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Neueröffnung: Kräuterküche in Zähringen

Sie ist gerade einmal 25 und hat bereits ihr eigenes Restaurant eröffnet: Madeleine Keßler hat in der vergangenen Woche ihre "Kräuterküche am Turmcafé" in Zähringen eröffnet:


Ambiente

Frisch, grün, sommerlich: Das Ambiente in Madeleine Keßlers „Kräuterküche“ passt gut zu den Speisen, die sie dort serviert. Das erste Restaurant der jungen Gastronomin hat Platz für über hundert Gäste an gemütlichen, kleinen Tischen. Schlichte weiße und lindgrüne Wände, viel Glas und edler Holzboden sorgen für den idealen Rahmen für ein feines Mittag- oder Abendessen.

Um das denkmalgeschütze Turmcafé herum sitzt man an hübschen Terrassengarnituren und muss dank Überdachung auch nicht vor dem Sommerregen fliehen. Besonders angenehm: Vor Straßenlärm und Abgasen schützt eine elf Meter hohe und 16 Meter breite Glaswand mit witzigen Punkten. In dem durch die Abtrennung entstandenen großzügig bestuhlten Innenhof sorgen dezente Blumendeko, Thymiansträuche, Peperoni-Bäumchen und Salbeipflanzen für ein schlichtes, geschmackvolles Ambiente.

„Wir wollen ein Mehr-Generationen-Lokal sein, wie es auch hier im Quartier der Fall ist“, sagt Madeleine Keßler. „Die Oma soll mit Enkeln zum Kuchenessen herkommen können, genauso wie Berufstätige zum Mittagstisch hier etwas Passendes finden.“





Auf der Speisekarte

Drei verschiedene Gerichte schmücken die wechselnde Tageskarte: Ein Gericht mit Fleisch, eines mit Fisch und ein Vegetarisches. Spaghetti mit Tomatenstreifen, Basilikum und Knoblauchöl gibt es bereits für 4,90 Euro, einen Euro mehr kostet das Rindergeschnetzelte mit Reis und für 6,90 Euro zaubern die drei netten Köche an der offenen Küchentheke ein saftiges Welsfilet mit Schwarzwurzel-Kartoffel-Gratin und einem wunderbar würzigen Ratatouillegemüse. Für kleine 1,50 Euro gibt’s einen Beilagensalat vorweg und wer im Dessert-Magen noch Platz hat, füllt ihn am besten mit einem Mangosorbet auf Orangenhippe (3,90 Euro).

„Badisch-Mediterran“ kocht man in der Kräuterküche, mit viel frischem Gemüse, Kräutern wie Currykraut und frischen Peperoni. Klassiker-Liebhaber werden mit den Flammkuchen (klassisch, vegetarisch, mit Lachs oder italienisch) oder den Weiderind-Steaks glücklich – vor allem dank der großen Auswahl an Saucen und Kräuterbutter-Sorten, die man die dazubestellen kann.



Besonders bemerkenswert: Hier haben Vegetarier und Vegetarierinnen eine Riesenauswahl. Gnocci mit Ziegenkäse und Oliven oder das Tomaten-Mozzarella-Risotto sind nur wenige Möglichkeiten hier fleischlos zu genießen. „Mir war wichtig, dass auch Vegetarier auf ihre Kosten kommen“, sagt Madeleine Keßler. „In Freiburg gibt es da eine große Nachfrage, Vegetarier wollen ja nicht immer nur Beilagen essen."

Das Besondere

In der Kräuterküche kann man Topf-Gucken – und es lohnt sich. An einer offenen Küchentheke bereiten drei Köche die Speisen vor den Augen der Gäste zu und garantieren so, dass hier ganz besonders frisch gekocht wird. Auch Abwechslungsreichtum wird hier groß geschrieben. Durch das „Nach Lust und Laune“- Prinzip kann sich jeder Gast sein individuelles Pasta-Gericht selbst zusammenstellen indem er Nudelsorte, Sauce, Gemüse, Fleisch und Käse selbst auswählt. Ein Paradies für Vegetarier und Allergiker.



Getränke

Auch bei den Getränken hat die junge Gastro-Chefin sich Gedanken gemacht. Eine kleine aber feine Auswahl an vorwiegend regionalen, aber auch wenigen italienischen und spanischen Weinen schmücken die Karte. Beim Bier hat sich Madeleine Keßler für die Brauerei Ganter entschieden. „Ich habe eine Freiburger Traditionsbrauerei gewählt, weil sie gut zu unserem Konzept passt.“ Ganz nach dem Motto: Warum in die Ferne schweifen… Für den Abschluss eines üppigen Dinners empfiehlt die Kräuterküche eine gut bestückte Digestif-Karte oder Kaffeespezialitäten. Ein Espresso kostet 2,10 Euro.

Adresse

Kräuterküche am Turmcafé

Madeleine Keßler
Zähringer Straße 44 (GoogleMaps: Kräuterküche am Turmcafé; Straßenbahnhaltestelle Hornusstraße oder Tullastraße)
79108 Freiburg

0761.21440487
kraeuterkueche-freiburg@web.de

Öffnungszeiten
Montag bis Samstag
11.30 bis 24 Uhr

Sonntag
10 bis 18 Uhr











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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 22
Mittwoch, 20.06.12 15:28
 

gibts dort auch badische und mediterrane küche ? ich bin vegetarier und will schon wissen, was in der küche so vor sich geht. zudem bin ich durstig wenn ich esse.

Mittwoch, 20.06.12 15:33
 

Klingt interessant und wird ausprobiert!

Doof nur das Sonnabends der Laden geschlossen ist - ungewöhnlich!
Und draussen werden die Gäste im Zwinger gehalten (vergleiche Bild Nr. 6) ??? Erinnert an einen Hundezwinger.
Wenn die Auswahl an Weinen aus der heimischen Region stimmt ...

Mittwoch, 20.06.12 15:44
 

Der Zwinger ist eine Glaswand:
"Um das denkmalgeschütze Turmcafé herum sitzt man an hübschen Terrassengarnituren und muss dank Überdachung auch nicht vor dem Sommerregen fliehen. Besonders angenehm: Vor Straßenlärm und Abgasen schützt eine elf Meter hohe und 16 Meter breite Glaswand mit witzigen Punkten. In dem durch die Abtrennung entstandenen großzügig bestuhlten Innenhof sorgen dezente Blumendeko, Thymiansträuche, Peperoni-Bäumchen und Salbeipflanzen für ein schlichtes, geschmackvolles Ambiente."

Arbeite mal an Deiner Leseschwäche.

Mittwoch, 20.06.12 15:49
 

Die Preise klingen ja recht fair. Auch wenn cih bei "badisch mediterran" erstmal an Leberle mit Spaghetti denken mußte ;-)

Bin zuerst erschrocken, und dachte, das "Türmle" wäre übernommen worden!

Mittwoch, 20.06.12 16:07
 

Möchte ich auch mal ausprobieren.
Dass Samstags zu ist, hat mich auch irritiert.

Zwei Meckerle, der GoogleMaps Link landet in Offenburg. Und der Link zur offiziellen Webseite funktioniert nicht.

k_c
Mittwoch, 20.06.12 16:17
 

"der GoogleMaps Link landet in Offenburg"

das wär ja noch im rahmen. ich darf leider bis heidelberg hungern:(

Mittwoch, 20.06.12 16:23
 

Lustig, da war ich grad gestern. Das Essen war lecker (besonders die Tomatensoße), und es sitzt sich draußen wirklich sehr angenehm und erstaunlich schallgeschützt. Gehe sicher nochmal hin. :)

Mittwoch, 20.06.12 16:32
 

@Keith,

von der Glaswand habe ich gelesen - jedoch nicht mit dem Bild Nr. 6 in Verbindung gebracht. Wirkt auf mich wie ein Gitter vom Hundezwinger.
Photos werden bei fudder leider nur in bescheidener Größe angezeigt und lassen sich nicht downloaden.

...nur das wäre viel zu viel Mühe um festzustellen ob es sich bei Bild 6 um eine Gitter- oder Glaswand handelt.

Mittwoch, 20.06.12 19:09
 

Ich lande zwar bei maps korrekt in Freiburg, dafür werden mir bei dem Homepage-Link Sportschalldämpfer und Hausgeräte angedient ...

Mittwoch, 20.06.12 22:19
 

Hört sich gut an.Bin zwar kein Vegetarier, werd aber trotzdem vorbei gehen und testen...

Donnerstag, 21.06.12 09:29
 

Dieses vegetariergedöhns geht mir auf den Sack! Menschen sind keine Vegetarier, wie sie auch keine Zwitter sind! Wenn irgendwelche Vaubanheinies wegen zuviel Wohlöstand auf Fleisch verzichten, hat sich nicht die gesamte Welt danach zu richten.

Donnerstag, 21.06.12 12:36
 

Rock-a-Mani das wäre für die gesamte Welt aber besser, wenn man mal bedenkt, welchen Einfluss Tiertransporte etc. auf den Treibhauseffekt haben. Und das "Argument" von zu viel Wohlstand verstehe ich auch nicht...

Donnerstag, 21.06.12 13:55
 

Erin, ganz einfach: auf solche Ideen, welche wwiedr die Natur sind, kommt man nur, wenn es einem zu gut geht. Jemand, der hungert, kommt niemals auf solche Pfürze!

Donnerstag, 21.06.12 14:03
 

* mani - umgekehrt: die meisten Leute die hungern (weltweit) haben wenig bis gar kein Fleisch. Selbst in Deutschland war in der Jugend meiner Eltern Fleisch noch etwas seltenes, was es nur Sonntags gab, oder manchmal nur für den Grossvater (angeblich weil der körperlich hart arbeiten musste) aber nicht für den Rest der Familie.

Donnerstag, 21.06.12 14:32
 

Richtig! Da haben wir uns gefreut, wenn es mal "was richtiges" gab. Alleine am Gebiß sehen wir ja, daß der Mensch "Allesfresser" ist.

Donnerstag, 21.06.12 15:06
 

solange dir keiner den fleischgenuss untersagen will, gibt es doch keinen grund sich von vegetariern belästigt zu fühlen oder?
ist wie mit der musik, die leute sollen ruhig schlechte musik hören, solange sie mich nicht zwingen die auch zu hören fühle ich mich nicht belästigt.

fakeedit: ich will den verzicht auf fleisch nicht mit schlechter musik gleichsetzten, obwohl die meisten vegetarier natürlich schlechte musik hören ;)

Donnerstag, 21.06.12 21:47
 

"Allesfresser"- na du vielleicht. so eine grütze. wohl die birne zu lang ins wurstwasser getaucht.

Donnerstag, 21.06.12 21:58
 

hier ein lese-tip für mani:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tiere_essen

und interview mit dem autor, wirklich sehens-und lesenswert:
http://www.zeit.de/kultur/literatur/2011-01/leser-fragen-foer-2


imadoki hat den Kommentar am 21.06.2012 um 22:03 bearbeitet
Donnerstag, 21.06.12 22:31
 

ohoh, freilaufender problemvegetarier gesichtet

Donnerstag, 21.06.12 23:47
 

käsebuttereiervegetarisch ist doch langsam echt nix besonderes mehr, wann kommt "vegan" mal hier an in der Gastronomie?

Geht dann nicht nur für Vegetarier aller Couleur, ist auch laktosefrei, milcheiweißfrei, cholesterinfrei, koscher,......

Montag, 01.10.12 22:04
 

Waren heute im Turmcafe alias Kräutercafe. Wir saßen nur 3 Tische von der offenen, qualmenden Kräuterküche entfernt. Die Idee ist ja nett gemeint, scheitert aber an der Umsetzung: Der Küchengeruch hängt nach dem Besuch in den Klamotten, trotz aufwändiger Abzuganlage. Das Essen war bescheiden, vorsichtig gewürzt, der Beilagensalat mit Spuren von Mais recht langweilig. Das Weiderind war englisch, nicht wie bestellt Medium, wurde aber fix in der Küche nochmal gebraten und frisch angerichtet serviert. Leider hat uns der Laden nicht überzeugt um nochmal zu kommen. Dafür gibt es deutlich bessere Qualität im Umkreis fürs gleiche Geld.

Dienstag, 30.10.12 22:36
 

Ich kann zwar insofern zustimmen, dass man den Geruch aus der Küche mitbekommt, allerdings stört es nicht- zumindest wenn man etwas weiter wegsitzt.

Auch das Essen war bei mir sehr gut, mein Rindersteak war perfekt- sowohl was die Zubereitung als auch die Qualität angeht. Auch Brägele, Kräuterbutter und das Essen meiner Freundin (Gnocci mit Tomaten, Ziegenkäse und Oliven) war lecker.

Kann also sein, dass Malefizz Pech hatte oder wir Glück- wollte nur sicherstellen, dass es zumindest auch sehr lecker sein kann.

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