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Umfrage: Was würdest Du am Bildungssystem ändern?

In ganz Deutschland haben Schüler, Studierende und Lehrer heute für mehr Gleichheit im Bildungssystem und bessere Lernbedingungen demonstriert. Auch in Freiburg gingen mehrere hundert Menschen auf die Straße und trugen symbolisch die freie Bildung zu Grabe. Wir haben Demonstranten gefragt: was würdest Du am Bildungssystem ändern?

Malin

Malin, 32

„Bei uns an der Katholischen Hochschule würde ich die Studiengebühren abschaffen. Ich bin für friedliche Bildung und drum stört mich auch enorm, dass die Bundeswehr so in das Bildungssystem involviert ist. Wer zur Bundeswehr gehen möchte, der kann das ja gerne machen, aber sie sollten nicht Eingriff auf das Ganze haben. Mich betrifft es jetzt zwar nicht mehr, aber meine Kinder sollen später mal keinen Frontalunterricht in überfüllten Klassen haben.“




Tom, 26

„Ich würde konsequent alle Bildungsgebühren abschaffen, sowohl im Kindergarten als auch in den Hochschulen. Es geht darum ein längeres, selbstbestimmtes und gemeinsames Lernen zu ermöglichen. Ich bin gegen dieses  diskriminierende und selektive Schulsystem, wo sich aber grade in Baden-Württemberg etwas zu tun scheint.“


Tina

Tina, 20

„Ich würde die Massenabfertigung abschaffen, kleinere Klassen gründen und etwas gegen die überfüllten Seminare an den Hochschulen und PHs tun. Außerdem würde ich mehr Lehrer einstellen.“




Tobi, 37

„Ich sehe ein großes Problem darin, dass jede Partei Bildung groß in ihrem Programm stehen hat, es aber meistens an der Umsetzung hapert. Ein großes Manko am deutschen Bildungssystem ist die soziale Durchlässigkeit. Konkret bin ich für eine gerechtete Bezahlung für Erzieherinnen und Erzieher, so dass die Leute sehen, dass ihre Arbeit tatsächlich etwas wert ist und sie gesellschaftlich geschätzt wird. Von dem Kindergärtnergehalt kann doch keiner Leben.“




Tabea, 16

„Ich würde Bildung allen frei zugänglich machen und dafür sorgen, dass die Studiengebühren in allen Bundesländern abgeschafft werden. Konkret würde ich unten in den Kindergärten anfangen, dass auch dort die Bildung kostenlos ist, genauso in den Schulen.“




Joelle, 15:


"Ich würde G8 wieder rückgängig machen und vielleicht auch die Hauptschule abschaffen. Die schwächeren Schüler sollen dann in die Realschule. Des Weiteren bin ich auch für kleinere Klassen und weniger Kosten für die Bildung.“




Claudia, 58

„Ich würde die soziale Selektion abschaffen. Das heißt, dass wir eine Schule für alle haben. Alle Kinder sollen miteinander lernen können und nicht mehr aussortiert werden. Ich bin hier, weil es eine unsägliche Kooperationsvereinbarung zwischen Bundeswehr und Schulbehörden gibt. Ich bin gegen diesen Vertrag, da dass Militär in den Schulen nichts zu suchen hat. Lehrer müssen den Unterricht machen und nicht die Bundeswehr. Die Schulen müssen Aufklärung über Pazifismus und Frieden betreiben.“



fudder-Debatte


Und Du? Was würdest Du am Bildungssystem ändern?


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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 21
Donnerstag, 17.11.11 19:46
 

Also das mit dem Aussortieren verstehe ich nicht.. Meiner Meinung nach ist die Trennung von Gymnasium, Real- und Hauptschule nötig und auch wichtig, denn was würden beispielsweise Hauptschüler, die vielleicht eher kleinere Klassen brauchen und auf Förderung, bzw. eher "einfachen" Unterricht benötigen, auf einem Gymnasium, auf dem die Klassen riesig sind und die Lehrer überhaupt nicht mehr auf einzelne Personen eingehen können? Auch das Zusammentun von Real- und Hauptschule fände ich nicht gut, angenommen ein schwächerer Schüler, der in einer Hauptschule gut vorankommen würde und danach seinen Realschulabschluss macht, weil er einen guten Hauptschulabschluss hat, würde in einer Realschulklasse sein, in der er von den Stärkeren "überrannt" werden würde und deshalb vor Überforderung keinen guten Abschluss schaffen könnte, das ist doch total bescheuert oder? Ich finde außerdem, dass die verschiedenen Schulen keine soziale Ungerechtigkeit schaffen, wer sich auf einer Hauptschule anstrengt, kann einen guten Realschulabschluss schaffen und somit auch etwas erreichen, aber es gibt ja auch viele die sagen: Nö kein Bock. So etwas würde andere Schüler, die vielleicht besser in der Schule sind, doch aufhalten?!
Mal etwas zum G8: Ich bin in der K1 und habe keine Probleme mit dem G8, natürlich bin ich noch sehr jung wenn ich mein Abi habe (17), aber dann habe ich eben genügend Zeit rumzureisen, die Welt zu entdecken und zu entscheiden was ich studieren will, ich also finde G8 echt nicht so schlimm..
Was hat es denn mit der Bundeswehr auf sich? Hab ich nicht so ganz verstanden..

Donnerstag, 17.11.11 19:56
 

Ich war heut nich demonstrieren, weil ich das Plakat zur Demo irgendwie lächerlich find. Studiengebühren an der KH abschaffen? Man is doch selber schuld wenn man dort studiert.
Und an den öffentlichen Unis und PHs sind die Gebühren ja abgeschafft. Genau der Hauptpunkt der bei den letzten Bildungsprotesten gefordert wurde.

Donnerstag, 17.11.11 20:08
 

ich würde was am kern ändern !!!!

Donnerstag, 17.11.11 20:09
 

ich schlage mich,mit meinem obigen kommentar,selbst,für den kommentar der woche vor.

Donnerstag, 17.11.11 21:15
 

Chrischtl, die Bundeswehr hat Jugendoffiziere am laufen, die den Sinn der Armee in den Schulen erläutern sollen....
Es ist aber nicht so, daß die Bundeswehr so ohne weiteres in die Klase kommt, es muß schon ausdrücklich von der Schule bzw vom Lehrer gewünscht sein. Im Normalfall arbeitet sich vorne ein Unifomierter ab und die Klasse langweilt sich....
Rekrutierungen wie an US-Schulen finden also (noch) nicht statt.

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/freiburger-buendnis-bundeswehr-raus-aus-dem-klasse[..]

Donnerstag, 17.11.11 21:28
 

@Chrischtl: siehe zum Beispiel hier: http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-an-schulen-kameraden-im-klassenzimmer-1.15788

@Wond[..] An der KH studieren die Leute, die später deine Kinder erziehen, dich in sozialrechtlichen, pädagogischen und sonstigen Lebensfragen beraten und sich später darum kümmern, dass bei dir und deinesgleichen alt nicht gleich verarmt bedeutet.
Von den "Randgruppen" unserer Gesellschaft mit denen sich die später gering verdienenden SozialarbeiterInnen/ HeilpädagogInnen, etc. rumschlagen werden, will ich gar nicht sprechen...
Wenn du daran denkst, dass du vielleicht selbst einmal diese Hilfe (meist vom Staat finanziert und daher für dich kostenlos) in Anspruch nehmen musst, möchtest du dann nicht von den Besten beraten werden? Ja, und eben die werden unter anderem an der KH ausgebildet, was der Grund ist, warum so viele dort studieren wollen.
Bevor die Studiengebühren 2007 landesweit eingeführt wurden, war auch an der KH das Studium gebührenfrei, ab 2012 kommt das Land für den Ausfall an Unis und PHs und den meisten FHs auf.
Wo aber steht der Sinn darin, dass das Land dies nicht an den Hochschulen tut, die gerade für den öffentlichen Dienst ausbilden und die Studierenden weiter belastet, die später diese wichtige Arbeit mit den Menschen machen?

Donnerstag, 17.11.11 21:39
 

Generell kann man natürlich hoffen, dass sich unter einer grün-roten Landesregierung in BaWü nun mehr positives tut als in den letzten Jahrzenten, eigentlich sind aber BUNDESweit einheitliche Regelungen überfällig. Es kann doch nicht sein, dass eine Familie aufgrund von Jobwechsel in ein anderes Bundesland zieht und das dann den Kindern die Schulkarriere verhagelt...

Eine Abschaffung der Hauptschule à la "Schickt sie doch einfach auf die Realschule" finde ich schwierig. Eigentlich sollte das Ziel sein, dass jede/r Schüler/in nach seinen/ihren Stärken gefördert werden kann und bei den Schwächen halt das Mindestmaß am Möglichen erreicht.
Sprich: Eine gemeinsame Schule mit Ganztagsschulkonzept und integriertem Freizeit- und Nachhilfeangebot, die in den verschiedenen Fächern unterschiedliche "Level" zulässt. So könnten alle Schüler/innen in etwa gleich leistungsstarken Gruppen gemeinsam lernen und Erfolge erzielen. Damit hat dann vielleicht auch das Kind mit Lese-Rechtschreibschwäche die Möglichkeit dennoch anspruchsvollen Unterricht in Naturwissenschaften zu haben und das Kind mit Dyskalkulie kann trotzdem vier verschiedene Sprachen lernen.

Donnerstag, 17.11.11 21:59
 

Naja, also dann hat das ja eigentlich überhaupt nicht so viel mit der Schule zu tun? Die kommen eben und werben ein bisschen für sich, aber dass das mit "Krieg" zu tun hat, stimmt ja dann nicht so ganz oder? Auch wenn in der Süddeutschen natürlich ein paar krasse Beispiele gezeigt worden sind, das bedeutet ja nicht gleich, dass die kommen und sagen: Wir wollen keinen Frieden, schaut es macht total Spaß was abzuknallen.

@Sommertag: Ich stimmt dir voll und ganz zu in dem unteren Teil mit der Ganztagesschule + Nachhilfeangebote, aber das große Problem daran glaube ich, sind tatsächlich die Lehrer selbst. Natürlich könnten die Lehrer jetzt schon auf schwächere Schüler eingehen und es könnte ein Nachhilfeangebot an der Schule herrschen, aber wer übernimmt sowas? Nehmen wir zum Beispiel das Gymnasium, es ist einfach wirklich so, dass man mit dem Lehrer, außer im Unterricht, nicht redet. Aber die Lehrer tun auch nichts dran das zu ändern, somit können sie gar nicht helfen. Ich hatte einen Mitschüler, der war eben sehr faul, ist schonmal sitzen geblieben und hat weiterhin keine guten Noten geschrieben. Hätten die Lehrer ihn einmal ein bisschen härter rangenommen, ihn gezielt gefördert, Förderunterricht auch noch in höheren Klassen gegeben, dann hätte er definitiv bessere Noten geschrieben, denn eine einzige unserer Lehrerinnen hat das mit ihm gemacht und er hat sich tatsächlich innerhalb eines Jahres um 1,5 Noten verbessert. Aber nicht nur der fehlende Kontakt ist das Problem, oft liegt es auch an den Eltern. Ich sehe es bei meiner Schwester, bei ihr gibt es Förderunterricht und anstatt sich darüber zu freuen, dass die Kinder gefördert und unterstützt werden sagen drei Eltern: Nein, mein Kind braucht das nicht, wir wollen das nicht. So etwas kann doch dann überhaupt nicht funktionieren, auch wenn ich deiner Meinung bin..

Freitag, 18.11.11 08:13
 

Ich würde zunächst mal die Überschrift des Artikels ändern. Da steht z.Z.:

Umfrage: Was würdest Du am Bildungssytem ändern?

;-)

Freitag, 18.11.11 08:47
 

So ... und nun die inhaltlichen Dinge:

G8 finde ich nicht schlimm. Ich war zwar G9, kenne aber genug G8ler, die auch noch genug Zeit hatten, andere Dinge zu tun. Ich hatte in G9 eine ziemlich niedrige Arbeitsbelastung, da wäre ohne Probleme mehr gegangen.

Bundeswehr: Wo ist das Problem? Ich glaube, der größte Teil der Gesellschaft sähe die Welt lieber ohne Kriege. Allerdings muss Schülern auch beigebracht werden, dass die Welt kein Ponyhof ist und eine Bundeswehr auch ohne Kalten Krieg heute noch ihre Daseinsberechigung besitzt. Warum sollen Schüler nicht aus erster Hand darüber informiert werden? Ausserdem rennen, wie Tattoocheck richtig gesagt hat, die Jugendoffiziere nicht durch die Klassen und versuchen Schüler aggressiv anzuwerben, sondern informieren über die Aufgaben der Bundeswehr und Berufsmöglichkeiten. Zudem kommen sie nur auf Einladung eines Lehrers. Wer mal sehen möchte, wie das anders geht, dem empfehle ich den Gang in eine US-amerikanische Mall oder High-School und ein Gespräch mit einem recruiter ("Be all you can be", http://www.goarmy.com/ ). Ihr werdet denken, Ihr hättet im Lotto gewonnen, wenn Ihr der den US-Streitkräften beitretet.

Dreigliedriges Schulsystem: Was das mit sozialer Selektion zu tun haben soll, verstehe ich nicht. Das System ermöglicht einen Wechsel in höhere Schularten und das Erlangen höherer Abschlüsse (statistisch belegt). Eine individuelle Förderung findet für mich eher statt, als auf einer Gesamt/Einheitsschule. Was das "soziale Lernen" betrifft, nunja... das lässt sich, wenn man es unbedingt so sehen möchte, auch durch verschiedene Schularten unter einem Dach lösen.

@Sommertag:

"HeilpädagogInnen" ... ich bin sicher, männliche Vertreter dieser Berufsgruppe (Heilpädagogen) fühlen sich durch die Verwendung des Binnen-I diskriminiert, da ihr Plural nicht korrekt genannt wird, v.a. in der gesprochenen Sprache ;).


menti hat den Kommentar am 18.11.2011 um 08:49 bearbeitet
Freitag, 18.11.11 09:51
 

G8 abschaffen, Bachelor Auf 8 statt 6 Semester verlängern.
Ich bin an der TF und in einigen Semestern ist der Stoff so viel, dass es unrealistisch ist alles auf einmal zu schaffen und man Kurse absägen muss!
Wir konnten auch am Bildungsstreik nur eingeschränkt teil nehmen, weil wir in einigen Fächern schlicht weg sofort durchgefallen wären.

Freitag, 18.11.11 09:52
 

das mit der bundeswehr blicke ich auch nicht. wenn das jetzt schon die leute auf die strasse treibt wenn vielleicht einmal im leben einer für ne stunde vorbeikommt...man kann dazu stehen wie man will - irgendwie ist die bundeswehr ja doch ein organ des staates und sich da mal informieren schadet nix. man darf sich zum glück ja auch dagegen entscheiden....wie wärs vielmehr mal mit der frage wieso die kirche so sehr in unser bildungssystem involviert ist obwohl wir ein säkularer staat sind????

desweiteren supporte ich tobi, die bezahlung von erziehern ist echt - gemessen an der aufgabe - indiskutabel.

Freitag, 18.11.11 17:10
 

Laaaaaaaaaaaaangweilig. ändern wird sich eh nichts, also ciao.

tuC
Freitag, 18.11.11 18:41
 

@Wonder: und warum nicht auch noch an den kirchlichen Hochschulen die Gebühren abschaffen bzw. eine Ausgleichzahlung des Landes (s. Unis und PH) fordern? Was spräche jetzt dagegen?

Samstag, 19.11.11 21:03
 

@s'vögele : schlechte Einstellung

Samstag, 19.11.11 22:01
 

eher eine dumme Einstellung.

Samstag, 19.11.11 23:35
 

Überall kostet es Geld, um studieren zu dürfen, warum soll es in Deutschland anders sein? Und je renomierter die Uni, desto höher der Betrag...
Warum soll die Uni-Putzfrau dem späteren Manager sein BWL-Studium finanzieren???

Sonntag, 20.11.11 12:18
 

Das "überall in der Welt ist es so" ist ein blödes Argument. Oder hat das bei dir früher funktioniert wenn du deinen Eltern gesagt hast: "Aber alle anderen Kinder dürfen!"? ;)

Nee, mal ernsthaft: Guckst du hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Studiengeb %C3%BChr
Nicht überall kostet es Geld studieren zu dürfen. Und die Rechtfertigungsidee hinter einem studiengebührenfreien Studium ist: Der Manager zahlt ja später auch mehr Steuern als die Uni-Putzfrau.
Mal ganz davon abgesehen, dass Deutschland es sich aufgrund des anstehenden Fachkräftemangels (und damit mein ich nicht den BWL-Studenten) nicht leisten kann auf potentielle Studierenden zu verzichten, nur weil deren Eltern nicht schon von Geburt an Geld für deren Ausbildung zusammen gespart haben.

Bei dem Gedanken an so Systeme wie die USA stehen mir die Haare zu Berge- da geht so viel Potential verloren!

Sonntag, 20.11.11 12:49
 

Die USA haben z.B. Stipendienmodelle, damit auch finanziell Unterpriviligierte ein Studium aufnehmen können, Banken bieten Ausbildungskredite usw. Sowas fehlt in Deutschland nahezu völlig... Oder man schenkt 12 Jahre seines Lebens (oder manchmal auch das ganze) der Navy, der Army, der Air Force oder den Marines und belegt dort einen Studiengang z. B . in West Point. Neben Offizierspatent muß für einen Bachelorabschluß gepaukt werden. Der Stoff wird zudem in Trimester verpackt... Wer den Studiengang nicht packt fliegt.
Und wie geht der Spruch nochmal: Was nix kostet, ist nix wert... Sobald man für seine Ausbildung bezahlen darf, wird vielleicht mal bewußter überlegt, ob es das ist, womit man sein Geld verdienen will. Momentan ist der Schnitt in Deutschland 25 %, bei manchen Studiengängen (Informatik, Maschinenbau) sogar über 30%...
Ich finde leider keine Zahlen, wie es ist, wenn fürs Studium bezahlt werden muß. Dann könnte ich meine Meinung revidieren...
BTW: Ich habe meine Eltern überhaupt nicht um Erlaubnis gefragt, ich habs getan, mit allen Konsequenzen die es nach sich zog.

Montag, 21.11.11 16:25
 

@Tatoocheck: Was dann bedeutet Ausbildungsberufe sind alle nichts wert, weil man dafür nicht gezahlt hat, sondern auch noch Geld bekommt?
Die Theorie hinkt gewaltig.

Was meinst du mit "Schnitt" bei Informatik, Maschinenbau? Abbrecherquote? Glaub die ist nicht deshalb so hoch, weil da bewusst ausgesiebt wird und nicht weil die Leute es sich nicht
vorher überlegt haben ob sie das wollen.

Trotzdem, ich sehe einfach keinen Sinn dahinter, wenn junge Menschen verschuldet ins Leben starten (zumal das die gewünschte Gebährfreudigkeit der Akademikerinnen auch nicht befördert) und so viele Stipendien, damit das vermieden werden kann, wird es in Deutschland wohl nie geben.

Montag, 21.11.11 18:28
 

Weil Deutschland zu lange an der Gratis-Ausbildung von Akademkern festhielt, ist das Stipendiat- und Stiftungsverhalten hier nicht so ausgeprägt. Natürlich bringt es steuerliche Vorteile und entsprechend Renomee in den Staaten, raus reiner Nettigkeit machen es wohl die wenigsten.

Abbrecherquote, aktueller habe ichs grad nicht zur Hand, sorry.
http://www.studserv.de/studium/statistik.php

Ein Azubi im Handwerk bekommt ja auch keinen Lohn, offiziell nennt es sich Aufwandsentschädigung bzw Vergütung....
Aber gerade das Hndwerk ist ja ein extremer Vorreiter in Sachen bezahlen für Bildung. Ein Meisterlehrgang wird einem nicht geschenkt (außer man ist ein Ausnahmetalent und wird durch die Innung gepusht)...
Da kann ordentlich Geld liegen bleiben z. B. Schreiner, der seine Materialen neben den Lehrgangskosten selbst bezahlen muß.
Da hat man dann den Meisterbrief in der Tasche und evtl. Verbindlichkeiten im Fünfstelligen Bereich.

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