Ein gebrauchtes Fahrrad zu fahren, ist in Freiburg keine schlechte Idee: es kostet weniger und wird hoffentlich nicht so schnell geklaut wie ein brandneues Mountainbike. In unserer Fahrradmetropole kann es durchaus schwer sein, ein billiges altes Rad zu kriegen. Wie gut, dass das Fundbüro der Stadt am Dienstag rund 80 Fundräder versteigert.




Lohnt sich! Sehr unterhaltsam das Ganze! Hab da vor einigen Jahren meine derzeitige Stadtgurke ersteigert, die (nach dem Austausch so ziemlich sämtlicher Verschleißteile mit den Jahren) immer noch fährt. Auch ansonsten hat man da viel Spaß. (Einziger Nachteil: Man kann die Räder nur anschauen, nichts vorher ausprobieren.)
Saudumme Frage meinerseits:
Es ist schon darauf Verlass, dass die Räder vorher daraufhin geprüft werden, ob sie polizeilich als "gestohlen" gemeldet worden sind?!
Saudoof, aber man weiss ja nie...
Ich würde mal gemäß Radio Eriwan antworten: "Im Prinzip ja..."
Ich habe mal mein eigentlich mir zustehendes Fundrad gerade noch vor der Versteigerung retten können.
Somit halte ich es seitdem mit einem bekannten russischen Politiker der Spätgotik: "Vertrauen ist gut ..."
und lasse mir mit jedem ersteigerten Rad eine Quittung mit kurzer Beschreibung geben.
Ausserdem ist besagte Überprüfung regional begrenzt - ein in Karlsruhe geklautes Rad wird hier kaum in der Fahndungsliste der Stadt Freiburg stehen - überregional funktioniert das nur bei Steuersündern u. ähnlichen Kleinkriminellen... :-)