Mutter: Reinigungsfachkraft, Vater: arbeitssuchend vs. Mutter: Anwältin, Vater: Professor. In Bewerbungen für Ausbildungsplätze machen viele Angaben über den Beruf der Eltern. Wir wollen wissen: Ist das noch zeitgemäß? Und: Ist der Status des Elternhauses entscheidend für die Ausbildungschancen?




Ich habe noch in keinem meiner Lebensläufe den Beruf meiner Eltern erwähnt. Auf die Idee wäre ich auch gar nicht gekommen.
oder korrigieren, 4 in the morning. denn was professoren als erstes gelernt haben: irren ist menschlich.
Finde ich bei Schülern die noch so gut wie keine eigene Berufserfahrung haben durchaus wichtig. Wenn Azubi Bewerber dazu keine Angaben machen - dann wird im Gespräch nachgefragt und wenn auch hier nix Schlüssiges rüber gebracht wird - ist das schon ein Punkt der nicht für den Bewerber spricht.
Wie soll sich sonst der Personalverantwortliche ein Bild machen aus welcher Umgebung der Bewerber kommt?
Klar - letztlich entscheidet die Begeisterung, Talent und Engagement vom Bewerber ob er für die Stelle berücksichtigt wird.
Gehört aber ins Gesamtbild vom Bewerber unbedingt mit dazu - bei fehlenden Angaben werde ich persönlich stutzig und bin vorsichtig-abwartend.
@4 in the morning: DAS wäre tatsächlich extrem lustig! jedenfalls für denjenigen, der die bewerbung vorgelegt bekommt :)
Ich dachte, das wär schon vor Jahrzehnten unüblich geworden? Das stand bei mir nur in so ein paar völlig zerfledderten Unterstufenbüchern als 'mögliche Ergänzung', und ist dann kurz darauf verschwunden.
Völlig zurecht, wie ich finde.
Azubi Bewerber schreiben das üblicherweise rein bei den Bewerbungen die wir bekommen.
Kriterium ist im Auswahlverfahren es aber eher nicht.
schreibt man nicht (mehr) rein - ist fakt. ausnahme: wenn man sich für einen ausbildungsplatz bewirbt und unter 18 ist, dann schreibt man es rein.
Sehe ich genau so. Passfoto wird ja auch zunehmend unüblich, ich denke, das wird zunehmend in Richtung "anonymer Lebenslauf" gehen, wo sensible Daten (wie auch Geburtsdatum etc.) draußen bleiben.