Gentlemanboxen in Waltershofen: Der Freiburger OB-Kandidat Ulrich von Kirchbach (SPD, Bild links) und der Freiburger Gastronom und Kagan-Chef Peter Bitsch haben am Samstag gemeinsam mit anderen Hobbykämpfern für den guten Zweck die Boxhandschuhe angezogen. Sind sie ohne Veilchen und blutige Nase aus dem Ring rausgekommen? fudder zeigt euch Videos von der Showveranstaltung:





So, nun wissen wir endlich, wie es Ulrich von Kirchbach anstellen wird, Wählerstimmen zu erheischen - mit körperlicher Gewalt! Ja, könnte klappen!
Das ist doch mal super - ganz Freiburg kämpft gegen Gewalt. Ganz Freiburg? Nein! Während im Bermudadreieck jedes Wochenende eine mobile Wache steht, die Stadt mit Alkoholverboten versucht die Jugendgewalt einzudämmen und die freiburger Gastronomen mit "Hausverbot" der Jugendegwalt entgegenzuwirken versuchen, hauen sich ein Bürgermeisterkandidat und ein Disco-Besitzer "für einen guten Zweck" auf die Fresse... "Danke für's Vorbild" würde Tom Gerhardt wohl sagen.
Stand denn wenigstens eine Säule der Toleranz am Ring?
p!
@pseudonym:
Naja, eigentlich haben sich die beiden Kontrahenten Kirchbach und Klaeren nicht geschlagen, sondern begrabscht. Ist aber auch kein gutes Vorbild - auch noch in aller Öffentlichkeit und gegen Eintrittsgeld!
gutes vorbild. sportliches boxen ja. unfaire prügeleien auf der strasse nein.
wenn er jetzt ego shooter in der profi liega zockn würd wär des geschrei auch groß oda wie?
@Der Chef: Mein Vorschlag als Kompromiss: Künftig dürfen sich Jugendliche nur noch mit Handschuhen und Kopfschutz prüglen, und das nur zwischen den Seilen am Einlass der "Nachtschicht" - dann sieht's schon fast aus wie Sport :)
ich war da - leider wurde für den wirklich überteuerten eintrittspreis ein unprofessionelles, ja regelrecht amateurhaftes ambiente geboten. darunter litt die gesamte veranstaltung, denn die kämpfe waren unterhaltsam bis spannend. von allen seiten tönte es, dass die fight night in der güterbahnhofshalle viel besser war. auf die - mit der eintrittskarte kostenlose - afterhour im kagan habe ich gerne verzichtet.
fazit: zu viele kinderkrankheiten. wenigstens kam der gewinn einem guten zweck zugute.