♥ Die Galerie
Denise René (D 19, Halle 2.0) Wer auf zeitgenössische Kunst steht, die mit geometrischen Formen spielt, wird begeistert sein. Und wer Glück hat, trifft auf den charmanten venezolanischen Künstler Elias Crespin, der Sätze sagt wie: „Die Zeit spielt keine Rolle“. Auf Spanisch, Französisch oder Deutsch kann man sich mit ihm auch über seinen ausgestellten Hingucker „Pentraconcentricos Aluminio“ unterhalten. Der heißt so, weil sich an Nylonfäden konzentrisch montierte Aluminium-Pentagone auf und ab bewegen und sich auf 28 verschiedene Arten anordnen.
♥ Rumhängeort #1: die Holzstufen vor der großen Schaulager-Holzbox links vom Haupteingang. Perfekt zum Leute gucken, und Snacks gibt's auch zu kaufen.
♥ Der
Eintritt zur Art ist ganz schön happig: 40 CHF und 30 CHF ermäßigt, das sind zum heutigen Kurs 33 beziehungsweise 24 Euro. Wer allerdings erst um 17 Uhr kommt, zahlt nur
20 CHF - 16,60 Euro. Dann hat man noch zwei Stunden Zeit, über die Messe zu laufen. Nicht viel, zugegeben, aber genug für einen guten Eindruck. Die Art Parcours hat am Samstag bis 22 Uhr geöffnet. Perfekt, um danach noch erst was trinken und dann irgendwo in Basel auszugehen.
♥ Baustellen-Porn: Unbedingt einen Blick auf die
Baugruben der beiden abgreissenen Messehallen werfen.
♥ Am Samstag um 11 Uhr wird als Teil von Art Film "Marina Abramovic: The Artist is present" von Matthew Akers gezeigt. Danach gibt's eine Diskussionsrunde mit Marina Abramovic und Sean Kelly. Supergut!
♥ Double fucked up horse kaufen!♥ Die
offizielle Art Basel-App ist verdammt gut: In ihr sind nicht nur alle anwesenden Galerien verzeichnet, sondern auch viele der gezeigten Bilder. Du willst Bilder von Pablo Picasso sehen? Die
App zeigt dir an, welche sechs Galerien seine Bilder mitgebracht haben. Oder solls Jean-Michel Basquiat sein? Von dem haben vier Galerien Sachen dabei. Und dank 3D-Maps in der App findest Du den Weg zu ihnen durch super unübersichtlichen Hallen trotzdem gut. Gibt's für
iPhone und iPad,
Android,
Blackberry (!) und als
Webapp.