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Studenten in Wohnungsnot: 1 Zimmer, 50 Anrufe

Die Schwarzen Bretter hängen voll mit Zimmer-Gesuchen, das Studentenwerk hat seine Notunterkunft geöffnet. Und wer derzeit in Freiburg ein Zimmer anbietet, kann sich vor Interessenten kaum retten. Zwei Wochen vor Semesterbeginn hat der Kampf um die letzten verfügbaren Zimmer begonnen.



Bei ihrem allerersten WG-Casting wollen Julia Hembry, 20, und Sarah Scaduto, 19, vor allem eines vermeiden: schlecht vorbereitet zu sein. Die beiden Erstsemester aus Stockach und Uhldingen am Bodensee sind heute Morgen um 9 Uhr mit dem Auto nach Freibug gekommen. In zwei Wochen beginnt ihr Studium: VWL und Ethnologie. Jetzt suchen sie noch einen dritten Mitbewohner für die geplante WG. Und das, obwohl sie noch gar keine endgültige Zusage der Maklerin für ihre Wohnung haben.

Um 11 Uhr sitzen sie im Café Aspekt und warten auf ihren ersten potenziellen neuen Mitbewohner. Vor ihnen liegen Fragebögen, eine Tabelle mit allen Kontaktdaten und ein Casting-Fahrplan, der zeigt, wer wann zum Vorstellungsgespräch kommt. "So richtig wissen wir auch noch nicht, was heute auf uns zukommt", sagt Julia und stellt einen großen Holzkochlöffel in ein Glas auf dem Tisch - das Erkennungszeichen für alle, die sie eingeladen haben. Acht Stunden, elf Kandidaten, 45 Minuten pro Person.


[Links: Julia; rechts: Sarah]

Die Erstsemesterstudentin Naomi aus Heidelberg hat es in die engere Auswahl geschafft und ist um 11.30 Uhr die Erste. "Ich kann zwar nicht kochen, dafür aber backen!", sagt sie, und beantwortet nach und nach Julias Fragen, während Sarah Protokoll führt. Alter? 18. Hobbys? Tanzen, früher mal Theater spielen. Schwächen? Vielleicht ein bisschen tollpatschig. Da müssen Sarah und Julia lachen, denn das sind sie auch.

Die größte Gemeinsamkeit entdecken sie dann aber, als sie den Fragekatalog zur Seite legen und einfach drauf los plaudern. "Sex and the City" und "Gossip Girl", diese Serien mögen alle drei. "Die fand ich wirklich super", sagt Julia, nachdem Naomi das Café verlassen hat. "Ich kann mir gut vorstellen, mit ihr zusammenzuziehen." Und schon setzt sich der nächste Kandidat an den Tisch: Sebastian.

Doch selbst, wenn die Wahl am Ende auf Naomi fällt: Ob die drei tatsächlich Mitbewohnerinnen werden, entscheidet sich erst, wenn am Samstag auch die Maklerin zustimmt. Die Wohnung liegt in Zähringen, jeder müsste 370 Euro Miete plus 550 Euro Vermittlungsgebühr bezahlen. Dass die fällig wird, sei ihnen mittlerweile egal, sagt Julia. Hauptsache sie haben endlich eine Wohnung. Es liegt auf der Hand, dass viele Freiburger Makler von den zahlreichen Studenten in Wohnungsnot profitieren. Äußern will sich dazu aber kaum einer. Eine Maklerin, die namentlich nicht genannt werden will, bestätigt zumindest, dass der Andrang im Moment äußerst groß sei. Ihre Wohnungen seien kurz nach Veröffentlichung der Anzeige quasi immer sofort vergeben.



Ohne Vermittlungsgebühr und professionelle Hilfe vermietet Arnulf Seifert, 78, ein Zimmer in seinem Einfamilienhaus in Sankt Georgen. "Wir wollen schon selbst aussuchen, wer hier einzieht. Keine Ausländer, keine Männer und zu jung sollten sie auch nicht sein. Sonst bekommen sie Heimweh und ziehen schnell wieder aus."

Seine Anzeige war am Mittwoch erschienen: "1 ZW, 28 m² in EFH im UG, WM 330 Euro+NK+KT, an ruhige Studentin." Danach stand das Telefon von Familie Seifert nicht mehr still, am Ende waren es mehr als 50 Anrufe. Zehn Interessentinnen hatten er und seine Frau eingeladen und dann ihre Entscheidung gefällt. "Natürlich tut es uns leid, wenn wir so vielen absagen müssen. Seit 27 Jahren vermieten wir das Zimmer jetzt schon. Aber dieses Mal war der Andrang besonders groß", sagt Seifert.

Studenten, die immer noch kein Zimmer haben, bietet das Studentenwerk eine Notunterkunft in der Studentensiedlung am Seepark. Für 8 Euro pro Nacht kann man hier in einem der 60 Betten übernachten. Jürgen Landenberger vom Studentenwerk: "Bisher ist hier noch weniger los als gedacht. Wo die alle Unterschlupf finden, weiß ich auch nicht." Viele Erstsemester und Erasmus-Studenten wohnen derzeit im Black Forest Hostel, suchen von hier aus ein Zimmer. "Wir geben ihnen Tipps und empfehlen die gängigen Zeitungen. Aber es gibt einige, die seit Wochen suchen und nichts finden", sagt Hostel-Mitarbeiterin Liv Rosendahl.

Eine davon ist Lucile Marinelli, 21, die in der Eingangshalle des Hostels sitzt und enttäuscht ihren Laptop zuklappt. Wieder keine neue Wohnungsanzeige, auf die sie sich melden könnte, wieder ein Tag mehr ohne feste Bleibe. Lucile ist Germanistik-Studentin aus Metz, spricht zwar schon relativ gut Deutsch, wirkt aber ein bisschen schüchtern.

"Es ist zum Verzeifeln", sagt sie leise. Seit fünf Wochen sucht sie ein Zimmer, wollte hier im Hostel eigentlich nur übergangsmäßig wohnen. Doch aus dem Übergang ist ein Dauerzustand geworden. Ihre Bilanz bisher: 40 Nachrichten an WGs, sieben Besichtigungen, null Zimmer. In die Stadt will sie heute nicht mehr. Lieber geht sie zurück auf ihr Hostelzimmer.

Währenddessen checkt Leila Janssen, 22, aus Frankfurt bereits wieder aus. Sie ist gerade zwei Jahre in England gewesen und hat nun im Nachrückverfahren an der Katholischen Hochschule einen Studienplatz in Heilpädagogik bekommen. "Ich bin total spontan nach Freiburg gekommen und habe erst jetzt angefangen zu suchen", sagt sie.

Anders als Lucile ist sie zuversichtlich, dass das mit dem Zimmer noch irgendwie klappt. "Ich fahre übers Wochenende erstmal wieder nach Hause. Es gibt im Moment einfach keine neuen Inserate. Vielleicht sieht es ja am Montag besser aus."

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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 30
Freitag, 07.10.11 19:46
 

Ich kennen absolut niemanden, der bei jemandem einziehen würde, der ein WG-Casting mit Fragebögen veranstaltet. Unsympathischer geht wohl kaum.

Freitag, 07.10.11 19:56
 

als ob jemand der jetzt noch kein zimmer hat, die wahl hätte.
hier in würzburg kommt es vor das man mit ner nummer in der hand fotographiert wird, damit man später auch ein bild zum fragebogen hat..

Freitag, 07.10.11 20:04
 

@ Leland: das sind Erstis, die wissen das (noch) nicht besser. Komisch ist nur, dass sie zu einem großen WG-Casting (und in diesem Fall wirklich CASTING) einladen, ohne überhaupt eine Wohung zu haben.
Sex and the City und Gossip Girl.. "unsympathischer geht wohl kaum".

Freitag, 07.10.11 20:09
 

@NHYC:
Ja, das ist klar. Die müssen jetzt wahrscheinlich alle nehmen was kommt. Trotzdem schauderts mich, wenn ich die beiden mit Klemmbrett und gezücktem Stift da oben sitzen sehe.

Freitag, 07.10.11 22:01
 

"sagt Julia und stellt einen großen Holzkochlöffel in ein Glas auf dem Tisch - das Erkennungszeichen für alle, die sie eingeladen haben."

ahahahahahaha.

"Ich kann zwar nicht kochen, dafür aber backen!", sagt sie

hahahahahaha.

""Sex and the City" und "Gossip Girl", diese Serien mögen alle drei. "Die fand ich wirklich super", sagt Julia"

hahahahahaha.

Freitag, 07.10.11 22:27
 

Natürlich ist es jedem selbst überlassen, an wen er sein Zimmer vermietet, aber "keine Ausländer" gefällt mir nicht, egal, mit welcher blödsinnigen Begründung. Auch wenn die tatsächlich schon schlechte Erfahrungen mit Heimwehkranken gemacht haben, ist das viel zu generalisiert und damit eklig, und, mal abgesehen davon kann mit einer deutschen Studentin genau das Gleiche passieren.

Zudem bestätigt das Berichte von ausländischen Freunden, wo ich doch immer so schön gegenrede, daß das sicher nichts mit ihrer Herkunft zu tun hatte...blabla. :(

Freitag, 07.10.11 22:36
 

lol natürlich hat das mit der herkunft zu tun. du wirkst nur naiv wenn du versuchst ihnen das gegenteil einzureden. leute mit "ausländischem" phänotyp, namen oder akzent sind in praktisch jeder situation im nachteil, dazu gibts reihenweise untersuchungen, zb haben forscher denselben lebenslauf mit "deutschem" und "ausländischem" namen verschickt etc.

Samstag, 08.10.11 00:15
 

aber nicht "lol"...

Samstag, 08.10.11 00:56
 

"keine chinesen"

Samstag, 08.10.11 09:07
 

Konstanz: 1 Zimmer, 300 Anfragen innerhalb eines Tages. Mehr braucht man nicht dazu sagen... Gott sei dank ist es ja ne ''Eliteuni'' und man hat nur 500€ Studiengebühren gezahlt, um Obdachlos zu werden...

Samstag, 08.10.11 09:45
 

Herzlichen Dank an unseren werten Herren OB, der der Meinung ist, Freiburg nicht zu vergrößern, sondern sie "von Innen heraus" modernisieren will. Da ist der Ausbau des "Green City-Images" und der Papstbesuch wieder wichtiger als die übrigen Bedürfnisse die eine Studenten-Stadt wie Freiburg hat.


""Sex and the City" und "Gossip Girl", diese Serien mögen alle drei. "Die fand ich wirklich super"" - lol


Johanneshoerr hat den Kommentar am 08.10.2011 um 09:50 bearbeitet
Samstag, 08.10.11 10:15
 

Es muß ja immer City sein... warum nicht 5-15 Minuten mit der Bahn, S-Bahn, Bus, dafür aber nur halb so teuer?

Wollen die ihre WG wie im Film führen?

Samstag, 08.10.11 10:45
 

"Keine Ausländer, keine Männer und zu jung sollten sie auch nicht sein."

is ja klar, bietet aber selbst erstmal sein Zimmer im Einfamilienhaus inkl. schlechter Lage zu einem halsabschneiderischen Preis wie ein orientalischer Händler an.

Samstag, 08.10.11 10:50
 

Nur ein WG- Casting geht ja noch, die nächste Stufe wär dann wahrscheinlich 3 Tage Probe- Wohnen in denen man den Prinzessinnen den Popo wischen darf :D

Samstag, 08.10.11 10:58
 

Ist das dann der Recall? Nein, Sebastian, Du hast nicht den Wohnfaktor... Naomi ganz tolle Performence, super Einstellung, Du darfst mit zum 10 wöchigen Workshop in der Küche...

Samstag, 08.10.11 11:32
 

Wenigstens nehmen sie sich 45 Minuten Zeit für jeden. Das sollte man ihnen positiv anrechnen. Es gibt nichts grausameres als "offene" Castings, dh 10 oder mehr Menschen reißen sich gleichzeitig um die Wohnung und kein Mensch kommt zu Wort. Da ist mir sogar ein Fragebogen lieber! Und die Serien.. Naja gut, ist vielleicht nicht Jedermanns Fall, aber ist doch in Ordnung wenn man Serien-oder zB. Musikmäßig auf einer Wellenlänge liegt :) Ich bin zumindest froh, dass ich diese dämlichen Castings, egal in welcher Form, nicht mehr durchlaufen muss :)

Samstag, 08.10.11 14:40
 

julia und sarah schauen aber biestig drein. 8 stunden haben die im aspekt ihr casting gemacht? mich würde brennend der gesamtumsatz an dem tisch interessieren. da hätten die ja im vorhinein einen rabatt von 20% auf die gesamtsumme aushandeln können. oder haben die nur alle 2 stunden abwechselnd ein kleines getränk geordert?

Samstag, 08.10.11 16:50
 

@ Andrés: Und die 'Vorsprecher' trinken natürlich auch alle brav einen Kaffee/Tee/Apfelschorle im Laufe der ihnen zustehenden 45 Minuten.

Lieber ersteinmal in eine Notunterkunft ziehen als sich in so ein komisches Herrschaftsverhältnis zu behen. Ausortiert nach fertigen Fragebögen (Alter, Hobby, Schwächen..."sagt sie, und beantwortet nach und nach Julias Fragen, während Sarah Protokoll führt") Irgendwie schon etwas anmaßend eine Auslese dieser Art für ein Zimmer, das sie noch nicht einmal richtig sicher ihr eigenen nennen dürfen, durchzuführen. Naja um ein WG-Casting kommt man als Student nicht rum, egal auf welcher Seite man sitzt, aber man kann sich ja auch einfach so unterhalten und sich vom Gespräch/Gemeinsamkeiten/Unterschiede leiten lassen. So erfährt man wirklich was über die Person. Fragebögen und dazu geführte Protokolle sind mir zu uniform und unsympathisch. Lieber nicht einziehen.

"Keine Ausländer, keine Männer und zu jung sollten sie auch nicht sein." geht gar nicht, gibt es leider aber sehr häufig in den kleinbürgerlichen Privathaushalten von Freiburgs Peripherie.

Samstag, 08.10.11 19:17
 

Freiburg wird Wohnungstechnisch immer beschissener, ned nur für Studis :(

Bald nur noch ne Stadt für Prolls und Neubonzen ...

Sonntag, 09.10.11 00:29
 

Schuld sind sowieso die "Grünen", aber gut, was soll man da machen?
Ach da fällt mir sofort was ein:
Das komische Einkaufszentrum was jetzt Ecke Lehener/Berliner Allee gebaut werden soll --> Sozialbau (was für mich in Freiburg alle einschließt die einfach keine 500€ für Miete übrig haben, wäre auch ein interkultureller mix aus verschiedensten Bevölkerungsschichten, also sozusagen ein potentielles Vorzeigeprojekt)
Flugplatz --> Sozialbau Sollen die verspießten Segelflieger Bonzen (Geht es bitte noch sinnloser??) sich halt fein nach Baden Baden verpissen wo sie hingehören.
Alle geplanten Lofts sofort stoppen. Weder alte Gebäude Luxussanieren, noch auf dem wenigen Bauland was es in Freiburg gibt millionenschwere Leerstandsprojekte verwirklichen. weil nämlich --> Sozialbau.
Sagt ja keiner, dass die besagten Flächen mit hässlichen Plattenbauten zugestellt werden müssen...
Aber das ist ja alles natürlich nicht grün genug, weil ich natürlich ein Betonfaschist bin und Millionen bringt das auch nicht ein.

Sonntag, 09.10.11 08:41
 

Segelflieger sind in Oberried daheim und da kann man für relativ wenig Geld seien Traum vom Fliegen verwirklichen...
Ansonsten Flugplatz dicht machen und ein echtes Sportzentrum dort entstehen lassen. Die alten Sportbauten abreissen, Grundstücke verkaufen und die Sportflieger nach Brehmgarten, Donaueschingen, Lahr verteilen...

Montag, 10.10.11 00:06
 

"Anders als Lucile ist sie zuversichtlich, dass das mit dem Zimmer noch irgendwie klappt. "Ich fahre übers Wochenende erstmal wieder nach Hause. Es gibt im Moment einfach keine neuen Inserate. Vielleicht sieht es ja am Montag besser aus.""

das glaube ich aber auch... nach dem foto auf fudder.

Montag, 10.10.11 08:50
 

Man sollte den beiden Mädels mal den Tipp geben, dass im Zweifel in einer WG nicht gemeinsame Serien über ein angenehmes Zusammenleben entscheiden, sondern in erster Linie ähnliche Ansichten über Ordnung, Sauberkeit und akzeptable Zimmerlautstärke von Musik.

Montag, 10.10.11 10:12
 

und rassische homogenität latürnich!

Montag, 10.10.11 16:33
 

ZDFheute:

Der deutsche Studenten-Stau: Wintersemester beginnt mit Ansturm auf die Hörsäle

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0 ,3672,8356392,00.html

Montag, 10.10.11 18:55
 

@ jules

ich bin mir sicher, dass sie diese fragen auch geklärt haben. aber mal ehrlich, wer sagt schon bei nem casting von sich, er sei dreckig, unordentlich, würde zu laut musik hören (bevorzugt nachts) usw.? So ziemlich keiner. Mit wem mans zu tun hat erfährt man eh erst im Nachhinein

Dienstag, 11.10.11 08:44
 

wahwah, das macht dann das Casting überflüssig....im Grunde genommen kann man den erstbesten Bewerber nehmen, weil sich ja alle von der Goldseite zeigen...
Erstmal zu allem Ja sagen, Hauptsache den Fuß in der Wohnung und den passenden Schlüssel dazu in der Hand.

Donnerstag, 13.10.11 11:31
 

Deshalb lieber den Stress sparen und über http://www.wg-cast.de den passenden Mitbewohner / die passende WG finden - ohne zig Telefonate und WG-Besichtigungen. Einfach die Vorauswahl online treffen - WGcast macht´s möglich!

Donnerstag, 13.10.11 11:45
 

"Herzlichen Dank an unseren werten Herren OB
...
Da ist der Ausbau des "Green City-Images" und der Papstbesuch wieder wichtiger als die übrigen Bedürfnisse die eine Studenten-Stadt wie Freiburg hat"

Ääh - bitte bitte !

Auch der Papst hat nur noch ein barmherziges Zimmerchen bei den barmherzigen Freiburger Christen gefunden - sonst wäre er vielleicht noch schlechter als mit dieser Notunterkunft gestellt gewesen und hätte gar auf dem Campingplatz - oder wie viele seiner Anhänger - auf dem Flughafengelände die Nacht verbringen müssen.

Donnerstag, 13.10.11 14:38
 

"Es liegt auf der Hand, dass viele Freiburger Makler von den zahlreichen Studenten in Wohnungsnot profitieren."


2 Monatskaltmieten plus MwSt (also 2,38 Kaltmieten insgesamt) sind durchaus normal als Maklerpovision, die zahlt man auch als Nichtstudent, wenn man nicht in Wohnungsnot ist, sondern einfach nur umziehen will. Bei der Wohnungssituation in Freiburg wäre so ein Makler ja ziemlich "blöd", wenn er nicht das zulässige Maximum nehmen würde.

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