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Meine Meinung: Warum die Baulücke in der KaJo frei bleiben soll

Seit August klafft in der KaJo eine Lücke. Da, wo vorher die unscheinbare Sparkassen-Passage war, ist nun der Blick frei auf die Rückseite von St. Martin. Die Sparkasse will auf dem Platz einen Neubau errichten - doch immer mehr Bürger wollen, dass die Lücke bleibt. Dr. med. Kilian Wolters, 66 Jahre, ist einer von ihnen. Er engagiert sich in einer Bürgerintiative für den Erhalt der "Augenweide".

Dr. Kilian Wolters

"Ich habe von meiner Praxis aus einen Blick hinunter auf die 'Augenweide', wie ich den Platz an der Kaiser-Joseph-Straße nenne.

Alle bleiben stehen und staunen, und den ganzen Sommer über wurde die Baustelle fotografiert und gefilmt. Wenn man Passanten nach ihrer Meinung fragt, sagen alle: „Oh, das muss so bleiben!“. Und wenn man sie fragt, ob sie wissen, was da für ein Gebäude hinkommen soll, weiß es niemand. Wenn das bekannt gewesen wäre, hätte es sicher Proteste dagegen gegeben.

Es gibt eigentlich keinen der dagegen ist, wenn er erfährt, um was es überhaupt geht und wie das neue Gebäude aussehen soll. Sobald sie die Skizzen für den Neubau sehen gibt es Proteste 'Oh je, nicht schon wieder ein 0815-Bau, der genau so auch in Gelsenkirchen-Buer oder Duisburg-Hamborn stehen könnte!' Wenn man mal das neugeplante Gebäude sieht, dann gibt es überhaupt keine Argumente mehr dafür. Und nicht nur Freiburger unterstützen unser Anliegen: auch Touristen, die keine Verbundenheit mit der Stadt haben, sehen sofort ein, dass die Lücke bleiben muss.

Unsere Bürgerinitiative ist zwar noch klein - bisher engagieren sich 20 Leute - die Resonanz ist aber überwältigend. An zwei Samstagen haben wir einen Infostand in der Stadt gehabt, und die Leute standen Schlange, um sich in unsere Unterschriftenlisten eintragen zu können. Wir haben schon jetzt über 1000 Unterschriften, dass ist eine immens guten Leistung. Mit jeder Unterschrift wird es wahrscheinlicher, dass das Thema endlich auf die Diskussionsebene gehoben wird, bisher wurde es gar nicht ins Auge gefasst.

Natürlich wissen wir, dass es rechtliche Hürden gibt und dass die Bank uns eigentlich regiert .- das ist ja nicht nur in Freiburg so. Die Sparkasse ist jedoch eine Gemeindesparkasse, und der neugewonnenen Schatz, dieser schöne Platz, die größte Wertanlage die es gibt.

Außerdem sollte bedacht werden, wie das Grundstück an die öffentliche Sparkasse gelangt ist: Das ist das Grundstück des jüdischen Freiburger Kaufmanns Sally Knopf, dessen Sohn Arthur es nach der Folter in Dachau weggenommen wurde. Das sollte nochmal zu denken geben. Das ist Blutboden, und die paar Euros, die bezahlt wurden, sind keine Sühne und kein Ausgleich.  



Horst Kary (Anmerkung der Redaktion: Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau) hat gesagt, dass er über den Blick begeistert sei. Wenn dem so ist, dann sollte er auch dementsprechend reagieren, das wäre der größtmögliche Imagegewinn für die Sparkasse. Aber soweit denken die gar nicht.

Ich bin dafür, den Freiraum, die Augenweide, so zu belassen und einen Architekturwettbewerb auszuschreiben. Konkret bauen könnte man einen Platz, eine Tiefgarage oder unten drunter Geschäftszeilen. Das ist ja alles möglich heutzutage. Man kann dann ja diskutieren, ob ein Brunnen drauf soll, ob Bäume gepflanzt werden oder ob da Kinderspielplätze hinkommen. Es muss ja nicht gleich wieder ein Marktplatz sein, wo verkauft wird oder ein Café steht, es gibt noch viele andere Lösungen. Da kann man sich einiges einfallen lassen, es gibt ja viele Vorschläge.

Was hier in Freiburg entgegen der Wünsche der Bevölkerung zusammengebaut wird, ist grausig, schrecklich und zum Weinen. Unmut über den OB macht sich überall breit. Da kommt jetzt viel Ärger und Kritik hoch, die sich jetzt irgendwo Luft verschaffen muß. Angefangen von der Pferdewiese in Herdern bis zum Platz der alten Synagoge: Freiburg wird kaputt gebaut. Unsere Bürgerinitiative steht jedoch ganz speziell nur für die Augenweide. Wir wollen unsere Kräfte bündeln, denn es hat einfach keinen Sinn mit allen auf einmal zu kämpfen. Schön ist, dass jetzt eine Baupause eingelegt wurde, dafür sind wir sehr dankbar. Die werden wir nutzen!"


Zur Person

Dr. med. Kilian Wolters
ist 66 Jahre alt und Gründer der Bürgerinitative "Augenweide". Er ist praktizierender Psychotherapeut, Psychiater und Kinderarzt, und hat eine Praxis mit Blick auf die Baulücke.  
Mehr dazu  [Fotos: Privat]




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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 44
Donnerstag, 17.11.11 11:08
 

signed!

Donnerstag, 17.11.11 11:09
 

Wenn ich am Sa in der Stadt bin werd ich auch unterschreiben! Finde den Platz da super schön! 4 Böume drauf und 4 Parkbänke und da ist nen richtig schönes Plätzchen in der Stadt :P

Donnerstag, 17.11.11 11:14
 

Ich wäre auch für ein paar Linden dort...

Donnerstag, 17.11.11 11:18
 

Sie haben leider keine weitere Standgenehmigung erhalten...

+om
Donnerstag, 17.11.11 11:20
 

ich finde den trend zum abbau von gebäuden echt vorbildlich. sollte auch in anderen Stadtzentren passieren und im Anschluss mit Grünanlagen verziert werden. So kann man zwischen den Konsumtempeln mal gemütlich auf der Wiese entspannen.
um diese wiese nicht ganz alleine stehen zu lassen wäre eine symbolische baumpflanzung dort toll.


+om hat den Kommentar am 17.11.2011 um 11:46 bearbeitet
Donnerstag, 17.11.11 11:21
 

So langsam sind wir reif für die direkte Demokratie, wenn man wegen sowas eine Bürgerinitiative gründet, lebt man, selbstverständlich nur meiner Meinung nach, am richtigen Leben vorbei ...


Stimmt bei S21 ab und gut ist, und kümmert euch um wichtigere Probleme in Freiburg

Donnerstag, 17.11.11 11:33
 

Ist es nicht Sinn und Zweck einer Demokratie solche Bürgerinitiativen zuzulassen? Jeder hat das Recht, seine Meinung kundzutun, ob das jetzt am "richtigen Leben" vorbeigeht oder nicht.

Donnerstag, 17.11.11 11:43
 

der platz könnte unheimlich schön werden und eine bereicherung für das tägliche leben der freiburger sein, wenn man ihn nicht zubauen würde.
das ist die eine seite, die andere seite ist:
- wem gehört das grundstück
- wozu will er das gebäude errichten, für selbstnutzung oder vermietung
- bei selbstnutzung, benötigt man die räumlichkeiten überhaubt.
also geht es um die kohle und da steht der gewinner eh schon fest.

wenn es aber um ein weiteres denkmal für eine person geht, würde es eine bronzebüste auch tun umrahmt von einem grün angelegten platz....

Donnerstag, 17.11.11 11:51
 

@ Das Ding: Es ist bei sowas eine Sache, sich alleine bei der Sparkasse zu beschweren und die zuckt mit den Schultern, weil da irgendsoein Irrer steht. Allerdings ist es ein Unterschied, sich in der Form zu engagieren, wie es Herr Dr. Wolters getan hat bzw tut.

Ich finde sowas gut und in dem Fall gerechtfertigt. Wenn die Sparkasse zustimmen würde und den Platz als Ruhepol in der Innenstadt vielleicht mit den vorgeschlagenen Linden und ein paar Bänken bebauen würde, wäre das vielleicht auch ein Signal an den Herrn Salomon bezüglich anderer Beton-Projekte.

Ich mein, schließlich sind das auch (die) Bürger, die ihn gewählt haben.

Donnerstag, 17.11.11 12:00
 

Das Ding hat nicht verstanden, was direkte Demokratie ist. Und Das Ding hat keinen Sinn für Ästhetik, wenn er das Anliegen der Initiative nicht nachvollziehen kann.

Donnerstag, 17.11.11 12:27
 

Hab ich wohl indem Fall nicht, aber das ist ja das Gute einer Demokratie, man kann sich auf Meinungsvielfalt und Toleranz immer verlassen. Und einem werden auch nicht irgendwelche Fähigkeiten abgesprochen oder angedichtet.


Das Ding hat den Kommentar am 17.11.2011 um 12:39 bearbeitet
Donnerstag, 17.11.11 12:43
 

@ das Ding

Was für eine stichhaltige Argumentation...

Es gibt IMMER irgend etwas, was wichtiger ist

Also kümmern wir uns nur noch um die EINE, wirklich ultimativ wichtige Sache und lassen alle anderen Anliegen sein !

Übrigens: Bitte um Aufklärung, was denn das wohl sein kann, damit ich mich nicht mehr in unnützen Engagements verschwende - du bist da wohl der einzig kompetente Entscheider ...

Wie ich sie liebe, diese Argumentation - liegt auf dem gleichen Niveau wie "Anderen geht es noch schlechter" ...


Biber hat den Kommentar am 17.11.2011 um 12:44 bearbeitet
Donnerstag, 17.11.11 13:10
 

Langsam jetzt wird schon wieder mein geschriebenes Wort auf die Goldwaage gelegt.

Ich persönlich halte diese Bürgerinitiative für unnötig, da die Aufmerksamkeit für andere Themen genutzt werden könnte.
Wenn Menschen diesen "Freiraum" toll finden und anders nutzen wollen bitte schön, kann ich nicht nachvollziehen. Ich werde hier auch keine Punkte aufführen, die gegen die Inititative sind, ist ja genauso unnötig.

Ich wollte nur meine PERSÖNLICHE Meinung äußern. Es freut mich aber wieder wenn in den Folgethreads eine leichte bis mittelschwere Aggression herauszulesen ist, schade das nicht alle in meinem Kopf leben können. Aber vielleicht gibts mal nen Tag der offenen Tür.

Donnerstag, 17.11.11 13:18
 

Ich find die Lücke auch toll, aber das Grundstück hat nen Eigentümer und der bestimmt was darauf geht. Fertig. Wo kommen wir den hin wenn jeder meint über andere bestimmen zu können..... könnte ja Demokratie draus werden...schrecklich ;)

Donnerstag, 17.11.11 13:39
 

Die blutige Eigentümergeschichte wurde schon angesprochen.

Der Eigentümer ist - wenn auch verschachtelt und kompliziert - die Allgemeinheit, also ist der Wunsch nach Mitbestimmung legitim.

Vorteil einer Gestaltung als Lücke wäre nicht nur Augenweide für Freiburger - denn da könnte man leicht mit Salomon argumentieren, sinngemäss: Freiburg ist atraktiv genug, alle wollen hier her kommen zum Wohnen.

Sondern wegen der Ästhetik ist es besonders attraktiv für Touristen. Und das ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, wichtiger als ein Sparkassenverwaltungsgebäude. Büroraum wird es genug geben wenn das neue zentrale Rathaus gebaut wird und die städtischen Behörden zusammen- und aus der Innenstadt wegziehen.

Donnerstag, 17.11.11 15:08
 

ich erinnere an Art 14 GG: Eigentum verpflichtet (auch)!

Donnerstag, 17.11.11 15:49
 

Aber die Pflicht ergibt sich kaum aus dem ästhetischen Zweck, aber wenn die Allgemeinheit, quasi das Kollektiv, Besitzer ist, dann nur her mit Plätzen und Denkmälern.

Donnerstag, 17.11.11 15:59
 

Ich denke 14 GG ( http://dejure.org/gesetze/GG/14.html )ist nicht für direkte Handlungen anzuwenden, es ist eher ein allgemeiner Wert mit dem andere Regelungen (aber nicht direkt die Handlungen) nicht zu sehr im Widerspruch stehen sollten.


christianhauck hat den Kommentar am 17.11.2011 um 16:01 bearbeitet
Donnerstag, 17.11.11 16:04
 

Die Sparkasse wird nun das Gespräch mit der Bevölkerung suchen. Wird sich dann bereit erklären tolle Visionen zu prüfen und eine tolle super super Lösung umzusetzen. Wird sich noch toll feiern lassen wie offen sie die Sache angeht und sooo viel Verständnis hat. Und Eines Morgens ist der ganze Platz noch dichter und hässlicher zugebaut als vorstellbar. ( siehe Quartier Unterlinden - als Entgegenkommen hat die Sparkasse da Fenster intgriert. ) Ja wir haben viele Fachleute befragt und und ....... dies war die beste Lösung und so haben wir in unseren neuen Betonquader im Untergeschoss ein Din A4 großes Bild hinter Glas von der damaligen Baulücke aufgehängt. Das finden wir toll Danke Ihre Sparkasse

Donnerstag, 17.11.11 16:09
 

so weit ich weiss, ist nicht die stadt eigentümerin des grundstücks, sondern die sparkasse freiburg-nördlicher breisgau. demzufolge liefe ein "wunsch nach mitbestimmung" leer. und zudem ist es aus städtebaulicher sicht unsinnig, die lücke in bester innenstadtlage nicht zu schliessen, stichwort entwicklung/stärkung der innenstadt.

aber wenn's nach mir ginge, könnte/dürfte/sollte dieser neue freiraum tatsächlich als ein solcher genutzt werden.

[an dieser stelle zudem ein herzliches dankeschön an die demonstranten und demonstrantinnen, die heute mittag gegen was weiss ich aufgestanden bzw. niedergesessen sind. macht das bitte öfters, ich finde es sehr angenehm, wenn kein tram und kein bus durch die kajo fahren. {verkehrsberuhigte innenstadt UND die baulücke bliebet erhalten. hach.}]

Donnerstag, 17.11.11 16:14
 

Ja aber: Die Nordwestecke (Unterlinden / Fahnenbergplatz) war immer schon eine nicht zu rettende ästhetische Katastrophe am Rand der Aufmerksamkeit.

Wohingegen das ist das Zentrum - direkt zwischen Münster und Rathaus. Eine potentielle Erweiterung des Weihnachtsmarkts (den ich überhaupt nicht mag, aber die Touries).

Vogelperspektive: http://is.gd/AvBmM4

Und: Die Sparkassen sind nicht privat sondern kompliziert öffentlich-rechtlich organisiert. Und sie werden von der lokalen / regionalen Politik zumindest stark beeinflusst bzw. "vorgesteuert".


christianhauck hat den Kommentar am 17.11.2011 um 16:19 bearbeitet
Donnerstag, 17.11.11 17:38
 

etwas überraschend mit welcher Selbstverständichkeit manch einer, denkt man könne alles mit Initiativen verändern. Eine Diskussion bitte gerne, aber dann auch nicht sauer sein, wenn die andere Seite sich durchsetzt. Die Planungen für die Umbau/Abriss wurde ja sicher genehmigt und die Sparkasse (oder wer auch immer Besitzer ist) hat da sicher genug Stress gehabt.

Aber viel Glück für Herrn Wolters

Donnerstag, 17.11.11 17:46
 

Es kann ja funktionieren. Siehe Stadtbauverkauf.

Donnerstag, 17.11.11 19:02
 

Könnte man da nicht ein Freiburger Markenzeichen draus machen - so wie den Eiffelturm oder den Kölner Dom ?

Die "Freiburger Lücke" - alles nur eine Frage der geschickten Vermarktung ...

Donnerstag, 17.11.11 19:10
 

finde die initiative grundsätzlich sehr gut und unterstützenswert!
das problem ist aber wahrscheinlich vor allem, dass dort nicht nur büroräume der sparkasse entstehen, sondern thalia auf drei stockwerken einzieht... d.h. im für die sparkasse schlimmsten fall (platz bleibt unbebaut) müsste sie mit gewaltigen schadensersatzforderungen der douglas holding rechnen...

Donnerstag, 17.11.11 19:29
 

ist ja auch besonders wichtig dass wir noch ne grosse Buchhandlung in Freiburg haben. Oder Fahrradgeschäfte, Handyläden, vielleicht noch nen Drogieriemarkt? Oder 1-Euro-Ramsch?

Donnerstag, 17.11.11 19:32
 

ich finde man sollte dort einen 300 m hohen wolkenkratzer hinbauen.

Freitag, 18.11.11 15:13
 

ein paar gedanken ohne mich weiterehend mit den genauen verhältnissen beschäftigt zu haben:
selbst wenn, vereinfacht gesagt, die stadt alleiniger und direkter eigentümer der sparkasse wäre und diese wiederum alleinige eigentümerin des grundstückes, könnte die stadt zwar auf irgendeine weise durchsetzen, dass das grundstück nicht mehr bebaut sondern als öffentlicher platz genutzt wird. aber dann müsste die stadt der sparkasse das grunstück abkaufen. und der preis für ein potentielles baugrundstück in 1a lage wäre entsprechend gesalzen.
wenn man davon ausgehen würde (wobei ich nicht weiss, ob dem so ist), dass eine gemeinde und eine sparkasse in solchen angelegenheiten steuerrechtlich ähnlich behandelt werden, wie andere eigentümer und deren firmen, könnte die stadt das grundstück nicht einfach für 1 € abkaufen, weil dann das finazamt von einer verdeckten gewinnausschüttung ausgehen würde und diese den marktpreisen entsprechend nachversteuern wollen würde.
ausserdem müsste die sparkasse ja einen ausgleich erhalten, um ein neues grundstück kaufen zu können, um dort selbstgenutzte räume zu errichten, auch deshalb kann man nicht davon ausgehen, dass das grundstück für einen symbolischen preis an die stadt übergehen könnte.
da aber vermutlich nicht die stadt alleinige eigentümerin der sparkasse ist, ist es sicherlich so, dass die anderen eigentümer ein berechtigtes wirtschaftliches interesse an der nutzung dieses filet-grundstückes haben. diese müssten erstens überzeugt werden, das grundstück zu verkaufen und zweitens werden sie erst recht einen entsprechenden finaziellen ausgleich haben wollen.

fazit: es wäre sicherlich möglich aus der baulücke einen platz zu machen, aber es würde sicherlich sehr viel geld kosten.


Andrés hat den Kommentar am 18.11.2011 um 15:15 bearbeitet
Freitag, 18.11.11 15:22
 

ich glaube ehrlich gesagt auch dass der aufwand ein bißchen hoch ist, so nett das da jetzt auch aussieht.

Samstag, 19.11.11 13:44
 

Aber wenn es Volkeswille ist, Geld haben wir ja genug, da kann man mal günstige Objekte in der achso günstigen Freiburger Innenstadt abreissen. Der Breuninger sieht eh ziemlich bescheiden aus und verbaut den Blick aufs Münster.

Samstag, 19.11.11 14:36
 

@ Andrés: Stop making sense :-)

Wow, schon 244 Facebook-Likes, nicht schlecht!

Samstag, 19.11.11 14:58
 

Man könnte auch das Münster abreissen und auf den Platz einen gaaaaanz grossen Buchladen bauen, da käm endlich mal Geld in die Stadtkasse. Und noch einen auf den Rathausplatz. Filialisten kann man nie genug haben, besonders nicht von der skrupellosen Sorte. Und auf dem Platz der alten Synagoge fehlt noch ein McDrive.

Samstag, 19.11.11 15:50
 

was ist denn bitte ein "skrupelloser" filialist?

Samstag, 19.11.11 16:50
 

guckst Du http://is.gd/SGtJxZ für "Thalia Geschäftspraktiken".


christianhauck hat den Kommentar am 19.11.2011 um 16:52 bearbeitet
Sonntag, 20.11.11 00:17
 

nicht direkt on topic, aber on grösserer zusammenhang und "zu teuer"/"zu aufwendig"und andere formen der resignation:
http://youtu.be/G49q6uPcwY8

Sonntag, 20.11.11 15:55
 

Gründung BI am Do., 24.11.,18:30 inder Vegetage (Burse)!

Samstag, 26.11.11 08:51
 

Protokoll der Gründungsversammlung "Bürgerinitiative Mut zur Freiburger Lücke" am 24.11.2011.


Zur Gründungsversammlung sind 14 Interessierte erschienen, die alle Mitglied der BI wurden. Die Presse (BZ) war anwesend.

Es wurden dann die TO abgearbeitet.

TOP 1: Name: Bürgerinitiative Mut zur Freiburger Lücke einstimmig
TOP 2: Von den erschienenen Interessierten haben sich 14 in die Liste eingetragen und sind damit Gründungsmitglieder geworden.
TOP 3: Inhaltliche Vorstellung des vorliegenden Flyers. Ein Gründungsprotokoll wird erstellt.
TOP 4: Strategien zur weiteren Vorgehensweise wie Briefe an OB, Fraktionen, Kary werden im Detail ausgearbeitet vom zukünftigen Vorstand. Oder /und Gespräche mit diesen. Evtl. runder Tisch etc..
TOP 5: Pressekonferenz, wenn Strategie klar.
TOP 6: Lückenwache/Demo andiskutiert. Stände am 03. und 10.12. sind beantragt (H. Herr). H. Herr teilt Genehmigung an alle mit mit email. Wer mithelfen will, meldet sich bei H. Herr.
TOP 7: Einrichtung einer Homepage (wird veranlasst).
TOP 8: online-Zeitung = Fudder
TOP 9: Kontakt zur BI Kulturhauptstadt?
TOP 10: Wer noch Unterschriften sammeln will, kann bei H. Milatz oder dem Protokollführer Listen anfordernn.
TOP 11: Wahl der Sprecher: Dr. Kilian Wolters, Ralph Milatz, Dr. Hans-Peter Durić einstimmig bei je einer Enthaltung.
TOP 12: Finanzen: StB Hirt schlägt die Gründung eines gemeinnützigen Vereins vor wegen Spendenabsetzbarkeit. Dr. Durić hat Bedenken wegen des grossen Aufwandes und der Kosten. Notariat, Amtsgericht, 7 Gründungsmitglieder. Dr. Durić hält die Gründung eines nicht rechtsfähigen Vereins für ausreichend zur Erlangung der Gemeinnützigkeit. Es bedarf nur einer Sartzung.
TOP 13: H. Gerspacher schlägt 3 Themenbereiche vor, die realisiert werden müssen: Verbindungen herstellen – Fachleute finden (Architekten, Juristen (z.B. Überprüfung bisherige Baugenehmigung)) – Zeit und Finanzen (letzteres s. TOP 12). Einschaltung Denkmalamt? Öffentliche Veranstaltung (Ordinariat, Maria-Hilf-Saal)?

Montag, 28.11.11 10:52
 

I guess the whole idea does sound a bit crazy considering that they have actually already signed contracts and all. Legally they can build whatever shit they like... and yet it's true that this kind of attitude ("they'll do what they want and we can't do anything about it anyway") will not take us any further, generally speaking. It may just be a small amount of sand in the machinery but if so many people would like the space rather than some ugly unnecessary building why shouldn't they say so? Even if it's unlikely to happen- yes, indees it would be nicer to have a "Sally- Knopf-Platz"! It might be a small issue and of course there are more urgent problems in the world but so what? Small things count, too and they count a lot. In the end maybe they make all the difference.

Montag, 28.11.11 11:03
 

Due settimane fa sono stato a Friburgo. Una delle poche città tedesche veramente belle. Un centro storico quasi intatto. Che bisogno ce di costruirci una banca? Nessuno! Questa mania di riempire gli spazzi vuoti, di ricucire le cicatrici della storia è osceno. Ridate vita alla città, ai loro abitanti. Lasciate che siano loro a decidere come utilizzare lo spazio nel quale vivono. Non bisogna respingere gli abitanti delle città ai bordi. Il risultato sono centri vuoti, dominati da edifici freddi, ideati solo per l’unico scopo di fare soldi. Il dominio del capitale sulla vita sta per finire. Non arrendiamoci proprio adesso alle speculazioni edilizie! Riconquistiamo la città come luogo sociale. Buona fortuna nella vostra impresa!

Montag, 28.11.11 11:16
 

tlhIngan Hol yejHaD jInmol 'oH Qo'noS QonoS'e'. tlhIngan Hol jatlhwI'pu'vaD wIcherpu'. naDev vuDmey Daj lutmey Sagh je DalaDlaH, 'ach tlhIngan Hol DayajnIS. Hoch jar chovnatlh chu' wImuch. yIlaD. yIqeq. tugh bIpo'choH.

Montag, 28.11.11 11:41
 

Vorschlag wie beide Seiten, Bauherr und Lückenfreunde zufrieden sein können.
Parterre, ein Portal mit einer Höhe von 35 Metern, das den Durchblick zur Martinskirche freigibt.... darauf kann die Sparkasse ihr Wolkenkuckkucksheim setzen.

Montag, 28.11.11 12:21
 

Je ne comprends pas.

edit: @le check tatoo: ou ils construisent leur bloc hideux sous terre - voir le "stuttgart 21"... c'est à la dernière mode!


ja/nein hat den Kommentar am 28.11.2011 um 12:31 bearbeitet
Mittwoch, 30.11.11 23:54
 

Internetseite der Bürgerinitiative "Mut-zur-Lücke" ist online:
http://www.freiburger-luecke.de

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