zur Startseite
Passwort vergessen?
 

Wie geht's weiter mit der Eishalle? Antworten der OB-Kandidaten

Wie soll es weitergehen mit dem Eishockey-Standort Freiburg? Wie lange hält das Dach der Franz-Siegel-Halle? Wie realistisch ist ein Neubau, wieviel würde er kosten? Wir haben die drei OB-Kandidaten Salomon, Von Kirchbach und Rausch um Antworten gebeten.

Eishalle Freiburg

Im Jahr 2009 ist das Dach der Eissporthalle für mehr als zwei Millionen Euro saniert worden. Bis wann kann die Franz-Siegel-Halle nach Ihrem Kenntnisstand maximal a) für den Breitensport (Publikumslauf) und b) für den Profisport (Wölfe Freiburg) genutzt werden?


Salomon: Die Eishalle ist statisch gesichert worden – Fachleute nennen es eine „Ertüchtigung“. Eine Sanierung wäre sehr viel umfänglicher und teurer geworden. Nach heutigem Stand können wir auf der Basis dieser Ertüchtigung weiter von einigen Jahren Nutzungsdauer ausgehen, sowohl für Profi- als auch für Breitensport.

Kirchbach: Nach der Ertüchtigung des Daches/Statik kann die Eishalle noch 5 Jahre weiter für den Eishockeysport genutzt werden. Soweit mir bekannt ist, müssten im Anschluss unverhältnismäßig hohe Investitionen für Brandschutz, energetische Sanierung und Schallschutz und nach den Vorschriften des Baurechtsamtes getätigt werden, um sie weiter betriebsfähig zu halten. Allenfalls der Publikumslauf kann unter bestimmten Auflagen zulässig sein. Aus meiner Sicht machen weitere massive Investitionen in die Halle an diesem Stadtort ökonomisch und sportpolitisch keinen Sinn.

Rausch: Als Bürger, der, wie Sie, weder Teil der Verwaltung noch des Eishockeyvereines ist, kann ich diese Frage unmöglich beantworten. Dafür bietet das Rathaus nicht genügend Transparenz. Dafür müssten sie mir bitte die Unterlagen zur Verfügung stellen. Ich gehe davon aus, dass eine solch aufwändige Instandsetzung jedoch viele Jahre halten muss, sonst wäre es herausgeschmissenes Geld!

Liegen Ihnen bereits Finanzierungskonzepte für a) den Bau und b) den Betrieb einer neuen Halle vor? Falls ja: In welcher Größenordnung bewegen sich die Kosten für den Bau einer neuen Halle beziehungsweise für ihren Betrieb?


Salomon: Dazu ist es noch viel zu früh. Der Auftrag des Gemeinderats lautet, Vorschläge für einen möglichen Standort vorzulegen, dann das mögliche Investitionsvolumen zu rechnen und Vorschläge für die Finanzierung zu erarbeiten. Das eine setzt das andere voraus.

Kirchbach: Finanzierungskonzepte für Bau und Betrieb einer möglichen neuen Eissporthalle sind mir nicht bekannt. Soweit ich informiert bin, wollen sich Mitglieder des Gemeinderates zusammen mit dem Sportbürgermeister in den nächsten Monaten Eishallen in verschiedenen vergleichbaren Städten anschauen. Bekannt ist, dass Neubauten mit Kosten von um die 15 Mio € veranschlagt werden können. Denkbar wäre aus meiner Sicht eine Vermarktung der Fläche der alten Franz-Siegel-Halle und Teilen des sie umgebenden Geländes bei einem Abriss. Die Einnahmen hieraus könnten den Grundstock für die Finanzierung einer neuen Halle bilden. Als Standort für einen Neubau käme ggf. ein freies Teilstück an der Neuen Messe in Frage.

Rausch: Nein, mir hat niemand diese Konzepte vorgelegt. Und ich habe es auch nicht in der Zeitung gelesen. Daran sieht jeder Bürger und jede Bürgerin, dass es dringend notwendig ist, dass wir endlich Transparenz ins Rathaus kriegen. Wir BürgerInnen werden nicht gut informiert. Wie soll ein Bürger, der zum Bürgermeister kandidiert, eine solche Frage beantworten können, wenn er nicht schon in der Rathausspitze arbeitet?

OB Kandidaten zur Eishalle

Die Wölfe Freiburg sind vor wenigen Tagen in die Eishockey-Oberliga abgestiegen. Welche Rolle spielt es für sie bei der Hallendiskussion, ob in Freiburg Profi-Eishockey in der 2. Bundesliga oder DEL gespielt wird?


Salomon: Der Profisport ist nur ein Teil der Nutzung. Vor allem soll eine Eissporthalle für den Breitensport und den Publikumslauf zur Verfügung stehen. Deshalb spielt der Tabellenstand des EHC zunächst keine Rolle – im Laufe der Freiburger Eishockeygeschichte sind die Profis mehrfach ab- und auch wieder aufgestiegen. Ohne eine funktionierende Halle hätte der EHC allerdings gar keine Chance mehr. Das will niemand.

Kirchbach: Leider, leider haben die Wölfe die Klasse nicht erhalten können und müssen jetzt aus der Oberliga den Wiederaufstieg angehen. Ich weiß, wie enttäuscht alle Fans und Vereinsverantwortlichen jetzt sind. Auch ich habe den Wölfen bis zuletzt die Daumen gedrückt! Aber ich bin Optimist und hoffe, dass sich die Wölfe wieder nach vorne arbeiten werden – meine Unterstützung haben sie uneingeschränkt.

Rausch: Die Wölfe sind leider abgestiegen. Die Hallendiskussion beeinflusst das überhaupt nicht. Es ist wichtig, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine Eishalle haben, wo sie aus Spaß und zur sportlichen Ertüchtigung sowie zur Pflege ihres Wohlbefindens Eislaufen können. Dafür will ich mich gerne einsetzen. Ich sehe es aber nicht als kommunalpolitische Aufgabe an, Profivereinen, die als Wirtschaftsunternehmen geführt werden, eine Eishalle auf Kosten aller städtischen BürgerInnen zu finanzieren.

Dieter Salomon

Laut einer Umfrage der Badischen Zeitung sind 82 Prozent der Freiburger gegen den Bau eines neuen SC-Stadions. Lässt sich dieses Stimmungsbild auch auf den Bau einer neuen Eishalle applizieren?


Salomon: Nein. Hier sprechen wir nicht nur über unterschiedliche Sportarten, sondern auch über unterschiedliche Investitionssummen und unterschiedliche Anforderungen. Der SC hat auf Dauer eine Heimstätte, der EHC nur auf absehbare Zeit.

Kirchbach: Das glaube ich nicht. Der SC hat ein voll funktionsfähiges Stadion mit einer, wenn auch kleinen, Ausbaureserve und ist wirtschaftlich gesund. Den Wölfen fällt buchstäblich die Halle über dem Kopf zusammen, eine Sanierung ist unwirtschaftlich und der Verein kann alleine keinen Neubau stemmen.

Rausch: Keine Umfrage lässt sich mit einer anderen einfach vergleichen. Das geht nicht. Aber die Tendenz ist doch klar: Wieso sollen alle BürgerInnen ausgerechnet den Profisport bezahlen? Doch die Frage ist eben eine andere: Im SC-Stadion dürfen nur hochbezahlte Profifußballer auf den Rasen. In einem Eisstadion dürfen das manchmal auch normale Leute. Das ist schon ein wesentlicher Unterschied. Deshalb müssen solche Fragen immer ganz konkret gestellt werden. Und dann müssen die Bürgerinnen selber entscheiden, was ihnen wichtig ist und was sie eher nicht finanzieren wollen.

Ulrich von Kirchbach

Welchen Stellenwert hat der Neubau einer Eishalle auf Ihrer persönlichen Agenda? Braucht Freiburg eine Eissporthalle?


Salomon: In einer Stadt unserer Größenordnung, vor allem mit unserer Eishockey-Geschichte, gehört eine Eissporthalle zur sportlichen Infrastruktur.

Kirchbach: Freiburg braucht auf mittlere Sicht durch die Baufälligkeit der Franz-Siegel-Halle eine neue Eissporthalle. Für mich ist natürlich ein Neubau auch abhängig von den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Stadt und den Finanzierungsmöglichkeiten. Eislauf hat nicht nur mit Profisport zu tun – es ist ein Volkssport und die Kinder- und Jugendarbeit der Wölfe ist vorbildlich.

Rausch: Ich will, dass wir BürgerInnen zu allen Haushaltsfragen differenziert informiert werden, miteinander diskutieren können und dann uns für die jeweils besseren Argumente entscheiden können. Also die Prioritätenliste müssen die BürgerInnen selber im Rahmen des Bürgerhaushaltes festlegen. Dann entscheidet letztlich der Gemeinderat. Ich selber werde mich sehr bemühen, den unterschiedlichen Argumenten zu lauschen und abzuwägen, was nun letztlich die besseren Argumente sind. Dann werde ich – nach langen Gesprächen – mit Ihnen allen auch persönlich gerne festlegen. Jedenfalls werde ich die Bürgervoten sehr ernstnehmen.

[Fotos: Dominic Rock, Ingo Schneider]

Mehr dazu

   




Artikel als E-Mail verschicken Artikel auf Facebook weiterempfehlen Artikel twittern Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Diesen Artikel bei del.icio.us bookmarken
 



Kommentare
Anzahl der Kommentare: 53
Freitag, 16.04.10 13:08
 

ich will eine eishalle für breiten -und profisport !!!

es gibt kaum ein verein in deutschland, der mit einer eisfläche so eine starke jugendarbeit verrichtet.

Freitag, 16.04.10 13:25
 

Die spielen eh so schlecht. Würde vorschlagen, dass das Dingens einfach abgerissen wird und die Mannschaft soll auf'm Waldsee trainieren. Während des Sommers halt mit Schwimmwesten.

Freitag, 16.04.10 13:55
 

Das Eisstadion kann im Gegensatz zum Dreisamstadion 20 Stunden am Tag genutzt werden... Man muß nur mal die Belegungspläne anschauen. Da ist nicht nur der EHC mit Nachwuchs und Profiteams, sondern die Eisstockschützen, Eiskunstlauf, der Eiskindergarten, Publikumslauf, 6 Hobbyeishockeyteams(!) uvm... Im Sommer finden Flohmärkte, Sexmessen und auch ein fliegender Baumarkt ist ab und an zugegen, von den Kirchentagen ganz abgesehen. Früher hat sogar die Freiburger Boxstaffel dort trainiert und auch Ligakämpfe ausgetragen. Unvergessen auch das Spiel der Harlem Globetrotters... Es gibt vermutlich in ganz Freiburg und Umgebung keine Halle, die ähnlich strapaziert und in die sowenig seitens der Stadt investiert wurde. Selbst als der EHC 5 Jahre in Folge in der höchsten deutschen Spielklasse spielte, war es nur der sportliche Hinterhof.

Freitag, 16.04.10 14:01
 

@Tatoocheck:
Sexmessen - aha, dafür ist das Dingens also geeignet. Es ist in Freiburg grad eh so kalt, daher fordere ich: Weg mit dem Eisstadion!!!

Freitag, 16.04.10 14:12
 

Trompetentier:

erkläre das mal den ganzen kids und jugendlichen, die in diesem verein aktiv sind - dummschwätzer !!!


LEGOsteniker hat den Kommentar am 16.04.2010 um 14:14 bearbeitet
Wulfpack
Freitag, 16.04.10 14:17
 

@ Trompetentier

Haben Sie auch sachliche Argumente oder möchten Sie sich weiter so unsachlich und kindisch äußern?

Als langjähriger Eishockeyfan kann ich Tatoocheck nur zustimmen. Gerade die Jugendarbeit des EHC ist vorbildlich. Vom Breitensport, Publikumslauf usw. mal ganz zu schweigen.

Glücklicherweise sehen das unsere OB-Kandidaten auch so.

Freitag, 16.04.10 14:22
 

@Tatoocheck Wieviele Besucher kommen denn zu den EHC-Heimspielen, Flohmärkten und Sexmessen in die FS-Halle? Ein einziges schlecht besuchtes Heimspiel im Dreisamstadion reicht schon aus um diese Zahlen um ein vielfaches zu übertreffen. Dazu noch die vielen Fans die sich in den Kneipen der Stadt treffen um die Spiele im TV anzuschauen. Das willst du ja wohl nicht ernsthaft mit dem kleinen Haufen an Eishockey-Fans vergleichen. Wie die meisten SC-Fans habe ich nichts gegen den EHC (auf der Gegenseite sieht es da meistens anders aus) und schaue mir auch oft Spiele in der FS-Halle an, aber die mangelnde Unterstützung der Stadt immer mit dem SCF zu begründen und ständig Vergleiche zum Dreisamstadion (das zu einem großen Teil von vereinseigenen Geldern ausgebaut wurde) zu ziehen geht nun mal gar nicht.

Freitag, 16.04.10 14:27
 

Ich bin für ein neues Dreisamstadion! :D

Freitag, 16.04.10 14:29
 

Finke raus!

Freitag, 16.04.10 14:37
 

Naja, daß die altehrwürdige Franz-Siegel-Halle langsam aber sicher ihrem Ende entgegenschreitet, dürfte kein Geheimnis sein, daher stehen die Chancen, daß die Forderung "Weg mit dem Eisstadion" erfüllt wird, nicht so schlecht.

Was fällt weg, wenn es keinen Ersatz für eine Eishalle gibt? Wie Tatoocheck schon beschrieben hat, wird sie nicht nur durch eine einzige Profi-Mannschaft in Anspruch genommen. Denn der Eissport in Südbaden reduziert sich ja nicht nur auf die Wölfe Freiburg. Vielmehr gibt es eben noch den EHC mit seiner Amateur-Mannschaft und seinen Nachwuchsabteilungen, die Eisstockschützen, Hobby-Teams, Eiskunstlauf und Hobby-Eisläufer, welche tagtäglich die Eishalle nutzen.

Der EHC Freiburg leistet, wie Herr von Kirchbach auch erkannt hat, seit Jahren hervorragende Arbeit. Neben drei Deutschen Meisterschaften bei den Junioren in den zurückliegenden acht Jahren und zahlreichen Eigengewächsen in der Profi-Mannschaft sprechen auch einige Akteure, welche sowohl in der Beletage des deutschen Eishockeys als auch in der 2. Bundesliga zu den Leistungsträgern zählen, dafür. Zudem steht mit Mirko Höfflin ein EHC-Eigengewächs im Blickfeld der nordamerikanischen Späher. Daß dieses Sturmtalent mittlerweile, wie zwei andere Freiburger auch, in Mannheim aktiv ist, darf man den Gegebenheiten im Eishockey zuschreiben.

Die Frage ist doch, wo, wie und wann läßt sich ein Neubau realisieren.

Herr Salomon hat die einzelnen Vorgänge kurz und bündig beschrieben und es dabei vermieden, eine Art Versprechen abzugeben, obgleich er sich der mittelfristigen Entscheidung bewußt ist.

Herr von Kirchbach hat die Vorgänge / Überlegungen, die der amtierende OB beschrieben hat, etwas konkretisiert. Und er hat das gesagt, was Herr Salomon nur erahnen läßt: Die Finanzen spielen eben eine wichtige Rolle, wenn es um einen Neubau geht.

Tja, von Herrn Rausch wissen wir, daß alles eine Frage der Transparenz ist. Und irgendwie scheint für ihn ein Neubau ausschließlich mit einem Profi-Team verbunden zu sein. Nichts konkretes (liegt ja aber nur an der fehlenden Transparenz ...), sondern nur das eigene Wahlprogramm noch einmal eingebracht.

Freitag, 16.04.10 16:12
 

@Trompetentier: Noch ein Troll-Beitrag und deine fudder-Karriere ist beendet

@all: Don't feed the trolls!

Freitag, 16.04.10 16:27
 

Wenn die Eishalle abgerissen werden würde, dann würden wenigstens auch die äussertst unangenehmen Eishockeyfans aus dem Stadtbild verschwinden. Diese waren mir in der Vergangenheit immer wieder mit diskrimminierenden Sprechchören ("..wir bauen eine U-Bahn von Villingen nach Auschwitz" usw) aufgefallen.

Freitag, 16.04.10 16:38
 

Wer eine Halle will soll sie bezahlen. Ich sehe keinen Grund warum mal wieder der Steuerzahler für private Interessen eintreten sollte.

Shortman
Freitag, 16.04.10 16:51
 

@NYHC zum Glück fallen Fussballfans niemals durch Hooligans oder dergleichen auf nicht wahr? Darum sind bei einem Bundesligaspiel auch niemals mehr als 10 Polizisten anwesend
Aber mal abgesehen davon kann man Fussball und Eishockey bzw die entsprechenden Stadien überhaupt nicht miteinander vergleichen! Da beim Fussball alles grössere Dimensionen hat. Angefangen vom TV Geld, bis hin zu Sponsoren und Fans, und eben auch die Stadiongrössen.

Das Problem ist einfach: Freiburg hat nur EINE Eishalle!!! Wenn es in der Stadt so viele Eishallen bzw Eisflächen gäbe wie es Fussballplätze oder Sporthallen geben würde.... Dies ist aber leider nicht gegeben. Also braucht Freiburg eine gescheite Eishalle!

Freitag, 16.04.10 17:10
 

@lennsch:

private interessen ?

schau mal wie groß die jugendabteilung des ehc ist !!!

das gerade du, der seit jahren das forum des ehc nutzt um seinen \"käse\" abzulassen, so - mit verlaub, dämlich daher kommst wundert mich doch stark.

was würdest du ohne dieses forum / ersatzforum eigentlich in deiner freizeit machen ?

mann kerle, werde endlich mal erwachsen.

gruß

;-)


LEGOsteniker hat den Kommentar am 16.04.2010 um 17:11 bearbeitet
Freitag, 16.04.10 17:17
 

Ein Auszug der NAchwuchsseite des EHC

...
Konzeptionell spielt die Jugendarbeit beim EHC Freiburg eine große Rolle - seit vielen Jahren basiert die Strategie des Freiburger Profi-Eishockeys darauf, junge, talentierte Freiburger Cracks an die eigene Profimannschaft heranzuführen.

In den letzten sechs Jahren wurden die Junioren des EHC Freiburg dreimal Deutscher Meister (2003, 2004 und 2008).

Zwei Bundesligamannschaften (Junioren und Schüler), über 200 Nachwuchsspieler von der Laufschule bis hin zu den Amateuren sowie insgesamt 7 Mannschaften sind der beste Beweis dafür, dass der EHC Freiburg die Nachwuchsabteilung finanziell und mit hochqualifizierten Trainern nach Kräften fördert.




Freitag, 16.04.10 17:35
 

@ shortman
les meinen Beitrag bitte nochmal durch und achte diesmal darauf wie oft ich das Wort "fußball" erwähnt habe.

Freitag, 16.04.10 19:13
 

@NYHC: Was hat das unsägliche "Schwabenlied" - soweit mir bekannt haben das die Schwenninger und Heilbronner öfters gesungen - mit der Freiburger Eishockeyhalle zu tun? Dein Argument ist schlecht, polemisch und willst das Eishockeypublikum in Freiburg in eine braune Ecke stellen. Einfach eine Frechheit.

@lennsch: Unsagbarer Quatsch, den Du wieder vom Stapel lässt. Aber das ist ja nichts Neues. Du bist offensichtlich nicht diskussionsfähig und immer noch in der Pubertät.
-------------------------------------------------------------------------
PRO EISSPORT IN FREIBURG! Pro Profi-Eissport in Freiburg. Ausserdem bedenke man auch die ganze Jugendarbeit, die der EHC leistet.

Freitag, 16.04.10 19:35
 

@ Eiskalt
ganz einfach, das Lied wird regelmäßig von EHC Fans in Regionalzügen und anderen öffentlichen Orten geplärrt. Das wird sicher nicht von Schwenningern gesungen, das richtet sich nach meinem verständnis gegen Schwenningen.
Solche Begegnungen sind meine einzigen Berührungspunkte mit Eishockey und ohne Eisstadion wird man solchen Unterschicht-Rambos in Freiburg deutlich weniger begegnen.

Freitag, 16.04.10 20:51
 

Tetraodontidae, den einzigen Vergleich zum SC den ich gezogen habe, war die Stadionnutzung... wie gesagt, im Gegensatz zu diesem abgeschlossenen Raum, ist die FSH offen für alle... Es ist ein Unterschied, ob ein Ort täglich der Allgemeinheit zur Verfügung steht oder alle 2 Wochen.
NYHC, es gibt auch äußerst unangenehme Fußballfans, ekelhafte Basketballfans, miese Handballfans... die Liste läßt sich beliebig fortsetzen. Ich selbst hae auch ein Problem mit solchen Parolen und wenn mir sowas zu Ohren kommt, bin ich der Erste, der dagegen vorgeht. Den Ursprung findet man allerdings wirklich auf dem Berg und leider meinen einige schwarzgekleidete Vorstufen-Alkonauten sich damit in Freiburg emanzipieren zu müssen. Im Stadion trauen sie sich nicht... *g*
Lennsch, wenn alle Stadionbauten privat finanziert werden müßten, hätten wir hier viel Platz...

Freiburg wäre gut beraten eine große Lösung zu praktizieren. Eisstadion und Fußballstadion in unmittelbarer Nähe. So kann die Energie und der Raum effizient (Parkplätze, Restaurants, Clubs) genutzt werden.
Siehe Nürnberg oder Ingolstadt (dort steht neben der Eishalle ein Spaßbad, wie fast überall in Bayern diese Kombination die letzten 20 Jahre favorisiert wurde z. B. Erding, Weiden...)
Egal, ich persönlich glaube nicht an einen Neubau, weder für den einen noch für den anderen Club...

Freitag, 16.04.10 21:08
 

@NYHC

Bei aller liebe du machst es dir sehr einfach. Es gibt in jeder Fangruppierung bei jedem Verein solle Vollpfosten (freundlicher kann ich es nicht beschreiben).
Ich habe 21 Jahre Freiburger Eishockey auf dem Buckel unzählige Auswärtsfahrten mitgemacht und dieses "Liedgut" noch NIE von Freiburger Eishockeyfans gehört. Das es ne handvoll Idioten gibt, lässt sich leider kaum verhindern.
Für 99,99% der EHC-Fans sind solche "Fans" auch ein Dorn im Auge.
Wenn einer wirklich so eine Einstellung hat dann wird er sich nicht durch das fehlen der Eishalle nicht verschwinden.
Dann geht man möglicherweise einfach zum SC gegen den VfB und lässt sein scheiß dort ab oder zu anderen Sportarten wo es Badisch-Schwäbische-Duelle gibt.

Versuche einfach mal über den Tellerrand hinauszuschauen. ;-)

Samstag, 17.04.10 00:14
 

@NYHC
Ein "Argument" mag dies aber nicht sein, oder? Es ist zweifelsohne verwerflich, wenn jemand dieses oder ähnliche Lieder singt, aber es auf die restliche Gruppe, die eine deutliche Mehrheit darstellt, zu übertragen, kurzum zu verallgemeinern und deswegen z.B. eben auch Kindern die Möglichkeit auf ihren Lieblingssport zu verwehren, so ist dies mehr als nur gewagt.

Wenn man derlei Maßstäbe ansetzt, um sich für oder gegen ein Projekt zu entscheiden, so wäre dies der falsche Weg.

Außerdem ist meiner Meinung nach Deine Schlußfolgerung völlig falsch. Du glaubst bitte nicht ernsthaft, daß diese Leute mitsamt ihrer Parolen auf einmal weg sind, nur weil ein Eisstadion fehlt? Problem gelöst? Mitnichten. Ein neues Hobby - z.B. der Fußball - und das Stadtbild verändert sich nur anhand der Trikots.

Und pardon, ich find auch "Unterschicht-Rambos" nicht gerade glücklich gewählt. Wer sich daneben benimmt, muß nicht zwangsläufig einen sozial niedrigeren Status inne haben. Und was solche Lieder bzw. auch Gedankengut anbelangt, wäre es fatal, es sofort auf "Unterschicht" zu reduzieren.

Wie gesagt, es ist kein Argument für oder gegen eine Eishalle und darf auch keine Rolle spielen. Zumal es das von Dir angeprangerte Problem eben überhaupt nicht löst.

@lennsch

Wo soll man die Trennlinie zwischen "Privat" und "öffentlich" denn ziehen? Sind es wirklich rein private Interessen? Sind Fußballplätze oder Theater nicht auch schlußendlich private Interessen, wenn ich Dich richtig verstehe?

Ein Neubau - über die Größe läßt sich ja streiten, wobei eine professionelle Nutzung aus meiner befangenen Sicht dazugehört - muß mittelfristig realisiert werden. Selbst wenn die Franz-Siegel-Halle noch länger offen bleiben und sowohl für Publikum als auch Nachwuchsakteure zur Verfügung stehen kann.

Ich möchte zum Beispiel nicht wissen, was man an Energie sparen könnte. Zumal just die Stadt Freiburg ihr Image sogar pflegen könnte, indem man es schafft, ausgerechnet ein Eisstadion mit einem äußerst niedrigen Energieaufwand zu betreiben.

Den Ansatz von Tatoocheck finde ich richtig, daß man prüfen sollte, ob man ein gemeinsames Großprojekt für den SC Freiburg und den Eissport nicht in Angriff nehmen kann. Was keinesfalls heißt, die öffentliche Hand soll beiden neue Stadien hinstellen. Das Bedürfnis beider Seiten (Fußball und Eissport) ist vorhanden, beim SC meiner Meinung nach nicht unberechtigt (bleibt es beim Status Quo, wird man es in einigen Jahren durchaus zu spüren bekommen, weil die Konkurrenz den Blinker zum Überholen gesetzt hat. Dann muß man sich aber auch mit seinem sozusagen gewählten Schicksal zufriedengeben).

Samstag, 17.04.10 08:57
 

Ziel soll sein, Freiburg emissionsfrei zu bekommen. Ziel sollte auch sein, dass Freiburg gewaltfrei wird. Klar, völlig unmöglich, aber als Ziel sollte es angedacht werden. Eishockey fordert und fördert Gewaltbereitschaft!!

Gewalttätigkeiten werden im Eishockey oft als (halb-)legitimes Mittel angesehen, da das physische Spiel (Körperkontakt, den Gegner checken) ein wichtiger Bestandteil des Sportes ist. Beispielsweise ist es erlaubt, den Gegner in vollem Lauf (jedoch nur mit angelegten Ellenbogen und nicht von hinten) gegen die Bande zu drücken. Tatsächlich ist es oftmals schwierig, zwischen einem noch fairen Bodycheck und einem Foul zu unterscheiden.

Aufgrund der insgesamt sehr aggressiven Spielgestaltung kann es zu Massenschlägereien kommen, wenn zum Beispiel der Torwart aus Versehen (oder aber beabsichtigt) von einem Stürmer angegriffen wird oder die Spannung während eines wichtigen Spiels so steigt, dass der kleinste unkorrekte Angriff extreme Folgen für den Angreifenden haben kann.

Bruno Hug berichtet über Eishockey-Fans:
Das Problem (Gewaltbereitschaft der Fans) wird leider immer noch beschönigt oder man will es nicht richtig wahrhaben. Wenn Klubpräsidenten von den brennenden Fackeln ihrer Fans schwärmen, wenn ganze Fankurven die machtlose Polizei und Politik auslachen, wenn Klubvertreter – wie im Falle von Zug – von Einzeltätern sprechen, dann stimmt das mit der Realität nicht überein...

Sollen unsere Kinder mit solch einer gewaltbereiten Sportart aufwachsen? Viele Freiburger meinen dazu: N E I N!

Samstag, 17.04.10 10:09
 

LOL :-D :-D :-D


Samstag, 17.04.10 10:50
 

@Trompetentier: Wieviele Freiburger bist Du denn? Bist Du verwandt mit NYHC?

Samstag, 17.04.10 11:43
 

@ Trompetentier

Lustiger Versuch der Verunglimpfung !

In 25 Jahre Eishockey mit mittlerweile über 600 Spielen, die ich in ganz Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich besucht habe, habe ich leider Ihre Darstellung nirgends, aber auch wirklich nirgends feststellen können.
Sie sollten wirklich nicht soviel RTL gucken.

Sollen unsere Kinder mit solchen Polemikern wie Sie aufwachsen? Viele Südbadener meinen dazu: N E I N!

Samstag, 17.04.10 11:49
 

@alexis:
Die meisten Südbadener sind außerdem der Ansicht, dass man Personen in Ihrem Alter keinen Schnuller mehr verpassen sollte.

Samstag, 17.04.10 12:25
 

@ Tromp.

Bleiben Sie bitte bei der Sache. Das Pflegen der Tradition der Fasnacht ist hier kaum das Thema !
Polemik genauso wenig !

Für mich fördert das Eishockey das friedliche Zusammentreffen vieler Nationalitäten und bindet viele Kinder in die Vereinsarbeit ein. Vereinsarbeit ist wichtiger Bestandteil einer sozialen Gesellschaft.
Das Gleiche gilt auch für andere Sportarten !
Wenn dieses Gebilde von einigen Wenigen missbraucht wird, ist das kein Grund für eine grundlegende Ablehnung, sondern für mich eigentlich noch mehr Antrieb, sich für solche Vereine einzusetzen, um den gewaltbereiten Idioten entgegenzuwirken !

Samstag, 17.04.10 12:43
 

Fasnacht? Im April? Da scheint wohl jemand in die Fasnachts-Zeitschleife geraten zu sein. Und ewig grüßt das Murmeltier.

Friedliches Zusammentreffen vieler Nationalitäten???
http://tinyurl.com/y2xjjnv
http://tinyurl.com/y7s6tyn
http://tinyurl.com/y5gpvt[..] könnte noch etliche Links posten - leider sind nur maximal 3 zugelassen...

Nein, die Mehrheit der Freiburger möchte so etwas nicht in ihrer Stadt haben...


Trompetentier hat den Kommentar am 17.04.2010 um 12:45 bearbeitet
Samstag, 17.04.10 12:43
 

ich schlage Trompetentier für den Friedensnobelpreis vor :-)

Samstag, 17.04.10 12:46
 

@LEGOsteniker:
Danke.

Samstag, 17.04.10 12:47
 

@LEGOsteniker:
Dazu müsste ich erst Kriegstreiber wie Obama werden.

Samstag, 17.04.10 13:07
 

jugendarbeit ist schön und gut. die frage nach der verhältnismäßigkeit muss trotzdem erlaubt sein. zig millionen euro für neubau und unterhalt eines eisstadions könnten m.e. besser und vor allem breiter gestreut angelegt werden.
wir sind hier nicht in kanada und eishockey war und ist in deutschland schon immer eher nischensport gewesen, den sich wegen der hohen materialkosten nicht jeder leisten kann.
würde man nur die hälfte des benötigten geldes über 5 jahre allgemein in jugendarbeit, spielplätze und ich nenn es mal ertüchtigungsmöglichkeiten stecken, wäre dieses geld sicherlich nicht schlechter angelegt.

Samstag, 17.04.10 13:31
 

@doppelhorst:
[...]und ist in Deutschland schon immer eher Nischensport gewesen, den [...] viele Eltern ihren Kindern wegen des hohen Aufkommens roher Gewalt und einer oftmals braungefärbten Hooliganszene, ncht antun wollen.

Das ist mit ein Grund, warum Eishockey in Deutschland lediglich eine Nischensportart ist - das ist auch gut so.


Trompetentier hat den Kommentar am 17.04.2010 um 13:33 bearbeitet
Samstag, 17.04.10 13:47
 

@trompetentroll:
das ist, genau wie du, lächerlich! ich war früher oft bei den roosters aus iserlohn und habe mir teils aus interesse, teils aus langeweile, viele und oft grottige spiele des ehc dortmund angeguckt. da gehts nicht besser aber definitiv auch nicht schlimmer als auf dem fußballlplatz zu.
aber pfleg du ruhig weiter deine vorurteile und schubladen.

Samstag, 17.04.10 14:17
 

@horst

dont feed the troll

Samstag, 17.04.10 14:38
 

@muffty:
Keine Sorge, Doppelhorst wird sich schon nicht selbst füttern...

Samstag, 17.04.10 14:40
 

@muffty: seh ich genauso, leider schafft es nicht jeder!

zum Thema: also ich und viele andere, die mit mir seit 20 Jahren zum Eishockey gehen, sind eigentlich nur da um sich mal richtig auf die Fresse zu hauen! Das war schon immer so, gerne auch Auswärts.
Leider war diese Saison ein so hohes Polizeiaufgebot in der FSH, wodurch es etwas schwieriger wurde Stress anzufangen. Jetzt treffen wir uns einfach nach dem Spiel auf dem Parkplatz.
Wir versuchen auch immer wieder, gerade den jungen Fans unsere Philosophie näher zu bringen, indem wir mit ihnen schmutzige Lieder singen und der gegnerischen Mannschaft Schläge androhen.

Zur Jugendarbeit: ich finde hier sollte der Grundstock für die spätere Brutalität gelegt werden! Auch hier muss schon trainiert werden. z.B. wie hau ich voll auf die Zwölf, oder wie schlag ich gleich zwei Zähne auf einmal aus usw. Werden die Basics hier schon vermittelt, wird es 100% ein guter Bandenhobel!

Eishockey lebt von Brutalität! Dieser Sport hat nichts mit Technik, Spielverständnis, Schlittschuh laufen oder sonst was zu tun!

Auf jeden Fall, sollte die Jugendabteilung des EHC dringend geschlossen werden, denn hier liegt ja der Sündenpool der Brutalität und die Profiabteilung natürlich auch, sind Eishockeyspiele doch nur moderne Gladiatorenkämpfe!

Samstag, 17.04.10 14:58
 

@ trompetentier: ab in den käfig.

Samstag, 17.04.10 15:14
 

Na also - jetzt wisst ihr ja alle, wie Eishockey-Fans und Eishockey-Spieler so drauf sind. Man muss Zasius zu Gute halten, dass er wenigstens mal die Katze aus dem Sack lässt und die Dinge so erklärt, wie sie tatsächlich stattfinden.

...und solch ein Gewaltpotential wollen die Freiburger Bürger eben nicht in ihrer Stadt...

Samstag, 17.04.10 15:20
 

Doppelhorst, dann stelle ich die Jugendarbeit eines anderen Sportvereines in Freiburg ebenso in Frage... diese wird auch mit Millionen gefördert, ohne daß dies der Allgemeinheit zu Gute kommt.
Während ein Eisstadion täglich, wie ein Schwimmbad, jedem offen steht, wie sieht es da mit anderen Sportstätten aus? Alle 2 Wochen geöffnet, oder? Da stehen Baukosten und Nutzen in keinem Verhältnis, außer es wird noch für Konzerte, Kulturtreffen (Dortmund und Milli Görüs) genutzt. Ist in Freiburg nicht möglich, kann die Stadt keine finanziellen Mehrwert ziehen...
Gewaltbereitschaft wird gefördert, aha... ich bin noch von keinem Eishockeyfan eines auswärtigen Vereins angegriffen worden, auch bin ich nie auswärst in Schwierigkeiten in irgendeiner Form gekommen....
Die Gesänge sind rauer, zugegeben, aber vor und nach dem Spiel wird anders als im Fußball keine Hundertschaft benötigt...

C. Pfaff
Samstag, 17.04.10 20:18
 

Werdet kostenlos Mitglied bei der Bürgerinitiative "Pro-eissport-Freiburg". Die BI hat aktuell 914 Mitglieder !
Anmeldung auf http://www.pro-eissport-freiburg.de

Sonntag, 18.04.10 00:51
 

Wer ein gewaltfreies Freiburg will, ist selbstverständlich gegen die Gewaltsportart EISHOCKEY.

Wer auf Gewalt steht, sollte sich bei der Bürgerinitiative "Pro-Eissport-Freiburg" eintragen.

Sonntag, 18.04.10 01:13
 

Ich kann an den Beiträgen von Trompetentier in diesem Thread nichts trolliges finden. Er fragt danach, ob eine extrem gewalttätige Sportart wie Eishockey, Gewalt in der Gesellschaft fördert. Wahrscheinlich meint er es nicht ganz ernst, aber die Frage ist doch legitim.
Abgesehen davon, dass die Deutschen üble Weicheier sind, weil sie kein Rugby spielen wie es sich für junge Männer gehört, aber gut...


Björn hat den Kommentar am 18.04.2010 um 01:16 bearbeitet
Sonntag, 18.04.10 04:01
 

hey tatoocheck,
du vergleichst äpfel mit birnen. der sc ist für freiburg ein ernstzunehmender wirtschaftsfaktor. da kann man mit etwas gutem willen sehr wohl positives für die allgemeinheit konstruieren. abgesehen davon hab ich keinen einblick inwieweit der sc, seine jugendarbeit, das stadion und die infrastruktur von der stadt bezuschusst werden. ich würde aber wetten, dass da auch ordentlich was zurück fließt. andere frage: wieviele kinder und jugendliche sind tatsächlich im ehc aktiv?

ginge es nur um jugendarbeit und publikumslauf würde man, so wie ich es verstanden habe, das eisstadion noch recht lange nutzen können. das problem ist aber eben der, ich nenn es mal, stadionbetrieb, der ganz andere anforderungen an das gebäude stellt. da ist es einfach eine frage der verhältnismäßigkeit, ob die stadt zig millionen für einen drittklassigen eishockeyverein aufbringen kann bzw. darf.
dann kommt als nächster ein tennisverein und hält die hand auf, vielleicht sogar ein golfclub oder segelverein.

zu diesem dämlichen gewalt"argument" sagte ich ja bereits was (Samstag, 17.04.10 13:47). wobei wenn ich mich an die DEG gegen die Haie in den 90ern erinner...

Sonntag, 18.04.10 11:06
 

Naja, momentan sind es über 200 Nachwuchspieler...
Das mit dem Tennisverein ist gar nicht so abwegig. Der Herr Dallman von Freiburg Touriförderung hat ja rumgetönt, als die Rothausarena eröffnet wurde, er wolle hier Tennistuniere veranstalten....
Was aber wenn mal wieder der Run aufs Eishockey einsetzt, wenn es wieder zum Betriebsunfall kommt und der EHC spielt die höchste Klasse und die Infrastrukutur steht nicht zur Verfügung, wie seinerzeit beim SC?

Trompetentier, dann schaffe bitte alle anderen Sportarten auch ab... Sogar in der Leichtathletik gibt es "Gewalt" auf der Tartanbahn... Laufe mal die Mittelstrecke mit ambitionierten Sportlern, da gehts dann schon mit dem Ellenbogen zur Sache, wird Dir mit Spikes in die Hacke getreten...
Oder im Handball: Hat doch vor 2 Jahren sich ein Schiedsrichter in der 2. Halbzeit umgezogen und ist verduftet, weil das Publikum es doch zu ernst nahm. Es war meine ich bei der Allemania Zähringen, bitte um Korrektur, falls nicht....
Vom Fußball brauche wohl nicht reden, der leere Gästeblock der Nürnberger, der gesperrte Fanblock im Olympiastdion und wahnsinns Polizeiaufgebote schon bei OL-Spielen sprechen eigentlich für sich....
http://video.google.com/videoplay?docid=3684268838331291615 #

Sonntag, 18.04.10 11:11
 

@Tatoocheck:
Richtig erkannt! Gewaltsportarten gehören nicht nach Freiburg! Fußball, Handball, Eishockey - alles mit sehr viel Gewalt, Randale, Ausschreitungen und Alkohol verbunden.

Sonntag, 18.04.10 13:10
 

Ja Gott sei Dank... dann tue Dich mal mit dem Grässlin zusammen und haltet Mahnwachen vor den ganzen Tempeln der Gewalt.
Verbiete auch noch Schach, dort wird Kindern taktisches Denken beigebracht. Dies könnte einige Jahre später zur Anwendung kommen, wenn diese in einem TOC (Tactical Operation Center) unterkommen und Command & Conquer nicht virtuell sondern sehr real für die betreffenden Ziele sein wird.

Sonntag, 18.04.10 13:26
 

@Tatoocheck:
Endlich hast Du die Gewaltpotentiale unserer Gesellschaft erkannt. Weiter so! Nieder mit der Gewalt - notfalls mit Gewalt!

Sonntag, 18.04.10 14:07
 

@Tatoo: Was unterhältst du Dich denn noch mit Lennschs multiplen Persönlichkeiten? Da ist andere Hilfe nötig. Keine Plattform mehr für pubertäres Geschwätz.

Montag, 19.04.10 01:34
 

@ Trompetentier
Also ich gehe seit über 10 Jahre zum EHC aber solche Szene wie in Berlin (Fussball!) habe ich Beim Eishockey (Mannheim,Hannover,Bad Tölz,Riessersee,Augsburg,Ingolstadt,München,Köln und Freiburg) noch nicht gesehen.
Aber das ist ja unter unseren Gewaltpotential!
Beim Eishockey bekommt jeder Fan gleich am Eingang eins auf die 12.
Und unsere Jugend, wo jetzt im Verein eine sinnvolle Freizeitgetaltung hat, wird ohne neue Halle, eine noch sinnvollere Freizeitgestaltung haben.
Ach ja Fernsehen is ja sinnvoller,da geht es ja Gewalltfreier zu.
Und wie sich die Eltern erst freuen.
Keine teure Ausrüstung mehr,keine Fahrten mehr mit dem eignen Auto zum Training oder Auswärtsspielen.


Kommst du eigentlich aus Emmendingen?
Würde mich nicht Wundern.

Entschuldigung für meine Rechtschreibung,aber ich (als EISHOCKEYFAN ) habe in 7 Tagen 84 Stunden geschafft und leider keinen Verprügelt.
Ich habe mir zum Feierabend 2Bierle gegönt und bin platt.
Da ich ja der Gewalt (als Eishockeyfan) nicht abgeneigt bin,Vergealtige ich jetz mein Bett und zwinge es mit mir zu schlafen.
Aber mir brauchst du nicht Erklärn warum ich nicht zum Eishockey geh, sondern einen 4,5,6 Jährigen warum er seinen Sport nicht mehr machen darf!

Montag, 19.04.10 01:43
 

in welcher Welt lebst du eigentlich?

Montag, 19.04.10 08:47
 

oldtime hockey :-D :-D :-D

Um einen Kommentar zu verfassen, benötigst du ein fudder-Profil. Registriere dich kostenlos oben rechts auf fudder.






Diese Funktion steht nur für eingeloggte fudder-User zur Verfügung.

» fudder-Netiquette





» Jan K.

re: Badische Zeitung offline?
Naja nachdem ich nicht dr...

» Griptape

re: Badische Zeitung offline?
also bei mir klappts.

» Jan K.

Badische Zeitung offline?
Heyho. Die Badische Zeit...

» christianhauck

re: PN
das war ein Standard-Antw...

» ja/nein

re: PN
lokis gedanken hatte ich ...

» Chuckie

re: Neuer Stammtisch der Piraten
Ist das eine offfizielle ...

» Anon

Scientology-CHRONIK des BÖSEN
Hier dokumentieren wir in...

» christianhauck

re: Planetarium Freiburg - oder wie man Marketing betreibt
Ist nicht unorganisieret,...