Verkehrschaos, überforderte Ordner, zugestellte Fluchtwege: Die Sea of Love 2011 ist am Wochenende aus dem Ruder gelaufen. Polizei und Rettungsdienst werfen dem Veranstalter schwere Versäumnisse zu. Auch zur Rolle der Stadt gibt es Fragen. Die will sich demnächst äußern.
Einigermaßen fassungslos reagierten Polizei und Rettungsdienst auf das organisatorische Chaos. "Wir haben unheimlich viel Dusel gehabt, dass nichts Schlimmes passiert ist", sagte etwa der Leitende Notarzt Frank Koberne, der selbst vor Ort war. Polizeisprecher Karl-Heinz Schmid hatte bereits nach brenzligen Situationen bei der Festival-Eröffnung am Freitagmorgen von zugestellten Fluchtwegen und fehlenden Ordnern berichtet.



Endlich ein Artikel der die Unfähigkeit vom Veranstalter herausstellt - ist sogar zu überlegen sich der Protestgruppe bei Facebook anzuschließen (nur halte ich so rein gar nix von Facebook...!)
Bezüglich der nicht Einhaltung der Auflage mit dem gratis Leitungswasser sollte es für jeden durch Dehydration umgekippten Gast eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung für diesen Sauhaufen geben. (3€ für 0,5l lebenswichtiges Wasser wovon man an so einem Tag schonmal gut 5L vertragen kann --> 30€ waren u.a. ein Grund warum ich dieser scheiß Veranstaltung trotz einiger guter Acts fern blieb)
Jedes ordentliche Festival was im Sommer in praller Sonne stattfindet hat Wasserspender und die meisten davon haben ein weniger durch Tanz und Drogen transpirierendes Publikum. Das gerade der Punkt Zusammensetzung und Verhalten vom Publikum einem jeden Veranstalter von Techno Festivals unmissverständlich klar sein sollte ist wohl kaum zu bezweifeln. Da das Gewinnstreben, bei dem auch schon im vorraus (Fudder Interview) eher unsympathischen Glatzkopf scheinbar klar überwiegt, kann man meiner Meinung nach ganz klar von Fahrlässigkeit ausgehen. Zumal ich mich nach dem letzten SoL daran erinnern kann in einer Ankündigung fürs nächste Jahr gelesen zu haben, dass die Wasserpreise deutlich gesenkt werden sollten. Dieser Punkt war den Veranstaltern also durchaus bewusst.
Für mich bleibt da nur eine Konsequenz: Froh sein, dass ich es mir nicht gegeben habe, UND: Boykott aller Events des Veranstalters und zwar konsequent völlig unabhängig davon was der für noch so geile DJs und live Acts in Zukunft bucht.
(Hat der Typ übrigens auch seine Griffel bei den nitebeat/electronicdisco/electronic sensation Sachen mit im Spiel, ne oder? nur Extravaganza, right?)
Mir wurde gestern echt schlecht als ich die ganzen Schilderungen bei facebook usw. gelesen habe.
kleiner tipp an die veranstalter: "man kann die kuh nur melken wenn man ihr auch wasser gibt"
ein weiteres beispiel von "gier frisst hirn"
Ist jetzt nix Neues, dass die Kadetten von Endless Event raffgierige Abzocker sind. Sind sie nicht die einzigen, und werden auch nicht die einzigen bleiben. Traurig finde ich halt nur, dass denen (auch von euch im übrigen, furchtbares Portrait seinerzeit) oft ein Forum gegeben wird, in dem sie sich hinstellen und irgendwelchen Blödsinn von "Großstadtkultur nach Freiburg bringen" blubbern, und alle nicken eifrig dazu. Schön jetzt zu lesen, was dieses Großmaul letztes Jahr zur Loveparade gesagt hat.
http://www.badische-zeitung.de/rock-pop/man-darf-nur-produzieren-was-man-bewaeltigen-kann--3369804[..]