In unserer Interview-Reihe „Schneegeflüster“ stehen Boarderinnen und Boarder aus der Region Rede und Antwort. Heute geht's allerdings nicht primär ums's Boarden, sondern auch um's Skaten. Aber vorallem über das Filme drehen über's Boarden und Skaten. Mit Jakob Vidic, 25, aus Freiburg.
Kreativität, ein Auge für Details, Ausdauer und die Freude am Brettsport motivieren Jakob Vidic, sowohl Skateboarding, als auch Snowboarding zu filmen.
Und das ist keine leichte Angelegenheit, denn vor allem die amerikanische Snowboardvideos geben einen enormen Standard vor. Die Konsumenten sind durch die aufwendigen Kamerafahrten verwöhnt, Seilzüge und Helikopter machen die Aufnahmen atemberaubend und es entstehen hollywoodtaugliche Snowboardfilme. Doch auch im kleinen Rahmen können Snowboardclips entstehen, die das Wesentliche der Faszination Snowboarding einfangen.
Jakob, was bedeutet Dir das Filmen?
Das Filmen ermöglicht mir einzigartige Momente festhalten zu können! Es passiert immer recht viel, und ich versuche hin und wieder zumindest einen kleinen Teil davon zu dokumentieren. Filmen motiviert, man kann das Publikum einfach mit dabei haben!
Was für Equipment verwendest Du?
Auf dem Berg filme ich immer mit meiner kleinen 1-Chip Videokamera. Meine gute Videokamera möchte ich nicht unbedingt mit in die Nässe und Kälte nehmen, dafür ist sie mir doch zu schade. Im Trockenen, also beim Skateboarding, filme ich dann schon mit meiner Canon XM1.
Wie geplant gehst Du vor? Hast Du ein Drehbuch für deine Clips?
Ich gehe in den Bergen eher selten gezielt filmen. Gelegentlich habe ich die Videokamera dabei, und dann halte einfach drauf. Es ist also eher ein kleiner Ausschnitt, denn Sehenswertes gibt es fast jedes Mal! Außerdem gehe ich ja nicht zum Filmen auf den Berg, sondern primär zum Bretteln, um mit meinen Freunden einfach 'ne gute Zeit haben. Ist es auf dem Berg zu kalt, dann macht das Filmen auch nicht wirklich Spaß, sondern ist eher anstrengend.
Wann hast Du mit dem Filmen begonnen?
Mit 14 habe ich eine alte Kamera von meinem Bruder bekommen. Seitdem beschäftige ich mich mit bewegten Bildern und deren Weiterbearbeitung. Ich schneide meine Videos selbst und wähle die Musik dazu aus.
Wo kann man sich deine Videos und Clips ansehen?
Ich habe leider nicht alles im Netz, aber einige Parts sind online.
Sind zwar keine Aufnahmen vom Feldberg dabei, aber im nächsten Video bestimmt (vorrausgesetzt der Schnee reicht dieses Jahr noch für nen Park da oben...).