Harry Hochuli hat heute den Polizeieinsatz bei der Bildungsstreik-Demo geleitet. Sie verlief zunächst friedlich, doch als etwa 200 Demonstranten gegen 15 Uhr Gleis 1 des Hauptbahnhofs besetzten, drohte die Situation zu eskalieren. "Das war ganz klar ein Vertrauensbruch", so Hochuli im fudder-Interview. Die Sicht der Polizei und die Konsequenzen für die Gleisbesetzer:






Irgendwo hörts aber auch auf. Demo ist ja gut und schön, solange das alles im friedlichen Rahmen verläuft. Für die Besetzung des Gleiskörpers habe ich kein Verständnis.
Die Demontranten sollten finanziell alle zur Rechenschaft gezogen werden. 1 min Verspätung im Fernverkehr kostet 300,-€ zzgl. MwSt.
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Harry ohne Baret ist ja was neues ;-)
Nettes Bild von ihm.
JosFritz ich hoffe sehr du warst auch auf dem Gleis und bekommst demnächst eine schöne Rechnung !!!! Ich hoffe dann dass dir dann solche Sätze in deinem Hals stecken bleiben !
"Dann passt´s ja."
Weiß gar nicht was ihr alle habt, oh das kostet ja soviel Geld, die arme DB. Wenn nur ein Bruchteil der Subvention an die Wirtschaft zugunsten der Bildung geändert würde( Hotels z. B), hätten sie das Problem nicht.
Und dass mal ein paar Gleise für ne Stunde besetzt sind ist soo schlimm jetzt auch nicht, vielleicht hilft es ja.
So, ich bin auch da reingeraten und fragt mich mal wie sauer ICH bin !!!
Es ist absolut idiotisch, rücksichtslos von den Demonstranten auf die Gleise zu gehen - und kontraproduktiv für die Sache obendrein. Man hätte nur mal die Kommentare der Bahnkunden hören sollen !
Aber ! Genau so unmöglich hat sich die Polizei benommen. Ich kann auch nichts dafür, dass denen das stinkt (mir übrigens auch !) aber deshalb muss ich mich nicht behandeln lassen wieder letzte Idiot und den Frust an mir auslassen lassen. Und es waren dann noch ganz andere Reisende empört über das Verhalten der Uniformierten gegenüber Leuten, die da ganz offensichtlich so wie ich lediglich zum Zug wollten.
Ich wurde trotz Jahreskarte nicht die drei Meter zum Bahnsteig durchgelassen, wurde aussen rum geschickt, musste dann feststellen, dass der Bahnhofsausgang vorne komplett dicht war, bin dann durch das wieder Bistro raus, wollte gerade an den Grünen vorbei die Treppe runter als die Ansage kam dass der Zug komplett ausfällt, drehte mich spontan wieder um um zurückzulaufen und bekam dann den Weg versperrt mit der Ausage "hier kommen sie nicht mehr durch, hier ist Polizeieinsatzgebiet", wurde dann hin und her geschickt, keiner machte eine klare Aussage, nur angepampt, und dann rumgeschubst ("GEHEN SIE WEITER !!!"), als ich nur dastand und ratlos den Fahrplan studierte (was wohl einen höchst staatsgefährdenden Eindruck gemacht haben muss.
Ach ja, und kurz zuvor - quasi noch als Krönung des Ganzen, kam die Strassenbahn nicht weiter, weil so ein Idiot der Abfallwirtschaft (ALSO GENAU DIE, die Fahrräder abschleppt weil sie angeblich die Strassenbahn behindern - egal wo sie stehen!) seinen Wagen mitten auf der Gleiskreuzung KaJo/Salzstrasse abgestellt hatte und den Wagen verlassen hatte um Mülleimer zu leeren. Als er dann endlich auf das heftige Klingeln des Strabafahrers auftauchte setze er den Wagen motzend drei Meter weiter - war wohl zu anstrengend für ihn gleich da zu parken wo er nicht behindert...
Ich habe ihn dann zur Rede gestellt, er wurde aber pampig und weigerte sich mir seinen Namen zu nennen
Arroganz der Macht - so schürt man Staatverdrossenheit !
ich auch, da haben sie sich selbst keinen gefallen damit getan !!! meines sympathien sind weg, und ernst kann ich solche leute auch nicht mehr nehmen!
wenn es gegen den Staat geht, dann ist die liebe Antifa natürlich vorne mit dabei.
Ich bin auch für eine Verbesserung des Bildungswesen, aber eine Zugstrecke zu blockieren, während andere einfach nur nach Hause möchten an einem anstrengenden Arbeitstag in der Hitze, das geht zu weit. Friedlich waren sie ja, aber eben auf den Gleisen, was nunmal verboten ist.
schade das kein zug gekommen ist..
ich hab nichts gegen demonstranten, solange sie keinen nerven, behindern oder sonst in irgendeinerweise schädigen..
aber auf den gleisen rumlaufen und ein riesen chaos, schaden und kostanaparat (man stelle sich die kosten für die bahn vor, ganz zu schweigen von dem polizeiaufgebot) anschmeissen geht in meinen augen zu weit
Unnötig?
Sowas können nur Yuppies oder deren Kinder von sich geben. Ich kann nicht verstehen, wie man sich so unsolidarisch zu Demonstranten, die für die Veränderung des Bildungssystems, für Chancengleichheit Aller, ja, obwohl sie sich gerade noch nicht darüber bewusst sind - auch ein großes Stück weit für eine Klassenlosegesellschaft auf die Straße gehen!
Für die Leute die das Geld haben, ihre Kinder auf Eliteunis zu schicken, ihnen die bestmögliche Bildung etc. zu bieten, mag es wahrscheinlich nichts bedeuten, dass es Menschen gibt, die sich den Arsch abrackern müssen um sich selbst oder auch ihren Kindern ähnliche Chancen ermöglichen zu können, bzw. dass es Menschen gibt - die auf diese Chancen verzichten müssen weil eben kein Geld da ist.
Auch ihr solltet endlich aufwachen - euch mit euren Mitmenschen solidarisieren und nicht die Augen davor verschließen was in der Realität - in eurer Umwelt passiert!
Ich solidarisiere mich mit den Besetzern des Bahnhofs - denn auch wenn die Aktion Kosten mit sich gebracht hat - überlegt doch mal was uns das Leben kostet! Diese Kosten sind im Vergleich zu dem was viele Menschen tagtäglich erleben, nichts! Und es müssen endlich Zeichen gesetzt werden, dass es so nicht weiter geht!
Und an alle die sich genervt gefühlt haben - vielleicht überlegt ihr mal warum Mensch zu solchen Mitteln greift! Eben genau aus dem Grund: Das auch ihr anfangt zu denken!
Also sich darüber aufzuregen dass an einem warmen Tag der Zug deswegen nicht fahren konnte oder später gefahren ist - das ist mal albern. Vom Kostenargument ganz zu schweigen.
Von Seiten der Demonstranten ist es aber schlicht dumm und gefährdend - für sich und für andere - das Bahngleis zu besetzen. Hätten sie zusätzlich zu 2, 3 Baustellen noch die entsprechende Zahl von Kreuzungen blockiert, wäre ganz Freiburg betroffen gewesen. Schon ein Demonstrationszug durch die Innenstadt beeinträchtigt ÖPNV und sonstigen Verkehr. Das Recht auf Demonstrationsfreiheit bringt nun mal Beeinträchtigungen des sonstigen Verkehrs mit sich. Und ist meines Wissens nicht an bestimmte klimatische Grenzwerte gebunden. Also in der Hinsicht einfach abkühlen :-).
Leider war ich nicht selber dabei und kenne nur das kurze BZ-Video, insofern will ich das Vorgehen der Polizei nicht beurteilen. Wer allerdings als Demonstrant einen Bildungsstreik vorantreibt um bessere Schulbedingungen oder Studienbedingungen zu erstreiten - der sollte erstmal sein Hirn nutzen und mit seinen Aktionen nicht sich selbst oder andere in Gefahr bringen. Ich habe viel Verständnis für Demonstrationen, Blockaden, den berühmten bürgerlichen Ungehorsam - aber da gehts dann doch in den Bereich Eigentor. Überhaupt hatte das ganze mehr den Eindruck eines Teeniesommerevents erweckt denn den Eindruck einer "vollwertigen Demonstration mit politischer Aussage".
Lieber David,
hat dir Herr Hochuli die Fragen geschickt? Oder etwa das komplette Interview? Etwas mehr als Stichwortgeberei ist Journalismus schon. Selbst Augstein hat mal so was gesagt wie:
Ein guter Artikel muss mindestesten 51 Prozent gegen die Regierung sein, denn die hat die Macht.
Bisschen mehr mühe vielleicht ...
@Biber
kann dich zu 100% verstehen
@Holzi
warum ist das albern. Man will nach Hause zur Familie oder muss zur arbeit fahren! Und dann sitzen ein paar Idioten auf den Gleisen, weshlab der Zug nicht fahren kann. Andere verpassen Flüge oder wichtige Termin. Warum ist das albern, sich über diese Personen aufzuregen?
das war der 3te streik, nach den letzten hat sich die situation noch verschlechtert... ist logisch das man dann eine stufe höher geht um mehr druck aufzubauen...
wenn man sich mal anschaut, in hessen wurde einmal eine autobahn besetzt und wenig später wurden wirklich die studiengebühren abgeschafft...
es geht auch um eure kinder, warum hier einige weinen weil sie 1 stunde verspätung hatten versteh ich nicht, wenn man die forderung der studenten sich mal angeschaut hat, hätte man sich mit aufs gleis setzen müssen....
alle macht den egomanen
Hät mich da bestimmt auch ganz schön aufgeregt wenn ich den Zug nach hause nehmen wollte.
Aber nunja da gabs halt wieder mal paar Chaoten.
Würd mich aber nicht wundern wenns die "nette" Polizei nicht mal wieder drauf angelegt hätte.
Ich war nicht dabei aber waren bestimmt wieder alle Polizisten aus ganz Süd-Deutschland da um die Studenten Demo zu begleiten.
Demonstrieren ist ein verfassungsmäßiges Recht, das man es anmelden muss find ich schon zuviel.
Die Franzosen würden lachen.
Mit ner Demo sollte doch der Staat "angegriffen" werden...
und nicht der Bahnreisende?
Ist das Ziel jetzt erreicht?
PS: saß auch in nem Zug der nicht einfahren konnte..
Danke für nichts!
Die Franzosen würden lachen. Naja, als Franzose würde ich nicht lachen, was die da für Verhältnisse in den Vorstädten haben. Da wär mir das freiere demonstrieren egal
Diese Idioten, mir fehlt auch völlig das Verständnis! Hatte vorher schon 6 Stunden im zug verbracht und hätte grade noch meinen Anschlusszug nach Hause bekommen aber nein diese Deppen müssen sich ja auf die Gleise begeben. Gut warte ich eben eine halbe Stunde und nehme den nächsten dachte ich aber Pustekuchen, nach 50 Min kam dann auch endlich mal eine Durchsage der Bahn dass er nochmal 30 Min später fährt. AHHHHHHHHHHHHHHHHHHH diese Idioten!!! Was denken die denn, dass jetzt auch noch EIN Bahnkunde Verständnis mit ihnen hat???? Habe auch nichts dagegen wenn man seine Meinung äussert aber dann sollte es WENN gegen die Verantwortlichen gehen und nicht gegen Menschen die nichts dafür können und genauso ausgebeutet werden wie sie selber!
Und an Bergluft: Ich glaube nicht dass die Franzosen die von den Randalen betroffen sind und dessen Autos in die Luft gejagt wurden noch lachen!!
@Heimchen - was ich meine ist, dass das Recht auf Demonstrationsfreiheit ein so hohes ist, dass die Masse der Bevölkerung durchaus Eingriffe in den Verkehr hinnehmen muss, damit der mündige Bürger für seine Meinung demonstrieren kann. Und zwar egal ob es 29 C plus oder 12 C Minus hat. Dass die Bahngleise dafür - und zwar primär unter Sicherheitsaspekten - dazu sicher nicht der geeignete Ort sind, ist glaube ich, allen klar.
„…wissen Sie was? Manchmal beneide ich direkt die Franzosen. Die gehen auf die Straße weil das Rentenalter hochgesetzt wird. Wofür würden wir Deutschen auf die Straße gehen? Wenn der Bierpreis erhört wird oder wenn Tennissocken zu Adiletten verboten werden! Aber wie hat ein kluger Mann einmal gesagt: Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit…“
Gestern: ZDF - Neues aus der Anstalt.
wie kann man sich denn bitte auf gleise setzen?
haben die noch nie gesehen wie die züge da reinrasen?
ich find das so dämlich und unnötig ich kanns gar nicht sagen!!
wie scheiße gefährlich das ist und wie teuer das noch für die wird!!!
AAAAAAAAAAAAAH!!! ich muss mich erst mal beruhigen bei soviel schwachsinn!!!!!
Wann ist eigentlich dieser rechts-konservative Ruck durch dieses Forum gegangen? Oder ist das schon dieses neu aufkommende Spießbürgertum, das sich jetzt schon mal von den sozial Benachteiligten abgrenzen will?
Mich machen viele Kommentare hier einfach sprachlos!
Die Pünktlichkeit im Bahnverkehr scheint um einiges wichtiger zu sein, als ein halbwegs funktionierendes Bildungssystem. Und wir reden hier von einer einstündigen! Gleisbesetzung und nicht von einem brandschatzenden Mob, der den ganzen Hbf niedergebrannt hat.
Ich frage mich dabei nur, liegt das daran, weil es den betreffenden Leuten einfach scheißegal ist oder haben sie einfach immer noch keine Ahnung, was hier beim Bildungssystem auf dem Spiel steht? Ich hoffe inständig letzteres (wobei das auch schon ein Armutszeugnis an sich ist).
"Ich hab' ja nix gegen Demos, solange sie niemanden stören!" Sorry, aber da haben einige hier den Sinn von Demos etwas verkannt. Sie sollen ja stören! Ob sie bei der Bahn die Richtigen gestört haben, darüber lässt sich sicherlich streiten.
Obwohl, wenn Harry Hochliu mal richtig sauer ist ... vielleicht haben sie dann ja doch mal die Richtigen gestört. Ist schließlich sein Job, das nicht gut zu finden.
Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Verspätungen bei der Bahn niemandem wirklich aufgefallen sind ;-)
Ich hab' ja nix gegen lange Haare ... nur gepflegt müssen sie sein ...
wenn in hamburg autos angezündet werden:
\"die sollte man auch mal in ein brennendes auto setzen\".
...
wenn in freiburg gleise besetzt werden:
\"schade, dass da kein zug gekommen ist\"-
...
wenn (wie momentan geplant) harz IV eltern (z.b. die vom steurzahler schmarotzende alleinerziehende mutter mit einem kleinkind) das kindergeld gestrichen werden soll:
\" - \" (schweigen)
...
wenn leute auf die straße gehen, weil kinder keine gute bildung bekommen (und als zukünftige harz IV-empfänger \"den steuerzahler\" belasten, soweit denkt der aber offenbar manchmal nicht - z.b. http://tinyurl.com/39gmyop ):
\"ich hab ja nichts gegen demonstrationen, solange ich sie ignorieren kann, können die nicht da demonstrieren, wo sie niemand sieht? im keller vielleicht? oder im wald?\"
...
ich gönne jedem eine meinung zu besetzten gleisen und verstehe, dass es kacke ist wenn man im zug warten muss usw.... aber teilweise denk ich dann doch gehts noch?
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und hochuli... vertrauensbruch? vielleicht haben sie ja den demonstranten vertraut, aber so oft wie es schon polizeiprügel in freiburg gab, dürfte es andersrum eher mager ausgesehen haben - vertrauen muss man sich erarbeiten. vielleicht sind jetzt die einschätzungen ja realistischer. die nachttanzdemo am 18. wird als reaktion sicher zu 50% aus polizisten bestehen.
... und ich habe mich noch gewundert, weshalb in der Bäckerei im Denzlinger Bahnhof, der Verpflegungsnotstand ausbrach...
Da waren auch Streikopfer, weil nichts mehr in Bewegung war.
Warum wird von fudder.de überhaupt ein Polizeibeamter zu diesem Thema interviewt?
Dass ein Einsatzleiter der Polizei jetzt "so richtig sauer" ist, interessiert so sehr, dass sich die Reissäcke in China von selbst wieder aufstellen.
Es geht hier um politische, gesellschaftliche Anliegen nicht um das Befinden eines Exekutiv- Roboters.
Ein Interview mit einem Politiker und/ oder Unimenschen wäre wichtig und richtig gewesen.
die Besetzung der Gleise war laut Demonstranten mit der Bahn abgesprochen
Der Anlass bzw. das Thema der Demo ist ja grundsätzlich absolut wichtig, aber wie kann man nur so hirnrissig sein und sich Sympathien kaputt machen und Unterstützer verkraulen, mit so einer , sorry, selten dämlichen Aktion. Eine Demo und Blockade der Bismarckallee hätte es doch auch getan. Aber ein Fernreisender, der Anschlüsse, Flüge was auch immer erreichen will, wird jetzt wohl kaum im Viereck springen und sagen heh prima die jungen Leute nehmen ihr Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit war. Klar werden hier wieder geschrieben, was juckt die Demonstranten der Fernfahrer, Publicity, Publicity und nochmals Publicity ist wichtig für die Sache.
Zum Glück ist nichts passiert, auch wenn mancher ein Zugblutbad herbei gesehnt hat. Aber vielleicht wird man aus der Sache lernen wenn die Anzeige ins Haus flattert, etwas mehr geistreiche Aktionen wären sinnvoll, aber das schaffen die Veranstalter / Teilnehmer wohl nicht. In Zukunft dürfte es kaum mehr so einfach eine Demo in Bahnhofsnähe geben ohne grosses Aufgebot an Polizei, aber am 09.06.2010 wars cool die Gleise zu blockieren.... arme Streit- und Streikkultur in Deutschland
"Zivile Opfer (in dem Fall arglose Bahnkunden) werden in Kauf genommen" Wenn das mal die Amis hören...
Mal im Ernst, wie kann man einerseits Solidarität und Verständnis für gerechtfertigte Demos und Anliegen fordern, dann aber solche Aktionen veranstalten ?
Klassischer "Eigentor" geht nich...
Und klar, der Großteil der Demonstranten war friedlich, aber wenn solche Kleinhirnakrobaten toleriert werden, fällt das auf die ganze Gruppe zurück... Da nutzt auch kein "Wir sind friedlich, und was seid Ihr?"- Geschrei...
Paradox : Intelligente Studenten fordern mehr Bildung und besetzen Bahngleise..
@regularjohn
wenns an die eigenen interessen geht wird jeder konservativ, und wenn es bloß das interesse ist, nicht ne stunde auf den zug warten zu müssen :)
Eins noch: David wg. Dirty-Harry in Haftung zu nehmen, finde in unglaublich bescheuert: Ich habe Leute, die den Boten der schlechten Nachricht lynchen wollen, sooooo dicke...
David, danke für den Artikel, insbesondere für die Überschrift und das Foto von Harry-"Full-Metal-Jacket"-Hochuli!
Und Harry-"Startbahn-West"-Hochuli: Du wirst Dich noch wundern auf Deine alten Tage, was den Lausern sonst noch alles einfällt... ;)
im BZ-Video:
Zum Kopfschütteln auch der Spruch der Demonstranten: "Wir sind friedlich, was seit ihr?"
Wie man auch immer zu der Thematik steht.
Sich auf ein aktives Bahngleis zu stellen ist einfach dämlich.
Das Rathaus besetzen hätte auch nen MEdienecho gebracht ohne Lebensgefahr, fertig !
Lohnt es sich für Bildung zu demonstrieren ? JA
Dafür seinen Kopf zu riskieren ? Nein
Die Polen finden es auch geil, wenn man sich für die gute Sache anzündet. Warum dann nicht für die Bildung auf die Gleise gehn?
Noch ist Deutschland nicht verloren.
Ok, das war jetzt nicht mein voller Ernst, ich sag´s lieber gleich dazu. Sorry Polen, sorry Deutschland, sorry Hochuli und gutes Nächtle.
ich bin Bahnfahrer. Ich warte auch so manchmal: weil die Bahn die Zuege und Signale nicht genug wartet um Geld zu sparen, oder weil sich ein armer Mensch vor den Zug wirft. Das akzeptiere ich und das ist nicht der Punkt.
Der Punkt ist dass diese Aktion (und die Pressemitteilung im Namen des "Freiburger Bildungsstreiks" anmassend und dumm ist.
Anmassend weil nur ein geringer Prozentsatz der Bildungsstreikenden auch auf die Gleise ging.
Dumm weil das Thema verfehlt ist. Gleise besetzen im Sinn von zivilem Ungehorsam würde passen bei: illegalem oder gefährlichem Castortransport. Oder wenn der Bund die Bahn an einen russischen Mafiosinvestor verkauft und der die Fahrkartenreise verdoppelt. Aber mit "Bildung" hat die Bahn nichts zu tun, Thema verfehlt, stattdessen einfach nur Randale, Wutreaktion, denen-da-oben-zeigen-dass-es-reicht. Das ist einfach unqualifiziert, bewirkt kein Verstaendnis sondern Verwunderung oder sogar Stammtischparolenreflexe.
Und die berechtigten Forderungen fuer Bildung leiden darunter, sie werden nicht wahrgenommen, oder nicht ernstgenommen.
Solche Aktionen sind daher kontraproduktiv, sektiererisch. EIne verpasste Gelegenheit.
@ MisterHope, 09.06.10, 21:20:
"Mit ner Demo sollte doch der Staat 'angegriffen' werden...
und nicht der Bahnreisende?"
Und wer ist der Staat?
Dass eine Demo nicht im Wald oder Keller stattfinden kann ist ja logisch und wird jedem einleuchten - sie muss irgendwo "stören"
Aber bitte ! Ich habe die Handlungen und Lügen dieser Regierung genau so dick satt wie wohl die meisten Reisenden gestern vor Ort und noch viel weniger habe ich irgend einen Einfluss darauf !
Wo liegt also bitte der Sinn darin, ausgerechnet diese Menschen so stark zu beeinträchtigen ???
Oder sollte das eine Sympathiewerbung für die an sich sehr gerechte Sache sein ?
Dann muss ich sagen, von angehenden Akademikern hätte ich mehr Verstand erwartet !!!
(Übrigens: Wenn das dritte und vierte Gleis in der geplanten Form kommt, dann wird - so fürchte ich - diese Episode von gestern nur ein Sack Reis in China gewesen sein.
Und DAS hätte dann sogar wirklich mein Verständnis...)
@frankaf
Ich soll mich mit denen solidarisieren? Vergiss es!!! Für die achso armen Studenten die um 10 aufstehen und um 12 wieder Zeit haben zu demonstrieren oder ansonsten um 13 uhr wieder zu hause sind, ist ne Stunde Wartezeit kein Problem. Haben dann ja immer noch 9 Stunden Zeit um fit zu sein, um irgendwo Party machen zu gehen. Man hört doch immer wieder, dass Studenten und ehemalige Studenten sagen, es ist oder es war die schönste Zeit. Dann gibt es noch die Menschen, die 10,11 oder 12 Stunden arbeiten waren und sich nur noch wünschen das Kind und die Familie zu sehen, da sie sowieso schon zu kurz kommen und dann stehen so ein paar HIRNIS auf den Gleisen und behindern den Verkehr. Ich bin sehr viel in Hannover, Hamburg und Berlin geschäftlich unterwegs und das meistens mit der Bahn. Wenn ich den ganzen Tag in den Zug gesessen hätte und hätte aufgrund dieser Idioten meinen Anschlusszug verpasst, dann hätte ich mir den nächstbesten Gegenstand gesucht und den in die Menge geschmissen. Ich habe nix gegen Demos und finde es sogar gut, wenn man sein Meinung äußert aber bitte nicht Leute damit schaden, die damit rein gar nix zu tun haben. Wenn Piloten streiken und den Flugverkehr lahm legen.....ok, hat was mit ihren Job zu tun. Wenn Lokführer das machen auch OK.(Ich stand vor ein paar Jahren stundenlang in Hannover am Bahnhof weil die Lokführer gestreikt haben und fande es gut). Aber Ihr habt doch nicht alle Tassen im Schrank. Stellt Euch vor der Uni oder geht durch die Innenstadt aber lasst die normalen Bürger nach Hause, zur Arbeit, zum Flughafen oder wohin die wollen.
ich finde demos gut aber wenn ich selber betroffen bin, finde ich sie scheisse und poste richtigen schwachsinn auf fudder.
Dass die auf den Gleisen sitzen, ist eigentlich wurst..
Erschreckend ist nur, dass die Polizei nicht in der Lage ist, eine Demonstration von ein paar Hansele so zu führen, dass solche Übergriffe nicht passieren. Und wenn das rumsitzen auf den Gleisen so gefährlich ist wie er sagt, dann ist es peinlich und grenzt an persönliches Versagen dass er dann nicht in der Lage ist diese zu räumen, sonder nur sagt: Zitat: "Das war ganz klar ein Vertrauensbruch".
EINSATZLEITER!!! VERANTWORTUNG?
@sarus - gerade nicht. Darum war Hochuli "sauer". Die Polizei kann ja nicht jedesmal mit Maximalaufwand auftauchen. Kosten, und es ist auch die fasche Nachricht. In einer zivil(isiert)en Gesellschaft sind auch solche Auseinandersetzungen "ritualisiert", um eben Exzesse zu vermeiden.
Und: wer sich auf die Gleise setzt oder stellt, hat das selbst zu verantworten. Auch wenn minderjaehrig, auch wenn von Agitateuren aufgestachelt. Auch wenn nicht von der Polizei durch koerperliche Gewalt davon abgehalten. Jede(r) hat selbst entschieden das zu tun - oder nicht. Und ist fuer sein Handeln verantwortlich (wohingegen die Gedanken frei sind).
ich hab nix dagegen wenn man seine meinung äußert solange es keine mitkriegt???
sied ihr eigentlich bekloppt??
@rumpel
darum gehts doch gar nicht. Man sollte wirklich auf die Straße gehen, aber man sollte es schon so machen, dass dann auch die betroffenen Einrichtungen boykottiert werden sollten. Was hat die Bahn und die die sie benutzen mit den Problemen im Bildungssystem zu tun? Rein gar nix. Da müssen Leute drunter leiden, die diese Probleme sogar verstehen und eigentlich auf den Ihre Seite sind.
@christianhauck
Sorry, das kam dann wohl falsch an. Es geht nicht darum Verantwortung für die Demonstranten zu übernehmen, sondern vielmehr darum, zu verhinder dass unbeteiligte mit hineingezogen werden. Denn wie er schreibt, hatte er bedenken, dass sich die Demo auf weiter Gleise ausweiten würde. Zitat: „Aber es war schon brenzlig. Wir befürchteten, dass sich die Aktion auf die anderen Gleise ausweitet. Das wäre brandgefährlich geworden.“
@christianhauck: Ich frage mich gerade, was Maximalaufwand sein soll. Gestern waren vier Hundertschaften der Polizei im Einsatz, allerdings war die Koordination offensichtlich katastrophal schlecht.
Daher bin ich persönlich auch froh, dass die Leute - zumindest nachdem was mir berichtet wurde - nicht sofort aufs Gleis gesprungen sind, sondern erst nach Informierung der Bahnhofsleitung (und dem Stoppen der Züge) das Gleisbett betraten.
@superbvb
Solch ein dämliches Stereotypendenken wie deines treibt mich regelmäßig zur Weißglut. Immer diese "faule Studenten, die 24h am Tag Freizeit haben...". Menschen wie dir sollte man mal den Ablauf einer durchschnittlichen studentischen Arbeitswoche unter die Nase halten, damit mal wieder das Hirn richtig durchgespült wird.
Die meisten Studenten, die ich kenne, arbeiten jedenfalls mehr als der durchschnittliche Vollzeitbeschäftigte. Und die haben Samstags auch keine Zeit zum BVB zu gehen.
Es ist auch klar, dass du natürlich kein Interesse an einem verbesserten Bildungssystem hast, schließlich gondelst du ja schon "geschäftlich" durch die Lande. "Nach mir die Sintflut!" Das ist dein Motto und solche Leute verachte ich echt zutiefst.
Hier die Abschluss-Meldung der Polizei zu diesem Thema:
An der Blockadeaktion auf den Gleisen 1 und 2 des Freiburger Hauptbahnhofes nahmen (geschätzt) 200 Personen teil. Gegenüber 160 Personen, deren Personalien von der Polizei festgestellt wurden, sind Ermittlungsverfahren u. a. wegen Nötigung eingeleitet worden.
Gegenüber drei männlichen Personen, 21 und 23 Jahre alt, wird wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung ermittelt.
Kinder, die sich an der Blockadeaktion beteiligt hatten, wurden von der Polizei nicht festgehalten. Noch während dem Feststellen der zahlreichen Personalien, was längere Zeit in Anspruch nahm, wurden Kinder, die erkennbar unter 14 Jahre alt waren, von der Polizei angesprochen und gebeten, sich zu entfernen.
Ob die die Deutsche Bahn AG zivilrechtliche Forderungen gegenüber den namentlich bekannten Gleisbesetzer stellt, ist hier nicht bekannt.
Wieso nicht einfach ne Durchsage am Bahnsteig laufen lassen "Bitte vorsicht an Gleis 1 - Ein zug fährt durch". Wetten das Gleis wäre in 20 Sekunden leer gewesen ;)
Sorry der musste sein ;)
@RegularJohn
ich persönlich denke nicht so. mir brauchst du es nicht sagen. Ich habe mein Fachabi in der Abendschule gemacht. Den ganzen Tag auf der Arbeit, nach Hause, Sachen gepackt und noch 4 Stunden in der Schule gebüffelt. Es gibt schon paar arme Studenten, die neben Studium noch arbeiten müssen um es überhaupt finanzieren zu können aber es gibt sehr viele, die lassen sich alles schön von Mami und Papi zahlen und die leben dann so. Man bekommt es sehr oft a zu hören. Ich kenne sehr viele die studiert haben oder noch(gefühlte 20 Jahre) studieren und immer die selben Aussagen. "Das ich da nicht zum Alki geworden bin, man konnte ja nächsten Tag halbwegs ausschlafen" und nur solche Sprüche.
Wenn man hier zu lesen bekommt, ach die 1-2 Stündchen sollten doch kein Problem sein, dann stärkt das die Aussagen noch. Für mich sind 1-2 Stunden nen Problem, da ich sehr oft über 10h/Tag am arbeiten bin. Ich wollte hier kein angreifen aber man sollte mit solchen Aktionen vorsichtiger sein. Wie hättest du drüber gedacht, wenn du jetzt z.B. in den Urlaub fliegen wolltest und hättest wegen den "1-2 stündchen" Dein flieger verpasst? Dann wärst du glaub ich auch nicht so relaxt.
Eigentlich könnt es mir ja egal sein, da ich ja nicht betroffen war aber ich denke da an den betroffenen Menschen und ich weiß, wie scheiße es manchmal laufen kann. Grad wenn es ganz dringend ist, kommt dann so etwas noch dazwischen.
@superbvb
Was man zu hören bekommt und wie die Realität aussieht sind aber zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich möchte gar nicht bestreiten, dass es Studenten gibt, die sich durch das Studium slacken. Die sind aber immens in der Unterzahl und das sind auch nicht diejenigen, die gestern die Missstände im Bildungssystem angeprangert haben. Man merkt doch an deinen Aussagen, dass du keinerlei Ahnung hast, was eigentlich gerade in den Unis so abgeht. Dementsprechend hält man sich auch mit solchen Aussagen einfach zurück, oder informiert sich mal richtig.
Und was die Urlauber und Pendler angeht. Sicherlich ärgerlich für die, aber das sind Einzelschicksale, die mir persönlich vollkommen egal sind. Besonders zweitere können mal schön ruhig sein, schließlich liest man sonst auch nichts von denen, wenn die Bahn jeden zweiten Tag mal eine halbe Stunde zu spät kommt. Sich jetzt über die Gleisbesetzung dermaßen zu echauffieren ist einfach nur lächerlich. Wenn es um wichtige Dinge geht, kann man auch mal eine Stunde später die Tiefkühlpizza in den Ofen schmeißen.
ich sehs wie christian hauck oder hacker beim anderen artikel.
gleise besetzen ist in diesem zusammenhang unsinnig. weder die bahn noch die bahnfahrer, die durch diese aktion extrem verärgert werden, haben die bildungspolitik zu verantworten.
mann könnte sich jetzt zwar hinstellen und behaupten, alle bahnfahrer seien wähler und könnten durch die aktion veranlasst werden, die "richtige" partei zu wählen, aber das ist zu kurz gedacht. warum sollen sich die leute solidarisch zeigen mit menschen, die ihnen ans bein pissen? das kann man zwar fordern, wird aber nie passieren.
zumal die leute, die in og, bad, ka, ma, f oder sonst wo am bahnsteig auf den zug warten oder ihren anschluss verpassen sowieso gar nicht mitkriegen, dass die ursache eine bildungsdemo war und was die ziele der demonstranten sind. wenn überhaupt werden sie nur das wort "demo" hören.
die behauptung in hessen seien ja auch die studiengebühren abgeschafft worden, nachdem die autobahn besetzt wurde, ist nicht korrekt. sie wurden abgeschafft nachdem nach der landtagswahl andrea ypsilantis spd und die grünen so viele stimmen bekommen haben, dass sie die abschaffung beschliessen konnten. das wäre auch ohne autobahnbesetzung so gekommen.
gleise besetzen und den bahn/nah/flugverkehr blockieren/verhindern ist ein probates mittel im arbeitskampf, weil dann druck ausgeübt wird auf die verantwortlichen. den verantwortlichen tut es dann weh. in diesen fällen gibt es auch meistens jede menge leute, die dafür verständnis aufbringen obwohl sie betroffen sind.
hier tut es den verantwortlichen nicht weh, sondern unbeteiligten. sinvoller wäre es, wie hacker schon sagte, parteizentralen, abgeordnetenbüros, ministerien etc zu blockieren. da sitzen die verantwortlihen, denen tuts dann vielleicht auch weh.
Die ganze Diskussion läuft irgendwie in die falsche Richtung. Es waren wieder wenige die nun das Bild für alle prägen und überall wird zum wiederholten male fleissig über "Die Bildungsdeonstranten" geschimpft. Über alle. Auch über die 1300 die nach Beendigung der Demo offensichtlich nach Hause gegangen sind.
Was die 200 Nasen da gemacht haben war deren reines Privatvergnügen und hatte nichts mit der Bildungsdemo zu tun.
@regularJohn
also meine Freundin (Studentin) hatte gestern keine Zeit um auf den Bahngleisen rumzulümmeln!
Und wenn Dir die paar Einzelschicksale egal sind, wunder Dich nicht wenn dem Bahnreisenden die paar Einzelschicksale der mittellosen Schulabgänger die gerne studieren würden und es sich nicht leisten können egal sind.
Das das Bildungssystem überarbeitet werden muss, seh ich ja auch so. Bester Beweis ist diese hirnrissige Aktion von Leuten die zum Großteil ja wohl Abitur haben.
\"Das das Bildungssystem überarbeitet werden muss, seh ich ja auch so. Bester Beweis ist diese hirnrissige Aktion von Leuten die zum Großteil ja wohl Abitur haben. \"
Ja, genauso wie die Lügner vom Schwarz-Gelben Tigerentenclub in Berlin. Mit ihrer Spar-Show vom letzten Wochenende haben sie uns gezeigt was das deutsche Abitur wirklich wert ist.
Und das danach kein kollektiver Aufschrei durch die Bevölkerung ging bestätigt das zusätzlich.
"Und wenn Dir die paar Einzelschicksale egal sind, wunder Dich nicht wenn dem Bahnreisenden die paar Einzelschicksale der mittellosen Schulabgänger die gerne studieren würden und es sich nicht leisten können egal sind."
Welche paar Einzelschicksale? Wir reden hier von einem aufkommenden Zweiklassensystem... Außerdem ist das doch bei weitem nicht das einzige Thema der Debatte?
@ RegularJohn: Das Zweiklassensystem ist doch schon lange da! Und wie können dir die Menschen die im Job ausgebeutet werden egal sein die "armen" Studenten aber nicht?? Da nämlich in den meisten Fällen nur die ersten 8 Stunden bezahlt werden und die 9., 10. manchmal auch 11. muss man eben einfach leidten um seinen Job zu behalten und dass man da dann einfach nur noch nach Hause will und kein Verständnis für die Demonstranten aufbringen kann ist ja wohl verständlich! Und dass studieren nicht so anstrengend ist wie arbeiten und sich VIELE Studenten ein Lotterleben machen ist nunmal leider eine Tatsache. Immerhin können sie ihre Zeit frei einteieln und können bei den Vorlesungen sitzen. So dass dann meistens immernoch genug Zeit zum Feiern bleibt, wie man an den vielen Veranstaltungen für Studenten erkennen kann.
Und es muss nicht nur das Bildungssystem überarbeitet werden, so lange wir so viel Geld was wir nicht haben an die Griechen schenken können gehört etwas ganz anderes überarbeitet!!
"Das Zweiklassensystem ist doch schon lange da!"
Achso, ich verstehe. Deswegen muss man diesbezüglich auch nichts mehr unternehmen...
"Und wie können dir die Menschen die im Job ausgebeutet werden egal sein die "armen" Studenten aber nicht?? Da nämlich in den meisten Fällen nur die ersten 8 Stunden bezahlt werden und die 9., 10. manchmal auch 11. muss man eben einfach leidten um seinen Job zu behalten."
Wann habe ich denn geschrieben, dass mir Leute egal sind, die im Job ausgebeutet werden? Wo steht das?
Wenn deine angesprochenen Zustände wirklich so sind, dann ist das natürlich schlimm, aber das bedeutet nicht, dass deswegen Studenten auch gefälligst Nachteile hinnehmen müssen. Was ist das denn bitte für eine Einstellung?
"Und dass studieren nicht so anstrengend ist wie arbeiten und sich VIELE Studenten ein Lotterleben machen ist nunmal leider eine Tatsache."
Hahaha, ja genau...
jaja das alte Dilemma:
die arbeitenden tun nichts um an ihren miesen verhältnissen zu rütteln weil all ihre kraft beim malochen draufgeht. und wenn mal andere auf die straße gehen werden se stinkig weil sie ihre ruhe haben wollen und einfach nur heim wollen.
verständlich zwar, abert trozdem scheiße.
Es geht doch nicht darum, wer irgendwas zu verantworten hat, sondern dass man Anliegen, die in der Politik nicht einmal ansatzweise ernst genommen werden, nur erpressen kann. Und bevor man zu Geiselnahmen und ähnlichem greift, versucht man es eben auf die sanfte Tour.
Naja, sooooo unbeteiligt sind die BahnfahrerInnen ja an der Bildungsmisere auch nicht:
Ich kann mich düster erinnern, dass irgendwelche Menschen im September eine schwarz-gelbe Regierung gewählt haben und somit nicht Schavan und Co. in die Wüste geschickt haben!
;)
woher weisst du was die betroffenen bahnfahrer genau gewählt haben? vielleicht das "richtige" und nächstes mal wählen sie aus ärger das "falsche"
Ich lese nur "Studenten, Studenten..." Ist euch eigentlich bewusst, dass das Bildungssystem, sowohl Schüler jeden Bildungsweges, AzuBis, Arbeiter, Arbeitslose und auch Studenten betrifft?!
Habt ihr euch auch nur annähernd mit dem Aufruf befasst - bevor ihr euch hier auskotzt?
Dieser bürgerliche Schwachsinn den ihr von euch gebt, gibt genau das wieder was mich persönlich an dieser Gesellschaft so ankotzt! Nämlich nicht in der Lage zu sein zu reflektieren und mal um sich rum zu schaun.
Es geht doch schon lange nicht mehr nur ums Bildungssystem - ihr seit doch verdammt noch mal alle von der derzeitigen Krise - dem ausbeutenden System betroffen!
Ich habe überhaupt nichts gegen Demos.
Aber das auf den Bahngleisen war absolut unnötig und unverständlich. Zumal es sehr gefährlich ist und das auch jüngere Schüler dabei waren.
Verantworlungslos!!!
Auch habe ich mich sehr geärgert, da ich trotz schwerer Grippe einen langen Arbeitstag hinter mir hatte und nur noch heim wollte. Zudem war es auch wirklich heiß. Aber nichts ging mehr.
Und ach ja....... ich war auch Student, nur halt Abends nach der Arbeit. Also kann ich die Leute schon verstehen, aber nicht das, was da gestern lief.
Ach, ich hab' mich heute ja so darüber aufgeregt, dass Horst Köhler zurückgetreten ist und trotzdem weiter seine Bezüge und Privilegien bekommt.
Wem könnte ich denn nun mal ein bisschen ans Bein pinkeln ?
Meinem Friseur ? Die Dönerbude blockieren ? Den nächsten Taxistand ?
Sorry, aber bei so einer bundeswichtigen Sache kann man sich doch nicht noch Gedanken um die eigentlichen Urheber machen oder auf Einzelschicksale Rücksicht nehmen...
Und sind wir nicht alle Wähler und damit auch kollektiv alle schuld - auch wenn wir betrogen wurden ?
Nein nein - es trifft immer die Richtigen - sowieso !
Und jetzt gehe ich mal zu meinem Nachbarn die Garage blockieren - mal sehen ob das Herrn Köhler nicht beeindruckt - schliesslich sind wir dann schon zu zweit, denn mein Nachbar wird sich umgehend mit mir solidarisieren, bestimmt !
(Übrigens - ich kenne mindestens eine Ärztin, bei der es nicht nur darum ging, ob sie "ihre Tiefkühlpizza halt eine Stunde später auftaut"!)
Ich möchte mal eins klarstellen:
Die Studiengebührenabschaffung in Hessen hat nichts, aber auch gar nichts mit der Besetzung der Marburger Stadtautobahn oder dem Regierungswechsel (den es im Übrigen nicht mal gegeben hat) zu tun.
Studiengebühren waren und sind in Hessen ein Bruch gegen das Landesgesetz, in dem verankert ist, dass jeder ein Recht auf unentgeltliche Bildung (Artikel 59) hat.
Das ist auch der Grund, warum die Gebühren wieder abgeschafft wurden.
Davon zu sprechen, dass wir alle Egomanen sind, weil wir uns nicht mit solchen Aktionen identifizieren können, ist wohl eine Provokation an sich. Welcher Demonstrant interessiert sich denn für das Recht eines Bahnreisenden auf ein pünktlichen Ankommen am Zielort?
Warum sollte sich also ein Bahnreisender für solch ein Problem interessieren. Es interessiert sich ja auch kein Demonstrant für sein Problem.
Ähnlich wie bei der Besetzung des Audimax. Kein einziger Demonstrant hat sich für seine Kommilitonen interessiert, die in dem Saustall von Uni lernen mussten oder gar bei dem Lärm Klausuren schreiben mussten? Es zählte ja nur, dass ein jeder, der sich nicht der Revolte anschließt, dem Feind verbunden zu sein scheint.
Getreu dem Motto: Alle denken nur an sich, wenigstens ich denk an mich.
biber du bist nicht lustig!
und "mindestens" eine ärztin kennen hört sich an wie wolli, der freund von herrn lehmann aus bremer tagen. der kannte auch immer jemanden der jemanden kennt, dessen bruder eine freundin hat, die jemanden kennt, der sich beim sackrasieren in die eier geschnitten hat, daraufhin auf seinem eigenen blut ausgerutscht ist und mit dem kopf auf dem waschtisch aufgeschlagen ist.
@ Hessin: Kannst Du bitte mal nachweisen, dass es ein "Recht eines Bahnreisenden auf ein pünktlichen Ankommen am Zielort" gibt und das dann gegen das Recht aus Art. 8 GG abwägen? Merse, gell.
wenn man, wie jetzt frankaf, die bildungsmisere mit der finanzkrise und der eurokrise und dann auch noch ganz allgemein mit dem angeblich schlechten "ausbeuterischen system" vermischt, ist den leuten die ganze angelegenheit nicht mehr näherzubringen. das ist nicht zweckdienlich. es gibt jede menge leute, die die probleme im bildungswesen erkennen. oder die nach etwas aufklärung diese erkennen würden. mit allgemeiner kapitalismus- und systemkritik sollte man sich aber zurückhalten, da man damit nur die leute verschreckt, die eigentlich für die thematik zugänglich wären, die aber mit linken parolen nix am hut haben.
@ doppelhorst, du wirst nicht erwarten dass ich jetzt Namen nenne, aber du kannst sicher sein dass es sich um eine mir SEHR nahestehende Person handelt.
Und @ Björn
Gegen welche (idiotischen) Aktionen könnte man denn das "Recht aus Art. 8 GG" alles abwägen ???
Ich fürchte, wir hätten (nicht nur) keinerlei Verkehr mehr...
Übrigens - Wenn du schon grosse Töne spuckst und Gesetze anführst:
Art. 8 GG: \\\"Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis FRIEDLICH...\\\" !!!
und
\"Das Selbstbestimmungsrecht der Träger des Grundrechts der Versammlungsfreiheit hinsichtlich Ziel und Gegenstand sowie über Ort, Zeitpunkt und Art der Versammlung umfasst nicht auch die Entscheidung, welche Beeinträchtigungen die Träger kollidierender Rechtsgüter hinzunehmen haben.\"
sowie
\"Art. 103 Abs. 2 GG ist nicht verletzt, wenn die Strafgerichte das Tatbestandsmerkmal der Gewalt in § 240 Abs. 1 StGB auf Blockadeaktionen anwenden, bei denen die Teilnehmer über die durch ihre körperliche Anwesenheit verursachte psychische Einwirkung hinaus eine physische Barriere errichten.\"
@Björn:
Seit wann ist es erlaubt die Freiheit eines anderen durch seine eigene Bedürfnisse einzuschränken? Sicher ist unser Grundgesetz in gewissem Maße Definitionssache, aber in meinen Augen gebietet es der Anstand, dass ich niemanden durch mein Handeln schädige.
Schließlich muss sowas nicht sein. Gebildete Menschen werden sich Protestzügen nicht anschließen, weil man sie mit Parolen und Propaganda beeindruckt. Im Gegenteil der größte Teil wird sich abwenden und die Demonstrationen nicht mehr ernst nehmen (siehe Reaktion auch hier).
Warum hat es in Hessen funktioniert?
Es gab Gespräche, Unterschriftensammelaktionen, jede Menge Menschen, die sich der Bewegung angeschlossen haben, weil sie wussten, dass die Argumente auf unserer Seite waren, weil man sie darüber informiert hat und nicht durch Propaganda dazu gezwungen hat sich mit einem Thema auseinander zu setzen. Die eigentliche Bewegung hat die Ausschweifungen in Marburg verurteilt.
Das hat am Ende den Erfolg gebracht: Argumente und Menschen, die hinter diesen Aussagen standen.
Anderes Beispiel:
Die Mediziner in Mainz (für die sich übrigens während des Bildungsstreiks auch niemand der anderen Demonstranten eingesetzt hat, ihre Forderungen waren nicht mal aufgenommen in die Ausschreibungen der Audimax-Besetzer) haben es geschafft ohne jegliche Propaganda die Verantwortlichen zu Gesprächen zu überreden (durch Aufzählung von Argumenten, durch vernünftige Konversation!) und haben am Ende einen Teil ihrer Forderungen sogar bewilligt bekommen.
Die Audimax-Besetzer hingegen haben, soweit ich weiß, gar nichts erreicht.
@ Hessin:
"Seit wann ist es erlaubt die Freiheit eines anderen durch seine eigene Bedürfnisse einzuschränken?"
Seit es Grundrechte und damit Grundrechtskollisionen gibt. Beispiel: Ein Boykottaufruf ist nicht bereits dadurch unzulässig, dass ein anderer dadurch in seiner Berufssfreiheit oder seinem Eigentum eingeschränkt wird usw. Die Diskussion nimmt aber eine ungute Richtung, weil klar sein muss, dass Grundrechte nicht unmittelbar unter Privaten wirken.
"Sicher ist unser Grundgesetz in gewissem Maße Definitionssache, aber in meinen Augen gebietet es der Anstand, dass ich niemanden durch mein Handeln schädige."
Bevor wir anfangen uns zu unterhalten, müssen wir klären, ob wir über Recht sprechen oder über Moral.
an alle die kein verständnis für die aktion finden (über die wie schon gesagt diskutiert werden kann) und sich sehr aufregen: ihr zeigt das die aktion eine große wirkung hat und menschen, die sich sonst vielleicht nur 5min mit bildung und protest auseinander gesetzt hätten, plötzlich tagelang darüber diskutieren. ich vermute mal, das genau deshalb solche aktionen stattfinden und auch wieder (in anderer form, hoffentlich nicht nochmal die gleise, das wär echt... schwach) stattfinden werden. es muss wohl erst UNFAIR UND TEUER sein, damit die menschen sich aufregen... traurig wie betroffen und sauer manche menschen wegen 2h belangloser verspätung sind (ich rede hier NICHT von denjenigen, die ihren flug nach norwegen verpasst haben oder ähnliches, sondern von denjenigen die "nur" 2h in der hitze warten mussten), wie egal es aber den gleichen leuten ist, wenn kinder von unserem bildungssystem gnadenlos aussortiert werden und auf dem abstellgleis vor sich hin harzen.
seltsam finde ich es, wenn leute sagen, ich verstehe ja den bildungsstreik, aber SOWAS kann man doch auf keinen fall machen! vielleicht nicht gerade die beste idee, aber was soll man den sonst machen? so nicht - aber wie dann? das ist eine ernste gemeinte frage! statt sich hier nur zu empören könnten wir ja die gelegenheit nutzen bischen konstruktivere kritik zu üben. (aber mir fällt ehrlich gesagt spontan gerade auch nichts tolles ein)
@truth: dummes geschwätz!
woher willst du wissen, dass sich die leute NICHT mit dem thema auseinandersetzen? das ist eine reine unterstellung von dir. du stellst jeden, der die gleisbesetzung nicht in ordnung findet, in die gleiche ecke der meinungslosen, denen angeblich alles egal egal ist. das ist nicht nur falsch sondern auch schäbig!
zumindest diejenigen, die hier auf fudder darüber diskutieren, haben dies auch vorher schon getan und vielen ist bewusst, um was es geht und sie unterstützen auch die forderungen.
deine einstellung \"wer nicht für mich ist, ist gegen mich\" ist genauso daneben und indifferenziert, wie die einstellung, die du allen besetzungsgegnern unterstellst.
die kritik, die hier auf fudder geäussert wurde, ist nicht NUR unkonstruktiv. es gab auch jede menge konstruktive kritik. nur erkennst du sie wohl nicht als solche, weil ja ganz offensichtlich in deinen augen jeder, der die besetzung nicht gut heisst, automatisch ein desinteressiertes arschloch ist.
dir fällt nichts anderes ein, was man machen könnte? wie einfallslos bist du denn? dann lies mal die postings mit der konstruktiven kritik in diesem und in anderen threads zum thema, da werden einige alternativen vorgeschlagen und auch erläutert, warum diese besser sein sollten, als gleise zu besetzen.
\"...und menschen, die sich sonst vielleicht nur 5min mit bildung und protest auseinander gesetzt hätten, plötzlich tagelang darüber diskutieren.\"
DARÜBER ???
Du hättest mal im Zug sitzen sollen - da wurde nicht über Bildung, sondern über die blödsinnige Aktion diskutiert, und Sympathisanten für das eigentlich sehr berechtigte Anliegen wurden damit ganz sicher nicht gewonnen !
und
\"...wegen 2h belangloser verspätung sind\"
Woher weisst du, ob die zwei Stunden \"belanglos\" für alle waren ???
Meine Frau ist z. B. Ärztin...
Ich fürchte, bei Leuten, die solch eine Aktion machen hilft auch noch so viel Bemühen um Bildung nicht...