Das Internetportal bilingi.de will Eltern helfen, eine fremdsprachige Kinderbetreuung zu finden - und ermöglicht mehrsprachigen Studierenden so die Suche nach einem Babysitter-Job.
Als vor zwei Jahren Peggy Blocks Tochter geboren wurde, war eins für die junge Mutter von vornherein klar: „Ich will mein Kind zweisprachig aufwachsen lassen.“



Ich kann das ja verstehen, wenn Leute im Ausland leben und eine muttersprachliche Kinderbetreuung für ihr Kind wünschen. Dafür finde ich das eine super Idee.
Aber dieses ganze Tratra von wegen "Wenn mein Kind nicht mindestens zweisprachig aufwächst, hat es gleich mal schlechtere Chancen" kann ich nicht nachvollziehen.
Interkulturelle Kompetenz ist ja viel mehr als nur die Sprache zu können, und dadurch, dass man als Baby ein bisschen Heideidei mit der chinesischen Nanny gemacht hat, ist man nicht automatisch fit für eine Karriere im Ausland.
Zumal ich das ein wenig gruselig finde, schon kleine Kinder so offensichtlich auf Karriere zu trimmen. Wenn man sein Kind vielseitig fördert und ihm Anreize bietet, dann wird es sich schon gut entwickeln - ob es dann auch irgendwann Karriere machen will, kann es dann ja wohl selbst entscheiden.
Mir gefällt der Artikel. Ich denke auch, dass es gut ist, die Kinder zweisprachig aufwachsen zu lassen. Auch fürs spätere Berufsleben kann es nur von Vorteil sein. Ich bin nicht der Meinung, dass diese Eltern ihre Kinder "trimmen" sondern sie einfach in jungen Jahren schon fördern. - Kann ja nicht schaden. Außerdem lernen Kinder Sprachen meist leichter als Erwachsene (ich vertrete keine Klischees ist nur meine eigene Erfahrung). Und mit dem Babysitter spielerisch die Sprache zu lernen ist einfacher, als sich dröge Vokabeln ins Hirn zu hämmern.
Ich finds ne tolle Idee!