Kaum eine Wiese in Freiburg ist so konfliktbeladen wie die Sternwaldwiese. Die Wiese in der Wiehre ist ein beliebter Bolz-, Grill- und Partyplatz - doch Anwohner fühlen sich durch Lärm und offene Feuer gestört. Karl-Ernst Friederich ist Vorsitzender des Bürgervereins Oberwiehre-Waldsee. Er findet: die Anwohner müssen Lärm und Qualm nicht unbegrenzt tolerieren. Seine Meinung:
Grundsätzlich gilt: die Anwohner haben das Recht, ihre Wohnung ohne schädliche Einwirkungen von Außen, zum Beispiel Lärm und Qualm, zu nutzen; es gibt Grenzwerte, die nicht überschritten werden dürfen. Dem gegenüber steht der Wunsch vieler Menschen, insbesondere auch von Jugendlichen, sich auf der Sternwaldwiese zu treffen und zu feiern. Solange das „im Rahmen“ bleibt, ist das in Ordnung.


Ich hab meine halbe Kindheit dort verbracht :-( Wäre soooo schade drum!
Bei uns gestern in der PH lagen schon super viele Unterschriftenzettel aus GEGEN die Schließung der Sterni! Richtig so!
"Wichtigster Punkt: die vorhandenen Feuerstellen werden abgebaut, das Feuermachen wird verboten; kontrolliert wird dies durch einen Sicherheitsdient oder die Polizei."
Wer stellt denn diese sogenannten "Benutzungsregeln" auf? Die Bürgerwehr,äh sorry, der Bürgerverein selber?? Strange.
die sternwaldwiese ist ein wichtiger kulturschauplatz freiburgs! Die Schliessung wäre ein starker Verlusst, aber das würde nur den neuen Trend der Stadt unterstreichen > Kultur muss bequem und sauber, nach den Vorstellungen der Stadt funktionieren. helll,....
ach war das in den 90ern noch schön.. mit dem Opel Kadett zur Wiese, Kofferraum auf, Subwoofer mit 120db und zur Krönung mit der damals noch legalen 8mm Leuchtkugeln in den Himmel geschossen und nebenbei das größe Lagerfeuer der Stadt entfacht.... IHR WEICHEIER :-))
Kaum ein Platz in Freiburg ist so konfliktbeladen wie der Augustinerplatz. Der Platz in der Innenstadt ist ein beliebter Bolz-, Grill- (eher weniger) und Partyplatz - doch Anwohner fühlen sich durch Lärm und Musik gestört. XXX ist Vorsitzender des Bürgervereins Augustinerplatz. Er findet: die Anwohner müssen Lärm und Musik nicht unbegrenzt tolerieren
"Wer auf ein Lagerfeuer nicht verzichten will, dem stehen weiterhin rund 20 Stellen auf Freiburger Gemarkung zur Verfügung, ohne dass dadurch Nachbarn belästigt werden" - zumindest keine die im Bürgerverein Oberwiehre- Waldsee organisiert sind....
Provinzielles Kleinbürgertum wird durch den Vorsitzenden Karl-Ernst Friedrich wunderbar repräsentiert:
Freiheit für alle - aber sobald die Herrschaften nur ein wenig tangiert werden sind Verbote im Raum zur Abwehr der vermeintlichen Belästigungen.
Scheint eine allgemeine Tendenz zu haben das Freiheiten von unliebsamen Bürgern immer stärker beschnitten werden sollen. Komische Stadtpolitik!
Wenn das Problem wirklich so eklatant ist, wie von den Betroffenen geschildert, verstehe ich nicht, warum man sich seitens der Stadt nicht um die Schaffung eines ähnlichen Platzes bemüht, der dieses Problem gar nicht erst entstehen lässt.
Die Feststellung
"Wer auf ein Lagerfeuer nicht verzichten will, dem stehen weiterhin rund 20 Stellen auf Freiburger Gemarkung zur Verfügung, ohne dass dadurch Nachbarn belästigt werden"
ist ein Witz.
Drei dieser Feuerstellen liegen beispielsweise an meiner Joggingstrecke auf den Roßkopf und sind alleine durch die Lage für Familien mit Kindern fast nicht nutzbar (nur zu Fuß über lange Wege erreichbar, einige Höhenmeter). Zwei weitere befinden sich dort oben in ähnlicher Lage.
Weitere Plätze, wie bei St. Ottilien müssen gemietet werden und sind auf Monate ausgebucht.
Den einzigen vergleichbaren Platz zur Sternwaldwiese hat man vor Jahren geschlossen (Eichhalde, oberhalb der sogenannten Pferdewiesen, Herdern). Tagsüber waren dort Familien mit Kindern und Abends meist junge Leute.
Damals konnte, vielmehr wollte man mir von Seiten der Stadt nicht sagen warum, aber da dort in unmittelbarer Nachbarschaft damals zwei Villen in exclusiver Lage gebaut und bezogen wurden lag der Verdacht nahe, dass es mit den neuen Nachbarn zu tun hatte.
So schauts aus mittlerweile:
Die Möglichkeiten der Naherholung ohne Aufwand, bei Grillen hat ja wetterbedingt auch was mit Spontanität zu tun, werden immer weiter zurückgedrängt weil Anwohnerinteressen im Wege stehen aber Alternativen werden dafür keine geschaffen.
ein Tipp zum erholsamen Grillen:der Ochsengespannspielplatz an der Kartäuserstrasse.
Diese ach so engagierten Bürger wie KE Friedrich nerven: Grenzwerte,"im Rahmen bleiben",Grundrecht,Polizei,Sicherheitsdienst etc.pp... Solche Leute sorgen auch dafür,dass Mauern um Kindergärten gebaut werden, da sie sich durch den KINDERLÄRM belästigt fühlen.
Gentrifizierung ick hör Dir trapsen.
http://tinyurl.com/7fpym68
konnte mich nie für die sterni erwärmen, hab aber auch ne angeborene abneigung gegen pseudoromantikgitarren-am-lagerfeuer. anyway, wenn wir billig in der natur saufen wollten sind wa immer auf den schlossberg.
Auch ich wohne im Umfeld der Sternwaldwiese. Eine Smogglocke gibt es nicht. Weder Abends, noch nachts und auch nicht zur Stoßzeit Nachmittags, wenn Familien grillen.
Besonders aber die alleine Beschuldigung der Sternwaldwiesennutzer ist suspekt, da an die Wiese eine Kleingartensiedlung angrenzt, die Frühjahr bis Herbst - eben wie die Sternwaldwiese auch - exzessiv genutzt wird im selben Bereich: Grillen und Musik.
Warum werden nicht die Kleingärtner ebenso zur Verantwortung gezogen wie die Jugendlichen und Studenten, die gemütliche, und garantiert nicht überlaute Lagerfeuersessions mit Gitarre und Bongos feiern?
Ein Gegensatzbeispiel: Der allabendliche Auflauf der Jugend vor dem ZO ist weitaus lärmender als die friedlichen Zusammenkünfte der Freiluftgenießer.
Ein typisches Beispiel für eine einseitige Betrachtung, die die wahren Gründe sich nicht zu nennen traut:
Die Angst gewisser Erziehungsberechtigter vor angeblichem Drogenkonsum, der immer wieder - jedenfalls seit meinem Zuzug (womöglich sollte die Polizei einmal mich interviewen) - die Polizei, die Kiffer und angebliche Extasykonsumenten suchte, fehlalarmierte.
In der Regel nämlich stellte die Polizei keinerlei Verstöße fest und liess die Freiluftgenießer dann in Ruhe.
Aber macht nur weiter, Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee, bald schon werden alle Jugendliche fernab eurer Aufsicht kiffen, dann habt ihr sie endgültig nicht mehr unter Kontrolle.
Teil des Problems ist vermutlich auch, dass die wir uns hier alle schön über die aufregen, die sich drüber aufregen werden früher oder später halt selber zu solchen Kleinbürgern und schreien auch irgendwann "Runter vom Rasen".
Glaubts mir, ich hab seit ner Woche ne Sockenschublade und finde es neuerdings total angenehm anstehende Aufgaben direkt hinter mich zu bringen als tagelang zu prokrastinieren. In meiner Spüle steht nur noch vereinzelt dreckiges Geschirr und demletzt hab ich den Nachbarn angepflaumt, weil er die Ausdünstungen seiner Fisch-Zwiebel-Knoblauch-Pfanne mal wieder über den Flur abgelüftet hat. Ausserdem find ichs auch total seltsam, dass der kleine Pisser der vielleicht grade 19 ist auch in nem A3 durch Freiburg cruist. Darf der das? Ich will nicht so werden, aber ich kann halt nix versprechen ;)
Ich wohne jetzt n gutes Jahr hier und auch gerne, einer der Punkte Pro Freiburg war ein Bild in meinem Kopf von irgendwie offenerem Denken und ähnlichem, das Gegenteil ist der Fall. In Freiburg ist das Kleinbürgertum zu Hause, von denen wählen hier halt n paar mehr die Grünen als anderswo.
Aber ob die Bäume jetzt grün oder schwarz sind, die da in den Hinterteilen feststecken is für n Lagerfeuer eigentlich irrelevant. Man bräuchte ne zündende Idee um die da rauszukriegen...
Abseits der Unterschiedlichkeit unserer Reifungserfahrungen (meine Wohnung war seit meinem elterlichen Auszug mit 17 immer sauber, Geschirr im Schrank und Textil geordnet wie meine Bibliothek, Unordnung raubt mir die Konzentration) ist diese Engstirnigkeit schlichte elterliche Besorgnis:
Welche Eltern können die Idee eines Drogenkonsumplatzes vor der eigenen Haustür akzeptieren?
Das diese Idee eher im Kopf denn auf der Wiese ist, zeigt die lange Geschichte der mittlerweile 15jährigen "Befriedungsversuche" der Sternwaldwiese, seit 15 Jahren stänkern die Anwohner gegen die Nutzer, die Kleingartensiedlung, in der selten auch mal bis morgens um 5 bei lauter Technomusik gefeiert wird (was die sich da wohl einbauen?), ist voll akzeptiert.
Wo sind denn bitte die vielen Verhaftungen, die Versammlungsauflösungen, die Platzverbote, die die Polizei bei den beschriebenen Zuständen austeilen müsste?
Dieser Versuch ist einseitig und Fudder lässt sich hier auch durch einseitige Berichterstattung instrumentalisieren. Schiebt doch mal bitte ein Interview mit einem Wiesennutzer nach, diese Fehlbehauptung müssen widerlegt werden.
Ich selbst habe schon erbitterte Diskussionsversuche übererregter Anwohner (beim Spazieren übrigens, bin schon seit Jahren etwas zu alt für Lagerfeuer), die immer nur von Drogenmißbrauch hysteriert haben, miterlebt. Da war keine Gesprächsbasis, sondern latente Unterdrückung. Im Weingarten würde so ein Zugehen anders beantwortet werden, als mit freundlichem Lächeln und der Einladung sich dazuzusetzen...
"Grundsätzlich gilt: die Anwohner haben das Recht, ihre Wohnung ohne schädliche Einwirkungen von Außen, zum Beispiel Lärm und Qualm, zu nutzen"
ich wohne 20m von einem jede 15 min läutenden Glockenturm entfernt. von früh bis spät und auch im winter.
meine Lärmbelästigung ist sicher um einiges höher als ihre!!
wenn die Anwohner es schaffen sollten die sterni zu schließen (auf holz klopfen) dann wird bitte auch das Glockenläuten eingestellt.
braucht sowieso niemand. heutzutage hat jeder ne uhr.
@Da Dude
Auch wenn vieles was du schreibst sicher richtig ist denke ich nicht, dass man es auf reine Elternhysterie runterbrechen kann. Ich denke Status ist da, unabhängig von der ganz witzigen Kommentardebatte zum Thema sicheres Ruccolasalatessen über die Sommermonate in Passiv- und/oder Niedrigenergiehäusern auf bz, auch n ganz schönes Pfund. Man hat sich was erarbeitet und meint damit auch der CHef von allen zu sein und dann wird sich halt schön über alles beschwert.
Meine Nachbarschaft besteht aus nem älteren Ehepaar und noch 3 anderen Mietparteien die in unterschiedlichen Konstellationen Studis und andere junge Menschen beherbergen. Wenn bei mir 10 min nachdem ich n bisschen aufgedreht hab die Polente steht muss ich nicht fragen, wer das war ;)
ist doch im endeffekt wieder das klassiche beispiel für den unterschied zw. "gelebter" und gefordertre toleranz.
beispiel: smogglocke durch grillfeuer ( wäre übrigens eine gute vorlage für perscheid od. gary larson )
was ist denn mit den ganzen rauchwolken der gartenbesitzer die im herbst das durch auf dt. norm zurechtgestutzten hecken enstandene holz verbrennen,ist dieser rauch "besserer" rauch ?, oder der vorn nachbars grill ?
offenheit und toleranz fordern solange es einen nicht selber betrifft ist eine der liebsten übungen im städle..
man könnte es ja noch " verstehen" wenn es der konservative 50 jährige cdu wähler wäre , von dem man eh nix anderes erwartet, aber nein am schlimmsten sind oft die "wohlstandsgrünen"...
man sollte sich mal eines vor augen halten:
auch wenn der dalai lama kacken geht, stinkt es, denn er ist auch nur ein mensch....!!!
Bei solch spießigen Vorschlägen kann ich gar nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte. Bäh! Nehmt der Jugend doch alles weg.
Ich wär dafür, dass mal gezielt recherchiert wird was das so kostet, wenn man wem ne Torte ins Gesicht wirft.
aber s war ja wohl auch iwie nett gemeint. ich mein ne Schwarzwälder ist doch echt lecker :)
Mein Gott, der Herr Friedrich ohne Bart!
Zum Thema, tja, da haben halt ganz viele Leute ganz viel Geld ausgegeben um in diesen Neubauten zu Leben und da stört es halt, wenn es in der Nähe lebt. Das ist im Prinzip so als wenn man aufs Land zieht und dann gegen den Hahn vom Nachbarn klagt. Mir ist schon auch klar dass es auf der Sternwaldwiese teilweise heftig zugeht, aber gleich dieses Totalverbot. Und zu den Grillalternativen, versucht's doch mal an der Wonnhalde, da gibt's auch so einen Anwohner der eigentlich auf den Mond geschossen gehört und sofort die Polizei ruft.
Grundsätzlich empfiehlt sich eine Prüfung der Behauptungen.
Viele gehen hier tatsächlich von der Existenz einer "Smogglocke" aus, die auch zu Sommersonntagen nicht existiert.
Deswegen wurde diese Aktion wahrscheinlich auch in den Winter verlegt, damit die Argumentation nicht überprüft werden kann.
Desweiteren sind das keine Neubauten (@Schnoog) sondern größtenteils Nazihäuser, die während des 3. Reiches angelegt wurden...
typisch für diese jahreszeit lagerfeuer zu machen und bis spät in die eiskalte nacht lärm zu machen.
herr friedrich sollte mit seinem jahrgang eigentlich etwas mehr verständnis aufbringen. ich möchte ja nicht jeden als hippie abstempeln, aber kann eine ära denn so an einem vorbeigeflogen sein?
@Da Dude
Vielleicht reden wir ja aneinander vorbei, aber direkt westlich der Sternwaldwiese, wo der Höllentäler an lauen Sommerabenden Rauch und Geräusche hinbläst, entstand in den letzten Jahren ein nagelneues Quartier der eher gehobenen Art.
@Schnoog
Ich rechnete eher mit Andlawstrasse, als mit der Sternwaldsiedlung, da die Rauchentwicklung von zu Hochzeiten 5-7 Lagerfeuern so verschwindend gering ist (ist dem Bürgerverein überhaupt bewusst, wieviel Rauch die Entwicklung einer Glocke bedarf?), wie die Lautstärke aufgrund von begrünten 50 Metern (Schallschutz Bahn!) zur Andlawstrasse lächerlich ist.
Wenn Friederichs-Ernst wenigstens Hevelings karrikative Größe hätte, würde er die Entsorgung von radioaktivem Giftmüll durch drogenabhängige Jugendliche im Auftrag der Russenmafia beklagen!
Ob die Argumente des Herrn nun zutreffend sind oder nicht ist eigentlich egal...
Spätestens die Einsicht, dass man als Anwohner solche Dinge als störend empfindet sollten Grund genug sein zum eigenen, wie auch zum Wohl der Allgemeinheit die Wohnung/den Stadtteil zu wechseln.
Wieso sollen immer alle anderen dafür büssen, dass Individuen ihre Ansprüche verändern?
Wenn ich es ruhig und gemütlich will, dann muss ich mich verändern und nicht mein Umfeld!
(Ist übringens egal, ob das ein CDU'ler ist oder ein Grüner - der CDU'ler würde aber in diesem Zus. Hang wenigstens authentisch wirken (;-))
Wenn dieser Platz auchnoch weggenommen wird,
setzt ich mich im Sommer jeden Tag mit einen Kasten Bier, im Bächle gekühlt, in die Kajo und erobere den Freiraum zurück!
erfrischender fände ich solche kommentare, wenn die "gefahr" bestünde, dass sie umgesetzt werden.
reclaim the streets - das klingt heute schon fast oldschool...
Wenn man die Grillplätze erhalten sollte sich eine Bürgerinitiative bilden (die wäre dann zehnmal sinnvoller als manch andere) und dann läuft man nicht Gefahr, dass sich wieder die Linksradikalen dieses Themas annehmen. Man hat es hat beim M1 Gelände gesehen, sobald der autonome Mob/Pack eine Sache einverleibt, kann es da keinen Konsens geben.
Na klar, autonomes Vergeltungskollektiv "Catharina Stadellmenin" hat bereits die Sternwaldwiese zur anarchistischen Freizone erklärt. Der BND soll auch schon vor Ort sein...das Beste aber ist: dein Parkplatz ist bekannt!
"Dieser Versuch ist einseitig und Fudder lässt sich hier auch durch einseitige Berichterstattung instrumentalisieren."
schlimmer verdacht: fudder lebt von der kommentarfunktion und will durch einseitige berichterstattung polarisieren!
allerdings sind mir die porträtierten positionen noch nicht radikal genug. ich hätte mir eher etwas in richtung "meine meinung: sternwald-hippies ins gulag" gewünscht.
Zitat: "Wenn ich es ruhig und gemütlich will, dann muss ich mich verändern und nicht mein Umfeld!"
Dann hätten wohl manche schon fünf mal umziehen müssen !
Und ist es wirklich so ein schwerer Eingriff in die persönlcihe Freiheit, wenn man erwartet, daß der eigene Müll auch wieder mitgenommen wird ?
Komisch, daß die Freiheit von den "Radikal-Freiheitlichen" immer nur sich selbst zugestanden wird...
Manche glauben wohl auch, das der Weihnachtsmann Kommunist ist, weil er so einen sowjetroten Anzug und einen marxistisch wirkenden Bart hat?
Diese Polarisierung, Biber ist in diesem Fall Unfug, weil weder die Sternwaldwiesennutzer noch ich irgendwelche politischen Ambitionen bezüglich ihres Freiluftaufenthaltes beanspruchen, außer der bestehenden, ordnungskonformen Toleranz.
Die Sternwaldwiese ist ein Treffpunkt für alle, nicht nur aus der Wiehre (kommt doch mal vorbei, lol!)
Das Problem aber ist, das der Bürgerverein Behauptungen aufstellt - wie Müllentsorgung oder eine Smogglocke - die falsch sind.
Ob in den Passivhäusern der Sternwaldsiedlung tatsächlich ein Rauchproblem besteht, vermag ich nicht einzuschätzen, verweise aber auf die zwischen Wiese und Siedlung liegenden Schrebergartenanlage und meine persönliche Erfahrung, das 5-7 Lagerfeuer auf der Wiese kaum visuell, geschweige denn olfaktorisch wahrnehmbaren Rauch außerhalb des näheren Umkreises der Feuerstellen produzieren.
Bei den beschriebenen Zuständen müsste zumindest jeden Sommersonntagnachmittag der Qualm geballt über der Sternwaldwiese stehen und dann durch all die Bäume mindestens 400 Meter weiter in die Siedlung ziehen...
Ich wohne vor Ort.
Jemand von euch auch oder stänkert ihr nur gegen vermeintliche Freizeit-Nonkonformisten, die lieber mit einem Bier im Grünen sitzen, statt sich vom Staatsfernsehen sozial isolieren zu lassen?
Also das mit der "Glocke" ist völliger Blödsinn. Sowas würde sich an einem Tag wie heute bilden, also saukalte und megastabile Hochdrucklage, im Frühling und Sommer kann sich das gar nicht ausbilden, fragt mal beim Meteorologen-Mayer nach. Wie oben schon gesagt, Höllentäler undso...
Das ist der Punkt.
Eigentlich sollte über alles vernünftig zu diskutieren sein, aber wenn die Diskussionsbasis desinformativ ist (Fehlbehauptungen, inkomplett da sie die Schrebergärten nicht berücksichtigt), erübrigt sich das.
Und resultiert bei mir zu einer Hinterfragung der Motive, die in diesem Fall sicherlich provokativ ist, Ernst-Friedrichs Motivation ist eher aktionistischer Natur in Bezug auf seine Rolle im Bürgerverein und das ist mein persönlicher Punkt:
Eine derartige Schlamperei trägt ein Kostenpotential - die Anstellung eines Wachdienstes oder die vielen zu erwartenden Arbeitsstunden der Polizei - bei fragwürdigem Ergebnis.
Denn wenn dieses Anliegen nun seitens des angekündigten "Runden Tisches" durchgewunken wird und am Ende stinkts in den Passivhäusern noch immer nach Rauch, weil eben doch die Schrebergärten verantwortlich sind, wurden wieder mal Steuergelder, die in Kindergärten und Schulen besser investiert sind, verschwendet.
Ernst-Friedrich, ein wenig mehr Kompetenz bitte.
wer für den Erhalt der Sternwaldwiese unterschreiben will, der erhält hier die Unterschriftenlisten: http://www.ph-freiburg.com/fileadmin/Resolution_der_VV_PH_FR_Sternwaldwiese.pdf
und mehr Informationen auf meinem blog: http://sbamueller.wordpress.com/2012/01/24/resolution-zum-erhalt-der-sternwaldwiese/
und auch die Facebookgrouppe zum Erhalt: https://www.facebook.com/groups/277177732346632/
Begrüßenswert!
Kritikpunkt: Zu allgemeine Argumentation, dabei eignen sich die unbelegten Behauptungen des Bürgervereins sehr (wie der Diskussionsverlauf zeigt).
Mir persönlich fehlt auch der Hinweis auf die komplett einseitige und völlig negative Berichterstattung der BZ (auch Fudder) - ist doch immer suspekt!
Ansonsten: /signed