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Studi-Typologie: Kleines Handbuch für die Artenvielfalt auf dem Campus

Du kennst das Gefühl: Auf dem Campus laufen eine Menge erstaunlich aussehender Studenten rum. Nur die Kommilitonen aus deinem Fach scheinen normal zu sein. Was verraten uns Studienfächer über Persönlichkeiten und umgekehrt? Kann man an Oberflächlichkeiten ablesen, was der andere studiert? – Kann man! Eine kleine Typenkunde:

Juristen


Rechtsanwälten gehört die Welt. Jura-Studenten gehört sie bald, deshalb benehmen sie sich schon mal so. Juristen wissen, dass es vielleicht nicht für jedes Problem eine Lösung gibt, aber zumindest eine Gesetzeslücke. Einen Millionär in der Familie haben, einen Arzt im Freundeskreis und einen Klempner als Nachbar ist Silber wert. Einen Rechtsanwalt kennen Gold. Drum stell dich gut mit Juristen. In ihrer Nähe sein ist ohnehin schön: Sie sehen blendend aus und weil sie so viel pauken müssen, wissen sie das „Feiern“ in „Feierabend“ wirklich zu schätzen.

Einstiegsfrage für Smalltalk: „Ab welcher Umschlagfarbe muss ich einen Vollstreckungsbescheid ernstnehmen?“

Mediziner

Medizinstudenten sind in der Regel patent und verantwortungsbewusst, ernsthaft und sachlich. Spätestens nach dem ersten Semester machen sie den erwachsensten Eindruck von allen Studenten. Das kommt daher, dass sie in der Mutter aller berufsorientierten Studiengänge nur mit Ernst und Eifer bestehen..

Erkennbar an: Grotesk dicken Büchern, Augenringen + Energy Drinks.

Smalltalk starten mit: „Ich hab da eine braune nässende Stelle unter meiner Brustwarze. Kann ich dir die mal zeigen?“  

Molekularmediziner

Die gute Ambition, Menschen zu helfen verbinden Molekularmediziner mit der Einsicht, dass sie nicht gut mit Menschen können. Mit dem Mikroskop schaffen sie endlich Krebs und Erbkrankheiten aus der Welt. Sie sind praktisch eine Kreuzung aus Arzt und Nerd. Weltscheu, aber Menschenfreunde.

Erkennbar an: Dem Makrovirus, das sie Gassi führen.

Smalltalk starten mit: „Erklär mir noch mal, warum Rotwein gut gegen Krebs ist.“

VWL-er

Studenten der Volkswirtschaftslehre sehen auf eine Art niedlich aus. In dem Sinne, in dem Fünfjährige, die man für Familienfeste in Anzüge steckt, niedlich aussehen. Babyfaces im Businessdress. Die meisten VWL-er hatten vor dem Abitur schon eine Firma. Im Gegensatz zu Juristen studieren sie nicht, um sich später mal den After-Work-Lifestyle verdingen zu können, sondern weil sie ihre Arbeit lieben. Mit Genuss verbeißen sie sich in Fragen des Streamlinings und der Marktoptimierung. Hätten sie statt zu studieren schon auf den Brücken der großen Weltkonzerne gestanden, hätte es die riesige Wirtschaftskrise nie gegeben.

Smalltalk starten mit: „Was ist ein Leerverkauf?

Politikwissenschaftler

Politikstudenten und Alt-68-er geben sich modisch nix. T-Shirt in die Hose gesteckt plus Sakko. Die Jungs tragen Drei-Tage-Bart. Im Auftreten sind Politikwissenschaftler verwegen und extrovertiert. Das Prädikat „politisch unkorrekt“ ist für sie wie das Bundesverdienstkreuz. Neben Historikern sind sie die einzigen, die die ganze Zeit Hitlerwitze machen dürfen. Vor allem nach dem Seminar beim Weißbier mit dem Dozenten, den sie duzen.

Smalltalk starten mit: „Die da oben machen doch eh was sie wollen.“

Musikwissenschaftler

Musikwissenschaftler sind große Träumer, die Augen fest an die Wolken geheftet. Zwischen den Fingern zerbröselt die Selbstgedrehte, während sie versuchen, sich in den Disziplinen Schlafzimmerblick, Alltagsphilosophie und von der Welt angeekelt sein Bob Dylan anzunähern. Ihr Studium ist kein Musikstudium und doch wird gerade ihr akademisches Allwissen ihnen ermöglichen, Musik für die Ewigkeit zu komponieren.

Immer dabei: Offene Flasche Inspiration und die Partitur für eine Bach-Fuge mit eigenen Verbesserungen.

Smalltalk starten mit: „Warum ist die «Zauberflöte» jetzt eigentlich keine Oper?“

Romanistinnen


Romanistinnen sind sinnlich und liebenswürdig, haben immer eine Kanne Kräutertee aus den Anden dabei und werden selten über 1,45 m groß. Die Studentinnen der romanischen Sprachen sind so überwiegend weiblich, dass sie ihre Fachschaftsparty grundsätzlich gemeinsam mit den Physikern feiern – das deutlichste Eingeständnis, dass Studipartys der Paarung dienen.

Smalltalk starten mit: „Hola, ¿qué tal?“

Chemiker, Physiker, Biologen & Co.


Hast du dich mal gefragt: Wenn ich wie Robinson Crusoe auf einer einsamen Insel strande, könnte ich dann alles Lebenswichtige aus meinem Alltag nachbauen? Fernrohr, iPad, Penicillin? Wahrscheinlich nicht. Nerds haben diese Welt gebaut und zwar nicht, indem sie an der Sonne gesessen haben oder auf Partys gegangen sind. Folglich sind sie eher hell im Gesicht und du triffst sie meistens in der Instituts-Mensa, über eine Gruppenarbeit gebeugt. Frag sie, ob du ihnen einen Kaffee mitbringen kannst. Behandle sie wie Helden, denn wir haben die Welt von den Nerds nur geborgt.

Smalltalk starten mit: „Erst das Wasser oder erst die Säure?

Forstwissenschaftler

Forstwissenschaften sind ein Weg, den Hippie-Lifestyle zum Beruf zu machen: Ökologie, Nachhaltigkeit, Umwelt – jedes dieser Worte hat ein Forstwissenschaftler in seinem Leben öfter benutzt als „Mama“. Dabei schläft er nicht nur im Wald und raucht Selbstangebautes, sondern absolviert ein anspruchsvolles Querschnittsstudium und wird von uns allen am ehesten mal die Welt retten.

Erkennbar an: Dicke Socken quellen aus den Wander-Boots; Surferhaare, Outdoorhemd, Hippie-Bus, Försterhut und Schießgewehr.

Smalltalk starten mit: „Sprechen Bäume wirklich so langsam wie in «Herr der Ringe»?“

Sportstudenten


Und das soll eine Wissenschaft sein? Wie auch immer. Sportstudis sind leicht zu erkennen an ihrer durchtrainierten Figur sowie ihrem unkomplizierten und Selbtszweifel-freien Umgang mit allem Körperlichen. Als einzige Population mit genug Glückshormonen und ohne Komplexe sind sie aufgeschlossen und ausgeglichen. Um nicht zu sagen naturbreit. Sportstudenten trifft man meistens auf einer Slackline nahe einem Grill.

Smalltalk starten mit: „Was ist ein Abseits?“

Historiker

Das ist leicht zu merken: Historiker sehen historisch aus. Viele scheinen die Anziehsachen ihrer 50 Jahre älteren Geschwister aufzutragen. Unterm Arm haben sie Bücher, und zwar die staubige Sorte. Denn auch Dünkel gegenüber den flüchtigen neuen Medien gehört für sie zum Habitus. Darüber hinaus lässt sich wenig über Historiker verallgemeinern, man hat nämlich garantiert immer den Falschen vor sich. Fachsimpeln über die französische Revolution? „Mit mir nicht!“, sagt der Althistoriker. Und auch die Mittelalter-, und Medizinhistoriker werden abwinken: „Nicht mein Gebiet.“

Smalltalk starten mit: „Was wäre, wenn die Russen den kalten Krieg gewonnen hätten?“  
Psychologen

Ja, sie sehen alles. Auch das, was du im hintersten Winkel deiner Seele zu verstecken suchst. Ihr liebstes Hobby: Analysieren. Gerade nach dem dritten Bier können sie ihre Meinung über dein Verhältnis zu deiner Mutti nicht länger für sich behalten. Das wird dann besser, wenn sie in einer Therapieausbildung gelernt haben, dass Psychologie vor allem Zuhören und Fresse halten ist. Aber diese Ausbildung müssen sie sich erstmal leisten können.

Erkennbar an: Der Chaiselongue. Natürlich, die Couch ist immer dabei. Für eine spontane Sitzung.

Smalltalk starten mit: „Ich habe heute geträumt, dass du mir ein Bier kaufst. Was bedeutet das?“

Gender Studies


Gender ist ein Schmarotzerfach ohne eigene Veranstaltungen. Die Genders besuchen alle möglichen fremden Seminare, gehen dann in eine Arbeitsgruppe über Waldnutzung in der griechischen Antike und bestehen darauf, „den Genderaspekt“ herauszuarbeiten. Der/die GenderaspektIn ist meistens irgendwas mit zu wenig Frauen in der Geschichtsschreibung. Aber das ist auch keine Lösung, denn Frauen sind nur eine Erfindung des heteronormativen Mainstreams. Oder so.

Erkennbar an: Zuspätkommen. Genders kommen zu jeder Seminarsitzung immer zehn Minuten zu spät. Das ist vielleicht Auflehnung gegen den chrononormativen Machoscheiß.

Smalltalk starten mit: „Ist mit Emanzipation nicht langsam mal wieder gut?“  

PH-Studenten

Studentinnen und Studenten der Pädagogischen Hochschule müssen sich auch liebevoll P-Hasen bzw. P-Hirsche nennen lassen. Sie machen sich nichts vor. Nein, sie werden nicht vielleicht in die Forschung gehen – PH-ler werden Lehrer. Ansonsten sind sie fächerübergreifend leicht an Äußerlichkeiten zu erkennen. Da wären die Lehrerledertasche und der Lehrerkalender, die sie schon benutzen. Das Auftreten eher zurückhaltend bis konservativ – abgesehen vom einen oder anderen Rastazopf. PH-ler sind selbstbewusst, was ihre Karriere angeht (Lehrer braucht es ja immer) und idealistisch (sie werden ja später tagein, tagaus Kinder zu Menschen machen).

Smalltalk starten mit: „Fandest du Schule nicht auch ätzend?“  


[Illustrationen: Karo Schrey]




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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 33
Donnerstag, 03.05.12 10:10
 

Nett!

Jetzt wart ich nur noch auf den Jurastudenten der sich in den Kommentaren über sein Typisierung aufregt, dann stimmt mein Weltbild perfekt!

Donnerstag, 03.05.12 10:36
 

@ Schnoog: Wieso soll sich ein Jurastudent drüber aufregen? So in etwa hab ich die Juristen auch erlebt. Mit wenigen Ausnahmen. Zumindest bei den Erstsemestern war das ganz extrem. Liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass meinem subjektiven Eindruck nach die Fachschaft Jura nur in die Freiburger Kneipenkultur, aber weniger in den Makrokosmos Uni eingeführt hat.

Donnerstag, 03.05.12 10:37
 

Sehr lustig!

Donnerstag, 03.05.12 10:44
 

@jan k.: ich kenn auch juristen, die cool drauf sind. alle fünf. höhöhö.

Donnerstag, 03.05.12 11:29
 

Sehr nett gemacht. Glaube aber, daß hier zumindest der VWLer mit dem BWLer verwechselt wurde...

Donnerstag, 03.05.12 11:38
 

Wahnsinnig originelle Idee. Aber leider immer noch aktuell.

Donnerstag, 03.05.12 12:46
 

die juras kommen viel zu gut weg...das ist parteiisch hier!

Donnerstag, 03.05.12 13:36
 

"Chemiker, Physiker, Biologen & Co." also Naturwissenschaftler so zu verallgemeinern und über einen Kamm zu scheren ist zu sehr vereinfacht.
Oder aber es zeigt, dass diese Subspezien sich nicht stereotypisieren lassen, weil sie viel zu unterschiedliche Charakteristika aufweisen.
Allein bei den Biologen gibt es mind. 4 Subtypen.
Physiker sind z.T. eine Kreuzung aus Nerd und Molekularmediziner (nur des Typus wegen). Und Chemiker erkennt man oft an dem paranoid-gehetzten Verhalten, weil gerade mal wieder ein Labor explodiert ist und noch keiner dafür verantwortlich gemacht wurde.

Donnerstag, 03.05.12 13:42
 

Und zu welcher Sorte gehört der Student der vor jedem Club um den Eintritt fälschen MUSS, weil er ach so arm dran ist und ein Mengenrabatt will, weil er schon alles doppelt sieht?

Donnerstag, 03.05.12 14:26
 

Das müssen Mathematiker sein.

Donnerstag, 03.05.12 15:02
 

ich finde die jursiten gut getroffen, sogar die weit verbreitete perlenkette, hauptkleidungsstück der P(erlen)K(etten)T(ussis) ´s ist gut getroffen. auch das grössenverhältnis von schönfelder zu geschlechtsmerkmalen ..... , naja lassen wir das :-)

kus
Donnerstag, 03.05.12 15:25
 

@hektoliter:

Das Studium eines VWL-Student besteht zu 30%-50% aus BWL-Veranstaltungen. Von daher haben - insbesondere in Freiburg, wo man kein reines BWL-Examen machen kann - VWL-Studenten immer auch einen starken BWL-Einschlag.

Donnerstag, 03.05.12 15:54
 

Neuerdings kann man in Freiburg auch ordentlich BWL studieren. Hab mich gleich angemeldet.

Donnerstag, 03.05.12 18:01
 

Die Frage der Fragen quer über alle Typen bleibt aber - warum muss ich als erkennbarer Freiburger Durchschnittstudent, ca. 180 - 185 cm gross, lange strassenköterblonde Haare im Zopf hinten zusammen, ja warum muss ich da unbedingt an Magersucht mit höchsten 67 Kilo leiden und ums verrecken diese grottenhässlichen Sandalen tragen, die eigentlich kurz nach Asterix und Obelix ausgestorben sein sollten?
Ich krieg jedesmal Augenkrebs...und will doch nur gesund leben :o)

Donnerstag, 03.05.12 21:56
 

nun hab ich 7 jahre geschichte studiert .... und muss mal stellvertretend fürs ganze KG4 sagen: was ihr über historiker schreibt, ist quark mit soße ;-)

Freitag, 04.05.12 00:26
 

Der Autor studiert im 8. Jahr Geschichte. Er hat den Quark verallgemeinert und in der Kürze der Zeit die Soße weg gelassen ;-)

Freitag, 04.05.12 16:27
 

Ich hab mich echt schlapp gelacht!!! Klasse!
@Holzi, Zustimmung!

Freitag, 04.05.12 21:17
 

Als ehemalige Musikwissenschaftsstudentin muss ich sagen, dass diese Beschreibung weit von der Realität entfernt liegt. Da saßen eher Ellenbogenkämpfer, Bommelpulliträger, Kichertanten, Random Hufflepuffs und Megageeks. Wären die Leute so boho und fancy wie in der Beschreibung hätte ich mich nicht ganz nach hinten gesetzt.

Freitag, 04.05.12 21:57
 

Förster sind gut getroffen... bis auf das Gewehr denn diejenigen (wenigen) Förster die auf Gewehre stehen sieht man in Freiburg ausserhalb von ner Forstvorlesung nie, die wohnen nämlich aufm Dorf und fahren mit dem Jeep täglich zur Uni während die Mehrheit mit nem Kater und zu spät auf dem Fahrrad zur Uni kommt. Ein eher weniger beliebter Prof sagte einmal: Es ist unfassbar wie sich Studenten im Forstbereich immer raus nehmen währen der ersten 20 Minuten so langsam in den Hörsaal zu schlurfen. Sie sollten alle einmal eine BWL oder Medizin Veranstaltung besuchen dort werden sie so ein Verhalten nicht finden. Das ist ein absolutes Förster Phänomen, das ist unglaublich was glauben sie wer sie sind, sie stören mich und ihre Kommilitonen und in der Klausur kommt bei so einem Verhalten am Ende auch nicht viel raus. (so oder so ähnlich)
Passt.

@ Heng: Und was ist dann passiert? Erstmal 2 Jahre USA oder doch ein Diplom in fancy-youth Anglizismus?
Random Hufflepuffs, Megageeks, boho und fancy... ok!


Ease hat den Kommentar am 04.05.2012 um 22:00 bearbeitet
Freitag, 04.05.12 22:06
 

Um ehrlich zu sein: weder noch. Es ist völlig Legitim, Anglizismen zu benutzen, besonders im Internet.

Freitag, 04.05.12 22:12
 

That's what you say.

Freitag, 04.05.12 22:16
 

Jaja is ja richtig. Ich fand die genannten jetzt aber eher unverständlich/habe die noch nie gesehen und frage mich ob der Sinn Anglizismen zu benutzen (was ja unsere Sprache auch bereichern kann) da nicht etwas verzerrt wird, Hufflepuff, geek, boho... naja gut, vielleicht bin ich auch einfach nicht up to date(!). (boho und hufflepuff musste ich jetzt echt erstmal googeln(!))
Nichts für Ungut, hoffe nur du sprichst nicht so, das wäre nämlich ganz unschön. (Persönliche Meinung)

Samstag, 05.05.12 10:31
 

@Ease

Das mit den Förstern kann ich als ehemals Betroffener sehr gut nachvollziehen. In den Hörsälen in der alten Uni gibt's hinten übrigens extra Waffenzimmer. Ganz schlimm waren die Kandidaten die ihre Hunde mit in die Vorlesung genommen haben.

Aber ein nettes, sehr heterogenes Völkchen war's doch, vom Gutshoferben über Waldbauerstochter zum Drittweltaktivisten, alles war vertreten!

Samstag, 05.05.12 11:06
 

@Schnoog,

wieso sind Hunde in der Vorlesung schlimm? Wenn der Hund gut erzogen ist stellt das gar kein Problem dar. Und Hunde im Jagdeinsatz SIND in der Regel sehr gut erzogen und folgen ihrem Herrchen.

Hatte selbst öfters einen Hund in Vorlesungen mit dabei, gab fast nie Probleme (von Hundehaarallergie geplagten Menschen mal abgesehen...) und sorgte für Abwechslung.
(Nein, ich habe nicht Forstwirtschaft studiert!)

Samstag, 05.05.12 11:18
 

ich glaub das problem mit hunden in vorlesungen ist das gleiche wie mit kindern in vorlesungen, die ganzen nervigen pissflinten können ihre augen nicht davon lassen und stören mit "oh ist der aber süüüüüüüß" ausrufen die vorlesung..

Samstag, 05.05.12 11:20
 

Kinder fand ich noch nie süß, aber es bringt Abwechslung und darum guckt man. Wenn der Hund süß wäre, würde mich das aber vielleicht ernsthaft ablenken. Noch besser wären Katzen in der Vorlesung. Ich werde das mal vorschlagen.

Samstag, 05.05.12 11:39
 

Anfänglich haben sich recht viele Menschen für meine Hundedame interessiert. Nachdem sie von allen ausreichend gemustert worden ist - hat sie sich in eine ruhige Ecke verzogen und dort die Vorlesung abgewartet.

Allerdings konnte sie manchmal unvermittelt anfangen zu knurren und/oder bellen wenn im Raum Menschen angefangen haben zu essen oder sonstige stark riechende Dinge ausgebreitet worden sind.
Sowas hat sie nur in Vorlesungen gebracht - zuhause war sie mustergültig und hat pöse Buben verbellt und ihr Revier verteidigt.

Kinder in der Vorlesung hatte ich nie, DAS stell ich mir anstrengend für alle Beteiligte vor. Schließlich können Kinder sehr lautstark ihren Willen bekunden....ob das die Vorlesung stört??? Das müssen die Expertinnen beantworten ;-)

Samstag, 05.05.12 14:39
 

Hunde stören mich persönlich auch eher wenig, hatten schon sehr gut erzogene da ist es wirklich kein Ding, gibt auch andere Fälle, da gilt dann wer seinen Hund nicht erziehen kann sollte ihn zuhause lassen.
@ Schnoog: In der alten Uni hatte ich noch nie Unterricht, vielleicht sind die Kurse mittlerweile einfach zu groß dafür Forst/Umweltnaturwissenschaften in Freiburg ist ja nicht unbeliebt. Und sonst: Arbeitslos? ;-) (Is halt auch ein gängiges Klischee)

Sonntag, 06.05.12 00:36
 

Mir fehlen die Sozialarbeiter, denn die passen grad in kein Klischee mehr rein...

Sonntag, 06.05.12 14:42
 

@ease

Nee, Vollspießer, 2 Kinder, glücklich verheiratet, eigenes Haus und Büro mit einer traumhaften Aussicht auf Freiburg, Schwarzwald und Vogesen.

Und, um mal Ganzschönfeist zu zitieren, "ich kann vor Geld kaum laufen!"

;-)

Sonntag, 06.05.12 23:27
 

geil!

Dienstag, 08.05.12 22:47
 

Irgendwie vermisse, ich noch 2 Gattungen:
Die Studenten der technischen Fakultät, also Informatiker und Mikrosystemtechniker, weil nein die passen nicht zu den Naturwissenschaftler, welche eh auch zu heterogen sind zum zusammenfassen, und die Kunstgeschichtlerinnen.
Zum Thema Tiere und Kinder. Zu erst zu letzteren, ja diese können sehr anstrengend sein. Mit Hunden von Studenten hatte ich bisher kein Kontakt nur welche von Dozenten, und ne Katze gibt es eine an der technischen Fakultät, als "Poolkatze" auf SocialNetworks bekannt.

Dienstag, 08.05.12 22:51
 

eileik

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