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Freiburger Warenwelt: Der Meditationshocker von Detlef Pieper

Versenkung ohne Verrenkung – ein Meditationshocker macht's möglich. Detlef Pieper, Schreiner im Stühlinger, hat einen Meditationshocker entworfen. Der sieht nicht nur hübsch aus, er macht schmerzfreies Meditieren möglich, ohne vorher den Lotossitz zu erlernen. Nicht ganz so gelenkige Anhänger fernöstlich inspirierter, spiritueller Erlebniswelten werden dankbar sein.



Detlef Pieper - und sein Meditationshocker

Auf den Hocker kam Detlef Pieper beim Meditieren, genauer gesagt bei seinen schmerzhaften unbequemen Begleiterscheinungen. Eigentlich findet die Meditation im Lotussitz statt mit verschränkten Beinen. Doch was einem indischen Guru nur ein entrücktes Lächeln entlockt, kann für einen Westeuropäer ein Ding der Unmöglichkeit sein – vor allem für einen 1,90 Meter langen Schlaks aus dem hohen Norden wie Detlef Pieper.

Aus Passade, einem 200-Seelen-Nest an der Ostsee war der Schreiner 1995 nach Freiburg gezogen. Die Gründe sind mit einem Wort umschrieben: Grün. – Grün, weil hier in Rheinebene und Schwarzwald mehr Baumarten wachsen als im hohen Norden. Grün aber auch, weil ihn das ökologische Selbstverständnis der Stadt anzog. 2000 machte er seinen Meister und konnte sich selbstständig machen in seiner Schreinerei im Stühlinger. Eine gute Ausbildung macht frei, sagt er heute, denn "ich kann damit machen, was ich will". Die Gestaltung der Dinge, die er produziert, fasziniert ihn. Schönheit und Funktionalität kommen dabei zusammen. Die Verkleidung eines Heizkörpers am Fenster kann eben auch ein warmer Sitzplatz sein, wenn man die Fläche etwas großzügiger macht und mit bequemen Holzlamellen konstruiert, die zum Sitzen einladen.

Ähnlich war's beim Meditationshocker. Form follows function. Zum Meditieren sollte man entspannt, doch aufrecht längere Zeit sitzen können. Hocker mit angeschrägter Sitzfläche, die das erleichtern sollen, gab es schon einige – die meisten mit einem spartanischen Design. Pieper machte ihn bequemer, indem er die Sitzfläche rundete und dem Hocker die Anmutung einer Pagode schenkte. Da meditiert es sich umso lieber, und eigentlich ist es schade, dass sich das hübsche Teil so gar nicht zweckentfremden lässt, für alle, die es mit der Meditation noch nicht so haben.

Detlef Pieper

Der Werkstoff Holz
Man ahnt schon, dass jemand, der sich so bewusst für Freiburg als Ökostadt entschieden hat, auch mit eigenen Vorstellungen an den Werkstoff Holz herangeht. Nachhaltigkeit spielt dabei eine Rolle, und Nachhaltigkeit definiert Detlef Pieper so: Möbel sollen so lange halten bis der Baum nachgewachsen ist, aus dem sie gemacht wurden. Das ist eine sehr lange Zeit, auch wenn nicht alle Bäume 111 Jahre alt sind, wie die Tanne, die Meister und Azubi Judith Baden gerade im Hof bearbeiten.

Sollen die Möbel lange halten, geht es auch um die Frage wie das verwendete Holz als lebendiger, sich veränderender Werkstoff zur Ruhe gebracht wird, denn bei Schrank, Regal und Tisch sieht man es nicht gern, wenn sie "arbeiten" und sich verziehen. Neben der Lagerung des Holzes spielt der Zeitpunkt des Fällens für Schreiner wie Detlef Piper eine Rolle. Gefällt wird am besten, wenn der Baum sich in einer Ruhephase befindet. Das ist zur Winterzeit und bei abnehmendem Mond. Das geschlagene Holz steht bei der Verarbeitung weniger unter Spannung, reißt nicht so schnell und die Oberfläche nimmt Verschmutzung nicht so leicht an. Mondholz nennt man dieses Holz, das nur an wenigen Tagen im Jahr geschlagen werden kann, was es besonders wertvoll und teuer macht.




Diese, früher geübte Holzfäll-Praxis wird in Zeiten industrieller Waldbewirtschaftung gern als esoterische Spinnerei abgetan – aus wirtschaftlichem Interesse, wie Detlef Pieper vermutet. Doch auch das hat sich schon wieder geändert, denn inzwischen geben auch die Forstverwaltungen wieder Kalender heraus mit Empfehlungen zu den optimalen Tagen fürs Holzfällen.

Notizen für den Einkaufszettel

Der Meditationshocker kostet in der Ausführung Buche 49,50 Euro, in Nussbaum 59,50 Euro. Es gibt ihn in drei Größen. Man bekommt ihn in der Schreinerei selbst und im "Sonnengruß"-Geschäft in der Klarastraße um die Ecke. Weitere Geschäfte sollen folgen.

Anders als beim Hocker sind die meisten Arbeiten einer Schreinerei individuelle Anfertigungen, die eine eigene Kalkulation erfordern. Wie man sich denken kann, sind die Preise für einzeln angefertigte Möbelstücke nicht mit denen bei Ikea zu vergleichen. Rechnet man aber mit ein, dass die Möbel 100 Jahre halten sollen – ein Zeitraum, der auch bei optimistischer Sichtweise den eines Menschenlebens meist übersteigt –, sind sie gar nicht mehr so teuer. Das neu entworfene Hundebett reicht sogar für fünf glückliche Generationen Hund. Doch wer mal eben eine Tischplatte abzusägen hat, kann einfach so in der Guntramstraße vorbeikommen. Das geht dann auch mal ganz umsonst. Und Praktikanten, die sich fürs Möbelschreinern interessieren, sind ebenfalls willkommen.



Wegbeschreibung

Vom Bertoldsbrunnen der Straßenbahn folgend über die blaue Brücke in den Stühlinger fahren oder laufen. Rechts herunter fahren und gleich wieder links in die Wannerstraße. In die zweite Straße rechts abbiegen. Das ist die Guntramstraße. Die Schreinerei folgt nach rund 200 Metern auf der linken Seite. Zu Fuß sind es zehn Minuten mit dem Fahrrad fünf Minuten.



Adresse

Schreinerei im Stühlinger
Guntramstraße 32
79106 Freiburg
0761-29280055
moebel@schreinerei-freiburg.de


Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
9 bis 18 Uhr

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Foto-Galerie: Stephan Elsemann





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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 17
Mittwoch, 20.07.11 20:19
 

Supertightes Teil. Ich rast aus!

Donnerstag, 21.07.11 20:47
 

Nennt sich "grün" und baut Heizkörperverkleidungen. Aber in Deutschland ist ja immer alles ein bisschen anders, da gelten ja auch Elektroautos als grün.

Donnerstag, 21.07.11 21:18
 

die heizkörperverkleidung ist doch absolut durchlässig, ich kann mir nicht vorstellen, dass man wegen der mehr heizen müsste - ganz im gegenteil: ich würd mich im winter draufsetzen oder anlehnen. an meinem scharfkantigen heizkörper ist das nicht schmerzfrei möglich - da muss also die wärme zu mir kommen, statt ich zu ihr.
aber wenn du nen link hast, der sagt, dass auch gut gemachte verkleidungen energieverschwendung bedeuten, dann immer her damit.

Donnerstag, 21.07.11 21:42
 

Einen Link habe ich grad nicht zur Hand aber grundsätzlich wirkt sich jedes Hindernis negativ aus, die einen Verkleidungen halt mehr, die anderen weniger. 1. Die Wärme staut sich. 2. Heizkörper funktionieren über Konvektion und Wärmestrahlung, der Strahlungsanteil sinkt auch bei einer nur kleinen Hindernisfläche rapide. 3. Die Thermostatventile sind sehr empfindlich, jede noch so kleine Temperaturerhöhung in Ventilnähe wirkt sich sofort aus (deswegen sollte man auch bei einem noch so kurzen Lüften die Heizung komplett ausschalten). Allles in allem ist es sowieso ein energietechnischer Wahnsinn, dass man Heizkörper nach wie vor überwiegend unterm Fenster, dem ungeeignetesten Standort überhaupt, einbaut.

Donnerstag, 21.07.11 21:57
 

Mal ein relativ seriöser Link als Beispiel, hier empfiehlt man sogar Gardinen vor Heizkörpern zu vermeiden: http://bit.ly/o4B5YI Was viele Leute einfach auch unterschätzen, ist der Anteil den Heizen am Gesamtenergieverbrauch eines Haushalts hat: In Deutschland im Durchschnitt 70%. Und ein Grad mehr braucht ca. 6% mehr Energie. Da machen sich halt auch kleine Veränderungen sehr schnell im Geldbeutel und CO2-Fußabdruck bemerkbar.

Donnerstag, 21.07.11 22:19
 

danke.
ich habe mich auch schon oft gefragt, wieso heizkörper direkt unterm fenster sein müssen. ich hatte gehofft, es würde schon irgendeinen grund geben weil es sonst NUR dumm ist.
bei den meisten leuten (wenn ich jetzt mal verschiedene zimmer, die ich kenne, im kopf durchgehe, inkl. der zimmer, in denen ich bisher gewohnt habe) stehen aber grössere oder kleinere möbelstücke vor dem heizkörper oder irgendwas anderes "behindert" das heizen (ein klassiker ist ja der schreibtisch vorm fenster, gardinen und vorhänge sowieso).
bei mir stehen mit einigen cm abstand ziemlich viele dinge davor, wo anders gleich das bett, so dass nur oben ein stück heizkörper rausschaut usw.
das ist nicht ideal aber mir war gar nicht klar, dass es so viel ausmacht.
wenn ich jetzt so ne verkleidung hätte, dann würden diese gegenstände ja weiter weg stehen müssen, das heisst, die wärme könnte u.u. besser entweichen, einfach durch den "abstand-zwang", oder?
was ich sagen will: wieder was gelernt. die realität ist vermutlich in vielen fällen ein heiz-alptraum und gemessen an der ist eine gut gemachte heizkörperverkleidung vielleicht sogar ein fortschritt. gemessen am ideal aber nach deinen informationen ein energie-desaster.


ja/nein hat den Kommentar am 21.07.2011 um 22:21 bearbeitet
Donnerstag, 21.07.11 22:22
 

die dinger müssen unterm fenster sein weil sonst die bude schimmelt. immer schön an der außenwand, damit sich kein kondenswasser an der kalten wand niederschlagen kann. dachte ich zumindest.

Donnerstag, 21.07.11 22:34
 

ich hatte nur mal in nem neubau kondenswasser am fenster, weil der wohl ZU "GUT" isoliert war. in meinem zugigen altbauchen passiert mir das nicht mehr :)

Donnerstag, 21.07.11 22:35
 

@Ja/Nein
Zum "Abstandszwang": Bei einem Schreibtisch mit Rückwand, der sonst direkt davor stünde, wahrscheinlich schon. In den meisten anderen Fällen (Vorhang, Möbel die nicht so hoch sind wie der Heizkörper) denke ich jedoch, dass eine Verkleidung eher hinderlich ist.

@Also I got depression
Schimmel kommt entweder von baulichen Mängeln und/oder falschem Heiz-/Lüftverhalten. Ich kenne genügend Haushalte, die ich beraten habe, in denen in bestimmten Zimmern nie geheizt wird (oft Schlafzimmer), da schimmelt trotzdem nichts. Außerdem verteilt sich ja die Heizwärme im ganzen Raum und auf alle Wände (wenn halt nichts im Weg ist). Bei undichten Fenstern geht aber die Wärme auf dem schnellsten Weg nach draußen, dazu kommt, dass klassischerweise die Wand unter dem Fenster extrem dünn (und damit sehr schlecht isoliert ist), damit der Heizkörper unter das Fensterbrett passt

Die einzigen Gründe, die mir für den Unter-Fenster-Heizkörper einfallen, sind 1. Früher hat sowieso kein Mensch über so etwas nachgedacht und 2. ist es halt der platzsparenste Ort und meistens auch der optisch unauffälligste.


kape23 hat den Kommentar am 21.07.2011 um 22:42 bearbeitet
Donnerstag, 21.07.11 22:47
 

im ernst: ich versuche, so wenig wie möglich zu heizen, weil ich von der schrecklichen heizungsluft durchdrehe. beziehungsweise: ich muss im winter ständig lüften.
was hälst du von fussbodenheizungen, kape23?

Donnerstag, 21.07.11 23:16
 

(Gut gemachte) Fußbodenheizungen sind oftmals energieeffizienter (insbesondere wenn wenig geheizt werden muss), es wird weniger Wärme benötigt, die Wärme verteilt sich besser, das Raumklima ist angenehmer. Die Qualitäts- und Preisunterschiede variieren jedoch gewaltig. Wenn man unter sich jedoch keine andere Wohnung hat, sondern Garagen/Keller oder sonstige unbeheizte Räume, sollte man sich das ganze gut überlegen oder entsprechend sehr gut nach unten isolieren. Wenn man ein Faible für Teppichböden hat, ist auch eher davon abzuraten, auch wenn es inzwischen auch speziell für Fußbodenheizungen optimierte Teppiche gibt. Absolut tödlich ist jedoch die billigste, platzsparenste und am einfachsten nachzurüstende Variante, die elektrische Fußbodenheizung, ganz einfach weil Elektrizität die ineffizienteste Methode Wärme zu produzieren ist. Die Stromrechnungen von Haushalten, die nur Elektroheizungen haben oder mit einem Heizlüfter zuheizen müssen, sind der helle Wahnsinn.

Der neueste Schrei des energieeffizienten Heizens sind übrigens Wandheizungen. Effizienz und Raumklima sind da noch ein bisschen besser als bei Fußbodenheizungen, Technik und K.O.-Kriterien sind ähnlich.

Für Allergiker sind Fußboden-/Wandheizungen ideal, da die Wärme überwiegend durch Abstrahlung entsteht und nicht durch Erwärmung der Luft, die dann nach oben steigt und nach der Abkühlung wieder absinkt und dabei durch die Luftbewegungen jede Menge Staubpartikel mitherumwirbelt.


kape23 hat den Kommentar am 21.07.2011 um 23:25 bearbeitet
Donnerstag, 21.07.11 23:33
 

bestätigt meine vorliebe, danke.

Freitag, 22.07.11 08:26
 

ja/ja es ist immer schön die eigene Meinung bestätigt zu bekommen ;-)

Freitag, 22.07.11 15:00
 

warum heizkörper immer unterm fenster stehen, habe ich mich und andere auch schon öfter gefragt. hier eine erklärung, die ich recht häufig zu hören bekommen habe und die mir auch einleuchtet:
"Um einen optimalen Wärmekreislauf im Raum zu gewährleisten: die Warme Luft steigt vom Heizkörper auf, trifft auf die kältere Luft vom Fenster kommend, wandert zur Zimmerdecke, durchquert den Raum, erkaltet hiebei, fällt an der Wand am Fenster gegenüberliegend wieder nach unten, wandert Richtung Heizkörper und der Kreislauf beginnt von neuem. Natürlich kann die Heizquelle auch wonaders stehen im Raum, das Zimmer wird trotzdem warm allein durch die aufsteigende Dynamik warmer Luft. Unter dem Fenster ist halt der optimale Standort."
aus: http://www.gutefrage.net

warum die heizkörperverkleidung die heizrechnung hochtreiben soll ist mir allerdings nicht klar. nach dem energieerhaltungssatz bleibt die wärme ja irgendwo. dann eben im holz der verkleidung, von wo sie dann zeitverzögert wieder an den raum abgesondert wird. oder seh ich das falsch?

Freitag, 22.07.11 15:59
 

@stephan
Wie in deinem Zitat ja schon steht, geschieht dieser Kreislauf ganz egal wo im Raum der Heizkörper steht. Aber unterm Fenster ist eben normalerweise der am schlechtesten isolierte Ort des Raumes, deshalb ist es der am energietechnisch unoptimalste Standort. Aber eben der platzsparenste und optisch unauffälligste. (Wenn perfekt isoliert ist, hat der Standort auch keinen energietechnischen Vorteil, weil dann auch kein kalte Luft vom Fenster reinkommt.)

Zu den Heizkörperverkleidungen: 1. Zeitverzögerte Wärmeabgabe: Was macht man, wenn einem kalt ist und die Wärme nicht schnell genug in den Raum kommt? Richtig, Heizung höher drehen. 2. Energieerhaltungssatz, schön und gut, aber je länger sich die erwärmte Luft an dieser so schlecht isolierten Stelle staut, desto mehr Wärme wird durch die Außenwand nach draußen abgegeben. Energie bleibt erhalten, aber halt leider draußen. 3. Heizkörper erwärmen nicht nur die Luft (Konvektion), sondern geben auch (die als sehr viel angenehmer empfundene) Wärmestrahlung ab, die dann von einem Hindernis teilweise aufgenommen wird und teilweise reflektiert wird. In beiden Fällen bleibt ein Großteil der Wärme in Fenster-/Außenwandnähe und heizt wieder den Garten auf.


kape23 hat den Kommentar am 22.07.2011 um 16:09 bearbeitet
DDT
Samstag, 23.07.11 00:44
 

Ich denke, dass die kalte Luft am Fenster dort auftritt weil der K-Wert einer Scheibe in den allermeisten Fällen schlechter ist als bei Wandmaterial aus Stein oder Holz.
Um von dieser herabsinkenden Luft keine kalten Füsse zu bekommen würde ich den Heizkörper immer unter dem Fenster installieren lassen.
Fussbodenheizung schadet so viel ich weiss den Venen in den Beinen, die an eine geringere Temperatur am Boden angepasst sind. Von einer Wandheizung habe ich bisher nur Gutes gehört abgesehen vom Aufwand sowas nachzurüsten.

Zusammenfassend möchte ich deshalb vorschlagen einen Holzofen aufzustellen oder einen Kollektor aufs Dach zu montieren. Dann brauch man mit dem Energieverbrauch nicht so kleinig sein, man hat es schön warm und mit einer Heizkörperverkleidung dieser Art auch warm und schön.

Ich würde mich ausserdem freuen, wenn nach diesem energiegeladenen Exkurs auch noch mal jemand etwas zu dem eigentlichen Thema dieses Artikels schreiben würde.

DDT
Dienstag, 13.11.12 20:41
 

Ich habe festgestellt, dass der angegeben Preis zu niedrig ist, um meine Kosten zu decken. Heutzutage ist das Verhältnis vom Verdienst zu den Selbstkosten im produzierenden Handwerk bei 1 zu 4.
Im Vergleich liegt man bei angestellter Arbeit etwa bei 1 zu 2 was ich mir eigentlich auch wünschen würde.
Ausserdem würde ich mir wünschen , dass Billiganbieter, die diese Kosten fast vollständig umgehen, indem Sie in Asien fertigen lassen, diese Produkte hier nicht auf den Markt bringen dürften aber die Realität ist anders.
Folgende Preise sind aktuell vom November 2012 :
Meditationssitz in Buche 79.- €
Meditationssitz in Eiche 89.- €
Meditationssitz in Nussbaum 99.- €
Es gibt inzwischen noch zwei breitere Versionen, die keinen Aufpreis ausmachen. Lediglich bei dem Wunsch, den Sitz zuzusenden, fallen weitere 10.- € an.
Ich baue den Hocker also selbst bei dem höheren Preis von 99.- € in Nussbaum für nur ca. 25.- € Verdienst und finde den Preis insofern gerechtfertigt.
Es tut mir leid, dass etwas Unklarheit entstanden ist aber im Artikel kann ich leider die Preise nicht mehr ändern.
Bestehen weitere Fragen bin ich gerne dafür da !
moebel@schreinerei-freiburg.de
Viele Grüsse von Detlef Pieper

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