Drei Freunde unter 30 betreiben zusammen das Freiburger Software-Unternehmen "Bytro Labs". Deren erfolgreichstes Produkt ist das Browserspiel 'Supremacy 1914', ein Kriegs- und Strategiespiel rund um den Ersten Weltkrieg. Christoph war für fudder auf Start-Up-Besuch.






Schöner Bericht, allerdings hätte mich noch interessiert, wie genau dieses Spiel nun Umsatz generiert. Also ist die Spielteilnahme kostenpflichtig, oder funktioniert das Ganze nur über Werbung...und...und...und....
@Besserwisser: Nein, das Spiel ist kostenlos. Allerdings kann man sich im Spiel weitere Gimmicks erwerben (wie bessere Waffen, etc.), die dann etwas kosten. So werden die Umsätze generiert, und das allem Anschein nach nicht zu knapp. Ich habe mich schon früher immer gewundert, für was Menschen bei Second Life Geld ausgeben. Aber es lässt sich konstatieren, dass es durchaus möglich ist, auf diesem Weg an die Kohle zu kommen.
Hi, unser Spiel ist kostenlos. Es können jedoch Zusatzfeatures (z.B. Runden mit besseren Einheiten) gegen kleine Beträge erworben werden. Werbung blenden wir keine ein.
Ah was mir noch einfällt:
Meiner Meinung nach bergen solche Browser Games (bzw. Computer Spiele allgemein) ja schon ein gewisses Suchtpotenzial, was im schlimmsten Fall in einer Spielsucht enden könnte.
Was is nicht nicht verstehe wie so etwas direkt vom Bund bzw. Land gefördert werden kann, denn wenn ich einen Antrag auf Förderung meiner neugegründeten Schnapsbrennerei stelle, würde dieser sicher abgelehnt.
Ich weiss, der Vergleich ist jetzt für den Einen oder Anderen sicher weit hergeholt...
Zur Suchtgefahr: Gefährdet ist, wer sowieso suchtgefährdet ist. Das sagen zumindest Studien aus dieser Richtung. Allerdings kann man solchen Menschen alles vorsetzen und sie laufen Gefahr, davon abhängig zu werden.
Klar scheint es merkwürdig, wenn das von Land und Bund unterstützt wird, aber Alkohol und Zigaretten werden ja auch von diesen Stellen gefördert, denn wie sonst wollte man einen nach Bier schreienden Bundeskanzler oder ähnliches interpretieren? Und wenn das Forschungsministerium Pharmaforschung für eventuell abhängig machende Medikamente mitfinanziert, kann man das auch als bedenklich einstufen.
Allerdings kann alles seine positiven Seiten haben. Das Spiel kann unterhalten und Einnlicke in die damalige Zeit liefern, Medikamente können Schmerzen lindern oder gar Leben retten. Das ewig zweischneidige Schwert...
@Besserwisser:
Oettinger says: It mäiks wörkpläißes in se Ei Tie Bränsch, änd sät ist gut for Baddewürddembersch.
wie cms so schön schreibt, die dosis macht es halt aus.....
was mich inzwischen nur extrem nervt ist, das bei solchen dingen immer die suchtkeule aus dem sack geholt wird.
jemand der jede abend an seiner märklin eisenbahn oder seinem modellflugzeug bastelt und das teilweise stundenlang, der wird nicht als süchtig bezeichnnet.
ein anderer baut den eifelturm aus streichhölzern nach..
ein drittter schaut sich jeden abend seine briefmarkensammlung an...
und noch ein andere sitzt jeden abend vor der glotze und trinkt sein bier...
noch ein anderer liest jeden abend an einem buch...
jeder von denen wird ungehalten wenn du ihm sein hobby wegnehmen willst....
da heisst es dann; naja der spinnt halt ein bissel mit seine hobby, aber von sucht redet keiner.
und bei denen die wirklich abgleiten und vor der wirklichkeit fliehen, liegen die ursachen nicht in dem spiel z.b
@ Wolke: Vollste Zustimmung! Das erinnert mich sehr an meine Argumentation, wenn ich anderen Menschen über Second Life erzählt habe und versucht habe zu erklären, dass ich meine Zeit darin zwar nicht verbringen wollte, Menschen, die das tun sich aber auch nicht großartig von anderen Zeitvertreibern unterschieden.
Sieht toll aus. Besonders die vielen Einstellungsmöglichkeiten für ein neues Spiel. Werden wir mal ausprobieren.
Dominieren in dem Spiel die Goldmark- Einkäufer oder gibt es genügend Leute, die ohne Einsatz von Realo- Kohle spielen?