Ab Freitag findet im Alten Wiehrebahnhof das Projekt "Dein Land ist mein Land" statt. In Lesungen, Filmvorführung und einer Ausstellung werden dabei die ersten die ersten Stunden der "Generation Gastarbeiter" in Deutschland thematisiert.

Als "Arbeiter auf Zeit" nach Deutschland gekommen, zeichnete sich die erste Generation von Migranten durch die künstlerische Verarbeitung ihrer Erfahrungen und Erlebnisse aus. Hauptsächlich geschah dies in Form von Literatur. Heute werden solche Werke als kulturelle Bereicherung und Merkmal avancierter Literatur gefeiert. Ihre ausschließlich politisch motivierten Anfänge in den 1960er, 70er und 80er Jahren sind hingegen weitgehend unbekannt.
Das Projekt "Dein Land ist mein Land" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Anfänge des migrantischen Schreibens in Deutschland darzustellen. Zeitgenossen sowie Protagonisten schildern in Gesprächen und Lesungen die Bedingungen und Besonderheiten der damaligen Literaturszene. Auch das Filmprogramm und die begleitende Ausstellung werden künstlerische Produktionen von und über Migranten der ersten Stunde präsentieren. Das ausführliche Programm findet man auf der Website des Literaturbüros Freiburg.
Programm für kommenden Freitag und Samstag:



jetzt auch hier:
Badische Zeitung: Die politische Kultur der ersten Migrantengeneration
http://fudr.fr/cntzjie