stücks zu erkundigen. Sollte man die direkte Konfrontation zunächst vermeiden wollen, kann man alternativ auch eine SMS oder E-Mail schreiben, sogar mit einem Bild des Gegenstandes, um dem Ausleiher gedanklich auf die Sprünge zu helfen. Als Text für die Erinnerungsmail stehen drei verschiedene Vorlagen in den Geschmacksrichtungen „nett“, „neutral“ und „sauer“ zur Verfügung.
Wenn man ohnehin weiß, dass bald ein Umzug ansteht und man den Schlagbohrer braucht, bietet es sich an, gleich beim Ausleihen ein Rückgabedatum einzugeben. So behält man den Überblick, bis wann die einzelnen Posten fällig werden, und wird erinnert, wenn man sie zurückfordern sollte. Selbstverständlich funktioniert Lendromat auch in die umgekehrte Richtung. Leiht man sich selbst gerne Dinge aus, behält die App den Überblick, wem man wann was zurückgeben sollte.
Für 0,89 Euro bekommt man mit Lendromat somit einen hilfreichen
Buchhalter für den Alltag mit puristischer Bedienbarkeit, der sich solide an das erinnert, was man selbst oft vergisst.
