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Kappel: Schläger verprügeln Jugendlichen und couragierten Helfer

Vier Jugendliche haben am Dienstagfrüh in Kappel einen 16-Jährigen brutal zusammengeschlagen und mit Fußtritten traktiert, nachdem er schon am Boden lag. Ein 31-jähriger Passant wollte eingreifen und wurde ebenfalls krankenhausreif geschlagen.

Zwei andere junge Männer, die das Opfer zuvor um Hilfe gebeten hatte, fürchteten sich vorm Eingreifen und alarmierten die Polizei.

In der Nacht von Montag auf Dienstag (28./29. Dezember 2009), kurz vor 1 Uhr, war ein 16 Jahre alter Jugendlicher aus noch unbekanntem Grund in der Straßenbahn Richtung Littenweiler mit vier anderen Jugendlichen in Streit geraten.

Beim Umsteigen in den Bus nach Kappel schloss sich der Bedrohte aus Furcht zwei anderen jungen Männern an. Dennoch begannen die vier Jugendlichen beim Aussteigen aus dem Bus, brutal auf den 16-Jährigen einzuschlagen. Im Anschluss verprügelten sie auch noch einen couragierten Passanten, der helfend eingreifen wollte. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen traktierten die vier Jugendlichen das 16-jährige Opfer noch mit Fußtritten, als er auf dem Boden lag. Auch ein faustgroßer Stein soll als Schlagwerkzeug zum Einsatz gekommen sein. Die zwei jungen Männer, 17 und 18 Jahre alt, die der 16-Jährige zuvor um Beistand gebeten hatte, hatten Furcht einzugreifen, da die Schläger massivst zu Werke gingen. Sie alarmierten umgehend per Notruf aus sicherer Distanz die Freiburger Polizei.

Ein 31-jähriger Familienvater, von Beruf Koch, der von der Arbeit kommend auf dem Weg nach Hause war, erkannte die Bedrängnis des 16-Jährigen und griff spontan helfend ein, voraufhin die vier Schläger auf ihn losgingen. Die Folge seiner Rettungstat: Der Mann musste am Hinterkopf mit fünf Stichen und an der Lippe mit zwei Stichen genäht werden. Außerdem hat der Mann eine schmerzhafte Fußverletzung und ist derzeit krankgeschrieben.

Von den gewalttätigen Jugendlichen sind der Polizei bislang drei namentlich bekannt. Sie sind 15 beziehungsweise 16 Jahre alt. Einer der Täter hatte nahezu zwei Promille Alkohol im Blut. Der vierte ist flüchtig.

Der als Haupttäter bezeichnete 16-Jährige zeigte sich den Ermittlern gegenüber wenig einsichtig und beleidigte zudem die eingesetzten Polizeikräfte. Die Eltern der Schläger, die von den polizeilichen Ermittlern noch in der Nacht informiert wurden, zeigten sich zum Teil befremdet über die notwendigen Ermittlungsmaßnahmen.









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