zur Startseite
Passwort vergessen?
 

 

Rowdy-Rentner attackieren Radler: „Das nächste Mal liegst du neben deinem Rad“

Freiburg ist bekannt für seine zahlreichen Drahtesel und Fahrradläden und für breite und gut ausgebaute Radwege. Weniger bekannt aber scheinen die älteren Herren zu sein, die Freiburgs Fahrradfahrer anpöbeln oder gar bedrohen. fudder-Autorin Lina über bedrohliche Begegnungen auf Freiburgs gefährlichem Pflaster.

  Bin ich kriminell, wenn ich mit meinem Fahrrad auf dem Fußweg fahre? Zugegeben: Ich halte mich nicht immer an die Straßenverkehrsordnung und fahre schon mal auf der falschen Straßenseite oder ein Stück auf dem Bürgersteig. Und ich weiß auch, dass viele Radfahrer rowdymäßig durch die Gassen rasen. Die meisten Autofahrer und Fußgänger können ein Lied davon singen. Aber was mir am Samstag vor einer Woche beim Schwabentorring passierte, riss mich dann doch vom Sattel und endete mit einer Anzeige bei der Polizei.

Tatort Schwabentorring, gegenüber vom Atlantik, dort wo man mit dem Rad nur auf der Straße fahren sollte, wenn man mit der Straßenbahn kuscheln oder in den Gleisen hängen bleiben will. Dort ereignete sich folgendes: Ich fuhr, gegen die Vorschrift, ein paar Meter auf dem Bürgersteig. Kurz bevor ich die Ampel überqueren wollte, stellte sich mir ein älterer Mann in den Weg und brüllte los: „Sie sind kriminell. Ich will jetzt hier durch. Machen Sie Platz.“

Ich blieb stehen, er holte aus und trat gegen mein Vorderrad. Dann erhob er seinen Arm, wedelte mit der Faust und trat nochmals heftig gegen das Hinterrad. Wutschnaubend machte er sich davon. Ich blieb stehen, völlig verdutzt und leicht benebelt wie nach einem Unfall. Ein Passant auf der anderen Straßenseite schüttelte irritiert den Kopf und wunderte sich. Ich fuhr nach Hause, erzählte meiner Freundin von dem Vorfall. Und die war gar nicht überrascht, denn ihr ist ähnliches passiert: Auch sie fuhr ein kurzes Stück auf dem Fußweg und wurde von einem älteren Herren so überraschend laut angemotzt, dass sie vor Schreck fast auf den neben ihr stehenden Kinderwagen samt Kind fiel.

Am gleichen Abend erzählte ich auf einer Party von meinem Erlebnis. Und auch da: Jemand kannte eine, die mit ihrem Fahrrad auf dem Fußweg stehend ebenfalls von einem älteren Mann sogar auf die Straße gestoßen wurde, so dass sie eine Verletzung am Knie erlitt. Und am nächsten Tag erzählte eine andere Freundin, dass sie auf der Kronenbrücke; dort wo man nur vorschriftsmäßig auf dem Radweg fahren sollte, wenn autofreier Sonntag wäre; auf der falschen Seite auf dem Radweg fuhr und ebenfalls ein Mann, Typ Rentner, sie anschnauzte und drohte: „Das nächste Mal liegst du neben deinem Rad.“



Festzuhalten bleibt, dass es in Freiburg mehr als eine Stelle gibt, bei der man aus Rücksicht auf die eigene Gesundheit sich lieber nicht an die Straßenverkehrsordnung hält. Und: Wann hat eigentlich die Stadtverwaltung die nächste Sitzung zum Thema Radwege und Verkehrsschilder?

Nach all diesen Schilderungen fühlte ich mich schlagartig besser. So ähnlich muss es vielen gehen, die übergriffiges Verhalten erdulden mussten. Zusammen sind wir stark, dachte ich. Aber was tun? Ich rief einen befreundeten Juristen an und bat um Rat. Da könne man wenig machen, meinte der. Es sei ja kein Schaden entstanden, weder mir noch am Fahrrad. Es könne sogar sein, dass ich Strafe zahlen müsse, weil ich auf dem Fußweg mit dem Fahrrad fuhr. Aber, so der befreundete Jurist weiter, zur Polizei könnte ich trotzdem gehen und sehe ja dann, ob die was machen können. Also auf zur Polizei und dort Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Wenn mir das nächste Mal so etwas passiere sollte, so die Polizisten, solle ich doch bitte sofort vor Ort die 110 wählen; hinterher können sie nichts mehr tun. Meine Anzeige wird der Staatsanwaltschaft vorgelegt; die machen einen Stempel drunter und das war's.

Ich könnte jetzt noch weiter ausholen und hetzerisch über fahrradhassende Rentner schreiben oder die polemischen und zynischen Artikel über wahnsinnige und die Allgemeinheit gefährdende Radfahrer heraussuchen oder mich über Verkehrsminister Peter Ramsauer ärgern, der sich im Mai über die „Verrohung der Kampf-Radler“ ausließ und ihnen mit schärferen Gesetzen Einhalt gebieten will (Focus: Verkehrsminister will Fahrrad-Rowdys nicht hinnehmen). Der Spiegel bezeichnete Radfahrer sogar mal als die „Anarchisten des Straßenverkehrs.





Statistisch gesehen verhalten sich Radfahrer auch nicht rüpelhafter als andere Verkehrsteilnehmer: Laut Verkehrsclub Deutschland (VCD) seien für 11 Prozent der Unfälle Radfahrer verantwortlich, und obwohl der Radler-Anteil steige, sei die Zahl der verunglückten Radler gesunken. Der Prozentsatz der Radler, die die Regeln missachten, liegt nach Ansicht des VCD bei 10 bis 13 Prozent (Autobild: Fahrrad-Rowdys im Visier).

Statistische Erfassungen über pöbelnde Rentner-Rowdys, die zu Fuß oder auf dem Rad unterwegs sind, gibt es leider nicht, obwohl die in den Freiburger Polizeimeldungen keine unwichtige Rolle spielen. Erst Ende Juni war folgendes zu lesen: Aggressiver Radfahrer schlägt Kind, Zeugen gesucht. Auch in diesem Fall handelte es sich um einen älteren Mann. Wo soll das nur hinführen? Heißt bald die nächste Schlagzeile: Rad-Rambos gegen Rentner-Rowdys?








[Symboldbild/Fahrrad: © SVLuma - Fotolia.com; Rentner: © Stephan Morrosch - Fotolia.com]





Artikel als E-Mail verschicken Artikel auf Facebook weiterempfehlen Artikel twittern Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Diesen Artikel bei del.icio.us bookmarken
 



Kommentare
Anzahl der Kommentare: 74
Montag, 09.07.12 13:16
 

ich bin damit zwar kein Vorbild, aber mittlerweile wird einfach zurückgepöbelt.


Montag, 09.07.12 13:25
 

@Lurchi,

Zustimmung!!! Einfach ne derbe Ansage zurück und die Herrschaften bei der Weiterfahrt links liegen lassen.

Offenbar ist das pensionierte Motzervolk am ansteigen, auch in München und Hamburg wird von bevorzugt älteren Herrschaften teilweise extrem rüde gegen Radlfahrer gepöbelt. Haben die ihre gute Kinderstube vergessen?

Montag, 09.07.12 13:27
 

Radfahren in Freiburg. Bei ca 30Km pro Tag/Stadtverkehr genau mein Thema :-D

Also mit pöbelnden Rentnern habe ich bisher noch keine Erfahrung. Gut, wenn die mich sehen überlegen die es sich sicherlich auch zwei mal ob sie mich provozieren.
Daneben achte ich sehr genau auf die Einhaltung der Verkehrsregeln.

Mit Autofahrern die in unkenntnis der StVo Fehler machen und mich anpöbeln hab ich ne Menge Erfahrung. Derzeit denke ich über die Anschaffung einer Helmkamera nach.
Ansonsten ist meine ultimative Waffe die Handykamera :-D

edit: Ich hab auch schon eine ansehnliche Bildergalerie von Autos die auf Radwegen parken.


Mikey hat den Kommentar am 09.07.2012 um 13:30 bearbeitet
Montag, 09.07.12 13:31
 

Zur Abkühlung des Gegenübers empfielt sich ein kräftiger Spritzer aus der Wasserflasche...

Montag, 09.07.12 13:39
 

wäre ich für die sollstärke der polizei zuständig und würde ich mir mehr personal wünschen, dann wäre das ja jetzt die steilvorlage um mehr polizei zu fordern, weil nicht genügend beamte da sind um der um sich schlagenden rentnergeneration einhalt zu gebieten. spiegelonline wäre das ne panische meldung wert ("sind badische verhältnisse in berlin zu erwarten?"), die bildzeitung jubelt ("amokrentner in freiburg!"), die veranstalterszene sieht natürlich ein komplott, hat aber schon konzepte für das "dead jump festival", die "downtown grave party" sowie dem "abiball wie vor 40 jahren" in der hinterhand, in der lokalpresse werden wgzimmer nur noch an personen über 50 vergeben, nachweis der rentenbezugsfähigkeit vorrausgesetzt...

Montag, 09.07.12 13:53
 

Diesem "Renterrowdy" bin ich auch schon begegnet! Als ich bei der Johanneskirche über den Gehweg gefahren bin (in Schritttempo!) Weil es auf der östlichen Seite keinen gekennzeichneten Radweg gibt, hat er mir einen Schirm in die Speichen gehauen und mich zum Schieben gewzungen.
Das is allerdings vor über einem Jahr passiert.


Wonder hat den Kommentar am 09.07.2012 um 13:54 bearbeitet
Montag, 09.07.12 13:55
 

würde mich nicht schlecht fühlen deswegen, der alte hat wahrscheinlich beginnende demenz und ist deswegen reizbar und verwirrt. falls es dir hilft kannst du dir vorstellen wie sein ich sich langsam auflöst, er seine freunde und familie nicht mehr erkennt und die kontrolle über seine körperfunktionen verliert.

Montag, 09.07.12 13:55
 

Rentner oder Radfahrer in Freiburg. Where's the difference?

Montag, 09.07.12 14:08
 

Ich bin auch täglich mit dem Rad unterwegs und klar fahre ich nicht im Rentertempo, aber so das ich niemanden schädige.
Erst heute bei der Kreuzung Heinrichrich-von-Stephan-Str.-Merzhauserstr. wollte ich mit dem Rad über einen Zebrastreifen fahren, doch ein Bus der Linie 11 wollte nicht halten und so wäre es fast zu einem Unfall gekommen. Als Dankeschön hat dieser *'%$§ nur gehupt. Da hab ich dann auch mal kurz überlegt das zu melden, kam mir dann aber fünf Sekunden später sehr Rentnermässig vor ;).

Montag, 09.07.12 14:14
 

ich kenn da auch jemanden der jemanden kennt der wiederum jemanden kennt der wen kennt dem das oder sowas ähnliches auch passiert ist.
ich kenn aber auch rentner die rentner kennen die schon angefahren wurden...
auch hier gilt wie beim lärm in der stadt: rücksicht und hirn einschalten.
gilt im besonderen für den dreisamweg !

Montag, 09.07.12 14:16
 

@Pivo: Zebrastreifen sind ausschliesslich für Fußgänger gedacht. Wenn du also auf dem Rad rüber bist haste dem Busfahrer die Vorfahrt geklaut. Da hätt ich auch gehupt.

Montag, 09.07.12 14:17
 

yeh den dreisamweg meide ich soweit es irgend geht. das ist ein bißchen irre da.

Montag, 09.07.12 14:48
 

So mancher Fahrradfahrer in Freiburg hätte mal ne Abreibung verdient! Kann den Rentner verstehen!

Montag, 09.07.12 14:49
 

@ vivien
das stimmt nicht :P

Montag, 09.07.12 14:56
 

wer schon bei z.B. Radfahrern auf dem Gehweg zu Aggressionen und Handgreiflichkeiten neigt, hat -gelinde gesagt- ein ernsthaftes pathologisches Problem.

Montag, 09.07.12 15:20
 

(1) An Fußgängerüberwegen haben Fahrzeuge mit Ausnahme von Schienenfahrzeugen den Fußgängern sowie Fahrern von Krankenfahrstühlen oder Rollstühlen, welche den Überweg erkennbar benutzen wollen, das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Dann dürfen sie nur mit mäßiger Geschwindigkeit heranfahren; wenn nötig, müssen sie warten.

Montag, 09.07.12 15:26
 

@doppelhorst

Was ne bahnbrechend neue Erkenntnis. Das war jetzt bestimmt niemandem hier bewusst, auch der Autorin nicht. Und wenns dann doch mal einer tut darf man gleich handgreiflich werden? Seh ich das richtig?

Montag, 09.07.12 15:31
 

Sind nicht nur die Rentner. In unserer ach so offenen und alternativen Stadt wird man auch von dem ökologisch korrekten Familienvater, dem Business-Man oder jungen Müttern beschimpft, weil man auf dem Gehweg mit dem Rad unterwegs ist. Und obwohl ich auf dem Gehweg äußerst vorsichtig, ja sogar zuvorkommend radle, passiert das ständig. Freiburgs Bewohner sind eben lange nicht so offen wie sie gerne vorgeben zu sein.

Montag, 09.07.12 15:36
 

im obigen fall wohl eher fusstrittlich und nicht handgreiflich.....

rollator rudel "rudis rüpelnde rentner" macht jagd auf rücksichtslos rasende radler; rathaus ratlos.....

Montag, 09.07.12 16:13
 

@doppelhorst, dann ist also der velofahrer einem rollstuhlfahrer gleichzusetzen. das haette immerhin was, temporaerer jagdschein fuer radler in freiburg....
aber mal ernsthaft: ich verstehe es als fahrradfahrer durchaus, dass man der bequemlichkeit folgend, sich gerne regelwidrig verhaelt. das macht wohl jeder irgendwann mal. das problem ist nur, ich als regelwidrig sich verhaltender darf mich dann einfach nicht auch noch darauf berufen.
einfach schweigen waere besser! es gilt kein oekobonus im unrecht!

Montag, 09.07.12 16:13
 

Der renter ist hier in der oberen Altstadt bekannt...

Montag, 09.07.12 16:21
 

Der war nicht zufällig Polizist und seine Frau arbeitet bei der Stadt? Das käme wiederum mir sehr bekannt vor. :-D

Montag, 09.07.12 16:40
 

ich ignoriere im großen und ganzen alle vorschriften beim radfahren ohne jegliches schlechte gewissen, aber es ist natürlich klar, dass man andere nicht inconvenienced dabei und im zweifelsfall selbstverständlich der sich regelkonform verhaltende vorrang hat. wenn ich jemandem im weg bin und schuld habe entschuldige ich mich daher selbstverständlich auch, passiert aber eigentlich nie. that said, wenn mich jemand, den ich in keiner weise behindere, quasi "aus prinzip" in der form ankackt grinse ich das blockwartarschloch einfach an, und wenn jemand mir ggü handgreiflich würde würde ich natürlich auch handgreiflich. dh wenn er kleiner und/oder schwächer wäre, alles andere wäre unvernünftig.

Montag, 09.07.12 16:40
 

"dort wo man mit dem Rad nur auf der Straße fahren sollte, wenn man mit der Straßenbahn kuscheln oder in den Gleisen hängen bleiben will"

"auf der Kronenbrücke; dort wo man nur vorschriftsmäßig auf dem Radweg fahren sollte, wenn autofreier Sonntag wäre"

"Festzuhalten bleibt, dass es in Freiburg mehr als eine Stelle gibt, bei der man aus Rücksicht auf die eigene Gesundheit sich lieber nicht an die Straßenverkehrsordnung hält"

Auch wenn ich mir hier gleich Feinde machen werde: Ich kann die Position des Authors nicht ganz nachvollziehen.
Er begeht bewusst Regelverstöße und wundert sich dass er dafür irgendwann mal ordentlich angepflaumt wird. Wenn ich zu Fuß unterwegs bin störe ich mich zwar nicht so an den Verstößen der anderen Radfahrer - Als Radfahrer sehe ich selbst jedoch wenig Situationen in denen es wirklich nötig ist auf dem Fuß- bzw Gehweg zu fahren - da hat man auch wirklich rein garnix verloren!

Wo ist bitte das Problem auf der Straße zu fahren? Als Radfahrer ist man regulärer Verkehrsteilnehmer und darf das. Ich mache das immer so wenn kein Radweg vorhanden ist und wurde noch von niemandem angefahren...

Wie Mikey schon schreibt gibt es Autofahrer die einen in Unkenntnis der StVo anpöbeln, aber das hält mich nicht ab...

Montag, 09.07.12 17:05
 

@pivo, die Kreuzung Heinrich-v.-Stephanstr. Merzhausner ist einfach für Fahrradfahrer und Fußgänger nicht sehr einfach, ich muss da jeden Tag mindestens 2 mal drüber. Ich will mir gar nicht ausmalen was das wird wenn der Verkehr statt über die Kronenstraße/Rotteckring, komplett am Bahnhof und somit auch mehr über diese Kreuzung gehen wird.
Und zum Thema lieber Bürgersteig als Straße, es gibt einfach eine StVo und an die muss ich mich auch als Fahrrad fahrer halten, und habe nicht einfach das Recht diese zu ignorieren nur weil das Auto nebenan es auch macht. Dies gilt zumal auch für das ThemaRotlicht. Aber nun zurück zum Gehweg, selbst der AFCD versucht, die Fahrräder mehr auf die Straße zudrücken, scheinbar also das Gegenteil was ihre Mitglieder wollen oder?

Montag, 09.07.12 17:14
 

wenn ich mir nicht sicher sein kann, bei regelkonformem verhalten heil ans ziel zu kommen, dann scheiß ich auf die regeln, das gebietet mir mein instinkt (überleben).

Montag, 09.07.12 17:35
 

Jaja...die bösen Rentner. Ich verstehe nicht warum man sich gerade über die aufregen muss. Lasst die doch pöbeln. Vorallem wenn man selber auf dem Gehweg fährt, auch wenn es aus eigener Sicht "besser" ist, und der Rentner pöbelt, steht es immer noch 1:1! Also erstmal an die eigene Nase fassen.
Klar, handgreiflich darf es nicht werden. Aber das halte ich für die Ausnahme.
Und die Renter sind sicher nicht die Einzigen die pöbeln. Seid froh, dass man die Autofahrer nicht hört.

Vielleicht ist das Ganze auch einfach nur ein Generationenkonflikt. Vor 40-50 Jahren war nunmal alles noch ein bisschen anders.

mfg

Montag, 09.07.12 18:22
 

Politisch korrekt heißt es übrigens "Senioren" ihr Nasen. Rentner kann man schon mit mitte 20 werden :-P

edit: Und ja keine Diskussion a la "Generationenkonflikt" entstehen lassen. Wenn hier jemand Lust hat den Mißfelder zu machen dann können wir das gerne ausramboen ;-)


Mikey hat den Kommentar am 09.07.2012 um 18:36 bearbeitet
bak
Montag, 09.07.12 18:37
 

also ich hab da natürlich auch schon so meine Erfahrungen gemacht... und "witzigerweise" kann ich mich ja nur an aggressive männliche Fußgänger oder Autofahrer erinnern, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs war.
Ich hab ja meine Theorie dazu ;-) Das sind die Junxs die in jungen Jahren stur ihre Bahnen im Schwimmbad geschwommen sind, so als ob das ganze Bad ihr eigenes wäre und dann knallhart in jeden anderen Menschen reinschwimmen, der sich nur ihrem Territorium nähert. Diese Herren trifft man auch gerne mal aufm Fahrrad, wenn sie angeschossen kommen und nur brüllen, wenn der Hund nicht an der Leine is.. das sind auch immer nur Männer die das machen. Im Schwimmbad wie aufm Fahrrad.
Und wennse dann nicht mehr so sportlich unterwegs sind, werden halt die angepöpelt die "ihren" Gehweg oder was auch immer benutzen... Ist wohl ein Revierdingens, wie bei den Hunden oder Platzhirschverhalten, Testosteronüberschuss oder Testosteronunterversorgung - dann muss das Problem hat kompensiert werden... :-))

ich find, man sollte das alles mit Humor nehmen, sie können nyscht dafür - natürlich nur so lange sie nicht handgreiflich werden...

Montag, 09.07.12 19:29
 

Wie wärs mit einem "Fightclub Oberlinden" ?

Montag, 09.07.12 19:29
 

@Mikey: wer lesen und das Gelesene auch verstehen kann hat gewisse Vorteile. Aber ich will ja nicht so sein. Mein Einwurf bezog sich auf das beliebte queren eines Zebrastreifens per Rad, was keinerlei Vorfahrt begründet, es sei denn das Rad würde geschoben. Ich meinte also eher Pivos und Viviens Disput.

Montag, 09.07.12 19:54
 

Lina und Pivo hätten wohl lieber mal beim Fahrradunterricht in der Grundschule aufgepasst als solche Berichte/Kommentare zu verfassen...
Also ich meine, das es am Atlantik einen separaten Radweg gibt...

Montag, 09.07.12 20:18
 

http://www.comedycentral.de/shows/old_ass_bastards/


clownfisch hat den Kommentar am 09.07.2012 um 20:20 bearbeitet
Montag, 09.07.12 20:46
 

Der/Die Autor schreibt hier klar, dass er öfters mal gegen die Regeln verstößt und auf falscher Fahrbahn fährt etc. Dann kann man sich nun wirklich nicht beschweren, wenn mal einer meckert.
Ich selbst bin jeden Tag mit dem Rad unterwegs und - so scheint es mir - in der schwindenden Minderheit derer, die sich um Verkehrsregeln scheren, mit Licht fahren und an roten Ampeln stehen, auch wenn grad nix kommt. Und trotzdem ist man als Radfahrer der Arsch. Werde ständig abgedrängt, weil SUV-Fahrer ihre Benzinschleuder nicht einschätzen können, oder die Autofahrer es nicht einsehen, dass ich nicht im Abstand von 2 cm an parkenden Autos entlangfahre, um aufschwingenden Türen noch ausweichen zu können. Und ich wurde auch schon angeschnaubt, wenn ich - weil beispielsweise der Radweg gesperrt ist - auf dem Fußweg fahre. Das mache ich dann in Schritttempo und Pöblern erkläre ich dann ganz gelassen mein Verhalten. Das nutzt leider nicht immer und ich war auch schon kurz davor, so einen alten ... auf die Straße zu legen.
Leider gilt bei vielen Menschen das Motto "Recht vor Leben" und auf der Straße ist Krieg. Finde das sehr traurig aber ich weiß auch nicht, auf welcher Seite ich stehe. Mich regen einerseits die millionen von Radfahrern auf, die wie die Gestörten fahren, beim links Abbiegen nichtmal nach hinten gucken, ohne Licht auf falscher Fahrbahn fahren oder sonstige Dummheiten machen. Andererseits hat ein Fahrrad keine Knautschzone und man wird als Verkehrsteilnehmer von Autofahrern nich für voll genommen.
Ich zücke jetzt auch immer ganz schnell die Handykamera und brülle hinterher. Das zeigt gut Wirkung, aber das Optimum ist damit sicher nicht erreicht.
Wenn mir jedoch ein Rentner ans Rad treten würde, wär der Strick gerissen...

@Avalance: Am Atlantik gibt es einen Radweg, allerdings nur in Richtung Stadteinwärts.

Montag, 09.07.12 21:08
 

Über die Brutalität des Alters gabs schon in den 70er Jahren Dokumentationen...
http://www.youtube.com/watch?v=wdHY_lyh5KY

Montag, 09.07.12 21:32
 

ohne den artikel oder die kommentare gelesen zu haben mag ich behaupten: kommt mal nach franken, da ist pöbeln gegen radfahrer oberste bürgerpflicht. manche stellen sich dafür extra an steile stellen um länger schimpfen zu können.

Montag, 09.07.12 21:37
 

"Gut, wenn die mich sehen überlegen die es sich sicherlich auch zwei mal ob sie mich provozieren."


Haha!

Montag, 09.07.12 22:15
 

Bei mir is das so: Als Fussgänger reg ich mich auch gern über Fahrradfahrer auf, als Radfahrer seh ich eigenes Fehlverhalten immer noch im Rahmen. Ich versuch in ne gute Richtung davon wegzukommen ;)

Montag, 09.07.12 22:20
 

leider keine seltenheit. meiner frau ist ein wütender rentner bis an unsere haustür gefolgt weil sie die letzten 5 meter auf dem gehweg fahren musste um an unser haus zu gelangen. sowas geht natürlich nicht, auch wenn man da wohnt! richtig klasse, die rentner von heute haben einfach zuviel zeit und zuviele dumme gedanken.

ach ja und den dreisamradweg meiden wir generell, nur gestörte :D

Dienstag, 10.07.12 00:49
 

@ Tyll:

"Und ich wurde auch schon angeschnaubt, wenn ich - weil beispielsweise der Radweg gesperrt ist - auf dem Fußweg fahre."
Auf den Gehweg gehört der fahrende Radler nicht, auch dann nicht, wenn der Radweg nicht nutzbar ist.
Aber ein Ausweichen auf die Strasse, ist auch nicht besser - da wird man dann von Autofahrern angehupt oder gar wüst beschimpft, und nicht selten auch noch von dem Autofahrer, der gerade so selbstherrlich blöde auf dem Radweg parkt.


yachia hat den Kommentar am 10.07.2012 um 00:53 bearbeitet
Dienstag, 10.07.12 02:43
 

wenn man im recht ist dann ist man im recht und pöbelt zurück. wenn man im unrecht ist hält man sich gefälligst zurück und macht auf defensiv. aber treten geht gar nicht, hab auch schon zurück getreten!
fahrradfahrer haben am fußgängerüberweg abzusteigen sonst gibts strafunterricht mim stock! :)

letztens bieg ich anna kreuzung(reine abbiegerspur) ohne blinker ab. da will ein erwachsenes mädel über rot laufen, merkt das ich abbiege, stoppt und macht mir den blinker. da hab ich gestaunt! die eigene nase sollten so einige manchmal oder auch öfter anfassen...
und wenn mal einer langsam mit rücksicht und nem läscheln(!) aufm gehweg fährt dann nennt man sowas aus der sicht des betrachters toleranz.
meine fresse gibts viele idioten und klugscheißer auf der welt. egal ob fußgänger,inliner-,longboard-, fahrrad-, moped-, auto- oder heißluftballonfahrer...

Dienstag, 10.07.12 09:21
 

Wenn mir einer auf der Kajo vor den Kinderwagen fährt werd ich auch zum Rentner.

Dienstag, 10.07.12 10:59
 

Na ja, Idioten gibts auf beiden Seiten, und Feinbilder werden halt gebraucht
(beliebt und bewährt : Preussen und Bayern, Schwaben und Badner...)

Wer mein Feindbild ist hängt natürlich nur davon ab ob ich gerade auf dem Rad sitze oder als Fußgänger unterwegs bin :-)

(Am Rad habe ich aus reinen Überlebensgründen eine Autohupe, aber nicht um Fußgänger zu erschrecken !)

Aber zwei Erlebnisse der besonderen Art hatte ich auch schon als Fußgänger:

Der Gehweg der Lessingstrasse ist ohnehing sehr eng - an der Hauswand meistens abgestellte Fahrräder, auf der anderen Seite die parkenden Autos, und an diesem Tag auch noch die Mülltonnen. Da hält ein offensichtlich gestörter Radfahrer auf dem Gehweg genau auf mich zu. Als mir klar wurde, dass der nicht dran denkt zu bremsen (ein Ausweichen war beim besten Willen nicht möglich !) konnte ich mich gerade noch mit einem Sprung in den zum Glück gerade an dieser Stelle vorhandenen Hauseingang retten. Kurz darauf kam ein ziemlich verstörter Mensch auf mich zu der die Szene beobachtet hatte und erzählte mir, dass der besagte Typ ihn zuvor gewürgt hätte weil er nicht schnell genug ausgewichen sei (Gehweg !!! Liebe Radler: Der heisst NICHT "Geh weg" !!!)

Ich gesteh's: Danach habe ich mich geärgert, dass ich nicht "im Abwehrreflex" einfach in seinen Ellenbogen gegriffen habe - dann hätte er nämlich den Abflug gemacht ...

Andermal noch so ein Typ von hinten (!) kommend auf dem Gehweg, denn ich natürlich nicht gesehen habe und der mir in die Seite fährt weil ich in dem Moment spontan die Richtung wechsle.
Aber Hauptsache ER war nicht gefährdet und hat sich in der Schutzzone Bürgersteig bewegt !

Um es mit Kennedy zu sagen: "Ich bin ein Rentner" (ausser auf dem Rad natürlich) :-)


Und:
"Aggressiver Radfahrer schlägt Kind ... Auch in diesem Fall handelte es sich um einen älteren Mann."

Ääh - auch die Kids werden immer aggressiver und als Schläger auffallend immer jünger.
Und ist es nicht schön dass die Rentner auch immer fitter werden ;-)


Biber hat den Kommentar am 10.07.2012 um 11:08 bearbeitet
Dienstag, 10.07.12 11:11
 

@ sasa
"Und obwohl ich auf dem Gehweg äußerst vorsichtig, ja sogar zuvorkommend radle..."


sozusagen ein/e Gentleman-Radrowdy/-in !

Dienstag, 10.07.12 11:15
 

ja/nein

"dann scheiß ich auf die regeln, das gebietet mir mein instinkt (überleben)"

Dann musst du aber bitte auch den Überlebensinstinkt der
Ren(n)tner und ihre manchmal etwas unkonventionelle Reaktionen akzeptieren (und die haben ja oft auch sonst keinen Lebensinhalt mehr - zumindest anscheinend der am Schwabentor ...

;-)


Biber hat den Kommentar am 10.07.2012 um 11:17 bearbeitet
Dienstag, 10.07.12 11:27
 

Mehrere Sachen dazu:

1) Wer andere körperlich angreift, ist im Unrecht. Egal, was vorher war.

2) Leuten während der Fahrt vom Rad zu treten, ist extrem gefährlich. Das ist ein schöner Sturz aus 1m oder mehr auf harten Asphalt, dabei kann man sich was brechen, verstauchen etc.

3) Das dürfte sogar als gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr gelten. Daher ruft bitte im Zweifelsfall die Polizei - im schlimmsten Fall müsst ihr 10€ für das Fahren auf dem Radweg zahlen, aber so ein Verhalten ist ein klarer Grund für eine MPU. Gönnt euch den Spaß

4) Freiburger Rentner sind echt renitent. Ich wurde schon beim Einsteigen in die Straßenbahn mit Gehstöcken gehauen, Leute mit Elektrorollstühlen heizen ohne zu gucken durch die Gegend und das sind dann die Leute, die neben der Sterni wohnen und ihre Ruhe haben wollen.

Dienstag, 10.07.12 11:30
 

Was ich noch vergessen hab:

5) Tritte gegen Fahrräder sind eben nicht wie hier behauptet schadensfrei. Dabei entsteht gerne eine Acht, die zu entfernen kostet auch bei einem alten, etwas schrottigen um die 20€. Auch ein Regenschirm in den Speichen verbiegt diese gerne. Bei modernen und teuren Rennrädern kann so ein Tritt gerne mal höhere dreistellige Summen kosten.

Dienstag, 10.07.12 11:30
 

alte männer sind gefährlich, denn sie wissen das sie keine zukunft haben...

Dienstag, 10.07.12 11:46
 

@Nordwestbahnhof

Mein folgender Beitrag wird jetzt leider ein bischen länger aber geht leider nicht anders. Aber dafür er bringt ein wenig Licht in das Thema.

Die "Renitenz" von Senioren die in die Bahn einsteigen hat mich früher (als ich noch Bahn gefahren bin) auch oft geärgert. Bis ich heraus gefunden habe warum das so ist:

Es passiert aus Angst und Unsicherheit.

1) Angst nicht schnell genug in die Bahn zu kommen bevor diese los fährt.
Klingt in unseren Ohren irrational, bekommt aber Sinn wenn du dir die Auffassungsgabe alter Menschen vor Augen hälst. Sehkraft, Gehör und die Wahrnehmung einer immer schneller werdenden Welt bei immer nachlassenderen körperlichen Fähigkeiten sind der Grund warum manche so "agressiv" agieren.

2) Angst nicht schnell genug einen Platz zu bekommen BEVOR die Bahn los fährt, die Angst dadurch hinzufallen.

Wer Bahn fährt weiß wie ruckartig das passieren kann und alte Menschen können diese plötzlich auftretende kinetischen Kräfte nicht abfedern (Stock, Rollator werden nicht umsonst mitgeführt). Ein Sturz eines älteren Menschen hat indes viel schlimmere Folgen als für uns junge. Knochen brechen schneller, Heilprozesse dauern um ein vielfaches länger und die temporäre Immobilität in dieser Zeit kann weitere Einschränkungen zu Folge haben.

3) Angst vor der schnellen und als Rücksichtslos empfundenen Umwelt. Kommt uns komisch vor aber wer schon mal versucht hat mit einem Gips am Bein über die Straße zu kommen oder ne Bahn zu erreichen weiß in etwa was das bedeuten kann.

Diese drei Ängste führen bei Senioren manchmal zu solch unfreundlichen Verhaltensweisen wobei die Agressivität hier oftmals aus Unsicherheit entsteht, nicht aus Bosheit.

Wegen dieses Phänomen mit der Bahn, so Irrational es uns jungen erscheinen mag, kann ich nur für Verständnis werben.
Wer einmal einen Alters-Simmulations-Anzug getragen hat bekommt eine Vorstellung davon wie schwer es sein muss sich derart eingeschränkt in einer Stadt zu bewegen.
Ich hatte mal das "Vergnügen" und ich sage Euch:
Das ist ne krasse Erfahrung.


Mikey hat den Kommentar am 10.07.2012 um 11:47 bearbeitet
Dienstag, 10.07.12 11:56
 

mikey

danke für den ausgewogenen Beitrag !

Ich hab' hier natürlich gerne auch ein wenig mitgefrozzelt, und meine Beiträge waren sicher auch als das zu erkennen, aber Feinbilder sind so gut wie immer verkehrt.


Und nordwestbahnhof:

Ganz so simpel ist es nicht !
Wenn ich - wie geschehen - bewusst (!) und auch noch völlig grundlos angefahren/angegriffen werde habe ich durchaus - neben dem Recht den Täter festzuhalten -auch das Recht mich im Rahmen der Verhältnismässigkeit (!) zu wehren - auch das ist dann "Gewalt"

In meinem geschilderten Fall: Ein so rücksichtsloser Radler muß damit rechnen, dass im Reflex eine Abwehrreaktion erfolgt die ihn zum Sturz bringt. In meinem Fall hätte der für den Radler sogar höchstwahrscheinlich auf der stark befahrenen Straße geendet mit möglicherweise schlimmsten Folgen.

Da nutzt auch keine Polizei - und in meiner beschriebenen Ausgangslage hätte dem auch kein Richter geholfen !

Dienstag, 10.07.12 12:52
 

Bei uns in Stuttgart ist es mit den Radfahrern aufm Gehweg der Horror. Ist ja bißchen bergig hier und wir wohnen grad an ner abschüßigen Stellen. Der Gehweg auf unserer Straßenseite wird nur durch Hofausfahrten, aber nicht durch Straßen unterbrochen.

Das führt dazu, dass ALLE Radfahrer auf unserer Seite den Gehweg runterheizen. Wenn man aus unserer Hofausfahrt auf den Gehweg läuft, ist das auch recht unübersichtlich, da auf beiden Seiten Häuser stehen.

Da muss man also erstmal den Kopf rausstrecken und schauen, ob nicht ein Radfahrer den Berg runterheizt. Selbst dann wird dir oft fast der Kopf abgefahren.

Kinder kann man bei uns also nicht mal aufm Gehweg laufen lassen, obwohl die Strasse durch einen Grünstreifen abgetrennt ist.

Wenn man dann mal die Radfahrer drauf anspricht, dass sie doch bitte auf der Straße fahren oder wenigstens auf dem Gehweg nicht rasen sollen, wird man blöd angemacht.

Pro Woche werd ich durchschnittlich 2x angefahren oder komm kanpp drum herum. Auch wenn man normal auf dem Gehweg läuft fahren die dich Radler fast über den Haufen.

Letztens fuhr ein Auto aus unserem Hof. Recht langsam. Hatte sofort nen Radfahrer auf der Motorhaube kleben. Der Autofahrer konnte noch nichtmal richtig den Gehweg überblicken (wie gesagt, ist sehr unübersichtlich dort, deswegen ist er echt im Schneckentempo da rausgefahren).

Dem Radler ist nicht viel passiert. Ich hab ihn ausgelacht und gesagt, dass da vor ner Minute ein Kind anstatt dem Auto aus der Einfahr rauskam. Hätte er das umgefahren in dem Tempo, wer weiß was das passiert wäre.

Der Radler ist übrigens ein älterer Herr, der da jeden Tag runterheizt. Hab ihm gesagt, dass wenn er micht nur streift mit seinem Rad... (schreib das jetzt lieber nicht aus).

Seit dem fährt er immer auf die Strasse, wenn er mich aus der Ferne sieht.

Ich kann also schon verstehen, wenn einige Leute nen Hass auf Radler haben, die auf dem Gehweg unterwegs sind. Und wag dich ja als Fussgänger nicht auf den Radweg!!! Da kannste dir in Freiburg aber was anhören!

Dienstag, 10.07.12 15:17
 

@ Biber:
„sozusagen ein/e Gentleman-Radrowdy/-in !“

Wenn man es so nennen mag…. Ich fahre jeden Morgen trotz beidseitigem Fahrradweg auf der falschen Straßenseite auf dem Gehweg. Allerdings bedanke ich mich i.d.R. auch wenn mir ein Fußgänger Platz zum vorbeifahren macht. Ich bimmle auch niemanden von hinten an sondern fahre im Zweifelsfall im Schritttempo hinterher, weiche ggf. auf die Straße (Gegenverkehr) aus oder frage kurz nach ob ich vorbei darf.

Generell halte ich Verkehrsregeln auch eher für Richtlinien zum besseres Miteinander und breche diese hin und wieder ganz bewusst, weil sie in vielen Fällen einfach blödsinnig sind. Leider sind viele Verkehrsteilnehmer offensichtlich der Meinung die StVO sei uns direkt von Gott in Stein gemeißelt worden und sie seien die legitimen Botschafter des Herrn. Amen.

Dienstag, 10.07.12 15:26
 

@ sasa: bei allem verständnis, aber ich möchte mal wissen was los wäre wenn ein autofahrer sagt er halte tempo 30 oder eine spielstrasse nur für eine richtlinie zum besseren miteinander und breche sie deswegen ab und zu....

Dienstag, 10.07.12 15:33
 

sasa,

verstehe !
Ich bin ja auch davon überzeugt, dass Ampeln lediglich dazu da sind um im Ernstfall zu klären wessen Versicherung zahlen muss.

Und mahok:

Genau das ist mir vor Jahren auch passiert, allerdings nicht in Freiburg sondern in Mülheim und mit einem Mofafahrer, der 1. nachts um 1:00, 2. bei Regen, 3. ohne Licht, 4. auf dem Gehweg und 5. gegen die Fahrtrichtung auf meiner Kühlerhaube landete.

Bevor er im Krankenwagen verarztet wurde schimpfte er noch über die "dumme" Frage der aufnehmenden Beamten warum er denn ohne Licht und so ..?" "Na, weil das halt nicht funktioniert. Und da kann man doch nicht auf der Straße fahren !"
Logisch ! Reine Vernunfthandlung...

Und man glaubt es nicht !!! Ich bekam 50 Prozent Mitschuld, weil ich eben aus der Einfahrt kam (und ich hatte mich auch ganz vorsichtig herausgetastet und war noch nicht über die Sichtlinie - wie sonst hätte man es denn machen sollen ? Ein Fußgänger hätte keinerlei Probleme gehabt, aber mit über
25 km/h so gut wie unsichtbar herangedüst ...

Und deshalb bin ich auf diese (!) Art von Radfahrern so sauer, denn bei solchen Deppen ist man als Autofahrer so gut wie immer mit dran

Aber kürzlich hatte ich auch meine kleine Rache:

Vor dem Hauptbahnhof standen die Grünen und hielten alle Geisterradler an. Ich kam in der richtigen Richtung des Wegs und machte drei Entgegenkommende durch Zuruf darauf aufmerksam dass sie in der falschen Richtung/auf der falschen Seite - je nach Standpunkt - unterwegs sind und wurde jedes Mal, tlw. übel, beschimpft. Und hatte dann jedesmal meinen Spaß als sie kurz darauf noch einmal "von anderer Seite" das Gleiche erzählt bekamen - dann allerdings kostenpflichtig !
:-))

Und zum Thema "Bin ja soo rücksichtsvoll gefahren": Wenn sie die drei (!) da stehenden Uniformierten schon nicht gesehen haben - wie hätten sie denn dann andere entgegenkommende Radfahrer rechtzeitig bemerkt ???


Biber hat den Kommentar am 10.07.2012 um 15:47 bearbeitet
Dienstag, 10.07.12 16:32
 

Ich glaube nicht, dass jemand sich ein Vorrecht herausnehmen sollte, Gesetze zu übertreten, einfach deshalb nicht, weil es unfair ist. Ich glaube auch nicht, dass wir jede Rechtsnorm nur dann befolgen sollten, wenn wir sie für sinnvoll halten, auch wenn ich selbst bei Gesetzen, die mir nicht einleuchten, immer wieder den starken Impuls dazu verspüre. Es hat ja seine Gründe warum wir die Nummer mit der repräsentativen Demokratie veranstalten und eine einzelne Regelung brauch mE ein geringeres Maß an Legitimität und Zustimmung aus der Bevölkerung als die gesamte Rechtsordnung. Ausnahmen würde ich (was mich selbst angeht) für unerträglich ungerechte gesetzliche Regelungen machen (Stichwort Ziviler Ungehorsam) und für reine Klugheitserwägungen der Art: "Möchte ich lieber mein Leben riskieren, indem ich mich vor dem Café Atlantik von einem Auto umnieten lasse oder verstoße ich gegen ein Gesetz und gehe die geringe Gefahr einer Sanktionierung ein?" Und da darf es dann schon eine Rolle spielen, ob man vorhat gegen die Genfer Konventionen zu verstoßen oder im Schrittempo auf dem Gehweg rumzuradeln. Letzteres erfüllt den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit und die sind "ethisch farblose Ungehorsamstaten" und NICHT mit einem Schuldvorwurf verbunden.


Björn hat den Kommentar am 10.07.2012 um 16:34 bearbeitet
Dienstag, 10.07.12 16:34
 

Ich hatte vorige Woche einen Gewaltausbruch, Ecke Tullstraße. Stand an der roten Ampel mit meinem Bike samt Anhänger, ein Schrei und schon hats gekracht. Kind am schreien, Unfallgegnerin am motzen warum ich hier stehe. Aso vom Boden aufgerappel, den Kleinen gecheckt und dann betreffende Person beinahe mit dem Oberrohr stranguliert. Für die blöde Henne war die rote Amel nur ein modisches Ding, was keine Bedeutung zu habe scheint. Ich war so am routieren, ich habe deren Rad grad über die Hecke gepfeffert...

Dienstag, 10.07.12 18:22
 

Bei meinem Fall kommt ja noch dazu, dass die Radler auf dem linken Gehweg fahren, wenn sie bergab unterwegs sind. Auf der rechten Strassenseite gibt es nämlich einige Seitenstrassen, da muss man auch als Radfahrer vorsichtig sein, bzw. sogar mal an einer Ampel halten.

Auf der linken Seite gehts aber 'kilometerweit' ununterbrochen bergab

Mittwoch, 11.07.12 01:24
 

wenns für Autofahrer keine geeigneten Straßen an ner bestimmten Stelle gibt, auf denen das Auto fahren darf, fährt man mit dem Auto auch nen anderen Weg, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Fahrradfahrer sollten das genauso verstehen und nicht denken, dass sie überall wo sie fahren KÖNNTEN auch fahren DÜRFEN...
Wäre schließlich auch nur semi-gut, wenn ab und an plötzlich Autos auf Fußgängerwegen auftauchen würden..

Mittwoch, 11.07.12 12:24
 

Schön ist auch die Baslerstr. , die eigentlich nur für Anlieger ist und Tempo 20 gilt. Die Straße ist so eng, das, da nicht ein Auto neben einem Rad lang fahren kann. Regelmäßig werde ich von hinten angehupt, oder abgedrängt ...
Da könnte ich echt zum Hulk werden.

Donnerstag, 12.07.12 01:34
 

Habe heute auch Bekanntschaft mit dem ominösen Opa machen dürfen. Ich gehe davon aus, dass es sich bei allen Vorkommnissen um die selbe Person handelt.

Jedenfalls hat er alles und jeden angehalten, der aufgrund einer durch Feierabendstau versperrten Straße (inkl. Radstreifen) für die letzten 50m zur Ampel auf den Gehweg ausgewichen ist. Als er dann drohte, gegenüber einer jungen Frau handgreiflich zu werden, hab ich dann mal Tacheles mit dem Typen gesprochen und er hat uns letztendlich grummelnd ziehen lassen. Nicht, ohne mich gefühlte 100x als "Mäuschen" bezeichnet zu haben. :D

Der muss irgendeine Störung haben und ist wohl stadtbekannt.

Leider war meine Go Pro noch in der Tasche, ansonsten gäbe es jetzt ein lustiges Video.


Zum Schluss noch ein gut gemeinter Tipp: als Anwohner kann ich JEDEM nur davon abraten, an der 5er-Kreuzung Mozartstraße/Stadtstraße/Tivolistraße in Herdern IRGENDWELCHE Vorfahrtsrechte mit dem Fahrrad durchzusetzen versuchen. Jeden Tag wäre ich da theoretisch halbtot oder im Rollstuhl, wenn ich nicht zurückstecken würde. -.-

Donnerstag, 12.07.12 17:59
 

"Für die blöde Henne war die rote Amel nur ein modisches Ding, was keine Bedeutung zu habe scheint. "

@Tattoocheck

Willkommen in Freiburg.

Donnerstag, 12.07.12 18:39
 

Stonecutter, danke,*TränenindenAugen* nach all den Jahren werde ich endlich Willkommen geheißen....
Ich bin halt vom Dorf und halte grundsätzlich an jeder roten Ampel, immer Radweg usw....

Freitag, 13.07.12 12:33
 

Liebes Fudder!
Mit leichter Verwunderung und nicht zu leugnendem Amusement habe ich den Artikel der Fudder-Autorin Lina gelesen. Leider entspricht meiner Meinung nach diese Schilderung eigenen Unvermögens in keiner Weise dem sonst eher frischen und experimentellen Journalismus der Fudder Site. Daß Lina zwar einer drittklassigen Schreibe, jedoch des Fahradfahrens in kleinstädtischem Umfeld garnicht mächtig ist, und zudem in therapeutischer Behandlung scheint (oder zumindest sein sollte), scheint mir allenfalls tragisch, aber keiner Zeile in den Stadtgesprächen wert. Leider doof. Liebe Grüße, -wayne-

Freitag, 13.07.12 18:16
 

"und halte grundsätzlich an jeder roten Ampel, immer Radweg usw.... "

Damit bestätige ich Dir dass Du ein Exot bist. Ich bin auch so einer, das Halten an roten Ampeln löst bei mir keine Schnappatmung aus.

Für den Grossteil sind die roten Lichter tibetanische Gebetslampen.

Mittwoch, 18.07.12 10:00
 

@wolke: ach das ist nicht so?

@biber: Ich finde diese ganze Geisterradler-Geschichte absolut lächerlich. Grade am Bahnhof. Da können (unter kurzzeitiger Nutzung des Fussgängerwegs) 6 Fahrräder nebeneinander herradeln. Dieses Lemming-Verhalten „da steht nicht atmen, also atme ich nicht und fall lieber tot um“ ist doch nur traurig. Viele Regeln werden doch gar nicht mehr hinterfragt.

Im übrigen nett von Dir die anderen Radler zu warnen, aber ist das nicht irgendwie auch falsch. Schließlich müssen diese Sünder ihre gerechte Strafe erfahren.

@björn: hast Du diese Regeln und Gesetze aufgestellt? Wann wurde denn festgelegt, dass man 50km/h in der Stadt fährt? Wer bestimmt, dass aus Rücksicht auf die Anwohner die Kronenstraße nachts nur mit 30 befahren werden darf. Bei mir vorm Haus hab ich auch 2 Straßen + 2 Strabalinien und man darf mit 50 vorbei – aber das weiß man vorher.

Ich bin nicht besonders scharf darauf mich durch etliche Organe zu kämpfen um ein Gesetz zur freien Fahrbahnwahl für Fahrradfahrer durchzusetzen. Aber falls ich das mal ändert, hab ich hier ja schon einige Treue Anhänger. Gesetz ist ja schließlich Gesetz und das ist gut und immer richtig.

Mittwoch, 18.07.12 13:36
 

Gesetz ist ja schließlich Gesetz und das ist gut und immer richtig...."

Aber keineswegs immer klar und /oder durchschaubar.

Beispiel: Ampel für die Straße, parallel dazu Radweg, evtl sogar kombiniert mit Fußweg.

Ob die Ampel dann auch für Radler gilt scheint bis heute nicht eindeutig geregelt - man kann es immer nur falsch machen.

Oder: Per Schild angeordnete Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten auch für Radfahrer, allgemeine dagegen keineswegs, da diese nur Kfz. beinhalten.
(Ein Radfahrer wurde nach einem eigentlich unverschuldeten Unfall mit einem Fußgänger verurteilt obwohl er mit gefahrenen 42 km/h noch 8 km/h unter der erlaubten Geschwindigkeit lag (Urteil liegt mir vor) - mit eben dieser Begründung - er hatte sich auf die erlaubten 50 berufen.
Also darf ich im Umkehrschluss auch mit 70 innerorts an der Radarkontrolle vorbeifahren.

Mittwoch, 18.07.12 13:47
 

@ biber, ein radfahrer muss im straßenverkehr mit angepasster geschwindigkeit fahren, ob das 100 oder 10 ist ist prinzipielle wurst. der radfahrer hat ja auch keinen geeichten tacho anhand dessen er sich an die geschwindigkeit vorgaben halten könnte. ein fahrradtacho hat juristisch keinen bestand da er nicht geeicht ist.

Mittwoch, 18.07.12 13:52
 

Hallo Biber,

"Beispiel: Ampel für die Straße, parallel dazu Radweg, evtl sogar kombiniert mit Fußweg.

Ob die Ampel dann auch für Radler gilt scheint bis heute nicht eindeutig geregelt - man kann es immer nur falsch machen."

Bei manchen, aber nicht bei allen Ampeln befindet sich nicht nur auf der Strasse, sondern auch auf dem Radweg ein Haltestrich!

Mittwoch, 18.07.12 14:24
 

@sasa: Weißt du, es ist eine Sache, sich nicht immer komplett an die Regeln zu halten und z.B. für 50m auf dem Gehweg zufahren o.ä., aber sich dann hier erklären und rechtfertigen zu wollen, das ist wie ich finde unnötig.

Der Satz "Generell halte ich Verkehrsregeln auch eher für Richtlinien zum besseres Miteinander" entbehrt darüber hinaus nicht einer gewissen Komik. Werd ich mir merken, wenn ich demnächst mal irgendwem die Vorfahrt nehme und keine andere gute Begründung dafür habe. :D

Mittwoch, 18.07.12 14:31
 

@ sasa: doch tun sie und wenn sie dafür dann blechen müssen haben ich kein mitleid.
aber ist das fehlverhalten anderer eine legitimation für dich ?
hört sich fast ein wenig an wie der alte slogan " freie (rad)fahrt für freie bürger "

und zum thema bremsweg und auf geschwindigkeitsbegrenzungen berufen.

Bremswege bei 50 Kmh: (Anhalteweg in Klammern)
Auto 8,2m (19,3m)
Motorrad 8,7m (19,8m)
Mountainbike 12,3m (23,5m)
im zweifelsfall liegt der radfahrer aber schon nach 10 m auf der nase oder spätestens nach 19,3 m auf dem kofferaum des autos....



Wolke hat den Kommentar am 18.07.2012 um 14:43 bearbeitet
Mittwoch, 18.07.12 16:32
 

NYHC

Eben ! Was ist denn "angepasste Geschwindigkeit"?

Wenn ich im PKW mit 50 einen Fußgänger umspitze, der mir überraschend ins Auto rennt war es angepasst.
Wenn ich das Gleiche auf dem Rad mit 42 mache ist es das nicht ?!
Und 10 Richter, 10 verschiedene Ansichten !

Die Begründung speziell in diesem Urteil war allerdings besonders grotesk: Ein Radfahrer habe seine Geschwindigkeit so einzurichten wie ein Fußgänger es von einem Radfahrer erwartet - je nachdem wie sportlich der ist und ob der Rennrad fährt oder Rollator - gehen da die "Erwartungen" wahrscheinlich ziemlich weit auseinander...
Und: "42 km/h sei eine Geschwindigkeit, die von einem Radfahrer normalerweise nicht erreicht würde" (der vorliegende Fall bewies ja nun gerade das Gegenteil !


Biber hat den Kommentar am 18.07.2012 um 16:37 bearbeitet
Mittwoch, 18.07.12 17:55
 

Sasa
Wenn Du mit dem Auto unterwegs bist, sind für die die Verkehrsregeln der StVo auch nur gut gemeinte unverbindliche Ratschläge?

Mittwoch, 18.07.12 22:09
 

Ich habe nur den Artikel gelesen, 72 Kommentare sind mir gerade etwas zu viel.

Über das Verkehrsverhalten des "Rowdy-Rentners" und der fudder-Autorin möchte ich nicht diskutieren, das werden andere schon erledigt haben.

Was mich aber enorm stört, ist, dass auf fudder.de im redaktionellen Bereich von der Autorin in eigener Sache berichtet und kommentiert wird.


Jos_Fritz hat den Kommentar am 18.07.2012 um 22:21 bearbeitet
Donnerstag, 19.07.12 14:08
 

@Tatoocheck: Ja! Was nicht heißen soll, dass ich wie ein bekloppter durch die Stadt baller. Aber in den neuen nach-22-Uhr-30er-Zonen seh ich das beispielsweise überhaupt nicht ein.

Das einzig ständig zu beachtende Gesetz ist in meinen Augen Paragraph1 der StVO.

@wolke: Hast Du das selber gemessen? Glaube nämlich nicht, dass es viele Radfahrer in Freiburg gibt, die im Stadtverkehr ihr Gefährt auf 50km/h beschleunigen können. Und im Übrigen habe ich auch kein Mitleid, wenn jemand geblitzt wird – nichtmal bei mir.

Um einen Kommentar zu verfassen, benötigst du ein fudder-Profil. Registriere dich kostenlos oben rechts auf fudder.






Diese Funktion steht nur für eingeloggte fudder-User zur Verfügung.

» fudder-Netiquette





» Biber

re: Probanden für Studie gesucht, 30 Euro!
Ich stelle mir das so vor...

» laz4056

re: Wissen, das oft erst kommt, wenn alles zu spät ist
Ach, wie ist das blöde ;)

» christianhauck

re: Wissen, das oft erst kommt, wenn alles zu spät ist
Du scheinst Dich in Deine...

» URPS

Wissen, das oft erst kommt, wenn alles zu spät ist
Denkfehler haben meist di...

» URPS

re: Petition gegen Markus Lanz
Offensichtlich hatten auc...

» PC_Ente

Das Bananenbaby ist da
Sieh an, sieh an. Sie hat...

» Jan555

re: Die besten Videospiele aller Zeiten
Wenn ich die Zeit, die ic...

» Jan555

re: re: Dinner in the Dark in Freiburg
Ich wüsste etwas, um das ...

» Jan555

re: Probanden für Studie gesucht, 30 Euro!
Hallo Wo genau suchst ...

» URPS

re: Juhu! Alles wird gut ...!!
Wenn es dir langweilig is...