Morgen starten im Kommunalen Kino die Freiburger Lesbenfilmtage, und zwar zum zwanzigsten Mal. Jenni hat ein kurzes Interview mit den vier Organisatorinnen Luzie Boger, Julia Lamke, Petra Lutterbüse und Bettina Pfluger geführt, das Lust auf lesbisches Kino, Lesungen und die Frauen-Party im White Rabbit macht.





Ist das éin Versehen, dass wenn es um das Publikum geht, zweimal ausdrücklich von \"den Frauen\" gesprochen wird oder bin ich da tatsächlich nicht erwünscht?
@ björn mit ausnahme der als "ladies only" gekennzeichneten veranstaltungen sind männer bei den lesbenfilmtagen meines wissen nach auch willkommen.
Was ich mich allerdings frage, Björn: was ist eigentlich so schlimm an geschlechterspezifischen Veransdtaltungen, wenn das der Sache angemessen ist? Es gibt auch SchwuLesDance-Partys, die nur für Männer sind, gleiches gilt für den Freiburger Männertag.
Was ich mich allerdings frage, Björn: was ist eigentlich so schlimm an geschlechterspezifischen Veransdtaltungen, wenn das der Sache angemessen ist? Es gibt auch SchwuLesDance-Partys, die nur für Männer sind, gleiches gilt für den Freiburger Männertag.
Wenn SchwuLesDance-Partys nur für Männer wären, käme das Les etwas zu kurz. Grundsätzlich habe ich nichts gegen geschlossene Gesellschaften dieser Art, ich frage mich nur, warum lesbische Frauen im Gegensatz zu Schwulen immer noch so wenig sichtbar sind.
Entschuldige, ich hatte mich nicht klar ausgedrückt: SchwuLesDance Freiburg nur für Männer am 11.9., nur für Frauen am 20.11 (das wusste ich bis gerade noch nicht).
:)
@ björn: die damen achten sehr darauf, dass sie "unbelästigt" feiern können, was auch verständlich ist. naja, ganz ohne männer gehts am samstag dann aber doch nicht:)
und was meinst du mit sichtbar? bürstenhaarschnittklischee?
Nein, ich wundere mich nur darüber, dass mir für 100 als schwul geoutete Prominente ca. 3 als lesbisch geoutete prominente Frauen einfallen und dass das gefühlte Verhältnis der schwul/ lesbischen Berichterstattung in den Mainstream-Medien etwa 90:10 ist.
Zwei mögliche Gründe, from the top of my head:
* Frauen sind grundsätzlich weniger in den Medien präsent als Männer
* Lesben in Schlüsselpositionen (Politikerinnen, Schauspielerinnen, Moderatorinnen) sind als Frauen und Lesben doppelt "benachteiligt", und outen sich daher seltener als Männer.
gibt es nicht angeblich auch weniger lesben als schwule? also % der männer, die homosexuell sind ist größer als der % der frauen, die homosexuell sind?
aber richtig ist sicher auch dass männliche homosexuelle sich einen sehr offensiven umgang mit ihrer sexualität angeeignet haben, der nur schwer in deckung zu bringen ist mit dem umgang mit sexualität, der von frauen immer noch tendenziell erwartet wird. auch insofern männer sichtbarer.