Kryoniker hoffen, dass unsere Nachfahren den Tod heilen wie eine Krankheit. Deshalb lassen sie sich bei minus 196 Grad einfrieren, um die Verwesung zu stoppen. In den USA lagern bereits um die 200 Leichen im Tiefkühlcontainer, in Deutschland ist diese Form der Bestattung verboten. Marcus Beyer aus Gundelfingen will das ändern. Wir haben ihn besucht.






Ich hoffe nur, dass er das nicht bei uns in Gundelfingen probiert - das mit der Tiefkühltruhe- nicht dass bei Stromausfall alles auftaut. :-(
mal ne praktische frage: angenommen, das würde alles funktionieren mit der erhaltung der kühlkette über mindestens 200 jahre, dem problemlosen wiederauftauen ohne zellschäden etc, krankheitheilen, noch 100 jahre weiterleben. und auch die zukünftige ethikkommision der weltregierung wird das nicht untersagen.
warum sollten die leute in der zukunft das tun? das auftauen kostet etwas geld, das entgiften kostet viel geld und dann kommt das was ganz viel geld kostet: die aufgetauten müssen ja erst mal wieder auf vordermann gebracht werden. die müssen wieder sprechen lernen, gehen, sich bewegen lernen. dafür sind heerscharen von logopäden, ergotherapeuten und anderen betreuern notwendig.
je nach dem wie viel zeit seit ihrem tod vergangen ist, müssen sie ganz oder teilweise eine andere sprache lernen.
danach müssen die aufgetauten unterrichtet werden über sitten, gebräuche und verhaltensregeln in der zukunft.
und dann, nach ein paar jahren intensivbetreuung und hohen kosten, stellt sich die frage von was die aufgetauten eigentlich leben wollen in der gesellschaft der zukunft. von ihrer 200 jahre alten ausbildung werden sie kaum leben können. das heisst noch mal in die schule von anfang an, damit der zukünftige wissensstand erreicht wird und dann studieren, ausbildung oder was auch immer man in der zukunft macht. denn von hartz 400 wird man die aufgetauten nicht leben lassen wollen.
es stellt sich also die frage, welchen nutzen wird die zukünftige gesellschaft darin sehen, alte leichen aufzutauen bei den horrenden kosten, die ihr entstehen. eine handvoll wird man zu forschungszwecken vielleicht auftauen. beim rest wird man aber eher drauf verzichten.
@sarsu: Stromausfall spielt keine Rolle, da kein Strom benötigt wird …
http://www.biostase.de/vorurteile.html #strom
@Andrés: Warum sollten mich Menschen in der Zukunft heilen?
Weil Kryoniker auch in der Zukunft ein funktionierendes Notfallsystem, also eine funktionierende Kryonik haben wollen. Sich nicht um bisherige Patienten zu kümmern wäre dafür höchst kontraproduktiv, denn es würde ihre Glaubwürdigkeit kompromittieren.
@Andrés: Welchen Nutzen hat eine Gesellschaft von Menschen aus früheren Jahrhunderten?
Wir könnten viel von Augenzeugen aus früheren Jahrhunderten lernen. Das dürfte Konsens sein.
@ Andrés: deinem Kommentar nach zu urteilen hast du nie den Film "Idiocrazy" gesehen :)
Trailer-Link:
http://www.youtube.com/watch?v=BBvIweCIgwk
Ein ganz amüsanter Film - wenn da nicht soviel wahres drin stecken würde...
@mbee
Da bin ich aber beruhigt..
Ich stelle mir gerade vor, wie diese "Dewargefäß" in der Fichtenstraße aufgestellt werden. Hoffentlich werden sie nicht von der Müllabfuhr verwechselt.
nee, idiocrazy hab ich nicht gesehen.
ja, man kann von augenzeugen vergangener jahrhunderte lernen. deswegen sag ich ja auch, dass ein paar aufgetaut werden würden zu forschungszwecken. aber halt nicht tausend oder zehntausende. oder gar millionen.
und von den paar kröten, die die tiefkühlleichen als abgabe abgedrückt haben und die ihre anhänger in der zuzkunft bezahlen, kann ich mir nicht vorstellen, dass das von mir oben angesprochene reha und wiedereingliederungsprogramm gezahlt werden kann. jedenfalls nicht, wenn es sich um mehr als eine handvoll aufzutauende handelt.
hierzu empfehle ich
Another Cold Morning
aus der Reihe Transmetropolitan.
tolle comics wie ich finde.
die aufgetauten leben am rande der geselschafft, ausgegegrenzt, verarmt, vegetieren in einer art schockzustand ob der neuen vehältnisse die sie nicht ertragen. die gesellschaft hat keine geduld, zeit und geld sich um diese menschen zu kümmern.
coole story
@Andrés
Warum sollte nicht jede Stadt ihren eigenen Zeitzeugen haben wollen? …
Zu den Kosten: Die Kosten eines Geräts oder einer Prozedur in 200 lassen sich kaum mit heutigen Maßstäben abschätzen oder vergleichen. Heute kann jeder Taschenrechner für 5 Euro wesentlich mehr als 5 Millionen teure Rechner vor 50 Jahren. Wer weiß, ob wir in 200 Jahren nicht vielleicht im Schlaf lernen, so ganz nebenbei, ohne dass großartig Lehrer involviert wären.
@rumpel
Du vergisst, dass es Kryoniker gerade Menschen sind, die sich für die Zukunft interessieren. Es sind Menschen, welche die heutige Geschwindigkeit von Fortschritt und Veränderung nicht nur begrüßen, sondern denen es nicht schnell genug gehen kann.
wer weiss wer weiss... eigentlich weiss man nix. das ist alles extremst spekulativ. zu spekulativ.
auf dinge zu hoffen, die nach dem tod eintreten sollen, ohne irgendeine minimale sicherheit, hat jetzt aber schon was ziemlich religiöses.
das szenario von rumpel kommt mir da plausibler vor.
@Andrés
Aufs Leben zu verzichten, weil es einen negativen Verlauf nehmen könnte, würde ich eine depressive Einstellung nennen.
Insgesamt scheint mir die Diskussion von dem Umstand geprägt, dass die heutige Science Fiction gern Distopien beschreibt. Das scheint mir keine gute Grundlage für Entscheidungen.
nee, die frage ist ja eher, ob ich meine kohle in irgend eine utopie stecke, wenn ich aus o.g. gründen bezweifel, dass ich jemals was davon haben werde, oder ob ich mir mit de kohln dann nicht lieber jetzt ne schöne zeit mache.
ist ja auch nicht auf meinem mist gewachsen, sondern die story in diesem einen comic von transmetropolitan.
die welt von transmetropolitan ist aber auch ziemlich extrem und abgefuckt.
und wenn die menschen die sich einfrieren ganz arg für die zukunft interesieren ist das ja eins, aber die frage ist ja eher ob sich die menschheit in der zukunft für menschen aus der vergangenheit interesiert.
@Andrés
Möglicherweise hast du eine falsche Vorstellung davon, was Kryonik so kostet. Üblicherweise wird Kryonik über eine Risikolebensversicherung finanziert. Größenordnung: 10 bis 30 € pro Monat. Hinzu kommen bis zu 30 € für Mitgliedsbeiträge. Insgesamt also nicht viel mehr als 'ne Tasse Kaffee pro Tag.
Ist die Frage nicht viel eher, ob man gewillt ist, anstatt des Todes eine Reise in ein enorm exotisches Land (die Zukunft) zu buchen, über das nichts bekannt ist, außer dass es exotischer ist, als alles was man kennt?
Was macht die Stadt mit einem Zeitzeugen, der kaum den Fuß vor die Tür setzte und außer Xbox zocken keine Interessen hatte, praktisch Null Lebenserfahrung mitbringt? Dann ist die ganze Enteisung für die Katz gewesen...
@rumpel
Bisher war es jedenfalls (meines Wissens) immer so, dass man sich für Menschen (Zeitzeugen) aus der Vergangenheit interessiert hat.
@Tatoocheck
Kryoniker sind meist Akademiker, interessierte Menschen. Ich kenne keinen Kryoniker, der „außer Xbox zocken keine Interessen hat“.
So, muss was arbeiten. Bis morgen oder so …
Vielleicht ist das kontrollierte Einfrieren aus dem "lebenden" Zustand irgendwann einmal möglich.
Aber post mortem wohl eher nicht. Ich würde sagen nach dem unkontrollieren Zelltod gleicht das Cytoplasma oder was davon übrig ist einem biochemischen Schlachtfeld.
ja nun, ich glaub da trink ich lieber die tasse kaffee pro tag mehr. denn das mit der zukunft ist ja offensichtlich so, dass ich mir überhaupt nicht sicher sein kann, dass ich sie sehen werde. obwohl ich natürlich äußerst gerne wissen würde, wie es so nach meinem tod weitergeht in der welt. aber ich glaub eben wie gesagt nicht, dass die später uns massenweise haben wollen.
wobei ich dir das natürlich nicht ausreden will. wegen mir können die für euch auch die begräbnisgesetzgebung ändern, so dass frosten legal wird.
Hä. Dieser Artikel ist ziemlich verwirrend für mich.
Ich mein.. wenn du tot bist, bist du tot oder ??
Was um Gottes Willen soll das denn wieder rückgängig machen ?
:-o
Außerdem will und kann ich als alte verschrumpelte Omi in 200 jahren auch nichts großartiges mehr anstellen ^^
Ach, das Unterhaltsproblem könnte man lösen: Die zahlen einfach jetzt 10 000 auf ein Konto ein, und mit Zins und Zinseszins ist das beim Auftauen ... (oder vielleicht doch nicht ?)
Aber es wäre doch ganz praktisch, wenn man in zweihundertfünfzig Jahren jemanden zur Hand hätte der noch einen bei Ausgrabungen gefundenen Computer bedienen kann oder weiss wie das Lebensgefühl mit Baggy-pants war - oder von Frau Merkel erzählt - DASS kann sich doch dann kein Mensch mehr vorstellen...
Wenn man mal davon ausgeht, dass die meisten Kryoniker im Alter von 70 bis 80 sterben werden und in welchem Zustand ihre Organe dann sind, habe ich wenig Hoffnung dass das gutgehen wird. Es sei denn bis dahin ist der Jungbrunnen erfunden worden.
@Zebra: http://de.wikipedia.org/wiki/Tissue_Engineering
@s\'vögele: Die Grenze, ab der jemand für tot erklärt wird, verschiebt sich seit Anbeginn der modernen Medizin. Personen, bei denen heute das Herz aussetzt, werden reanimiert. Ebenso bedeutet ein Aussetzen des Gehirns keinesfalls, dass es keine Persönlichkeit mehr beherbergt.
@Andrés: Wird z.B. ein Komapatient umgebracht, weil er nach 20 Jahren keine Chance mehr hat, in seinem ursprünglichen Beruf unterzukommen? Wenn sich herausstellt, dass ein Mensch nicht wirklich tot war, wird es eine moralische Verpflichtung geben, ihm/ihr zu helfen.
@Tatoocheck: Ich halte Leben per se für wertvoll. Und ich denke, dass es dafür einen gesellschaftlichen Konsens gibt.
@Usurpator: Da gibt es genügend Wissenschaftler mit Rang und Namen, die das anders sehen.
http://www.imminst.org/cryonics_letter/
Nun ja, wenn man alle notwendigen Voraussetzungen einfach so definiert, dass sie in der Zukunft schon funktionieren werden, gibt es in der Tat keine Contra-Argumente für eine Diskussion.
Ich gehe überhaupt nicht davon aus, dass das alles so einfach funktionieren wird. Es tut mir Leid, wenn ich den Anschein erweckt habe. Das ist keine Religion für mich. Ich gehe lediglich davon aus, dass die Aussichten deutlich besser sind als z.B. bei der Kremation.
Wenn alles so einfach wäre, gäbe es ja nichts mehr zu tun ;) Nein, Zukunft wird gemacht – das Morgen will gestaltet werden.
keine ahnung, wie viel software oder ram das gehirn hat und wie viel da nach so einem hirntod rettungslos weg ist. naja. wenn man mit der kohle sonst nix vorhat und scharf drauf ist, sein dasein potentiell ewig auszudehnen, warum auch nicht, was hat man schon zu verlieren.
Allen interessierten kann ich folgende Seite empfehlen.
Als ich sie gefunden habe konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen und habe ca. 200 Seiten am Stück durchgelesen.
Das erweitert einem enorm den eigenen Horizont.
http://www.tiefkuehlschlaf.de
schönen gruß
stefan tremmel
wenn mir wer ne mail schreiben will: s Unterstrich tremmel ät freenet punkt de
\" Wird z.B. ein Komapatient umgebracht, weil er nach 20 Jahren keine Chance mehr hat, in seinem ursprünglichen Beruf unterzukommen?\"
also ähem, jetzt werden die vergleiche aber etwas wild, um nicht zu sagen untauglich.
ausserdem ist das "nicht auftauen" ja deiner argumentationsweise nach gar nicht umbringen. wenn ein eingefrorener vielleicht gar nicht tot sein sollte, wie du sagst, bringt man ihn ja auch nicht um, wenn man ihn eingefroren lässt.
wieso die leute sind doch tot. dann laufen halt zwei von ihnen rum, der aufgetaute und der wiedergeborene.
Nee nee nee ! So läuft das nicht - stell dir vor es gäbe zwei Dalai-Lamas (oder gar Päpste !!!)
Oder mich ! Würde ich mich überhaupt mit mir vertragen ? Und wer ist dann der rechtmässige Erbe. Wer geht bei Straftaten ins Gefängnis ?
Könnte ich sagen "das war ich nicht, das war mein anderes ICH !"
Juristisch völliges Neuland...
@look at you, hacker: 3h klinisch tot (ohne Herz- und Gehirnaktivität) sind jedenfalls schon völlig ohne bleibende Schäden überstanden worden. Und das ganz ohne Medizin des 23sten Jahrhunderts.
http://www.zeit.de/2000/12/Auferstanden_vom_Kaeltetod
@Zebra: Dem stimme ich zu. Dennoch ist das Morgen nicht irrelevant, denn dort werden wir leben.
@Andrés: Sorry, da hatte ich dich einfach missverstanden! Ich dachte nicht an „eingefroren“ (eigentlich vitrifiziert) lassen, sondern an Vernichtung. Warten wäre für den Kryonauten kein Problem. Es heißt ja nicht, dass nicht doch irgendeine zukünftige Gesellschaft sich seiner annimmt.
@Biber: Wieso dummerweise? Hat eine Reinkarnation deiner Meinung nach ein Ablaufdatum?
Nebenbei, braucht es überhaupt Zeitzeugen? Wird nicht alles Dokumentiert (auch ohne Schäuble) in Schrift, Bild und Ton?
Wir wissen doch genau, wie unsere Vorfahren im 17 und 18 Jhd lebten, arbeiteten, regierten oder gehorchten... Welchen nutzen soll da die zukünftige Menschheit haben, wenn man tatsächlich jemanden befragen könnte?
@Tatoocheck: Dann frage doch mal Historiker, ob sie gern mit Zeitzeugen sprechen würden. Sogar ich würde gerne mal mit Zeitzeugen aus diesen Jahrhunderten reden. Du fändest das nicht spannend?
Und was die heutige digitale Datenspeicherung angeht kann ich dir versichern, dass es überhaupt nicht sicher ist, welche heute gespeicherten Daten wir in 100 Jahren noch lesen werden können. Es gehen immer wieder irgendwelche historischen Daten verloren, weil es die passende Hardware (zum Auslesen) nicht mehr dazu gibt oder weil sich Datenformate in großer Geschwindigkeit ändern.
@mbee
Ob 61 Wissenschafter aus allen möglichen Disziplinen eine signifikante Menge darstellen, wage ich zu bezweifeln.
Die Kryobiose bleibt weiterhin den Bärtierchen vorbehalten.
@Usurpator: Ich kenne nur einen auf der Liste persönlich. Prof. Dr. Klaus Sames, vormals Anatom am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf. Ich traue ihm zu, den Sachverhalt beurteilen zu können. Andere auf der Liste sind mir aus der Literatur bekannt, etwa Brian Wowk, einer Koryphäe im Bereich der Vitrifikation vor Organen …
http://tinyurl.com/organ-vitrification
Aber natürlich wäre es sehr vorteilhaft, wenn die Prozedur bereits kurz nach Aussetzen des Herzens beginnen könnte. Vielleicht irgendwann mal …
Ich hau mich mal aufs Ohr. Schlaft schön :)
mbee, ich bin mir sicher, daß die entsprechenden Datensätze den entsprechenden Speichermedien, die aktuell sind, angepaßt werden können... ist halt eine ewige kopiererrei, wie die Backups im Betrieb auch....
Bis ich meine Daten vom 64er über Amiga 1000 auf Windows 3.2 (hies das so?), Windows 98, Me usw hinüber gerettet hatte... tja, Zeit und Technik.
@Biber: Wieso dummerweise? Hat eine Reinkarnation deiner Meinung nach ein Ablaufdatum?
Nein, aber ich denke mal, dass man für eine Reinkarnation vorher schon richtig tot sein muss und nicht nur in "Lauerstellung".
Aber so richtig weiss ich das natürlich auch nicht - ich kann mich auch dummerweise an keine eigene erinnern.
Müsste man mal den Dalai Lama fragen...
;-))
Aber mal (mit etwas ernsterem Hintergrund) nachgedacht:
Da die Menschheit sich ja stetig vermehrt - wo kommen die zusätzlichen Seelen her ?
Was ist, wenn unser Sonnensystem mal untergegangen ist ?
@Tatoocheck: Hier mal ein Beispiel dafür, dass das keineswegs immer so einfach ist: „Die Volkszählung war 1970. Wir haben jetzt 2004. Nach 34 Jahren ist es oft nicht mehr möglich, digitale Unterlagen so in derzeit gängige Formate zu bringen, dass sie noch lesbar und verstehbar sind.“
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/298669/
@Biber: So richtig verstehe ich das Problem mit der Reinkarnation als Prämisse nicht. Wo liegt das Problem, wenn z.B. ein paar hundert Jahre zwischen den einzelnen Reinkarnationen liegen? Und was die Frage nach neuen Seelen anbelangt, sehe ich keinen Zusammenhang zum Ursprungsthema (off-topic). Auch die Frage nach dem Sonnensystem kann ich nur mit Mutmaßungen dem Thema zuordnen. Magst du das ausformulieren?
Ja, und... aus diesen Fehlern hat man aber gelernt und sich entsprechend abgesichert, daß sowas in Zukunft nicht mehr passiert...
"Wo liegt das Problem, wenn z.B. ein paar hundert Jahre zwischen den einzelnen Reinkarnationen liegen?"
Ganz einfach: Ich dachte, für die nächste Inkarnation reicht so "ein bisschen tot" der Vorigen nicht. Solltest du also bereits in der "nächsten Ausführung" vorhanden sein können und trotzdem noch mal wiederbelebt werden können ?
(Übrigens ist diese Frage genau so off-topic wie die nächsten:)
Nun, und wohin re-inkarnieren wir, wenn es unser Sonnensystem nicht mehr gibt - was ja in jedem Fall irgendwann mal der Fall sein wird ?
Und wenn jeder re-inkarniert müsste ja die Anzahl der Seelen immer gleich sein - zumindest von vorneherein auf dem höchsten denkbaren Maximum - falls man dazwischen mal eine "Pause" einlegt - es müssen ja tatsächlich nicht immer alle gleichzeitig in einem Körper sein...
@mbee
das mit den leuten die in kaltem wasser landen etc. ist so wie ich das verstehe eine art überwinterungsvorgang und kein hirntod. vom hirntod ist noch keiner zurückgekommen, und daher meine spekulation mit der software und dem ram.
@Tatoocheck: Ich verspreche dir, mir um meine Nützlichkeit für eine zukünftige Gesellschaft Gedanken zu machen, wenn ich dort angekommen sein sollte ;) Vielleicht frage ich dann auch mal meine Nachkommen.
@Biber: Danke für deine Ausführungen :)
@look at you, hacker: Der Todesbegriff ist halt leider so ausgelegt, dass man erst im Nachhinein sagen kann: „Die Person war gar nicht tot/hirntot“. In der Tat ist aber die interessante Frage, wie gut das Hirngewebe nach Sauerstoffentzug bei sagen wir 30 Minuten Zimmertemperatur erhalten ist. Also ob eine weit fortgeschrittene Medizin (atomare Präzision?) die entstandenen Schäden wieder beheben kann.
jede zelle im gehirn auf funktion zu prüfen und im zweifelsfall ein paar dutzend mol denaturierende proteine etc. wieder so hinzufriemeln wie das vorher gehörte ist eine nicht gerade triviale aufgabe. ich wüßte nicht mal, wie man ex 200 jahre post rausfinden sollte, wie die vorher gehörten, außer man kann die brownsche bewegung rückwärtsberechnen oder irgendwas. du wirst da jahrhunderte rumliegen bis die so weit sind, vorausgesetzt die zivilisation endet nicht zwischendurch, und mit welcher persönlichkeit du wieder aufwachst keine ahnung - vielleicht fummeln sie zwei neuronen falsch zusammen und du bist auf einmal lady gaga. ich bin historiker, keine ahnung wie kompliziert sowas ist, aber ich rate dass es saukompliziert ist - ich kann aus noch so vielen datenpunkten der heutigen gesellschaft ja auch nicht rückwärtsrechnen und die ära des 30jährigen krieges rekonstruieren.
aber wie gesagt, du hast rein gar nichts zu verlieren, und vielleicht ist es ja viel einfacher als ich mir das so vorstelle, also warum nicht einfrieren, klar. nochmal, wie gesagt, ich habe keinerlei problem damit, wenn du dich lieber einfrieren läßt, aber es kann gut sein, dass die in 200 jahren deine gefrorene leiche als kuriosität ausstellen weil sich rausgestellt hat dass gehirngewebe nach so langer zeit mit unserer primitiven gefriertechnik neurobiologisch gesehen katzenfutter sehr ähnlich ist.
@look at you, hacker: Die 200 Jahre sind für die Beurteilung des Reparaturproblems irrelevant. Es lässt sich nämlich ausrechnen (Arrhenius-Gleichung), dass ein beliebiger chemischer Prozess, der bei Zimmertemperatur eine Sekunde benötigt, in flüssigem Stickstoff (−195,79 °C) ca. 25 Millionen Jahre benötigt.
Weiterhin ist von einer höheren Rechenpower als heute auszugehen, voraussichtlich Faktor 2 hoch 100. Dazu muss man wissen, dass das Mooresche Gesetz bereits das fünfte exponentielle Wachstumsparadigma des Computers ist: sie betrafen elektromechanische Rechenmaschinen, Relais, Vakuumröhren, Transistoren und schließlich integrierte Schaltkreise. Das nächste Wachstumsparadigma kommt bestimmt :) Eventuell massiv parallel geschaltete, dreidimensionale Rechner. Und auch darüber hinaus ist bereits einiges in Sicht, denn man hat sogar schon einzelne Atome dazu gebracht, für einen zu rechnen. Von Quantencomputern ganz zu schweigen.
Was mich interessiert: Würdest du gern (anstatt zu verschwinden) mit Historikern der Zukunft plauschen? Es gibt noch genügend freie Plätze in der Zeitmaschine ;)
also gut, ich bin überzeugt. klingt, als hättest du dir ne menge gedanken gemacht und ne okaye chance.
ceteris paribus würde ich sicher auch mit einem zukünftigen historiker reden wollen, aber in anbetracht der tatsache, dass mir zu lebzeiten auch die derzeit vorhandene geschichte nicht annähernd ausgehen wird kann ich auch drauf verzichten.
emotional und küchenphilosophisch betrachtet muss ich sagen scheint es nicht wirklich einen unterschied zu machen, ob ich 80 oder 80000 jahre lebe - man wurschtelt sich so oder so durch und versucht, anständig zu bleiben. wo ist der mehrwert darin, das länger zu tun? ob ich 80 jahre oder 80000 jahre lang täglich was neues entdecke, was solls? was ist das ziel? es gibt keinen denkbaren punkt, an dem ich sagen würde "ok, jetzt bin ich zufrieden" oder "ok, jetzt habe ich 'es' geschafft", was auch immer "es" sein mag.
Ah, wir nehmen also für die jetzige Überlegung an, dass sich die Lebenserwartung in Zukunft deutlich erhöhen lässt (Alterungsprozesse umkehrbar, usw.).
Nun die eigentliche Antwort: Zumindest hätte man mehr Zeit, um über solche Fragen nachzudenken :) Ist es nicht schade, dass man gerade dann sterben muss, wenn man endlich ein bisschen Weisheit erlangt hat? Vielleicht findet man ja auch über die Jahrhunderte zur (buddhistischen?) Erleuchtung, die einen eventuell sogar gern gehen lässt. Wenn ich mich schon auf die Lebensdauer beziehen muss: Ich möchte einfach so lange leben, wie ich Spaß daran habe. Der Weg ist das Ziel :)
Aber eigentlich ist mir schon die Reise in eine garantiert abgefahrene Zukunft die Sache Wert.
wenn sie die technik haben, um dich auftauen, reparieren und wieder anschmeißen zu können dann wüßte ich nicht, woran sie noch sterben sollten.
der weg ist tatsächlich das ziel, aber daraus ziehe ich den umgekehrten schluss: es ist wichtiger, solange man da ist, nicht aufzuhören, schlauer zu werden, als tatsächlich einen bestimmten wert zu erreichen an weisheit. das ist jetzt natürlich "meine meinung" und sonst nix, aber so sehe ich es halt. weiterleben, sobald ich total weise geworden bin ist doch fürn arsch, was mache ich dann noch? ich kann eine million jahre nachdenken, manche sachen bleiben im dunklen, das schreibe ich mir jetzt einfach mal als weise erkenntnis zu :)
ich hab jedenfalls aufgehört über den sinn oder sowas nachzudenken, we drift for a while till we die, bringt nix, sich groß über das wie und warum gedanken zu machen, da hilft mehr zeit nichts. und wenn du noch 200 jahre in die zukunft driften möchtest, dann wünsche ich dir alles gute und dass du findest, wonach du suchst.
Wenn Zeitreisen möglich sein sollten und man sich an die entsprechenden Reglen hält (keine Veränderungen, keine Einflussnahme), wofür dann noch Zeitzeugen?
Gut, ich drifte ab...
Läßt / willst Du Deinen kompletten Körper entsprechend bearbeiten (lassen) oder nur den Kopf?
Und ganz radikal: Was wäre, wenn es so ist wie im Film... Flucht ins 23 Jahrhundert... mit 30 Jahrem blinkt der Lebenskristall.
Für mich persönlich steht fest, dies ist meine Zeit, hier und jetzt für ein paar Jahre. Diese Zeit gilt es entsprechend gut oder schlecht auszufüllen.
Für eine Zukunft in 200 -300 Jahren, so faszinierend die Vorstellung sein mag, bin ich wohl eher überfordert...
War das Ernst gemeint? Kryonik erlaubt natürlich keine Reisen in die Vergangenheit.
Die Kopf- oder Körperfrage (wenn man so will) trägt meiner Meinung nach nichts zur Diskussion bei. Sie erhöht nur den Freak-Faktor – man denke an (die witzige, aber natürlich absurde Darstellung in) Futurama.
Das Distopia-Szenario von „Flucht ins 23. Jahrhundert“ unterscheidet sich in seiner Auswirkung für mich ja kaum vom Kryonik-funktioniert-nicht-Szenario. Es ist deshalb uninteressant. Spannender fände ich da schon ein Szenario mit Dyson-Sphäre, die ein gigantisches Habitat für Billiarden von Menschen böte. Die zu bauen braucht aber vermutlich deutlich länger als 200 Jahre.
http://tinyurl.com/6ds3rm
Bezüglich unserer Zeit: Ich wünschte mir schon häufiger, nach dem Zeitalter des Verbrennungsmotors geboren zu sein. Die meiner Meinung nach eigentliche geniale Erfindung – das Fahrrad – hat vergleichsweise kaum Förderung erfahren. Die wenigen für den Alltag brauchbaren wettergeschützten Fahrräder waren und sind praktisch alles wartungsintensive Hobbyprojekte. Das scheint sich erst jetzt allmählich und ganz langsam zu bessern. Dieses hier von 2009 ist vielleicht der aktuelle Höhepunkt (im positiven Sinn):
http://www.fortschritt-fahrzeugbau.de/
Jetzt bin ich aber ziemlich vom Thema abgekommen. Na wenigstens sind wir die vielen Diktaturen losgeworden, die noch zum Zeitpunkt meiner Geburt (1973) in Europa gewütet haben. Was für eine Barberei. Wir sind in gewisser Weise noch nicht wirklich in der Neuzeit angekommen …
Zitat:
\"emotional und küchenphilosophisch betrachtet muss ich sagen scheint es nicht wirklich einen unterschied zu machen, ob ich 80 oder 80000 jahre lebe - man wurschtelt sich so oder so durch\"
Noch ein paar Gedanken dazu:
Wenn man wirklich endgültig tot wäre, dann hätte man vorher ja auch unendliche Zeit nicht gelebt - was aber niemanden beunruhigt - komischerweise nur die Zeit danach.
Worin unterscheidet sich die ?
Ich habe noch keinen unglücklichen Toten gesehen - scheint also zumindest kein Zustand in der Minus-Kurve zu sein
;-)
Andererseits: Ein bekannter Mensch (ich weiss nicht mehr wer es war) sagte mal \"Ich halte es für kein grösseres Wunder mehrmals geboren zu werden als nur einmal\"
Ist was dran...
Und die für mich (!) wichtigste Frage (die wahrscheinlich alle anderen klären auch würde):
Man kann alles Denken, alle Gehirnfunktionen mit Hirnströmen erklären.
Das erklärt aber nicht, was es ausmacht dass ich gerade die Gehirnströme, die bei \"Biber\" durchs Gehirn flitzen als MEINE empfinde - es könnten ja ebensogut die von mbee oder Angela Merkel (Gott bewahre !) sein.
Und nachdem ich zwei Familienaufstellungen (nach Hellinger)mitgemacht habe und neulich in Freiburg bei dem Vortrag über Nahtoderfahrungen des niederländischen Professors Pim van Lommel war bin ich mir ziemlich sicher dass wir uns nicht einfach dauerhaft davonmachen können sondern weiterhin aufs Neue mit dieser oder einer anderen Regierung auseinandersetzen müssen
;-)
Ach ja, und : Gibt es ein Leben vor dem Tod ?
Und falls ja - wie kann man das völlig fussballfrei hinkriegen ?
mbee, ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt... es geht nicht um Zeitreisen mittels Kryonik... sondern, was wäre, wenn in 200 Jahren solche Reisen möglich wären? Dann brauchts doch die ganzen Eingefrorenen nicht mehr , um sie zu befragen, sondern man begibt sich zur Quelle...
Das mit Futurama lassen wir mal ausgeblendet, weil Groening das bei Buck Rogers und Captain Future geklaut hat. Es ging mir dabei wirklich um die Sachlichkeit, weil eben in den USA entweder der komplette Proband oder "nur" der Kopf bearbeitet und gelagert wird... hat wohl auch Kostengründe. Hat jetzt nichts mit der Freakfrage zu tun...
Reisen in die Vergangenheit sind noch sehr viel spekulativer als Kryonik. Dass solch eine Zeitreise praktisch funktionieren kann – und noch dazu in nur 200 Jahren – scheint mir völlig ausgeschlossen. Deshalb halte ich dies für kein erwähnenswertes Szenario.
Bezüglich der Kopf-Option: Manche Menschen nehmen an, dass das Gehirn ihre gesamte Persönlichkeit beherbergt, und dass der Rest irgendwie ersetzbar wäre. Ich persönlich habe mich noch nicht eingehend mit dem Thema beschäftigt.
Naja, die von mir erwähnten Zeitreisen und die von Dir vorgebrachte Altersumkehrung spielen doch in einer Liga, oder?
Das alles mal vergessen und sich auf das reine auftauen und wiedererwecken konzentriert.
Eigentlich müßte man als Anhänger der Kyronik mit spätestens 40 unterärztlicher Aufsicht "Selbstmord" begehen, um sofort entsprechend bearbeitert zu werden... Der Körper ist noch fit, die Organe gesund und man hätte noch eine gewisse Restlaufzeit, für den Fall der erfolgreichen Enteisung.
Nein, das spielt überhaupt nicht in der selben Liga. An Verjüngung wird ernsthaft geforscht, siehe etwa:
http://www.sens.org/
Zum Selbstmord: Suizid ist völlig inkompatibel mit Kryonik – schon wegen der obligatorischen Autopsie.
Erst wenn die Reversibilität der Kryonik irgendwann mal eindeutig nachgewiesen werden kann, wäre an eine Anwendung an lebenden Menschen zu denken. Dann wäre dies aber natürlich auch kein Selbstmord. Selbstredend wäre das etwa für Menschen mit früher Alzheimer-Diagnose oder spätem Krebsstadium sehr interessant.
Ich habe auch mal eine Frage: Was bedeutet der Titel des Artikels eigentlich auf Hochdeutsch? Oder ist das mit „ewigen“ nur ein Tippfehler? Wie auch immer scheint der Titel leider am Thema vorbei. „Krankentransport durch die Zeit“ wäre treffender.
Den Selbstmord setzte ich ja in Anführungszeichen...
Eine Autopsie ist doch ausschliesbar, in diesem Moment (keine Ahnung!), wenn man dies aus freien Stücken und sozusagen mit Anmeldung und unter entsprechender Kontrolle, sich in diesen Zustand versetzen läßt. Es steht ja nirgends geschrieben, daß diese Prozedur verboten ist... es sei denn die eigenen Angehörigen schieben den persönlichen Selbstschutz vor unbd lassen einen ins ZPE einweisen...
In den USA kann man sich doch schon einfrieren lassen, auch ohne den Nachweis der Reversibilität... es ist sozusagen eine Wette auf die Zukunft.
Noch (vermutlich solange die Reversibilität nicht eindeutig nachgewiesen ist) wäre eine Anwendung an lebenden Menschen rechtlich gesehen eine Tötung, egal ob in den USA oder in Deutschland. Da bin ich mir sicher.
Deshalb ist die kryonische Behandlung auch in den USA nur post mortem möglich.
Dann kann immer noch die Tötung auf Verlangen vorgeschoben werden... naja, noch ist es mühselig darüber zu diskutieren, weil es eigentlich nur um ethische Grundsätze geht und der eigentliche Vorgang momentan graue Theorie ist.
Falls es mal soweit sein sollte, wer wird sich das leisten können? In dem moment ist bestimmt auch "Nur Bares ist wahres"...
Es gibt Nachschlag ;)
http://tinyurl.com/freiburger-wochenbericht
@Tatoocheck: Wenn eine kryonische Behandlung tatsächlich routinemäßig rückgängig gemacht werden könnte, wüsste ich nicht, warum das keine Kassenleistung sein sollte. Teurer als z.B. eine Herz-OP ist Kryonik nicht.
Wenn die Krankenkasse den Zeitraum durchhält...
Aber hat die Kasse interesse einen Beitragszahler loszuwerden, außer er ist so schwer krank?
Nur bei schwersten Krankheiten/Unfällen/Körperverletzungen wäre die Prozedur doch überhaupt erst interessant, oder?
Natürlich, aber wird der Patient damit fertig, allle Angehörigen vor Jahrzehnten verloren zu haben und er nun in einer völlig neuen Weltherumtappst?
Je mehr Menschen sich für Kryonik entscheiden, desto mehr Menschen werden sich potentiell in der Zukunft wieder treffen. Warum nicht das soziale Umfeld des Menschen berücksichtigen? Beispielsweise würde man jemanden länger in Kryostase belassen, bis auch sein Umfeld (Familie, Freunde, usw.) geheilt werden kann. Solange sich nur wenige für Kryonik entscheiden, hätte man wenigstens die Chance, gemeinsam mit Vereinskollegen die Zukunft zu entdecken. Interesse?
http://www.biostase.de
Hallo,
wie mag man empfinden, wenn man nach z.B. 200 Jahren aufgetaut wird und in einer einem vielleicht völlig fremden Welt sich zurecht finden muss? Niemand aus der Familie dabei, keine der ehemaligen Freunde, vielleicht keine Möglichkeit zu arbeiten, keine Möglichkeit die liebgewonnen Hobbies auszuüben, den Sport ...
WIE GROSS MUSS DA DAS HEIMWEH SEIN?
yachia
Hallo,
wie mag sich der Mensch in 200 Jahren ernähren? - Ich esse jetzt zu Mittag und heute abend zische ich ein Bierchen.
Prost Mahlzeit!
yachia
yachia: Wie ich schon oben schrieb könnte man das soziale Umfeld berücksichtigen, also etwa Familienmitglieder und Freunde gemeinsam reanimieren. Natürlich entscheiden sich nicht alle Freunde für Kryonik, aber man verliert nun mal manchmal Freunde, dafür gewinnt man eventuell wieder neue. Wer sich im entsprechenden Verein (Deutsche Gesellschaft für Angewandte Biostase) organisiert, erhöht die Chance in der Zukunft bekannte Menschen zu treffen. Als Sport favorisiere ich das Radfahren. Falls es keine Fahrräder mehr geben sollte, werde ich mir wohl eins bauen müssen :)
Zur Nahrung: Die leckersten Gerichte und Getränke unseres Jahrhunderts werden wohl überleben, und einige neue werden dazukommen. Vielleicht Romulanisches Ale oder der Pangalaktische Donnergurgler ;)
@the*prob: Meine Tipps zum jugendlichen Aussehen …
1. nicht rauchen
2. überwiegend vegetarisch ernähren
2b. Omega-3-Fettsäuren zuführen (z.B. Rapsöl, Fisch)
3. Auto verkaufen
3b. für das Geld ein paar sehr gute Fahrräder kaufen
4. gelassen bleiben statt sich nerven lassen
hier könnt ihr ne woche lang eine interessante doku sehen:
http://videos.arte.tv/de/videos/im_augenblick_des_todes-3308126.html
Die EH@MEDICA berichtete nun über das kürzliche Kryonik-Symposium in Goslar. Hier auf Seite 16 zu finden:
http://www.european-hospital.com/de/epapers/232
Der Kryonic-Pionier ist (vorübergehend) tot...
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/23223/tod_des_unsterblichen.html