Der Sänger grölt Gewaltparolen, die Skinheads toben und die Arme gehen hoch zum Hitlergruß: Solche Szenen hat Thomas Kuban mit versteckter Kamera bei rund 40 Neonazi-Konzerten undercover gefilmt. Heute Abend wird der Film in der Katholischen Akademie gezeigt.




glaub nicht. es gibt aber auf jeden fall ein buch: http://www.amazon.de/Blut-muss-flie %C3%9Fen-Undercover-unter/dp/3593398028
Irgendwie habe ich das Gefühl, wenn die in dem von ihnen ach so verklärten "Dritten Reich" gelebt hätten wären die nicht alt geworden sondern eher in einem einschlägigen Lager gelandet...
quark, die wären in die SA eingetreten und EXTREM GLÜCKLICH gewesen, klassische klientel dafür. auch nach der nacht der langen messer hätten sie sicher beim RSHA wieder was gefunden, SiPo, SD, Einsatzgruppen, ideologisch überzeugte leute mit, äh, zupackender natur kann eine diktatur super gebrauchen. viele von denen hätten ein bißchen karriere gemacht.
wtw, bist Du sicher, wir wären von 33 - 45 nicht genauso drauf gewesen? Mit unserem Wissen ist es leicht zu sagen: Absolut dagegen!
Und sicher: Mein Kampf war die Anleitung. Wer es gelesen hat, wußte wohin die Reise geht.
naja ich nehme mal an "wir" hätten uns ungefähr so verhalten wie unsere großeltern es tatsächlich getan haben, da milieu + familienkultur + gene dieselben gewesen wären. mir war nur wichtig festzuhalten dass es selbstverständlich damals leute gegeben hat wie die neonazis heute, und dass sie zwar möglicherweise im lager gelandet wären, aber mit größter wahrscheinlichkeit als wächter und nicht als insassen.
wer sich ein bild davon machen möchte, wie sich der durschnittliche bürger verhalten hat und warum und daraus ableiten möchte, wie wir es heute machen würde, kann man das buch soldaten, protokolle vom kämpfen, töten und sterben vom fischerverlag lesen.
Interview mit dem Regisseur und dem Undercover-Journalisten:
http://chilli-freiburg.de/02-freiburg/von-menschenhass-und-mordparolen/