Wer eine Fahrt von Freiburg nach Hamburg plant, kann für die schnelle Übersicht Google Maps nutzen, die Kartenfunktion des Suchmaschinenanbieters. Künftig soll man bei Suche nach der besten Route verschiedene Verkehrsarten wie etwa Auto, Bahn und Bus kombinieren können. Diese Routenplanung der nächsten Generation entsteht auch mit Hilfe einer Freiburger Wissenschaftlerin: Professorin Hannah Bast, Inhaberin des Lehrstuhls Algorithmen und Datenstrukturen, hat einen Forschungspreis über eine Million US-Dollar von Google bekommen.

In Zürich hat sie schon ein Verfahren entwickelt, das die Routenplanung mit öffentlichen Verkehrsmitteln um ein Vielfaches beschleunigte. Dabei müssen für das System Milliarden an Informationen verarbeitet werden: „Allein in New York gibt es zum Beispiel 50000 Bushaltestellen“, sagt sie. In den USA funktioniert die Routensuche für den öffentlichen Nahverkehr schon perfekt.



Dazu fällt mir spontan ein: Ich war heute auf der Lehener Str. Höhe Arbeitsamt unterwegs und auf dem Bürgersteig geht eine "Burka-Frau" mit Kind im Buggy ihres Weges. Fürchterlich zu sehen, dass Frauen, nur, weil irgendwelche weicheiernden Machos (z.B."Oh Brüste, oh Hintern, Hilfe, ich halte es nicht aus!") es nicht zulassen wollen, solche Erfolge wie im Artikel beschrieben, in einer Millionen Jahren nicht erreichen werden!
Ich glaube, ich sollte der Kanzlerin mal schreiben, dass sie diese "Zelte" hierzulande verbieten lassen soll!
Hut ab ... da hat jemand was in der Birne!!!
....wenn ich mir alleine Algorithmen und Datenstrukturen vorstelle wirds eng in der birne....:-)
Schön schön , ich gratuliere.
"Für drei Jahre können drei Doktorandenstellen finanziert werden" ... und wo bleibt der Rest der Million? Oder bekommen die 27000 Dollar im Monat, jeder von ihnen?
@womöglich: stimmt. Ich sollte nicht mehr rechnen wollen, wenn ich müde bin ;-)
Trotzdem ist das vielleicht das 4-fache, was so ein Doktorand verdient. Oder bin ich so falsch informiert?
Selbst wenn diese mit nagelneuen High-End Computern ausgestattet werden bleibt noch ein Menge über.
Verwaltungskosten, ja klar ... Raummiete, Schreibkraft und Catering.
Ich gönne ihr ja den Preis bzw. die Finanzierung, aber dann kann man auch sagen, wofür es verplant wird.
Ist das denn wirklich so wichtig? Das Geld bleibt auf jeden Fall im Lehrstuhl da, soweit ich informiert bin, solche Forschungspreise auch nur weiter in die Forschung und nicht etwa in einen Porsche investiert werden müssen. Daran sollte davon abgesehen ja auch der Uni selbst gelegen sein. Mal abgesehen davon gings in dem Artikel ja auch darum wofür sie den Preis bekommen hat und nicht um eine detailierte Planung der Preisgeldverteilung die, vermutlich, einen Tag nach Bekanntmachung der Preisvergabe, noch nicht existiert ;) Ich freu mich jedenfalls für die Uni Freiburg und bin mir sicher dass das Geld adequat verteilt wird :)