
Freitagvormittag: Durch die weitläufige Messehalle wuseln hunderte Schülerinnen und Schüler. Sie drängen sich um die Ausbildungstische und bilden dichte Trauben. Wissbegierig stellen sie den Wettbewerbsteilnehmern von „Jugend forscht“ dutzende Fragen zu deren Forschungsprojekte. Sie lassen sich die Versuchsanordnungen erklären und die Experimente vorführen.
Züngeln
Flammen hoch, setzen sich kleine Autos auf einer
Carrera-
Bahn in Bewegung, steigt
Wasserdampf zischend auf, erfüllen ihre erstaunten Begeisterungsrufe die Halle. Vollzieht sich der chemische oder physikalische Vorgang hingegen in aller Stille, wie beispielsweise in der Versuchsanordnung der siebzehnjährigen Carolin Lechner aus Lörrach, die das Phänomen von Wasserbrücken untersucht, versinken die Besucher in ein andächtiges Schweigen.
Dies ist jedoch nur von kurzer Dauer. Zahlreiche Angebote der Partnerfirmen des Wettbewerbs locken mit spannenden Aktivitäten. Die jungen Messebesucher können sich beispielsweise in der Metallverarbeitung versuchen und einen Stifthalter für den eigenen Gebrauch herstellen. Auch können sie Sonden, mit denen sich Wunden veröden lassen, an einem Stück Fleisch testen.
Unter die jungen Gäste mischen sich im Verlauf des Tages auch immer wieder ältere Besucher, die sich von der Experimentierfreude und Begeisterung für naturwissenschaftliche Vorgänge der Jungforscherinnen und Jungforscher anstecken lassen. Dieser Zuspruch sorgt dafür, dass die Besucherzahlen auch in diesem Jahr die Erwartungen der Veranstalter bereits zur Mittagszeit überstiegen haben.
Video: Jugend forscht in der Neuen Messe
