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Die Eschholzstraße: Freiburgs spannendste Szenemeile

Die Eschholzstraße im Stadtteil Stühlinger zieht immer mehr junge Menschen an: Studenten, Kreative, Lebenskünstler, Nachtschwärmer. fudder-Redakteur Manuel hat einen Rundgang gemacht. [Mit Fotogalerie!]



Es riecht nach Abenteuer an der Eschholzstraße, und die Quelle des Geruchs ist schnell ausgemacht: Zwei Lagerfeuer, um die herum junge Erwachsene sitzen, auf ausgedienten Sesseln und Sofas, auf einer Hollywoodschaukel, in einem Strandkorb. Andere haben es sich in einem Pagodenzelt gemütlich gemacht, wieder andere in einem restaurierten Bauwagen. Bunte Lichterketten hängen in der Nacht. Aus dem Gebäude, das den Hof flankiert, kommen harte Elektro-Sounds und schnelle Lichtreflexe. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Unfall zwischen Pfadfinderlager, Biergarten und Wagenburg, ist in Wirklichkeit eine Bar. In Freiburg zurzeit sogar die Bar. Ihr Name: Schmitz Katze. Und mittendrin: ihr Mitbetreiber Jan Ehret.

Es entsteht etwas Neues – hier und in den vielen Arterien, die links und rechts von jener Hauptschlagader des Stühlingers abgehen. Natürlich reihen sich die Cafés, Bars, Clubs und Boutiquen in der Eschholzstraße und ihrer Umgebung noch nicht so nahtlos aneinander wie in der Berliner Kastanienallee oder am Hamburger Schulterblatt. 

Aber allein schon wenn man die Dreisam überquert, Haslach begrüßt, nach links abbiegt und nur wenige Meter läuft – ein spannender Ort nach dem anderen! Zuerst der Kulturpark, auf dessen Gelände Schmitz Katze liegt und der außer ihr noch die Jazz- und Rockschulen, die Gitarrenwerkstatt, den Kubus3 sowie andere Kultureinrichtungen und freiberufliche Kreative beheimatet. Dann die Latin Dance Academy Aya, der Slow Club, die Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik sowie das Galli Theater.



Jan Ehret kennt sich aus in der Szene, seit einem Vierteljahr heißt sein Zweitwohnsitz Berlin. Vor fünf Jahren hatten er und sein Kompagnon Markus Gut noch auf die Freiburger Innenstadt gesetzt und in einem Gewölbekeller an Oberlinden den Klub Kamikaze eröffnet. Jetzt schwören die beiden mit Schmitz Katze auf eine vermeintliche Off-Location. „Am Anfang hatten wir Angst, dass der Laden zu weit außerhalb liegt“, sagt Ehret. Aber die ersten Monate hätten gezeigt, dass sie näher an ihr Zielpublikum herangerückt seien: Leute, die mittlerweile zu alt fürs Kamikaze sind, vielleicht sogar schon Familie haben, im Stühlinger oder in Haslach leben, Leute wie Ehret und Gut selbst. Ein weiterer Vorteil jener Lage: Es fände kaum Laufpublikum in die Bar, so bleibe sie länger ein Geheimtipp.

Am anderen Ende der Eschholzstraße, Höhe Egonstraße, liegen vier sehr unterschiedliche Läden nebeneinander. Zuerst die „Beat Bar Butzemann“, die vor knapp sieben Jahre eröffnet hat. Charmant heruntergerockt, das Interieur auf Flohmärkten zusammengekauft, die Wände tapeziert mit Comics, Filmplakaten, Magazinseiten und Street Art. Am Samstagabend ist der Laden rappelvoll. Studenten, Lebenskünstler, Normalos. Im Hintergrund läuft Rockiges, man trinkt Bier, dreht  Zigaretten, lacht. Hinten spielen drei Typen Tischfußball.

Vor der benachbarten Shisha-Bar „1001 Nacht“ ein paar Meter weiter stehen fünf Halbstarke und lassen eine Selbstgedrehte  kreisen. Einer nach dem anderen spuckt auf den Boden. Drinnen sitzen junge Menschen, trinken Cocktails, rauchen Wasserpfeifen. Lange beherbergten die Räumlichkeiten die Mon Petit Bar, jenes aus der Zeit gefallene Animierlokal, das zuletzt noch mit dem Slogan „Genießer kennen uns“ für sich warb. Daneben ein Dönerladen, dann der Concept Store „Take Care“. Durch das große Schaufenster sieht man Kleidung an Stangen hängen, auf einem Tisch steht eine Kiste mit Schallplatten. Viel Raum, viel Weiß, viel Liebe zum Detail. „Der Stühlinger ist gerade das spannendste Viertel“, sagt Nicole Hermann, 32, die den Laden  mit einer Freundin Anfang September eröffnet hat.  Die beiden sind gelernte Grafikerinnen und gebrauchen die Multiboutique gleichzeitig als Designbüro. Nebenan stehen auf einem Tisch zwei iMacs.



Die Eschholzstraße erfüllt viele Voraussetzungen einer Szenemeile. Nirgends in Freiburg wohnen so viele 20- bis 35-Jährige wie in den beiden Bezirken ober- und unterhalb der Straße, Alt-Stühlinger und Stühlinger-Eschholz (42 Prozent). 63 Prozent wohnen hier alleine, 65 Prozent sind ledig, nur neun Prozent haben Kinder. Die beiden Bezirke sind überdurchschnittlich stark besiedelt und verfügen über so gut wie keine Hochhäuser. Ein Drittel der Einwohner haben einen Migrationshintergrund. „Hier lebt der Student neben dem Arbeiter, der Professor neben dem Ausländer“, sagt Reiner Probst, Vorstandsmitglied des Bürgervereins Stühlinger. Der 64-jährige Architekt wohnt seit zwölf Jahren hier, er macht vier Faktoren dafür verantwortlich, dass der Bezirk immer mehr Studenten, Kreative und Bohemiens anzieht: Zentrumsnähe, Ursprünglichkeit, autarke Infrastruktur und interessante Architektur.

Im Josefstüble schräg gegenüber sieht die Eschholzstraße anders aus. Butzenscheiben, Häkelgardinen, dunkles Holz. Zwei Männer füttern Spielautomaten mit Geld, drei Frauen sitzen am Tresen, trinken Bier und rauchen Marlboros. Die Gespräche kreisen ums Wetter, die neue Bettwäsche vom XXXL-Möbelhaus und den geplanten Urlaub auf Mallorca. Früher seien hier noch viele Senioren hingekommen, sagt die Wirtin. Aber seitdem das „Stüble“ eine Raucherkneipe ist und kein Essen mehr serviert, bleiben sie aus.

Auf dem Weg zurück zu Schmitz Katze liegen viele aufregende Orte. Das Brasil ist der unspektakulärste von ihnen, aber immerhin bekommt man hier gutes Essen und gute Cocktails. Vorbei an der Hansjakob Realschule, der Hebelschule und der Freien Tankstelle gelangt man zum  Gewerbehof. Ein kunstvoll geschmiedetes Tor führt auf ein weitläufiges  Areal. In den vergangenen Jahren haben sich hier Kleinbetriebe und (Kunst-)Handwerker niedergelassen.


(Zum Vergrößern anklicken)

Das Theater der Immoralisten ist hier zuhause, den Sommer über prägte sein kleines Riesenrad den Hof. Hinten hat im Juni das Café Corosol eröffnet, tagsüber essen hier die Kreativen aus dem Kulturpark zu Mittag, abends besteigen Singer-Songwriter und Blues-Musiker die Bühne. Wieder auf der Eschholzstraße, passiert man das Jugendzentrum LetzFetz, dann das Kulturzentrum E-Werk. Dieses wirkt seit seiner Sanierung zwar ein wenig elitär, und das neue, ihm eingegliederte Restaurant La Centrale wartet mit entsprechend hohen Preisen auf. Der Vielfalt jener Meile tut dies aber keinen Abbruch, und das Furioso gegenüber gleicht derartige Allüren spielend aus: Pasta zu Kampfpreisen, Live-Musik zwischen Jazz und Punk, Fußballspiele auf einer Großleinwand, ein Kicker und eine Dartscheibe.

In einem Kabuff gegenüber von Schmitz Katze sitzt Claus Müller. Nacht für Nacht bewacht der 43-Jährige von dort aus das Gelände der Schwarzwald-Milch –  und beobachtet das Treiben auf der anderen Straßenseite. „Die sind friedlicher als im Bermuda-Dreieck“, sagt Müller. „Und älter.“ Um Mitternacht ist die Schlange vor Schmitz Katze 50 Meter lang,  Verhältnisse wie vorm heimlichen Vorbild der „Katze“, dem Berliner Kult-Club Kater Holzig. Bald soll es hier auch tagsüber rappeln. Am Montag haben Ehret und Gut hier ein Burger-Restaurant eröffnet, im Winter wollen sie einen alternativen Weihnachtsmarkt aufbauen. „Die Eschholzstraße und ihre Verlängerung durch die obere Haslacherstraße entwickelt sich gerade zum ersten Freiburger Kiez“, sagt Ehret. Und weiß, dass er und Gut daran nicht ganz unbeteiligt sind.



Der Freiburger Stühlinger

"Hinter dem Bahnhof" nannten die Freiburger jene Gegend zuerst, welche die Stadt ab 1860 anfing zu bebauen. Große Firmen ließen sich hier nieder, und mit ihnen ihre Arbeiter. Um 1900 entstand die Eschholzstraße, immer mehr Studenten, Künstler und Kunsthandwerker zogen hinzu. Im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile des Stühlingers zerstört; in der Eschholzstraße reihte sich ursprünglich eine Jugendstilfassade an die andere.

Heute zieht der Stadtteil vor allem junge und junggebliebene Erwachsene an. Sie finden hier alles, was sie zum Leben brauchen: Arztpraxen, (internationale) Supermärkte, Dönerbuden, Cafés, Bars und Kneipen, Secondhandshops, Fahrradläden, Tattoostudios, Frisöre, Parks, Kirchen, eine Moschee und eine Sparkasse. Kinder gibt es hier nur wenige. 




[Illustration: Karo Schrey]  

Fotogalerie: Florian Forsbach

Tipp: Wartet einen Augenblick, bis die Galerie komplett geladen ist. Ihr könnt euch dann ganz bequem jeweils das nächste Foto anzeigen lassen, indem ihr auf eurer Tastatur die Taste "N" (für "next") drückt.




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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 93
Donnerstag, 11.10.12 11:25
 

Genau - nachdem es im E-Werk ja fast keine Partys mehr gibt
(die guten Möbel könnten eine Schramme bekommen) gehen wir einfach 100 Meter weiter - gut so!!!

Donnerstag, 11.10.12 11:25
 

Jetzt noch nen Späti, nen Karneval und ne U-Bahn.
Ick bind mir scho ma die Jutetasche um wa, Freiburg ick lieb dir!

Donnerstag, 11.10.12 11:39
 

Und noch ne stylische Gentrifizierung, wa.

Donnerstag, 11.10.12 11:41
 

@fettstorm
Quatsch - endlich kommt Bewegung in die Szene

Donnerstag, 11.10.12 11:42
 

"Aber die ersten Monate hätten gezeigt, dass sie näher an ihr Zielpublikum herangerückt seien: Leute, die mittlerweile zu alt fürs Kamikaze sind, vielleicht sogar schon Familie haben,.."

Sehr schön, jetzt wissen wir wenigstens woran wir sind. Ist ja nicht so, dass wir unseren Beitrag dazu geleistet haben, dass der Laden gut läuft. Wochenenede für Wochenende den, im vergleich zu anderen Läden in FRBG, hohen Eintritt gezahlt, das Geld in Getränke und Essen investiert und ordentlich die Tanze gerockt, obwohl es dort immer unmenschlich heiß war. Und jetzt kommt man als U21 Jähriger nicht mehr in rein.. Aber wir können ja noch ins Kamikaze, bis dieser zu macht...tzz. Schade drum, das war echt meine Lieblingslocation in der Gegend, dafür haben wir jedesmal den weiten Weg auf uns genommen.......

Donnerstag, 11.10.12 11:45
 

Na endlich ein bisschen wie in Berlin! Weil nämlich Berlin. Und auch fast wie Berlin. So rein Berlin technisch. Das Josefsstüble, der Auerhahn, die heimliche Kneipe, die Tankstelle! Mensch und dann auch noch echte Migranten. Der Arbeiter neben dem Student. Da kommt doch sozialromantik pur durch, wenn der verruste Arbeiter im Blaumann aus den Freiburger Kohleöfen neben Heinrich Böll für arme sitzt, und in der Brennessel Spaghetti für 2,50 isst. Das E-Werk ist versnobbt, klar, vom Programm haben wir eh keine Ahnung, laufen ja auch keine Partys, dann issjaauchegal! Im Furioso Berlin, äh, Freiburg gibt's Weizen für 2 Mack und da sitzt die Hausfrau neben dem Typen der da so ein Projekt am Start hat, so mit Film und so, der hat auch da letztens aufgelegt bei der einen illegalen Party weißte? Oh Gott wie bemüht...nette Idee, verhunzter Artikel über Schmitz Katze, den Nachtwächter gegenüber von Schmitz Katze, den Burgerladen in Schmitz Katze etc. Ich dachte es geht um den Stühlinger? Wie? Ach so, Berlin. Ja ne is klar

Donnerstag, 11.10.12 11:46
 

Limbo, welche Szene??

Donnerstag, 11.10.12 11:49
 

Memo an mich: Auf's Land ziehen. Bald.

Donnerstag, 11.10.12 11:51
 

Juhuu, Freiburg wird ein bisschen wie Berlin...
wahnsinn, es hat ein kleines bisschen was von Berlin,
toll, man kann ein kleines bisschen Berlin in Freiburg erkennen, super -wir haben einen Stadtteil der so ist, wie Berlin

Eine Runde Hornbrillen für alle möchtegern - kreativ-Berliner im Freiburger Stadtteil "Klein-Berlin".

Ich ziehe jetzt meine Outdoor-Softshell-Jacke an und gehe eine runde Mountainbiken, in einem Stadtteil mit Bergen, der so gar nicht berlinerisch ist....!

Donnerstag, 11.10.12 11:53
 

Schon beim Beitrag gestern (Burger bei Schmitzkatze) Berlin-Bashing pur. Macht ja Spaß und ist in. Und doch wollen so viele dahin. Bisschen verquer, ne? Freut euch, dass mal Leben in den Stühlinger kommt.

Donnerstag, 11.10.12 11:53
 

Was soll eigentlich immer dieser Berlin Müll? Also ich weiß es schon, aber ich verstehe es nicht.

Donnerstag, 11.10.12 11:59
 

@Nummer 7
Musik-Szene
Aufleg-Szene
DJ-Szene
Underground-Szene (Slow Club)

usw . .

Donnerstag, 11.10.12 11:59
 

Anuars Elephant wurde vergessen. Für mich der abgefahrenste Laden um etwas zu essen. Gastronomie kann man das ja nicht nennen.


Stifler's Mom hat den Kommentar am 11.10.2012 um 12:01 bearbeitet
Donnerstag, 11.10.12 12:04
 

http://youtu.be/K0rEQHbo7PQ ;-)

Donnerstag, 11.10.12 12:06
 

was habt denn ihr alle mit berlin? das wort kommt in dem artikel gerade drei Mal vor - und das auf ca 96 Zeilen. Puls runter :)

Donnerstag, 11.10.12 12:19
 

Statt dass man sich einfach mal freut, daß es in FR endlich einen Club gibt, der den Namen verdient...
Neeein, man muß sich über die "hohen" Preise beschweren, lieber wieder DJ XYZ (House,Techno,Rambazamba) als gute Bookings die halt einfach entsprechend kosten! Und is so warm da drin, bäh. Außerdem, Kater Holzig!!! Nachmacher Hosenkracher!!!

Big up an Gut & Ehret + Team, weiter so!
P.S. Bis Samstag bei den Bassblüten, yeah :)

Donnerstag, 11.10.12 12:28
 

This is Freiburg, not Berlin

http://fudder.de/artikel/2009/09/14/freiburger-bands-zum-kostenlosen-download/

Donnerstag, 11.10.12 12:35
 

Hmmm....diese Berlinproblematik erschliesst sich mir auch nicht ganz. Und als gebürtige Freiburgerin die über einen längeren Zeitraum in Berlin lebte bin ich hier sicher urteilsfähig. Beide Städte haben ihren Charme, aber Gemeinsamkeiten gibt es Null. Und das ist auch ganz gut so. Knallharte Großstadt vs. beschauliches Spiesseridyll :-)))

Donnerstag, 11.10.12 12:40
 

Meldung 1: Neue Burgerbude WOW!
Meldung 2: Was ist dein Stil? AHA!
Meldung 3: Freiburgs neues Sceneviertel WOW!
Meldung 4: Horrormasken im Europapark AHA!

Genau das ist Freiburg eine kleine verschlafene Stadt mit hang zum Fernweh.
Freiburg ist toll, aber denkt euch doch mal was Neues aus.

Donnerstag, 11.10.12 12:50
 

Das ist sogar schon so schlimm geworden, dass man sich nicht mal mehr traut, genüßlich ne Mate zu trinken. Die kommt übrigens aus Bayern.

Donnerstag, 11.10.12 12:59
 

at Bollenhut:

Wären dir Meldungen wie "16 jährige Schülerin von 3 Mitschülern vergewaltigt" "Kinderwagen angezündet" etc. etwa lieber...gibts auch in Freiburg. Gibts aber noch viel mehr in Großstädten. Nur da ist der Unterschied, was in Freiburg eher die Ausnahme ist, sind da schon wieder alltägliche Schlagzeilen...


Necronomicon hat den Kommentar am 11.10.2012 um 12:59 bearbeitet
Donnerstag, 11.10.12 13:08
 

Necronomicon

Du hast mich nicht verstanden, es geht mir nicht um die Meldungen, sondern das es nicht nötig ist, einer Stadt unbedingt einen Stempel aufzudrücken und einem Trend hinterher zu rennen.
Freiburg ist eine kleine liebenswürdige und verträumte Stadt und das ist auch gut so.

Donnerstag, 11.10.12 13:11
 

Oh ok. Mensch, fehlender Ton und nur geschriebener Text, das kann schnell falsch verstanden werden.

Ja dann passt es wieder :-)

Donnerstag, 11.10.12 13:15
 

ich finde next-level-vergleiche zu grösseren städten nicht so dramatisch, denn stadt- und kulturentwicklung bedeutet ja, sich nach oben zu orientieren und nicht nach hinten beziehungsweise auf dieselbe ebene zu schauen. und es ist nun einmal nicht von der hand zu weisen, dass in diesem quartier derzeit sehr viel gute und unterstützenswerte bewegung drin ist.

die eintrittspreise in schmitz katze sind nicht "hoch", lieber angry youth, sie heben sich lediglich von den dumpingpreisen zahlreicher freiburger veranstalter und clubbetreiber ab, die sich in den letzten jahren quasikartellmässig auf 5,- euro einheitspreis geeinigt haben, ganz gleich ob nur locals ihre dämlichen mp3s auf die virtuellen decks ziehen oder ob auswärtige gast-djs anreisen. das hat dazu beigetragen und trägt auch immer noch dazu bei, dass veranstalter, die ein qualitätsbooking präsentieren möchten, in allergrösste erklärungsnöte geraten, wenn sie an einem abend mal acht oder zehn euro verlangen. dass jedoch flight share, security, ggf. clubmiete, ggf. zusätzliche pa, flyer, plakate, positionen auf der ausgabenseite darstellen, dass man diese als veranstalter nicht aus der eigenen tasche bezahlen kann (und möchte), sollte eigentlich jedem einleuchten.

klar, dann kommen wieder argumente wie "es gibt auch gute regionale djs blablabla support your locals blablabla", aber die kann man immer und überall und zu jeder tages- und nachtzeit hören, einen so absolut genialen dj wie heiko m/s/o oder einen marcel dettmann aber nicht. man kann nicht auf der einen seite das freiburger nachtleben als öde, langweilig, eingeschlafen beschimpfen, und dann, wenn sich etwas regt, wenn veranstalter den mut aufbringen, etwas über den regionalen tellerrand zu blicken und acts zu realisieren, für die man bisher hunderte von kilometer anfahrtsweg in kauf nehmen musste, wieder das maul aufreissen und über den preis meckern. und wenn ein julio bashmore oder joy orbison in einem londoner club auflegen und dort halt nur zwei, drei pfund eintritt verlangt wird, ist das nachvollziehbar, dort nämlich ist er halt lediglich "der kleine peter aus der lancaster lane north" oder so.

ich dagegen freue mich, wenn man im tourplan eines künstlers, dj oder live act, zwischen amsterdam, london, berlin, hamburg und zürich auch die stadt freiburg aufgeführt liest, selbst wenn ich nicht alle veranstaltungen besuche. mit endless event & co. hatten wir jahrzehntelang genug acts am start, die total verbraucht und durchgelutscht waren und inzwischen nur noch in minden, landau und passau in clubs auftreten. wie oben schon geschrieben: als grossstadt wie freiburg es nun einmal ist, sollte man sich nicht nach unten / hinten orientieren.

[damit die gebuchten künstler auch einmal via facebook & co. verlautbaren, wie geil es war, in freiburg aufzulegen, muss aber sowas von dringend an der PA und der technik nachgebessert werden. in ALLEN clubs!]

Donnerstag, 11.10.12 13:16
 

Bild Nr.7 wo ist das ?????

Donnerstag, 11.10.12 13:16
 

:-)

Donnerstag, 11.10.12 13:31
 

Jetzt ist die Katze kein Geheimtip mehr.
Ach ja und Eintrittspreise interessieren mich nicht. Der Spass zählt. Und den hat man in der Katze definitiv!!!!

Donnerstag, 11.10.12 13:33
 

@ Mr_Perfect,
sieht man am Logo....

Donnerstag, 11.10.12 13:35
 

So hier noch ne kleine Anleitung:
http://www.youtube.com/watch?v=MNX6SjAo3R8

Donnerstag, 11.10.12 13:46
 

:) http://www.youtube.com/watch?v=T2NxEmTq50M

Donnerstag, 11.10.12 14:49
 

süß. ein club, n paar kneipen und fertig is die szene. yeah^^

es geht ENDLICH was in freiburg.

Donnerstag, 11.10.12 15:28
 

Schöne Bilder Herr Forsbach!

Donnerstag, 11.10.12 15:41
 

next lvl vergleich zu grösseren städten sind nicht dramatisch, solange es nicht berlin ist.
nicht das salomon nacher noch auf die idee kommt den flughafen auszubauen.

abgesehen davon käme ja auch niemand auf die idee eine schöne alte c4 mit einer tigerfellvelour gepolsterten zuhältercorvette zu vergleichen..

Donnerstag, 11.10.12 15:49
 

Eine 50 Meter lange Schlange vorm Eingang? Dann ist "die Katze" ja ein Geh Heim Tipp!

*BRÜLLER

Donnerstag, 11.10.12 19:07
 

das ist jetzt korinthenkackerisch, aber die formulierung „Hier lebt der (...) Professor neben dem Ausländer“ ist vielleicht einen hauch unglücklich, weil es suggeriert, dass es zwischen den gruppen keine personelle überschneidung gibt. evtl bin ich hier überempfindlich, aber es nagt ein bißchen an mir.


why this world hat den Kommentar am 11.10.2012 um 19:08 bearbeitet
Donnerstag, 11.10.12 19:37
 

@why this world: stimmt.

Donnerstag, 11.10.12 20:56
 

Paris, Mailand und Zürich sind mir näher als Berlin... und zwar in allen Bereichen.

Donnerstag, 11.10.12 21:37
 

ätsch jan, dein hipster-pseudoberlin-club liegt noch nichtmal in der szenemeile nummer 1. dafür meine wohnung. noch ein bericht über schmitz-katze und freiburgs "retter" jan ehret und ich kotze.

was ihr vergessen habt: brennessel. da gibts wirklich preiswert leckeres essen. außerdem: das spektakuläre am brasil ist das zivilisierte ambiente. gibts ja sonst in kaum einer kneipe des stühlingers.

Donnerstag, 11.10.12 22:26
 

@ Placebos_Muse: deine persönlichen differenzen mit einem der SK-betreiber kenne ich nicht. daher lasse ich dein "ätsch" einmal unkommentiert. aber wenn du das nachtleben freiburgs der vergangenen jahre einmal anschaust, kann man nur unschwer abstreiten, dass jan ehret, markus gut & co. wieder und immer wieder angepackt und etwas bewegt haben. ob es nun das kami war, der grünhof oder jetzt SK. [da gehört auf jeden fall auch eine gehörige portion mut und wahnsinn dazu, denn gerade in der gastronomie und im veranstaltungsgewerbe kann man fies auf die schnauze fliegen.] das mag alles gefallen oder nicht, aber es hat doch zur lebendigkeit der freiburger szene erheblich beigetragen, was man beispielsweise von den karmas und kagans dieser stadt nicht behaupten kann. und keine sorge, es wird in den kommenden wochen auf fudder.de bestimmt noch berichte über den neuen club "qu" und den nachfolger am ort des kamikaze geben. 2011 und 2012 hat sich in freiburg einiges getan, und ich persönlich hoffe, dass das in den nächsten jahren so weitergehen wird.

Donnerstag, 11.10.12 23:12
 

Die Kommentare könne auf jeden Fall mehr als der Artikel!!!
Freiburg ist Freiburg und das ist auch gut so.
Nur dieses Gejammer über Eintrittspreise kotzt mich an......
setzt euch bitte mit eurem Wodka-IceTea vor die Tanke und lasst das Mobilsprechgerät voll röhren.
Wann kapiert ihr endlich, dass musikalische Qualität ihre Preis wert ist, ganz egal ob regionaler, überregionaler oder internationaler Künstler!!!

EK
Freitag, 12.10.12 08:41
 

placebos_muse :um deine übelkeit zu vermeiden, empfehle ich dir,hier einfach nicht mehr reinzuschauen und nicht mehr zu kommentieren. das wäre eine win-win-situation für alle beteiligten.

Freitag, 12.10.12 09:01
 

Curry 36 - Curry & Fritz
Wowereit - Salomon
BVG - VAG
Siegessäule - Siegesdenkmal
Potzdamer Platz - Schwarzwaldcity
Kotti - Bahnhofsvorplatz
Märkisches Viertel - Weingarten
Bushido - Beltracchi
Bundestag - Budesliga
..
..

+om
Freitag, 12.10.12 09:33
 

so, probier den burger heut ma aus. übrigens, ein taxifahrer hat mir den tip gegeben als er uns von meinem lieblingslokal, der brennessel heimfuhr: "bei der brennessel schmeckt das alles wie vorgekaut, aber der haslacher hof bekommt das material von der region und das schmeckt man". Bin immer skeptisch und dacht er hat nen schlechten tag. allerdings hab ich dort das bürgermeistersteack probiert und das war fucking himmlisch, sowie alles drum herum. zwar ein bischen teurer - aber so, dass mans verkraften kann. ist die haslacherstrasse vom schmitzk 50m hoch...

EK
Freitag, 12.10.12 09:34
 

hertha bsc-ffc

EK
Freitag, 12.10.12 09:36
 

hat der haslacher hof neue pächter? "früher" war es da nämlich gar nicht mal so gut.

Freitag, 12.10.12 09:38
 

@keep-it-deep
bitte nicht zu viel Lob auf den Grünhof - als ich dort mal auflegen sollte war der Plattenspieler kaputt (das war zwar allen Beteiligten klar weil der DJ am Tag vorher schon Bescheid gegeben hatte - aber sich drum kümmern hat sich dann KEINER!!) - also bin ich dann mit meinem Vinyl wieder abgezogen - und sich dann nochmal melden und sorry vielleicht neuer Termin oder so war dann auch nicht

soviel zum Thema der Style von Jan Ehret

EK
Freitag, 12.10.12 09:49
 

skandal!

Freitag, 12.10.12 09:49
 

@ sherifflimbo: das thema anlagen/plattenspieler/equipment ist ein ganz anderes. am samstag in SK war die ausstattung auf dem barfloor auch in einem so erbärmlichen zustand, dass heiko m/s/o nach etwa neunzig minuten aufgehört hat, platten aufzulegen, weil vinyl spielen absolut nicht möglich war (systeme whack, keine abpufferung, netzbrummen im monitor, topbox fiel aus, u.s.w.).

Freitag, 12.10.12 10:06
 

@keep-it-deep
sag ich ja - ich dachte im SK hätten die in eine ordendliche Anlage investiert??!!
Wäre doch mal ne tolle neue Themenreihe für Fudder
Up´s und Down`s vom DJ-Leben . . .

akr
Freitag, 12.10.12 10:10
 

"Die Eschholzstraße erfüllt viele Voraussetzungen einer Szenemeile. Nirgends in Freiburg wohnen so viele 20- bis 35-Jährige ..."

mist - dann darf ich nicht zur szene gehören. eindeutig zu alt.


akr hat den Kommentar am 12.10.2012 um 10:11 bearbeitet
Freitag, 12.10.12 10:21
 

ich hab kein problem mit SK. nur mit dem hype. gute bzw. bekannte dj's haben in freiburg auch schon vorher aufgelegt...karma und kagan sind da kein maß. im waldsee, jazzhaus oder drifters waren immer mal wieder namhafte leute. da wir nicht berlin sind, erwarte ich nicht jedes wochenende was besonderes. es gibt auch andere schöne dinge außer clubben.

Freitag, 12.10.12 10:27
 

Netter Artikel - und nun weiss auch der letzte Bewohner vom Stühlinger das er bitteschön in einem "hippen, trendigen Szeneviertel" lebt und er sich zu freuen hat ob der Entwicklung!

Die Katze ist ja ganz nett, mich stört aber der ständige Drang sich mit Berlin messen/vergleichen zu wollen. Berlin ist eine richtige Großstadt und mit der ländlichen, gewachsenen Struktur von Freiburg in keiner Weise zu vergleichen.

Mir persönlich taugt Berlin überhaupt nicht, für mich bedeuten die Messetermine in Berlin (Fashion Week, Bread&Butter, Grüne Woche und Präsentationen von verschiedenen Firmen) höchstwertiger STRESS und eine viel zu nervige Umgebung die versucht alles auf den niedrigsten Nenner runter zu ziehen. Berlin ist neidisch auf Menschen die anders leben wollen und können, teure Autobrandvorfälle und ständige Beschädigungen (Spiegel zerstört, Stern abgebrochen, Lack zerkratzt, Reifen abgestochen usw.) am Auto lassen mir Berlin vermiesen. Ich fahre nur noch nach Berlin wenn es wirklich nötig ist.

Warum versuchen wir nicht ein wenig von der lebendigen und lässigen Münchner und Hamburger Lebensart nach Freiburg zu importieren bzw. Anregungen aus den Regionen aufzunehmen?


vdp1100 hat den Kommentar am 12.10.2012 um 10:49 bearbeitet
Freitag, 12.10.12 10:35
 

@ sherriflimbo: das ist zwar off topic, aber: in freiburg wird im veranstaltungs/entertainmentgewerbe in alles investiert, nur nicht in eine PA, weil der investitionsaufwand in diesem bereich ein sehr hoher ist und die gewinnschwelle nicht schon nach ein paar monaten erreicht werden kann. wer in eine PA investieren möchte, muss eben etwas langfristiger planen als nur die fünf jahre durchschnittliche lebensdauer einer location in freiburg...

Freitag, 12.10.12 10:36
 

Tun sie doch im Artikel: zu SK steht oben das Wort "Biergarten", und im anderen Artikel werden die "Hamburger" dort beschrieben ;-)

Ausserdem: dieser Vergleich ist ein provokanter running gag, nichts was man ernst nehmen sollte.

Freitag, 12.10.12 11:01
 

@keep-it-deep
das ist mir bewußt - das würde aber unter dem Strich auch bedeuten den Club-Betreibern ist die Soundqualität Scheißgeal oder?

Freitag, 12.10.12 11:03
 

Klingt ein wenig nach "Gemischtwarenladen".

+om
Freitag, 12.10.12 11:32
 

@EK
ich war vor zwei monaten im haslacher hof. fands sau lecker! kann leider aber nur vom bürgermeistersteak reden, das hat mich brutal gefüllt und heiss auf mehr gemacht. die restliche karte hab ich noch nicht durchprobiert. well,...

+om
Freitag, 12.10.12 11:33
 

bekommet fudder etwa mit diesem artikel einen neuen kommentarsieger 2012? bin mal gespannt....

Freitag, 12.10.12 11:37
 

Guter Sound hört sich eben nur auf einer guten Anlage auch Gut an. Dachte in der Katze wird das besser...
Trotzdem all dem bin ich gerne in der Eschholzstraße.
Beatbar, E-Werk war auch mal schön, Katze usw.
Freiburg ist Freiburg und nicht annähernd Berlin...
Meine Meinung.
Vergleicht sich Berlin eigentlich auch immer mit Freiburg? :-)

Freitag, 12.10.12 11:57
 

why this world: einen hauch?? *unbelievable***

Freitag, 12.10.12 13:14
 

Vom Grundgedanken ein netter Artikel, aber für meinen Geschmack dann leider viel zu dick aufgetragen bzw. zurechtgebogen....

Freitag, 12.10.12 13:14
 

Vom Grundgedanken ein netter Artikel, aber für meinen Geschmack dann leider viel zu dick aufgetragen bzw. zurechtgebogen....

Freitag, 12.10.12 14:43
 

vdp, Du vergißt die typische Berliner Handbewegung....
http://tinyurl.com/9lf2kms

Freitag, 12.10.12 14:50
 

@Tatoo,

nee, das hab ich nicht vergessen: mit Folgen wie http://tinyurl.com/9ot2ylv

Berlin scheint schon bischen anders zu sein....


vdp1100 hat den Kommentar am 12.10.2012 um 14:54 bearbeitet
Freitag, 12.10.12 16:08
 

Die wahren Helden der Haslacher Straße sind die VILLA und
PETERS SCHLUPF`WINKEL

Freitag, 12.10.12 16:50
 

Gibt's das dann auch bald von Freiburg?

http://youtu.be/C9zS67ZCkw8


Chinaski hat den Kommentar am 12.10.2012 um 16:51 bearbeitet
Freitag, 12.10.12 19:56
 

Aber schon geil... da geht ein Gastronom ab und an nach Berlin, kommt zurück macht irgendwas (die Idee ist aus Berlin!) und die dörfliche Freiburger Bevölkerung meint sie hat ein Stück Großstadtambiente vor der Tür.... *g*

kus
Freitag, 12.10.12 20:18
 

+om danke für die Empfehlung des Haslacher Hofs - muss ich unbedingt mal ausprobieren. Bürgermeistersteak klingt schon sehr schräg!

kus
Freitag, 12.10.12 20:23
 

@ag999: nette Idee!

tbc:
Mustafas Gemüsekebap - Eufrat
Welli - FSH
Wannsee - Waldsee


...weitere?

Freitag, 12.10.12 21:38
 

Ja eben peters schlupfwinkel!!! :-D berlin? Pussyscheisse! Wir sind fast wie chueca ihr nillen!

Samstag, 13.10.12 08:46
 

Seid neuestem macht SWR3 (Radio) Werbung für Schmitz Katze. Gestern live im Radio gehört. Da frag ich mich, muss das sein?

Samstag, 13.10.12 09:14
 

Aha - Willkommen im Mainstream!

Bin verwundert und verwirrt weil ich das von der SK Truppe nicht erwartet habe. SWR 3 ist ein Sender für die Massen und zeigt einen eigenartigen, langweiligen Musikgeschmack.

Wenns dem Umsatz förderlich ist....

Samstag, 13.10.12 13:52
 

Wieso?
Die Zwei organisieren doch auch mehrmals im Jahr die SWR3 Partys hier in der Region, am Ende dreht sich doch nur alles um Fame Und Kohle.

Samstag, 13.10.12 14:15
 

Werbung ist etwas übertrieben... Schmitz Katze wurde im Veranstaltungskalender erwähnt, so what? Jede Dorfdisco kann hat diese Chance.Das Waldsee (Tag 1), die Nachtschicht (Schlagerschicht) werden auch regelmäsig über den Sender gebracht..

Samstag, 13.10.12 14:33
 

Da ich kein SWR 3 höre (viel zu viel Werbung, geistlose Moderatoren und nervige Musik) kann ich natürlich nicht wissen das es völlig normal ist auf dem Sender genannt zu werden.
Für mich ist der Sender fast genauso schlimm wie Antenne 1 oder die sonstigen (doofen) Privatsender die nur Müll produzieren.

Samstag, 13.10.12 14:46
 

Zuviel Werbung auf SWR3? 4 Minuten vor den stündlichen Nachrichten von 6 bis 19 Uhr... Das echt nervige sind die ständigen Eventbeweihräucherungen des Senders selbst.

Samstag, 13.10.12 15:11
 

...und genau die Selbstbeweihräucherungen vom Sender empfinde ich als Werbung! Dann geht mein Finger entweder auf den Ausschaltknopf oder ein anderer Sender wird eingestellt.

Für mich ein unerträglicher Sender! Bin geprägt von Radio Blue Danube/FM 4 und schätze gute Musik ohne nerviges Gequassel, Selbstbeweihräucherung und die ständigen Jingels von SWR 3.

Samstag, 13.10.12 18:37
 

Damit wir wieder beim Topic landen: Baden FM sollte bei der nächsten Nameänderung Kiss FM (damit wieder etwas Berlin nach Freiburg komm) berücksichtigen.


Tatoocheck hat den Kommentar am 13.10.2012 um 18:38 bearbeitet
Samstag, 13.10.12 19:00
 

1. organisiert das swr3-produktionsteam seine parties immernoch selbst und nicht die zwei. die sind bestenfalls venue manager. sind die überhaupt für die parabel zuständig gewesen, wo die "goes-clubbing" reihe wiederholst stattgefunden hat?

2. machen die zwei auch auf fudder werbung für ihren club, was in der grundberichterstattung in etwa das selbe niveau wie swr3 hat.

3. ist SWR3 kein privatsender sondern öffentlich-rechtlich

Samstag, 13.10.12 21:28
 

Ich will nicht nach Berlin

http://www.youtube.com/watch?v=K0rEQHbo7PQ

EK
Sonntag, 14.10.12 08:26
 

"machen die zwei auch auf fudder werbung für ihren club, was in der grundberichterstattung in etwa das selbe niveau wie swr3 hat."

???

Sonntag, 14.10.12 10:49
 

@Wolke Freiburgs Flugplatz wurde doch schon ausgebaut und sogar im Zeitplan...*g*
Freiburg ist die nördlichste Stadt Italiens, Berlin die nördlichste Stadt Griechenlands.
Freiburg hat eine funktionierende Straßenbahn, in Berlin weiß man nie wann die S-Bahn kommt und ob sie überhaupt fährt.
Flughafen s. o., während Berlin es nicht auf die Reihe bekommt. Dazu ein Stadtschloß im Retrostil neu zu bauen, statt einen Architekten wie Forster oder Gehry einen der Zukunft zugewanden Entwurf errichten zu lassen.
Freiburg Stdentstadt, Berlin Beamtenstadt... Freiburg VIP-los glücklich, in Berlin ist jeder VIP.
Freiburg hat die Nähe zum funktionierenden Europapark, Berlin die Nähe zum Stilgelegten Spreepark...

EK
Sonntag, 14.10.12 11:09
 

nur die fassade ist im "retrostil",der sir heisst foster und der gehry-stil ist auch schon fast wieder retro. der zukunft "zugewandte architektur"(das sollte architektur immer sein!) wird z.zt.eher in skandinavien entworfen-->www.big.dk

Sonntag, 14.10.12 16:27
 

EK, von mir aus, aber welche Stadt von Bedeutung baut sich einen Neubau im Altbaustil? Ein verkapptes Stadtschloss, wofür? Da hätte man den Palast der Republik sanieren können. Der war welttädtischer....
Einen Bilbao-Effekt wird es so in Berlin nicht geben.

Sonntag, 14.10.12 17:05
 

@Tatoocheck, meiner Ansicht nach ist das schon zuviel. Erwähnen=Werbung. Irgendwann werden hier auch die ganzen Prolls/Checker auf der Matte stehen und mit ihrer Art den Club unbrauchbar machen. So wie die ganzen anderen Clubs auch....
In Freiburg geht eben nichts ohne kommerzielle Werbung!


merkwürdiger hat den Kommentar am 14.10.2012 um 17:06 bearbeitet
Montag, 15.10.12 07:49
 

Merkwürdiger, dafür gibt es immer noch das Regulativ an der Türe... Einfach nicht reinlassen und schon wird der Laden weiterghypt: In Freiburg gibts ne Kneipe, da mußt Du was ganz besonders sein, sonst läßt Dich der Gorilla an der Eingangstür nicht rein...

+om
Montag, 15.10.12 10:53
 

so, noch einen von mir....

Montag, 15.10.12 14:06
 

um noch ein wenig mehr Stroh ins SK Feuer zu werfen:

wie sieht es eigentlich dem folgenden Gerücht aus, was in Szenekreisen im Umlauf ist?

Fudder hat die SK macher Jan und Emmes insofern "angehalten", das nur sie mit ihrer Website über den Club xclusiv berichten dürfen und ist somit eine Vereinbarung eingegangen. Das würde auch die immense Berichterstattung vom hiesigen Magazin über den neuen Szeneladen SK erklären. Wie sieht es eigentlich aus.

Was habe ich bisher von Bekannten über SK vernommen: Club ohne Lüftung, schlechte Bar Anlage (Auflegen mit Platten ist nicht möglich), schlechtes Monitoring, Cocktails sind schlecht gemixt, sodass sie zum Teil wieder zurückgegeben werden.

Montag, 15.10.12 14:09
 

o ja bitte, ich LIEBE Verschwörungstheorien. Mehr mehr mehr ...

Montag, 15.10.12 14:14
 

ach ja,

ansonsten SK voller Laden, mit Bookings. Wow "was für einm Anspruch"!


aber jetzt mal ehrlich, mit Berlin hat das was im SK abgeht nichts zu tun!

Fahrt lieber nach Basel Kaserne oder Strassbourg in die Laiterie oder Molodoi. Dort hat man mal einen Club an dem man sich messen könnte.

Leider arbeiten die anderen Clubs dort viel zu proffessionell zumindest gibts da ne bespielbare fette Anlage, Monitoring, Backstage und ja es gibt auch eine Lüftung....

Montag, 15.10.12 14:23
 

@ Christianhauck

das ist leider leider keine Verschwörungstheorie sondern eine Tatsache das dies in Szenekreisen herumgeht

Montag, 15.10.12 14:25
 

hier noch die neueste Speisekarte vom SK, damit Fudder nicht ein weiteren Artikel schreiben muss ;-)


http://www.facebook.com/photo.php?fbid=405487202851617 &set=a.350073328393005.78732.34975182[..]

Dienstag, 16.10.12 16:40
 

"ich war vor zwei monaten im haslacher hof. fands sau lecker! kann leider aber nur vom bürgermeistersteak reden, das hat mich brutal gefüllt und heiss auf mehr gemacht. die restliche karte hab ich noch nicht durchprobiert. well,..."

Das Ding heißt BürgermeisterBRATEN ;-)
und ja, im Haslacher Hof kann man ziemlich gut Essen. War im August mal wieder da und hatte das Schweinefilt mit Champignons und Kartoffelstrudel. Allerdings nichts für den studentischen Geldbeutel.

Davor war ich zuletzt Ende 2005/Anfang 2006 dort, da war die Küche eher so serbisch/kroatisch orientiert. War auch ok.

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