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Freiburger Spieler bei der Fußball-WM der Gehörlosen

In der Türkei findet derzeit die 2. Fußball Weltmeisterschaft der Gehörlosen statt. Die deutsche Mannschaft hat zwar das erste Spiel gegen den Gastgeber mt 1:2 verloren, kann aber in den anderen beiden Gruppenspielen gegen die USA und Korea alle noch zurechtbiegen. Zwei Spieler des GSV Freiburg haben uns über sich und ihre Sport erzählt:

Fillip Kieffer
"Ich bin gehörlos, 32 Jahre alt und seit zwölf Jahren Spieler in der Deutschen Gehörlosen-Nationalmannschaft. Mit sechs Jahren habe ich angefangen Fußball zu spielen und spiele jetzt als Innenverteidiger. Fußball bedeutet für mich, dass ich die Möglichkeit habe, mich mit anderen Gehörlosen im Sport auszutauschen, zusammen zu spielen und in der Nationalmannschaft auf hohem Niveau zu messen. Mein fußballerisches Vorbild ist Bixente Lizarazu. In Ankara bin ich, um gemeinsam mit dem Team den Titel zu verteidigen.

Beruflich bin ich als Industriemechaniker tätig. Wenn ich nicht arbeite oder Fußball spiele, dann fahre ich Mountainbike, aber mein größtes Hobby sind Familienunternehmungen mit meiner Frau und meinen beiden Kindern."

Matthias Kottmann

"Ich bin hörgeschädigt, 25 Jahre alt und zum ersten Mal für die Nationalmannschaft nominiert. Ich hoffe auf meinen ersten Länderspieleinsatz, denn Fußball bedeutet mir alles. Im Mannschaftssport kann man viel von anderen lernen und es gibt mir sehr viel für mein Leben. Ich bin linker Verteidiger und spiele eigentlich schon immer Fußball, im Verein seit dem siebten Lebensjahr. Ich studiere an der PH Heidelberg Sonderpädagogik, fahre gerne Mountainbike und im Winter Snowboard.

Zum Gehörlosen Fußball allgemein kann kam sagen: So einen großen Unterschied zum hörenden Fußball gibt es eigentlich nicht. Der Schiedsrichter hat zwar zusätzlich eine Fahne, aber es gelten dieselben Regeln. Für uns ist es nur wichtig, dass wir immer Blickkontakt halten, untereinander, aber auch zu den Trainern, denn Zurufe können wir nicht hören. Im Vergleich zur hörenden Nationalelf ist bei uns der Teamgeist noch wichtiger, denn der einzige Lohn, den wir bekommen, ist das gemeinsame Gefühl, wenn wir siegen.

Meine Favoriten für das Turnier sind die Ukraine, Russland, Iran und nicht zu vergessen, Gastgeber Türkei mit Heimvorteil. Drücken Sie uns alle dafür die Daumen und erzählen Sie auch anderen von uns."

 




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