
Per
Zufallsprinzip werden in den kommenden Wochen rund 80.000 Befragungsformulare an Studierende in ganz Deutschland verschickt, darunter natürlich auch an Studis aus Freiburg.
Die Umfrage soll die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden beleuchten. Folgende Fragen finden sich auf dem Bogen:
- "Wie viel Geld geben Sie durchschnittlich im Monat für Miete aus?"
- "Wann und wie lange haben Sie durchschnittlich während der Vorlesungszeit gejobbt?"
- "Waren Sie im vergangenem Jahr durch psychische Schwierigkeiten im Studium beeinträchtigt?"
Die Hoffnung des Deutschen Studentenwerk: mit den
Erkenntnissen aus der Befragung die Bedürfnisse von Studierenden besser erfüllen, ihre Interessen besser vertreten und eigene Angebote optimieren zu können.
So könnten Erkenntnisse aus der Befragung zum Beispiel dazu führen, dass die BaföG-Sätze erhöht werden, wenn viele Studierenden angeben, dass sie Schwierigkeiten mit der Finanzierung ihres Studiums haben oder die bestehenden Sätze nicht ausreichen. Auch könnten Beratungsangebote ausgebaut werden, wenn viele Studierende angeben, dass sie während des Studiums psychische Probleme durchlebt haben.
Die ausgefüllten Bögen werden
anonym ausgewertet. Finanziert wird die Sozialerhebung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Im
Frühjahr 2013 soll es erste Ergebnisse geben.