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Tanzbare Tiefgründigkeit: We Have Band im Café Atlantik

Dienstagabend, 20:30 Uhr, Schwabentorbrücke. Vor dem Café Atlantik steht eine Reihe Hipster in bestem Studentenalter: mit Hüten, Hornbrillen, in stilvoller Kleidung und gegebenenfalls mit einer Kippe in der Hand. Die vielen Plakate auf der Straße verweisen auf das anstehende Event: We Have Band soll heute Abend die Menge bespielen ...



Einheitlich im schlichten Denim und mit einem Grinsen betreten die drei Freunde aus London die kleine Bühne um Punkt zehn. Sie legen mit ihrer Single „Where Are Your People“ los, aus ihrem neuen Album „Ternion“. Im Hintergrund leuchten die Buchstaben WHB in wechselnden Farben und passen sich dem Licht an.

Mittlerweile ist es so heiß im Raum, dass sich ölige Schweißfilme auf den Armen gebildet haben. Doch beim Tanzen stört das niemanden – im Gegenteil, die Leute gehen richtig ab, es wird gesungen, gesprungen und die Arme werden in die Luft geworfen. Auch auf der Bühne ist es warm – Thomas öffnet ein paar Knöpfe seines Jeanshemds und freut sich über die feiernde Masse.



Sowohl Lieder aus dem Debütalbum, als auch welche aus dem zweiten werden präsentiert und gleichermaßen gut vom Publikum aufgenommen. Die beiden Platten ergänzen sich super: Von digitaleren Partysongs entwickelte sich die Band zu tiefgründigeren, persönlichen Texten auf tanzbaren Beats, sodass sie auf dem Konzert eine ausgewogene Mischung für alle Fans elektronischer Musik bieten konnten.

Nah am Publikum, unverkrampft und sympathisch bewegten auch die drei Hauptakteure im Rhythmus der Musik. DeDe, mit ihrem ägyptischen Lidstrich und den Percussioninstrumenten, Thomas am Synthesizer und Darren mit seiner Gitarre grinsen sich gelegentlich zu, geben alles auf der Bühne und animieren die Leute zum Klatschen und zum Springen.



Durch die kochende Stimmung, die ekstatische Band und das Tanzen sind sie live viel besser als auf ihren CDs, sie schaffen etwas, das man nicht von allen Newcomer-Electropop-Gruppen behaupten kann, nämlich die ausgelassene Atmosphäre im Publikum zu verbreiten.

Nach einer knappen Stunde verlassen sie die Bühne und kehren für eine Zugabe zurück – laden aber kurz vor dem endgültigen Verlassen zum Vorbeischauen am T-Shirt-Stand ein, wo sie sich in Kürze auch selbst befinden werden.




Fotogalerie: Jule Markwald

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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 4
Donnerstag, 06.09.12 16:23
 

ich will ja keine haare spalten, aber tatsächlich war die band zu viert, sie haben nämlich nen schlagzeuger dabei gehabt...

aber vielleicht war der fudder-korrespondent ja nur 1,50 gross, dann kann man so ein schlagzeug schonmal übersehen und sich einreden, es käme vom band :-)

ansonsten - feines konzert, auch wenn weiter hinten im atlantik vom gesang leider kaum was zu hören war.

Donnerstag, 06.09.12 16:33
 

@surfling: danke für den hinweis! tatsächlich ist unsere korrespondentint keine zweimeterfrau. hat sie vielleicht wirklich übersehen ;)

Freitag, 07.09.12 14:42
 

... der Drummer war übrigens ziemlich gut und ist hierzulande leider noch ziemlich unbekannt. Deshalb hier der Name:
CAPTAIN BENJAMIN WALES MORGAN - hat auch eine eigene Homepage! Bei der BZ wurde der Auftritt heut ziemlich gemein zerrissen, was aber eindeutig an der jungen blonden Autorin lag.
Wir fanden das Konzert super und sind nun richtig Fan von WHB, besonders vom Schlagzeuger ;-)

Freitag, 07.09.12 21:42
 

@ surfling: Danke für den Hinweis, ich hab den peinlicherweise nicht gesehen und ja, mit 1,59m sollte man sich für Konzertberichte dann doch die Dreistheit nehmen und sich vordrängeln.

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