Bei den Ermittlungen der Polizei waren mehrere Männer in das Visier der Ermittler geraten. Die Männer gaben freiwillig eine
Speichelprobe ab - das am Tatort gefundene DNA-Material passte dabei zu der Probe des 31 Jahre alter Mannes. Die Ermittler vermuten, dass der Mann nicht damit rechnete, überführt werden zukönnen, weil er bei der Tat offenbar ein Kondom verwendet hat.
Dennoch fanden die Ermittler Reste von Spermaspuren "im Mikrobereich", so Polizeisprecher Karl-Heinz Schmid: "Hier zeigt sich, wie wichtig die akribische Spurensicherung ist". Die Spurensicherung war von Kriminaltechnikern der Kripo Freiburg und Rechtsmedizinern des Instituts für Rechtsmedizin der Uni Freiburg durchgeführt worden.
Die Polizei hält die
Beweislast für erdrückend, der 31 Jahre alte Mann leugnet die Tat. Er hat einen festen Arbeitsplatz und lebt mit seiner Familie in einer Kaiserstuhlgemeinde. Nach Abschluss der Ermittlungen wird sich der Mann wegen des Verdachts des „sexuellen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen“ verantworten müssen.