Du kennst das Gefühl: Auf dem Campus laufen eine Menge erstaunlich aussehender Studenten rum. Nur die Kommilitonen aus deinem Fach scheinen normal zu sein. Was verraten uns Studienfächer über Persönlichkeiten und umgekehrt? Kann man an Oberflächlichkeiten ablesen, was der andere studiert? – Kann man! Eine kleine Typenkunde:









Nett!
Jetzt wart ich nur noch auf den Jurastudenten der sich in den Kommentaren über sein Typisierung aufregt, dann stimmt mein Weltbild perfekt!
@ Schnoog: Wieso soll sich ein Jurastudent drüber aufregen? So in etwa hab ich die Juristen auch erlebt. Mit wenigen Ausnahmen. Zumindest bei den Erstsemestern war das ganz extrem. Liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass meinem subjektiven Eindruck nach die Fachschaft Jura nur in die Freiburger Kneipenkultur, aber weniger in den Makrokosmos Uni eingeführt hat.
"Chemiker, Physiker, Biologen & Co." also Naturwissenschaftler so zu verallgemeinern und über einen Kamm zu scheren ist zu sehr vereinfacht.
Oder aber es zeigt, dass diese Subspezien sich nicht stereotypisieren lassen, weil sie viel zu unterschiedliche Charakteristika aufweisen.
Allein bei den Biologen gibt es mind. 4 Subtypen.
Physiker sind z.T. eine Kreuzung aus Nerd und Molekularmediziner (nur des Typus wegen). Und Chemiker erkennt man oft an dem paranoid-gehetzten Verhalten, weil gerade mal wieder ein Labor explodiert ist und noch keiner dafür verantwortlich gemacht wurde.
Und zu welcher Sorte gehört der Student der vor jedem Club um den Eintritt fälschen MUSS, weil er ach so arm dran ist und ein Mengenrabatt will, weil er schon alles doppelt sieht?
ich finde die jursiten gut getroffen, sogar die weit verbreitete perlenkette, hauptkleidungsstück der P(erlen)K(etten)T(ussis) ´s ist gut getroffen. auch das grössenverhältnis von schönfelder zu geschlechtsmerkmalen ..... , naja lassen wir das :-)
@hektoliter:
Das Studium eines VWL-Student besteht zu 30%-50% aus BWL-Veranstaltungen. Von daher haben - insbesondere in Freiburg, wo man kein reines BWL-Examen machen kann - VWL-Studenten immer auch einen starken BWL-Einschlag.
Die Frage der Fragen quer über alle Typen bleibt aber - warum muss ich als erkennbarer Freiburger Durchschnittstudent, ca. 180 - 185 cm gross, lange strassenköterblonde Haare im Zopf hinten zusammen, ja warum muss ich da unbedingt an Magersucht mit höchsten 67 Kilo leiden und ums verrecken diese grottenhässlichen Sandalen tragen, die eigentlich kurz nach Asterix und Obelix ausgestorben sein sollten?
Ich krieg jedesmal Augenkrebs...und will doch nur gesund leben :o)
nun hab ich 7 jahre geschichte studiert .... und muss mal stellvertretend fürs ganze KG4 sagen: was ihr über historiker schreibt, ist quark mit soße ;-)
Der Autor studiert im 8. Jahr Geschichte. Er hat den Quark verallgemeinert und in der Kürze der Zeit die Soße weg gelassen ;-)
Als ehemalige Musikwissenschaftsstudentin muss ich sagen, dass diese Beschreibung weit von der Realität entfernt liegt. Da saßen eher Ellenbogenkämpfer, Bommelpulliträger, Kichertanten, Random Hufflepuffs und Megageeks. Wären die Leute so boho und fancy wie in der Beschreibung hätte ich mich nicht ganz nach hinten gesetzt.
Förster sind gut getroffen... bis auf das Gewehr denn diejenigen (wenigen) Förster die auf Gewehre stehen sieht man in Freiburg ausserhalb von ner Forstvorlesung nie, die wohnen nämlich aufm Dorf und fahren mit dem Jeep täglich zur Uni während die Mehrheit mit nem Kater und zu spät auf dem Fahrrad zur Uni kommt. Ein eher weniger beliebter Prof sagte einmal: Es ist unfassbar wie sich Studenten im Forstbereich immer raus nehmen währen der ersten 20 Minuten so langsam in den Hörsaal zu schlurfen. Sie sollten alle einmal eine BWL oder Medizin Veranstaltung besuchen dort werden sie so ein Verhalten nicht finden. Das ist ein absolutes Förster Phänomen, das ist unglaublich was glauben sie wer sie sind, sie stören mich und ihre Kommilitonen und in der Klausur kommt bei so einem Verhalten am Ende auch nicht viel raus. (so oder so ähnlich)
Passt.
@ Heng: Und was ist dann passiert? Erstmal 2 Jahre USA oder doch ein Diplom in fancy-youth Anglizismus?
Random Hufflepuffs, Megageeks, boho und fancy... ok!
Um ehrlich zu sein: weder noch. Es ist völlig Legitim, Anglizismen zu benutzen, besonders im Internet.
Jaja is ja richtig. Ich fand die genannten jetzt aber eher unverständlich/habe die noch nie gesehen und frage mich ob der Sinn Anglizismen zu benutzen (was ja unsere Sprache auch bereichern kann) da nicht etwas verzerrt wird, Hufflepuff, geek, boho... naja gut, vielleicht bin ich auch einfach nicht up to date(!). (boho und hufflepuff musste ich jetzt echt erstmal googeln(!))
Nichts für Ungut, hoffe nur du sprichst nicht so, das wäre nämlich ganz unschön. (Persönliche Meinung)
@Ease
Das mit den Förstern kann ich als ehemals Betroffener sehr gut nachvollziehen. In den Hörsälen in der alten Uni gibt's hinten übrigens extra Waffenzimmer. Ganz schlimm waren die Kandidaten die ihre Hunde mit in die Vorlesung genommen haben.
Aber ein nettes, sehr heterogenes Völkchen war's doch, vom Gutshoferben über Waldbauerstochter zum Drittweltaktivisten, alles war vertreten!
@Schnoog,
wieso sind Hunde in der Vorlesung schlimm? Wenn der Hund gut erzogen ist stellt das gar kein Problem dar. Und Hunde im Jagdeinsatz SIND in der Regel sehr gut erzogen und folgen ihrem Herrchen.
Hatte selbst öfters einen Hund in Vorlesungen mit dabei, gab fast nie Probleme (von Hundehaarallergie geplagten Menschen mal abgesehen...) und sorgte für Abwechslung.
(Nein, ich habe nicht Forstwirtschaft studiert!)
ich glaub das problem mit hunden in vorlesungen ist das gleiche wie mit kindern in vorlesungen, die ganzen nervigen pissflinten können ihre augen nicht davon lassen und stören mit "oh ist der aber süüüüüüüß" ausrufen die vorlesung..
Kinder fand ich noch nie süß, aber es bringt Abwechslung und darum guckt man. Wenn der Hund süß wäre, würde mich das aber vielleicht ernsthaft ablenken. Noch besser wären Katzen in der Vorlesung. Ich werde das mal vorschlagen.
Anfänglich haben sich recht viele Menschen für meine Hundedame interessiert. Nachdem sie von allen ausreichend gemustert worden ist - hat sie sich in eine ruhige Ecke verzogen und dort die Vorlesung abgewartet.
Allerdings konnte sie manchmal unvermittelt anfangen zu knurren und/oder bellen wenn im Raum Menschen angefangen haben zu essen oder sonstige stark riechende Dinge ausgebreitet worden sind.
Sowas hat sie nur in Vorlesungen gebracht - zuhause war sie mustergültig und hat pöse Buben verbellt und ihr Revier verteidigt.
Kinder in der Vorlesung hatte ich nie, DAS stell ich mir anstrengend für alle Beteiligte vor. Schließlich können Kinder sehr lautstark ihren Willen bekunden....ob das die Vorlesung stört??? Das müssen die Expertinnen beantworten ;-)
Hunde stören mich persönlich auch eher wenig, hatten schon sehr gut erzogene da ist es wirklich kein Ding, gibt auch andere Fälle, da gilt dann wer seinen Hund nicht erziehen kann sollte ihn zuhause lassen.
@ Schnoog: In der alten Uni hatte ich noch nie Unterricht, vielleicht sind die Kurse mittlerweile einfach zu groß dafür Forst/Umweltnaturwissenschaften in Freiburg ist ja nicht unbeliebt. Und sonst: Arbeitslos? ;-) (Is halt auch ein gängiges Klischee)
@ease
Nee, Vollspießer, 2 Kinder, glücklich verheiratet, eigenes Haus und Büro mit einer traumhaften Aussicht auf Freiburg, Schwarzwald und Vogesen.
Und, um mal Ganzschönfeist zu zitieren, "ich kann vor Geld kaum laufen!"
;-)
Irgendwie vermisse, ich noch 2 Gattungen:
Die Studenten der technischen Fakultät, also Informatiker und Mikrosystemtechniker, weil nein die passen nicht zu den Naturwissenschaftler, welche eh auch zu heterogen sind zum zusammenfassen, und die Kunstgeschichtlerinnen.
Zum Thema Tiere und Kinder. Zu erst zu letzteren, ja diese können sehr anstrengend sein. Mit Hunden von Studenten hatte ich bisher kein Kontakt nur welche von Dozenten, und ne Katze gibt es eine an der technischen Fakultät, als "Poolkatze" auf SocialNetworks bekannt.