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Jürgen Grässlin: "Litef ist Freiburgs tödlichstes Unternehmen"

Die Freiburger LITEF GmbH fertigt Navigationsgeräte für Luft-, Land- und Marineanwendungen. Der Rüstungskritiker Jürgen Grässlin behauptet im fudder-Interview: "Ich kenne kein anderes Unternehmen in Freiburg, das so schamlos von den Kriegen in aller Welt profitiert."

Kritik an Litef

Zur Person: Jürgen Grässlin

Als Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Sprecher der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD), Sprecher des Deutschen Aktionsnetzes Kleinwaffen Stoppen (DAKS) und als Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.) setzt sich Jürgen Grässlin für Abrüstung und gegen Waffenexporte ein. Grässlin ist Autor einer Vielzahl kritischer Sachbücher über Rüstungspolitik, laut Die Zeit ist er Deutschlands bekanntester Rüstungsgegner. Im November 2009 erhielt Grässlin von der Solbach-Freise-Stiftung einen Preis für Zivilcourage.

Herr Grässlin, gibt es in Freiburg Unternehmen, die am Waffenexport beteiligt sind?


Leider ja. Die Firma Litef etwa stellt faseroptische Navigationssysteme für Kampfflugzeuge, Kriegsschiffe und Landfahrzeuge her. Litef hat einen Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen Euro und ist Teil von Northrop Grumman, dem viertgrößten Waffenexporteur der Welt.

In welche Länder exportiert Litef Militärtechnik?


Litef stellt den Bordcomputer und Militärelektronik für das Kampfflugzeug Eurofighter/Typhoon. Demnächst sollen 70 Eurofighter an Saudi-Arabien geliefert werden, ein Land, in dem schwere Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind. Viele weitere menschenrechtsverletzende Empfängerländer, wie Pakistan, wären zu nennen.

Abgesehen vom Eurofighter – woran arbeitet Litef gerade?


Derzeit entwickelt Litef offenbar Bestandteile für die Kampfdrohne Neuron. In Zukunft, so meine Prognose, werden solche Drohnen im Krieg in Afghanistan und Pakistan eingesetzt. Entgegen der Behauptung des US-Pentagon sind Drohnen längst nicht so zielgenau, wie propagiert wird. Wiederholt wurden Zivilistinnen und Zivilisten getötet.

Kritik an Litef

Wie bedeutend ist Litef?


Ich kenne kein anderes Unternehmen in Freiburg, das so schamlos von den Kriegen in aller Welt profitiert. Litef ist Freiburgs tödlichstes Unternehmen. Und das wohlgemerkt in einer Stadt, die gerne mit dem Image einer Ökostadt wirbt. Also einer Stadt, die vorgibt, Gutes zu tun.

Was raten Sie kritischen Mitarbeitern?


Wenn ich einen Rat geben darf: Erklären Sie der Geschäftsleitung, dass Sie ausschließlich in der zivilen Produktion arbeiten werden. Falls das nicht zugestanden wird, würde ich kündigen. Wer eine so qualifizierte Ausbildung hat, wie die von Litef, der ist sicher in der Lage, einen vergleichbar finanzierten Arbeitsplatz in Südbaden zu finden. Außerdem erwarte ich, dass der Betriebsrat endlich Vorschläge für die Umstellung auf zivile Produktion vorlegt.

Gibt es weitere Rüstungsunternehmen in Freiburg?


Nicht in vergleichbarem Umfang. Allerdings ist das Fraunhofer-Institut in der Militärforschung tätig.

Kritik an Litef

Am 1. September startet ihre Aktion Aufschrei. Worum geht es in der Kampagne?


Zum einen wollen wir aus Krisengebieten Opfer deutscher Waffen einladen und ihnen dadurch eine Stimme geben. Ein weiteres Ziel ist es, Rüstungsexporteure öffentlich zu ächten. Um das zu erreichen, werde ich Interviews mit etwa 100 führenden Persönlichkeiten führen. Auf meiner Interviewliste stehen so unterschiedliche Menschen wie Horst Köhler, Papst Benedikt und Vertreter der Waffenfabriken Heckler & Koch und Daimler/EADS.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel steht auf ihrer Liste. Glauben Sie im Ernst, dass die Bundeskanzlerin zusagt?


Selbstverständlich gehe ich davon aus, dass uns Frau Merkel ein Interview gibt. Diese Kampagne wird noch breiter angelegt sein als die vorherigen. Wir suchen die Kooperation mit Menschenrechtsorganisationen, den beiden großen Kirchen, Gewerkschaften und vielen anderen. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass uns jemand nicht ernst nimmt. Sollte es doch Absagen geben, publizieren wir auf unserer Website als „Interview der Woche“ eben eine schwarze Seite und machen so die ablehnende Antwort publik.

Kritik an Litef

Die Kanzlerin steht dem Bundessicherheitsrat vor, der über die brisantesten Waffendeals entscheidet. Werden Sie ihr trotzdem die Hand geben?


Aber sicher. Auch Angela Merkel steht mir nicht als Massenmörderin gegenüber. Allerdings legitimiert sie als Vorsitzende des Bundessicherheitsrats eine Politik, die über besonders brisante Rüstungsexporte entscheidet. In diesem Sinne verantwortet sie bisherige Waffentransfers.

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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 65
Donnerstag, 04.03.10 10:29
 

Unter anderem sind folgende militärische Fahrzeuge mit unseren Systemen ausgestattet: Leopard 2 MBT, USMC Avenger, Leclerc MBT, BMP-3, geschützte Mehrzweckfahrzeuge, Kettenfahrzeuge, Schützenpanzer der koreanischen Armee, Boxer, Pandur, Puma und andere.
lat Northrop Grumman Corporation Hp

Donnerstag, 04.03.10 10:36
 

Schweinereien gibt es leider überall. Auch in Freiburg.

Einen zivilen Ungehorsam innerhalb rüstungsproduzierender firmen finde ich einen charmanten Ansatz. Den sollte man ausbauen und insbesondere seitens der DFG-VK fördern. Schließlich wollen wir auch unseren Kindern noch eine lebenswerte (Um-)Welt überlassen.

Donnerstag, 04.03.10 10:38
 

er spricht vom fraunhoferinstitut für "kurzzeitdynamik", was ein anderes wort ist für "explosionen" und eines meiner lieblingwörter

Donnerstag, 04.03.10 10:58
 

Tut mir leid, aber, so sehr seine Ideen vielleicht gut und vorbildlich sein mögen, ernst nehmen kann ich ihn dennoch nicht. Für mich klingen seine Antworten so als ob er gar nicht mal auf die Fragen hört, sondern hauptsache er kann seine "Propaganda" los werden.

"Wie bedeutend ist Litef?

Ich kenne kein anderes Unternehmen in Freiburg, das so schamlos von den Kriegen in aller Welt profitiert. Litef ist Freiburgs tödlichstes Unternehmen. Und das wohlgemerkt in einer Stadt, die gerne mit dem Image einer Ökostadt wirbt. Also einer Stadt, die vorgibt, Gutes zu tun."

Das mag zwar alles stimmen, aber wo ist denn die Antwort auf die Frage?!
und auserdem, Freiburg = Ökostadt? Ja wir wären es gerne, aber ganz ehrlich, wer denkt das denn bitte ernsthaft?

Donnerstag, 04.03.10 10:58
 

Tut mir leid, aber, so sehr seine Ideen vielleicht gut und vorbildlich sein mögen, ernst nehmen kann ich ihn dennoch nicht. Für mich klingen seine Antworten so als ob er gar nicht mal auf die Fragen hört, sondern hauptsache er kann seine "Propaganda" los werden.

"Wie bedeutend ist Litef?

Ich kenne kein anderes Unternehmen in Freiburg, das so schamlos von den Kriegen in aller Welt profitiert. Litef ist Freiburgs tödlichstes Unternehmen. Und das wohlgemerkt in einer Stadt, die gerne mit dem Image einer Ökostadt wirbt. Also einer Stadt, die vorgibt, Gutes zu tun."

Das mag zwar alles stimmen, aber wo ist denn die Antwort auf die Frage?!
und auserdem, Freiburg = Ökostadt? Ja wir wären es gerne, aber ganz ehrlich, wer denkt das denn bitte ernsthaft?

Donnerstag, 04.03.10 11:06
 

Aber die Gewerbesteuer der Waffenindustrie nimmt man gerne mit, oder?

Ich verstehe auch nicht,weshalb Herr Grässlin einen Preis für Zivilcourage für seine Arbeit als Kritiker bekommt. Man kann vieles sch... finden, z. B. Banken, gibts dafür auch einen Preis.

Donnerstag, 04.03.10 11:10
 

Schliesse mich Qique an.
Was für ein Schaumschläger. Morgen kommt ein Vegetarier, der den Kassierer/innen im Edeka empfiehlt zu kündigen, wenn nicht alle Fleischprodukte verbannt werden. So ist das nun mal auf dieser Welt. Nichts ist perfekt. Und es gibt wahrlich schlimmeres, als Navis zu bauen.
Aber anhand der ganzen Mitgliedschaften des Herren Grässlin gehe ich davon aus, dass er eh ein ziemlich bedrückendes und unzufriedenes Leben lebt.
Und ja, Litef soll aus Freiburg verschwinden. Können wir uns hier auch ohne weiteres erlauben. Bei der ganzen Wirtschaft und den Unsummen von Einnahmen der Stadt können wir auf alles ideologisch nicht hundertprozentige gerne verzichten.
Aufwachen Mann, hier ist die Realität

Donnerstag, 04.03.10 11:18
 

erst jetzt aufgefallen:
"werde ich Interviews mit etwa 100 führenden Persönlichkeiten führen. Auf meiner Interviewliste stehen so unterschiedliche Menschen wie Horst Köhler, Papst Benedikt und Vertreter der Waffenfabriken Heckler & Koch und Daimler/EADS"
hahahahaha, jetzt hab ich gute Laune. Danke für diesen erheiternden Morgenspass. Vielleicht hätte er erwähnen sollen, dass Michael Jackson inzwischen ein mutierter Kampfroboter der Firma Litef ist und auch auf der Liste steht.
Mein Gott, wie naiv ist das denn???
übrigens: wir suchen die Kooperation mit den beiden grossen Kirchen. Welche sind das? Die beiden Christlichen??? Das würde natürlich dem Fass den Boden raushauen, wenn man hier den Islam links liegen lässt und würde das ganze noch mehr zur Provinzposse machen.
by the way: die Website muss wohl erst noch gemacht werden oder wie sehe ich das. Aber: "Sollte es doch Absagen geben, publizieren wir auf unserer Website als „Interview der Woche“ eben eine schwarze Seite". Na super. Bei 100 Absagen haben wir dann irgendwo 2 Jahre lang eine schwarze Website. Glückwunsch

Sebastian
Donnerstag, 04.03.10 11:22
 

Ich finds schon krass, wie man nichts gegen so ein Unternehmen haben kann. Leute, wacht mal auf! Wir verdienen uns hier eine goldene Nase während andere Menschen mit unseren Waffen umgebracht werden. Erzähl das mal betroffenen Menschen in Kriegsgebieten. Erzähl ihnen mal, dass wir ohne solche Unternehmen nicht auskommen, weil uns ja sonst Steuergelder fehlen. Ich glaubs ja nicht!

Donnerstag, 04.03.10 11:24
 

der part mit den kritischen mitarbeitern ist besonders toll...

die ratschläge sind ja wohl mal sowas von ...
wenn er wenisgtens dazu sagen würde er unterstützt mitarbeiter die kündigen bei der jobsuche....

hat der mann vor seiner autorentätigkeit auch mal in der wirtschaft gearbeitet?

M&M
Donnerstag, 04.03.10 11:27
 

Das die Hälfte der von Litef gebauten Produkte zivil genutzt werden erwähnt er aber mit keinem Wort.
Um ein paar zu nenne Eurocopter, alle AIDA Schiffe, Queen Mary2, Cessne, diverse Airbus-Flieger.......

Ohne die vom oder für Militär entwickelten Produkte würden wir noch in der Hölle hocken und uns mit Holzprügeln hauen.
Egal ob in der Medizin oder in der Computertechnik, vieles wurde mal fürs Militär entwinkelt und jetzt zivil genutzt.

Ich schlage vor er fährt ab jetzt mit dem Fahrrad durch die Republik um seine Preise abzuholen.

Donnerstag, 04.03.10 11:27
 

@checkomania:
woher willst du wissen, dass herr grässlin ein, wie du behauptest, "ziemlich bedrückendes und unzufriedenes Leben lebt"?

Donnerstag, 04.03.10 11:30
 

Als Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Sprecher der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD), Sprecher des Deutschen Aktionsnetzes Kleinwaffen Stoppen (DAKS) und als Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.).
Wird man da jemals glücklich??? Daher die überspitzte Vermutuung

Donnerstag, 04.03.10 11:43
 

jeder dem seine.
was hast du denn für einen beruflichen werdegang?
was hast denn du für ein leben, ein erfülltes?

ein facility-manager (wahnsinns begriff:
http://de.wikipedia.org/wiki/Facility_Management )
kann ein genauso glückliches leben führen wie der geschäftsführer eines stark provitierenden unternehmens.
er kann sogar ein besseres leben führen, als jener gut verdienende geschäftsführer.

einer jener wie herr grässlin kann in dem was er tut, aufgehen und sich erfüllt fühlen, er kann eine tolle familie haben und viele freunde haben. er kann ein wunderbares leben haben. (weit hergeholt, schon klar, aber deine "vermutung" welche sich für mich eher als beleidigung darstellt, ist einfach zu pauschal daher gesagt...)

Donnerstag, 04.03.10 11:55
 

Natürlich ist dieser Herr ein Dampfplauderer und seine Forderungen und Interviewwünsche so realistisch wie die Hochzeit des Papstes. Aber das gehört zum Lobby-Geschäft: Herr Grässlin PR-redet eben in der Presse über die bösen Waffenhersteller und die Zulieferer ihrer Schrauben, die Waffenlobbyisten auf der anderen Seite PR-reden halt nicht in der Öffentlichkeit, sondern lieber hinter verschlossenen Politikertüren. Denn ewig gilt die 34. Erwerbsregel.

Donnerstag, 04.03.10 12:11
 

Zitat: "Was raten Sie kritischen Mitarbeitern?

Wenn ich einen Rat geben darf: Erklären Sie der Geschäftsleitung, dass Sie ausschließlich in der zivilen Produktion arbeiten werden. Falls das nicht zugestanden wird, würde ich kündigen....

:x :x :x :x :x :x :x :x :x :x :x :x :x :x :x :x :x :x :x :x :x :x :x

Donnerstag, 04.03.10 12:12
 

dann sagen wir doch einfach, in der sache löblich
annsonsten siehe artikel

http://www.graswurzel.net/298/graesslin.shtml #u2


Donnerstag, 04.03.10 12:12
 

...und morgen sind es wieder die Banken. :)

Erst den Krieg los werden anstatt auf die Unternehmen rumhacken die die Gerätschaften bauen.
Aber Krieg hat eben eine Millionenjahrelangetradition und wir sind nicht die einzigen auf diesem Planeten mit diesem vorgehen.

Aber ist klar das so ein Unternehmen nicht in die Zivi Gesellschaft von Freiburg passt :]
Aber gleich den Weltfrieden wünschen?¿ *schöndenken*

Ich breche hier mal eine Lanze und danke dem Militär.
Und zwar fürs Internet ;))


Außerdem:
nächste Stützpunkte von Waffenindustrie in BaWü:
-Neuenburg
-Oberhausen

namen nenne ich jetzt nicht aber die Damen und Herren fereuen sich bestimmt auf Euren Besuch :o)

Donnerstag, 04.03.10 12:18
 

*lol* also zusammengefasst: mitarbeiter und betriebsrat sollen den ast absägen, auf dem sie sitzen

Donnerstag, 04.03.10 12:24
 

Ich war mal mit einem Mitarbeiter der Firma, Familienvater und Familienmensch essen. Es ist halt immer schön zu sehen wie die Schere im Kopf sich pratkisch beim gemütlichen Zusammensein darstellt. Bei den meisten Menschen setzt sich nach einigen Jahren das Gewissen durch (meist über den Umweg eine Gewisse Leere im Leben zu spüren) - aber da sind dann bereits die Umsätze gemacht und das Familiendomizil abbezahlt.

Donnerstag, 04.03.10 12:30
 

Gäbe es keine Waffenindustrie könnte man in der Kriese ja nur noch in Zigaretten- und Alkoholfirmen investieren. Die Banchen die immer Konjunktur haben ;-).

Donnerstag, 04.03.10 12:45
 

habe keinerlei verständnis für den mann. ich würde auch in einer fabrik arbeiten in der überzählige kleinkinder geshreddert werden. irgendjemand muss es ja tun, wenn ich es nicht tue tut es jemand anderer, gewerbesteuern, bla bla bla. und nach feierabend ziehe ich mich in meine hübsche bluttriefende doppelhaushälfte zurück und streiche mit meinen bluttriefenden händen meinen niedlichen kleinen nicht geshredderten kindern über den kopf und sonne mich in dem bewußtsein was für ein wertvolles mitglied meiner gemeinschaft ich doch bin.

Donnerstag, 04.03.10 12:50
 

@andrés
ahh, die kzwachen-verteidigung. absurd, von den leuten zu erwarten dass sie keine waffen zu bauen, für die steuergelder verschwendet und mit denen menschen getötet werden. MEIN HOCHBEZAHLTER ARBEITSPLATZ

Donnerstag, 04.03.10 13:00
 

die mitarbeiter bei litef wissen, bevor sie dort anfangen zu arbeiten, was sie dort tun. wer das mit seinem gewissen nicht vereinbaren kann, wird dort in den allermeisten fällen nicht anfangen arbeiten.

Zornesader
Donnerstag, 04.03.10 13:10
 

Was ich über dort in leitender Funktion tätige (vlt. auch nicht mehr tätige), männliche Personen weiss, behalte ich lieber für mich; aber als Frau würde ich dort NIEMALS, NIEMALS, NIEMALS arbeiten.
Sie wissen, warum Herr "Rot in Hell" ?, nicht wahr ?!

Donnerstag, 04.03.10 13:13
 

eben

Donnerstag, 04.03.10 13:29
 

ja und warum sollen sie dann was tun, was ihren arbeitsplatz gefährdet, wenn es ihnen nichts ausmacht, bzw. wenn es ihnen zumindest einigermassen egal ist, waffen herzustellen?

Donnerstag, 04.03.10 13:47
 

sie sollten es tun, aber sie tun es nicht, weil sie sich selbst verarschen und/oder schreckliche menschen sind.

Donnerstag, 04.03.10 13:51
 

Gleich mal bei Litef einen Job suchen. Wusste nicht dass es hier so eine Firma gibt :)

Donnerstag, 04.03.10 14:05
 

vielleicht suchen sie ja raketentestpiloten, litfaßsäulen oder mistschipper, das wäre doch was für dich

Donnerstag, 04.03.10 15:08
 

"die mitarbeiter bei litef wissen, bevor sie dort anfangen zu arbeiten, was sie dort tun. wer das mit seinem gewissen nicht vereinbaren kann, wird dort in den allermeisten fällen nicht anfangen arbeiten."

Yep. Und ich kenne sogar welche.

The Nibbler
Donnerstag, 04.03.10 15:25
 

Schlecht recherchiert, die falschen Fragen gestellt. (z.b. stellt Litef auch Geräte für den Zivilen Bereich her die Herr Grässlin zu 99% auch schon genutzt hat) Zusammengefasst ist der Artikel einfach nicht Lesenswert. Schade das solche Menschen von der Unwissenheit der algemeinheit profitieren.

Donnerstag, 04.03.10 15:59
 

@The Nibbler

genau.

Und außerdem kann doch auch VW und Daimler innerhalb ein paar Stunden von PKW auf Rüstung umstellen soviel mir bekannt ist!

Ich frage mich nur:
Wie kann man Sprecher von so vielen Organisationen sein und noch ein Vorsitzender einer anderen....

Donnerstag, 04.03.10 16:07
 

Wart doch gleich am Tor auf die Mitarbeiter und bewerf sie mit Obst. Schwachsinn!
In der Sache eben schon richtig aber irgendwie...ka schwammig erklärt.
Woher mag wohl der Anzug kommen den er da trägt? ;)

Donnerstag, 04.03.10 16:19
 

@ znamy

man muss viel zeit investieren, laut seiner biographie ist er übrigens realschullehrer ( oder war es mal ),beamter.....

Donnerstag, 04.03.10 16:22
 

Der Skandal ist nicht eigentlich, dass Waffen in Deutschland produziert werden, denn zu Verteidigungszecken werden sie schließlich auch gebraucht. Der eigentliche Skandal ist doch, dass diese Waffen auch an unstabile Zweit- oder Drittweltländer verkauft werden. Verantwortlich dafür sind nicht die Mitarbeiter von Litef, verantwortlich dafür ist die deutsche Politik.

Donnerstag, 04.03.10 16:37
 

Seine Argumentationsweise und Wortwahl ist ohne Zwiefel etwas flach. Aber in zwei Punkten spricht er Themen an, über die es zumindest lohnt, nachzudenken: Zum einen hat die Firma tatsächlich in den letzten Jahren den Anteil ziviler Produkte auf 40 Prozent gesteigert. Frage wäre: Geht da mehr? Zweitens, die Hochqualifizierten verdienen bei Litef irre, also manche von denen könnten schon nen andern Job finden. Aber das muss da jeder selbst entscheiden

Donnerstag, 04.03.10 17:29
 

Außerdem:
nächste Stützpunkte von Waffenindustrie in BaWü:
/update
-Neuenburg
-Oberhausen
-Haslach i.K.
-Kenzingen
-Bahlingen a.K.
-Waldkirch i.B.
-Friedrichshafen!!
-Radolfzell
-Stugart
-Pforzheim
usw.

der südbadische moore-light-verschnitt demontiert seine im grunde liebgemeinten absichten durch hohle argumente fern jeglicher realität. die gewissensfrage sollte man sich VOR antritt einer solchen arbeit stellen, basta!

Donnerstag, 04.03.10 17:45
 

Die Gelder von Litef fließen auf keinen Fall in die Website xDxDxD

Donnerstag, 04.03.10 17:54
 

@Sebastian
Den Opfern ist so ziemlich egal ob die Kugel aus einem G3, einem M16 oder einem AK 47 abgefeuert wurde...
Es stört sie bestimmt auch nicht ob die Rakete Litef-Technik, von Raytheon oder von Rosoboronexport ins Ziel gesteuert wird.
Das Ergebnis ist dasselbe.

Donnerstag, 04.03.10 18:18
 

den opfern ist es ziemlich wurscht ob sie nun an krebs, lungenentzündung oder einem autounfall sterben. ich schlage vor wir schaffen antibiotika, sicherheitsgurte und chemotherapie ab. das ergebnis ist dasselbe.

Donnerstag, 04.03.10 18:33
 

@checkomania:
wahrscheinlich wirds dich in deiner ignoranz nicht groß jucken, aber ich führe abschnittsweise übrigens auch ein "ziemlich bedrückendes und unzufriedenes Leben". und falls du auch mal wissen möchtest wie sich sowas anfühlt mach doch einfach mal das licht in deiner birne an und überleg worauf ein Teil des Wohlstands und des Wachstums in unserem ach so friedlebendem demokratischen wohlfühlstaat so beruht. und vielleicht auch mal darüber nachdenken was man sich ausser dem kurzfristigen gewinn mit waffengeschäften langfristig noch so für nebenwirkungen auf der Welt erhandelt.

Donnerstag, 04.03.10 18:39
 

@Specht
Klar sollte die Politik sowas verbieten. Was aber, wenn sich mit Rüstungsexporten einfach wahnsinnig viel Kohle machen lässt und die Kohle als Macht- und Wirtschaftsfaktor in Gestalt des Waffenlobbyismus die Politik unter ihrer Fuchtel hat. Wer hat dann die Verantwortung? Etwa der liebe Gott?

Donnerstag, 04.03.10 19:42
 

oh man, wie fertig muss man eigendlich sein um bei so ner firma zu arbeiten? jedes mal wenn man die Glotze anmacht muss man doch denken "hey, ich habe meinen Teil dazu beigetragen das dieser Unbekannte pulverisiert wurde"
Da muss man doch schon sehr Hirntod sein oder?

Donnerstag, 04.03.10 21:00
 

wie geruhsam mag der schlaf des verteidigunsministers wohl sein?
befehle töten...!

Miriam
Donnerstag, 04.03.10 21:06
 

Schickt den Grässlin nach hause der hatt keine Ahnung ohne Rüstung und Schutz sind wir verloren !!!

Donnerstag, 04.03.10 21:12
 

Kinky, ich wollte nur damit sagen, wenn Litef nicht liefert, liefert jemand anders und der Herr Grässlin wird sich kaum in Moskau vor der Rosoboronexport-Zentrale mit einem Schild aufbauen... das wäre mal Zivilcourage...

Feierabend
Donnerstag, 04.03.10 23:06
 

Die Tatsache, dass Waffen produziert werden ist doch nur ein Symptom. Das zugrundeliegende Uebel ist die Tatsache, dass es noch immer Kriege gibt. Der Herr aus diesem Beitrag sollte konsequenterweise gegen Krieg bzw. die Durchsetzung machtpolitischer Interessen durch Waffengewalt protestieren. Es ist doch voellig unrealistisch zu glauben, dass die Abschaffung der deutschen Waffenindustrie in irgendeiner Weise Einfluss auf zukuenftige Kriege haette.

Auch der Vorwurf, dass Waffenproduktion an sich was Fieses ist, ist viel zu kurz gedacht. Die entscheidende Frage ist doch an wen die Waffen geliefert werden. Wenn Sie (rein hypothetisch) an ein Land gehen dass dann im Rahmen eines Blauhelmverbandes nach Sudan oder Kongo schickt um da im Rahmen einer UN Chapter 6 Mission einzugreifen, dann kann da doch keiner etwas dagegen haben. Problematisch wird es, wenn die Waffen an Gruppen oder Staaten gehen, die Ziele verfolgen die wir als unethisch ansehen. Wobei die Frage der Kontrolle von Waffenexporten nochmal ein ganz anderes Feld ist.

Was Litef angeht, so kann man davon ausgehen, dass die Endprodukte hoechstwahrscheinlich weder bei den Taliban noch bei Hutu-Rebellen im Kongo landen. Denn die koennen sich die entsprechenden Waffensysteme schlicht nicht leisten (ausser vielleicht in 40 Jahren als Oldtimer). Insofern ist die Gefahr, dass die Waffen in falschen Haenden landen relativ begrenzt. Wenn man diesen Gedankengang weiterfuehrt, waere eEs in der Tat sinnvoller, mal bei den AK 47-Produzenten in Russland protestieren zu gehen.

Freitag, 05.03.10 00:17
 

@Feierabend
"Auch der Vorwurf, dass Waffenproduktion an sich was Fieses ist, ist viel zu kurz gedacht." Ist es aber angesichts der Komplexität der Systeme auf unserem Planeten weit gedacht in gute und böse Waffen, Missionen und Staaten zu unterteilen. Aus meiner Perspektive sind Waffen zum Töten von Menschen da, was prinzipiell bei mir nicht so die Glücksgefühle auslöst. Und ob sich das so einfach in aus "unserer" Sicht ethische und unethische Zwecke einteilen und menschenrechtlich verantworten lässt und welche Interessen bei dieser Schwarz-Weiss-Malerei noch so mitspielen ist mir mehr als fraglich. Schön wenn Herr Grässlin und fudder zum Nachdenken über diese Fragen einladen...

Freitag, 05.03.10 07:22
 

@ -matze- : ich würde Dir empfehlen mit zu dem Termin zum Papst zu gehen!!!! Aber da möchte ich kein Fass aufmachen!
...und Licht in der Birne... immerhin scheinst Du ja mit Deinem lächerlichen Sch.... mehr als Hartz4 zu verdienen. Trotz allem bist und bleibst Du ein Scharlatan.
Worauf unser Wohlstand beruht? Auf Hochtechnologie, auf was sonst, Blinder??? Auf Ökologie??? Nicht wirklich (noch nicht, davon können wir nicht leben) Wir sind ein Staat mit international extrem hohen Löhnen. Sollen wir jetzt wie Chinesen arbeiten und alles kopieren? Wir sind nun mal ein Staat der nur von dem Hirn her Geld verdient, nicht von der einfachen Arbeitskraft. Ohne Hirn verliert Deutschland doch jeden Vergleich. Wir können hier nur Hirn!!!
Übrigens hätte ich nie gedacht, dass hier (in FR) so viele eher Kritische dem Interviewten gegenüberstehen. Danke dafür

Freitag, 05.03.10 07:24
 

@ Feierabend +++

Freitag, 05.03.10 09:06
 

rüstung führt nachweislich auch zu spannungen und nicht nur umgekehrt. nehmt die deutsche schlachtflotte vor 1914, oder das aktuelle drama um die ausweitung des chinesischen militärhaushaltes. einer kauft, daraufhin denkt sich der nachbar "wozu kauft er das" und kauft selbst, und der erste, der die waffen gekauft hatte, um sich vor der "alten" armee des nachbarn "sicher" zu fühlen, sieht die neue, größere armee und muss wieder nachkaufen. da alle "auf nummer sicher" gehen wollen, kaufen sie lieber ein bißchen mehr, was der nachbar dann wieder sonderbar findet.

irgendwann geht jemandem die kohle aus und dann steigt der druck, zuzuschlagen, bevor er komplett ins hintertreffen gerät. zweitens ist das kalkül der politik und des volkes vor einer kriegserklärung immer "wie leicht wird das", und wenn ich eine menge waffen habe, dann habe ich oft auch eine menge selbstbewußtsein, siehe irak. "das kriegen wir schon hin, wir haben die größte und beste armee der welt, den ollen kameltreibern zeigen wirs".

Freitag, 05.03.10 09:14
 

ganz abgesehen davon dass es kein land auf diesem planeten gibt das nicht bessere verwendungsmöglichkeiten für die steuergelder seiner bürger hätte als scheiß eurofighter.

Freitag, 05.03.10 11:14
 

Kinky, dann läßt Du aber die Ablenkungsmöglichkeiten die ein Krieg bietet völlig außer acht... siehe Falkland. In Argentinien fehlte der innenpolitische Erfolg, somit mußte der Außenpolitische her... die Junta dachte ja nicht daran, daß Maggie auch ernst macht... und so kam es zu einem sehr seltsamen Krieg um ein paar Felsen, der mit Waffen die den WK 2 schon erlebten bis hin zu den neusten technischen Erungenschaften alle bot.

Freitag, 05.03.10 11:18
 

und wenn maggie zwei schiffe weniger gehabt hätte dann hätte sie den scheiß gar nicht abziehen können.

Freitag, 05.03.10 11:39
 

wenn man sich anschaut wie sich hier manche leute angiften ist das nicht undbedingt ein vorbild für friedliche konfliktbewältigung und das führt an anderer stelle dann zu was ??

mal drüber nachdenken

Freitag, 05.03.10 17:31
 

können die nicht zeug für die nasa basteln und liefern? is auch militär, aber halt nicht für kriege. wenn dann vielleicht für weltraumkriege gegen böse aliens ^^

Freitag, 05.03.10 19:52
 

@ wolke
man kann eben nicht alle Konflikte durch im Kreis sitzen, lange Filzhaare haben, trommeln und Kiffen lösen

The Nibbler
Samstag, 06.03.10 11:28
 

Hier sind wirklich sehr viele sehr naive Leute unterwegs... Ihr wisst schon das teilweise die gleichen Systeme in Zivil sowie in Militärischen Fliegern drinn sind? also NYHC bevor du auf die MA losgehst denk mal drüber nach das du die Technik auch schon genutzt hast wenn du im Flieger nach Malle sitzt. Wenn eine Firma ein Messer herstellt kann ich es nehmen und jemand in Rücken rammen oder ein Stück Brot abschneiden... Genauso verhält es sich mit Litef. Leider meinen zu viele unwissende ihren Bullshit hier verbreiten zu müssen ohne irgendein Hintergrundwissen zu besitzen. Wirklich sehr traurig!!!

Samstag, 06.03.10 15:25
 

echt nicht ??

na dann....

:-)

Samstag, 06.03.10 23:09
 

die produziern doch keine waffen. nur navis. d.h. wer alle möglichen utensilien (essen, möbel, geräte) ans militär liefiert, der verdient am tod tausender? dann würde aber jede 2 firma brennen

Dienstag, 09.03.10 21:47
 

Mit dem zivilen Nutzen der Technik verhält es sich genauso mit dem Nutzen von Nazi-Patenten... Düsenantrieb, Magnetschwebebahn... auch sollten dann die Finger vom Computer gelassen werden, schlieslich diente der Z1 von Zuse zuerst der Firma Henschel um die Flugstatik zu berechnen (verdammt, die bauten Bomber!).... und was war das Internet zuerst? Neben dem Datenaustausch von Hochschulen diente es vornehmlich dem Militär...
Also Pazifisten, wir verabschieden euch aus der Onlinewelt, werft Eure Mobilfunktelefon bitte auch gleich weg. Die Urform kam schon im WK2 zum Einsatz... aber auf der Seiten der Guten, trotzdem Militär, gell....

Ein entsetzter Leser
Samstag, 27.03.10 15:06
 

*zitierte Aussage gelöscht, da Zitat gelöscht wurde*

Hat die Redaktion schon vergessen, dass vor wenigen Jahren ein Brandsatz auf dem LITEF-Parkplatz gezündet wurde? In der damaligen Berichterstattung hat die Badische Zeitung auch erstmals nicht von LITEF als Rüstungsbetrieb geschrieben, da sie offenbar gemerkt hat, dass sie hierdurch verblendete Gemüter aufhetzen könnte. Offenbar hat die Redaktion dies alles schon vergessen und verfällt wieder in die alte Terminologie, obwohl man bei LITEF nicht von einem Rüstungsbetrieb sprechen sollte, da dort keine Waffen hergestellt werden. Zulieferer für die Wehrtechnik gibt es aber in vielfältigen Bereichen und deren Produkte werden mit Sicherheit auch von "gewaltbereiten Pazifisten" wie von Adapter genutzt.

der-große
Mittwoch, 31.03.10 19:29
 

wenn deutschland mal angegriffen werden sollte, steht er warscheinlich mit nem blümchen da und sagt: "bitte tut uns nix"... - werden sich dann bestimmt auch alle angreifer dran halten.

man sollte an die verteidigung und nicht an den angriff denken! zu jeder waffe gehört auch ein dummer, der abdrückt...
außerdem baut LITEF zum großen teil auch zivile geräte!
wenn er mal auf der aida unterwegs ist, freut der sich doch auch, wenn das schiff dort ankommt, wo es hin soll - dank LITEF!

der typ ist einfach nur peinlich

Tontantini
Dienstag, 11.05.10 13:42
 

der Kerl will doch nur ins Fernseh, oder aufsehen erregen. Seine antworten sind total absurd, ich meine er sagt, dass die mitarbeiter einfach kündigen sollten.
Und wenn nicht Litef und nicht in freiburg, dann halt eine andere Firma in Berlin oder wo anders, irgendeiner muss es ja machen.

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