Ein Einzelfahrschein für Bus und StraBa kostet in Freiburg 2,10 Euro. Egal ob man vom Bertoldsbrunnen zum Bahnhof oder von Littenweiler bis nach Landwasser fährt. In den meisten größeren Städten gibt es für kurze Strecken vergünstigte Preise, ein Kurzstreckenticket. Damit kann man zwischen drei und sechs Stationen fahren. Braucht Freiburg so ein Kurzstreckenticket?

Auch in Konstanz und Heidelberg gibt es kein speziellen Fahrausweise für kurze Wege. Je kleiner die Stadt desto eher kein Kurzstreckenticket? „In Freiburg liegen die Haltestellen so nah beieinander, dass man ein, zwei Stationen doch eher laufen würde“, sagt Stadträtin Gabi Rolland, die verkehrspolitische Sprecherin der SPD.






Zitat: "Eine gute Alternative sieht Gabi Rolland in dem 2x4-Ticket. Das Ticket kostet 15,70 Euro statt 16,80 Euro für acht Einzelfahrscheine. Das ist ein Ersparnis von 1,10 Euro. Pro Ticket sind das knapp 14 Cent."
Entschuldigung, aber das 2x4-Ticket ist preislich ein Witz. 6,5 % Ersparnis dafür, daß ich der VAG im voraus sieben Fahrten mehr abkaufe, als ich zum Zeitpunkt des Kaufs benötige, sind eine Frechheit. Das Ganze dann auch noch als "gute Alternative" zu verkaufen, grenzt an Volksverdummung. Für mich als Gelegenheitsnutzer der VAG wäre das 2x4-Ticket eine schöne Alternative zu Einzelfahrten, aber bei dieser Preisgestaltung zahle ich lieber zähneknirschend den Normalpreis.
Freiburg braucht KEIN dämliches Fahrradabstellverbot vom Bahnhof über das halbe KaJo-Umfeld, dann ist die Frage fast schon mal hinfällig. Ich würde auch für Kurzstrecken hin und zurück keine 3,20 Euro ausgeben (dafür müsste ein Ein-Euro-Jobber über drei Stunden arbeiten !)
Eine Karte, sie alle zu finden, in die Bahn zu treiben etc. So läuft das also. Wer keine Monats- oder Jahreskarten hat, der passt nicht ins Kundenprofil der VAG, und wer über Kurzstreckentickets nachdenkt, kann gleich zu Fuß gehen. Auch gut. Alleine der Aufwand, der da dran hängt, ist ja niemandem zuzumuten...ich entsinne mich, vor einiger Zeit sind die Straßenbahnen ganz ohne Aufwand mit Videokameras ausgestattet worden. Das geht, ja, aber für Einsfufzich fünf Stationen, das geht nicht. Stimmt, die Haltestellen folgen im Innenstadtbereich einander ja in Spuckweite. Vielleicht sollten wir von denen einfach ein paar ganz abschaffen? Och nö, bevor ich mich noch weiter aufrege...fahr' ich lieber weiter Rad.
In Freiburg is jede Strecke kurz, und trotzdem dauern die Fahrten ewig ---> Freiburg braucht den TRANSRAPID, so rückt Littenweiler ncht nur näher an die Stadt, nein, der Hörsaal rückt...stellen sie sich vor, sie steigen am Bertholdsbrunnen...checken direkt ein ins Dreisam...#äääh...Badenova...Europaparkstadion...
Ja klar bauchen wir das, genauso wie ein vernümftigen ganzwöchigen Fahrplan zwischen 12 und 5 Uhr
Freiburg lebt halt mal wieder an den Bedürfnislage der menschen vorbei.
Die innerstädtische Infrastruktur ist dem aufkommen an menschen schon lange nicht mehr gewachsen und die politik hat geschlafen.
Eine Erweiterung des Fahrplans, das Kurzstrecken tickte und die Erweiterung der Fußgängerzone sind dinge über die schon gestern hätte diskutier werden sollen.
Künstlich den Preis auf 2,10 zuhalten um die leute zum kauf der ohnehin total überteuerten Regiokarte zutreiben halte ich für den falschen weg. Das Konzept der Regiokarte gehört auch schon lange überarbeitet und dem Zonen model angepasst.
Des weitern ist es ein Armutszeugnis das Freiburg immer noch kein vernümftiges Sozialticket model hat.
Gerade was den Nahverkehr angeht gibt in Freiburg sehr viel zu tun und die Einführung eines kurzsteckenticket wäre ein erste schritt in die richtige Richtung.
Kleinstadt Politik in einer Stadt die immer mehr zu Großstadt wird funktioniert nun mal nicht!
-Cruel-
noch bevor sich die vag gedanken über die einführung eines kurzstreckentickets macht, sollte sie die fahrkartenautomaten dahingehend umrüsten, dass man den fahrschein auch mit banknoten bezahlen kann - 5er- und 10er-scheine sind ja völlig ausreichend, aber nicht immer hat ein kunde das (passende) kleingeld dabei.
zumal die strassenbahnfahrer in der regel überaus ungehalten reagieren, wenn man sie freundlich entweder um wechselgeld bittet oder um die möglichkeit fragt, sich bei ihnen ein ticket lösen zu können. wenn ich in freiburg gäste erwarte, kaufe ich für diese meist im voraus eine streifenkarte, damit sie sich nicht von den strassenbahnfahrern anpflaumen lassen müssen.
und schon bin ich beim nächsten punkt: mit der einführung eines kurzstreckentickets bzw. der zahlvorrichtung mit banknoten sollte dringend ein coaching der vag-mitarbeiter einhergehen, dass diese doch endlich etwas mehr entgegenkommen und verständnis im hinblick auf nichteinheimische bzw. fremdsprachige kunden an den tag legen und auch jedem anderen alltagskunden mit der ihm zukommenden freundlichkeit und wertschätzung begegnen.
und dieses geschwätz von "ist mit den grundsätzen...nicht zu vereinbaren" geht mir auch auf die nerven. immer schön den status quo wahren und nichts, aber auch gar nichts anpassen und verändern wollen, weil es ja den in der gründerzeit getroffenen verkehrspolitischen festsetzungen zuwiderlaufen würde. aber das festhalten daran gilt in der stadt freiburg, ob das nun (nah-)verkehrspolitik oder etwas anderes ist, als sakrosankt und eine abweichung, wenn auch nur eine verschwindend geringe, käme einer gotteslästerung gleich, die mindestens mit exkommunikation zu ahnden ist.
würden diese menschen freiburg wirklich lieben, gäben sie sich verdammt nochmal mühe, daran etwas zu arbeiten. aber in diesen seelenlosen behörden- und verwaltungsleichen aus fleisch und blut ist noch nicht einmal im ansatz etwas von liebe zur stadt zu spüren. hauptsache, man schleicht über die jahrzehnte hinweg von einer besoldungsgruppe zur nächst höheren...
nicht pfründe sichern, sondern veränderungen und dadurch verbesserungen ermöglichen!
Ich hab zwar ne regiokarte nutze diese aber fast nur ausschliesslich um zur Arbeit zu fahren. Straba und Zug.
Innerhalb Freiburgs fahre meistens mit dem Auto.
Die Ersparnis vom 2x4 Ticket ist einfach lächerlich.
Die VAG hätte viel mehr (zahlende) Kunden wenn das Tarifsystem vernünftig wäre.
Die versuchung schwarz zu fahren liegt hoch wenn man 1 oder 2 Haltestellen fahren will. Nach ~28 kurzen Schwarzfahrten haben sich die 60 € amortisiert die man zahlen muss falls man erwischt wird.
Würde die Kurzstrecke aber nur 50c kosten müsste man 120x schwarz fahren bis zum Break even Point.
Die warscheinlichkeit dann profitabel schwarz zu fahren wäre bedeutend geringer
Vielleicht sind ja gerade die Schwarzfahrer für die Straßenbahnbetreiber profitabel. D.h. durch künstlich hohe Fahrkartenpreise wird dafür gesorgt, dass genügend es Schwarzfahrer gibt, mit deren 60€ man sich dann die Taschen füllt, und wenn nun auf einmal, wegen eingeführter KST die Schwarzfahrerquote in den Keller geht... Eine perfide Denke...aber der Schelm usw...
Vielleicht sind ja gerade die Schwarzfahrer für die Straßenbahnbetreiber profitabel. D.h. durch künstlich hohe Fahrkartenpreise wird dafür gesorgt, dass es genügend Schwarzfahrer gibt, mit deren 60€ man sich dann die Taschen füllt, und wenn nun auf einmal, wegen eingeführter KST die Schwarzfahrerquote in den Keller geht... Eine perfide Denke...aber der Schelm usw...
Der Preis fuer Schwarzfahrten ist eine Strafgebuehr und kein Risikozuschlag (auch wenn es Leute gibt die so was ausnutzen). Fuer Personenbefoerderung entstehen ECHTE Kosten (Personal, Strom, Bahnen etc.) und man kann die Kosten entweder komplett auf die Benutzer verteilen oder subventionieren (frei fuer Benutzer aber jeder Steuerzahler bezahlt einen Teil, ob er faehrt oder nicht). Man kann die Kosten an die Leistungen koppeln (Abrechnung pro Kilometer) oder nicht (Flatrate = Regiokarte). Man kann die Kosten fuer jeden gleich halten oder manche (=Beduerftige) subventionieren.
Jedenfalls: je komplizierter desto mehr Verwaltungs und Abrechnungsaufwand, das kostet ohne "echte" Befoerderungsleistung. Geldscheinannahme ist so ein Beispiel: Falschgeldproblem, Geldscheine einsammeln, Verlockend fuer Diebe, selbst wenn sie nicht rankommen kann es zu teuren Beschaedigungen fuehren - im Einzellfal hilfreich, aber insgesamt fraglich. Kilometergenaue Abrechnung, Feststellung der persoenlichen Subventionsberechnung ... macht alles kompliziert.
*Ironiemodus ein*
"2x4-Ticket: Das Ticket kostet 15,70 Euro statt 16,80 Euro für acht Einzelfahrscheine. Das ist ein Ersparnis von 1,10 Euro. Pro Ticket sind das knapp 14 Cent."
Sagenhaft! 14 cent pro Fahrt lohnen sich ja richtig, da ist das etwa 1 bis 1,50 Euro günstigere Kurzstreckenticket ja gleich überflüssig!
*Ironiemodus aus*
Für Kurzstreckenticket spricht die Tatsache, dass es den Menschen bekannt ist, da dieses System in vielen anderen Städten angewendet wird. Das2x4 Tiicket dagegen ist eine lokale Erfindung. Es stellt sich auch die Frage, ob ein Tourist, der nur 1-2 Tage in Freiburg verbringt, ganze 8 Fahrscheine braucht.
Der Spruch der VAG war früher: "Wir halten Freiburg in Bewegung". Frau Rolland bestätigt mich in meiner Sichtweise: Mit der VAG muss man einfach laufen! Oder ist das ganz die Freiburger Linie?
Ich bin für die Einführung eines solchen Tickets! Sofort!
öpnv ist in Freiburg ohnehin im Vergleich zu anderen Städten zu teuer. Ich verstehe da die Verkehrspolitik der Stadt schon lange nicht mehr. Immer wieder schimpft sich die Stadt eine "grüne" Stadt, aber ich kenne kaum autofreundlichere Stätte als Freiburg.
Wenn es Grosstädte schaffen für rd. 2€ ein Tagesticket anzubieten (zB Mailand), dann frägt man sich echt was das hier soll.
Warum nicht dei Parkgebühren gleich mal in der Innenstadt verfünffachen und die Leute auf P&R drängen?
-
Boris
liebe frau rolland,
nicht dass ich zu viel geld übrig hätte, aber die ersparnis eines 2x4-fahrten-tickets ist doch bei genauerer und realistischer überlegung tatsächlich ein schlechter witz...
glauben sie wirklich, dass es in der größten stadt des verkehrsverbundes nicht tatsächlich möglich wäre, mit einem kurzfahrtenticket nicht doch eher noch zusätzliche kunden zu akquirieren um somit nicht sogar zusätzliche einnahmen in die kassen der vag und des verbundes zu spülen?
sicher, ein kurzzonenticket innerhalb simonwalds halte ich auch für unanagebracht, aber man orientiere sich einfach an wirklichen großstädten. glauben sie wirklich, dass ich bei momentaner eiseskälte immer lust habe, von der johanneskirche bis zum martinstor/bertoldsbrunnen zu laufen...
für einen euro würde ich mir sogar auf dauer eher noch das geld aus der tasche ziehen lassen, um das angebot der vag zu nutzen, auch wenn es auf lange sicht für mich sogar unrentabel wäre!
so etwas nennt man (verkaufs-)psychologie..und wenn sie bedenken, wie gross die anzahl potenzieller kunden mit vollen tüten an einem samstag ist, die auch nur mal eben für einen euro vom bert bis zum bahnhof fahren würden, statt sich die hacken mit den schweren tüten abzulaufen, dann überdenken sie doch mal die tatsache, wieviel geld das zusätzlich in den verbund spülen könnte...zudem wäre es schlussendlich ein dienst am kunden, aber das kann ja bei allen seitüberlegungen die hier schon angebracht wurden, generell erstmal unter den tisch fallen....
kleiner tipp - als gemeinderätin (da dürfen sich jetzt sämtliche stadtvertreter freiburgs angesprochen fühlen) sollten sie nicht immer nur von ihren ureigensten/parteiinternen vorstellungen ausgehen, sondern sich auch möglichst nach den bedürfnissen ihrer zu vertretenden bewohner richten.
ps: ab und an bin ich einfach auch mal zu faul zu laufen...dann nutze ich auch wegen zwei stationen einfach die straba.
Ja unbedingt. Es gibt auch Menschen, für die sich eine Regiokarte nicht rentiert und die ab und an gerne Straba oder Bus auf kurzen Strecken nutzen würden. Für Fahrten zu Konzerten, SC etc ist ja in der Regel Eintrittskarte = Fahrschein. Aber da ich abends in Freiburg als Parker unerwünscht bin, das Auto nach 3 Bier sowieso nicht mehr nutzen kann, bleibt nur Taxi, ÖPNV, per Pedes wenn man mal mit Freunden in die Stadt möchte o.ä. Taxi ist genauso übertrieben teuer wie ein normaler Einfahrtenschein wenn ich nur 3-5 Stationen fahren will. Und zu Fuss ist auch nicht immer toll...je nach Lage, Wetter, Uhrzeit. Wer den Bedarf eines Kurzstreckentickets nicht erkennt, der hat schlicht den Bedarf verpennt. Dachte immer, bessere Auslastung, mehr Kunden würden auch die Erlöse steigern. Aber das ist betriebswirtschaftlich bestimmt viel zu kurz gedacht.
hab für mein berliner kurzstrecken ticket 1€ bezahlt vom HBF nach neukölln...etwa 20min fahrt...sehr günstig!
Berlin kriegt das 1,- EUR Kurzstreckenticket und das Grundrecht auf min. 40 Quadratmeter Stuckdecke für jeden Bettelstudenten und Freiburg kriegt die Fasnet. Deal?
@ elo: bist du erst 13? so ein blödsinn! bei der bvg kostet eine kurzstrecke für erwachsene 1,30. und zeig du nase mir mal wie du mit 3 u- oder s-bahnstationen vom hbf zum hermannplatz kommst.
Vor vielen vielen Jahren war ich mal in Athen, da funktionierte die Busse so: beim Fahrer war eine Art Eimer, und jeder Fahrgast warf das Geld fuer eine Fahrt ein. Und jeder hat es gemacht (zumindest die Male wo ich den Bus benutzte). Selbst wenn der Fahrer gerade nicht da sass, sondern ausgestiegen war um eine zu rauchen.
Aber ich wage zu behaupten, dass das hier nicht funktionieren wuerde. Geiz ist geil und alles soll umsonst sein. Und mache wuerden sogar denken dass man sich eine Handvoll herausnehmen darf wenn man denkt dass man was braucht.
Und anstatt zu laufen gehen (nein: fahren) die Leute ins teure ins Fitnessstudio, und sie fahren schwarz um sich vom gesparten Geld Marken-Zuckerwasserbrause und Latte-XXL zu kaufen.
Ich glaub ich werd alt und versteh die Welt nicht mehr.
Kurzer Hinweis:
Claudia hat den Beitrag um einen weiteren Absatz mit der Haltung der Jungen Union, die das Thema in dieser Woche ebenfalls aufgegriffen hat, ergänzt.
Vorher muss erst mal ein Sozialticket eingeführt werden!^^
Wie ist denn da der Stand der Dinge, da gabs letzes Jahr November/Dezember im Haus Weingaten doch eine riesige Debatte.
Es kann nicht sein das Studenten, mit Sockelbeitrag und Semesterticket für etwa 73,-€ 6 Monate den ÖPNV benutzen. Und die, wo kein Geld haben, 47,-€ pro Monat zahlen müssen!!
CDU - "shoppingtrip in die City": Auweia. Von "aussen" in die City ist wahrscheinlich keine Kurzstrecke. Und nur verbunden mit shopping? So wie bei manchen Parkhaeusern (weiss nicht ob das hier so ist): man zahlt erst mal und bekommt beim Einkauf ueber einem bestimmten Betrag die Parkgebuehr zurueck? St. Bureaukratius laesst gruessen. Pseudogerechtigkeit, Hauptsache kompliziert.
Und zum Thema Sozialticket: schon wieder kompliziert. Wenn wir stattdessen Richtung Grundeinkommen gingen, waere das kein Thema: Sockelbetrag als selbstverstaendlichen Anspruch fuer jeden und ob man sich dann davon Brot oder Brause oder Regiokarte (zum vollen Preis) kauft geht keinen was an. Wem die Karte zu teuer ist, der/die soll Rad fahren. Wer das nicht will soll mitten in die Stadt ziehen. Wem dort die Mieten pro Quadratmeter zu hoch sind weil er mehr Platz will soll aufs Land ziehen und muss dann halt die Regiokarte kaufen, oder auf dem Land bleiben. Oder ein Auto kaufen (oder Carsharing) , und wenn er in die Stadt will (wo der Platz knapp ist) halt auch noch Parkgebuehren bezahlen. Entscheidungen Entscheidungen.
Klar brauchen wird das.
Ich würde grade bei der Kälte die 3 Stationen in die Stadt für nen Euro Bahn fahren, aber für 4,20Euro kann ich auch 2 Stunden in der Schwarzwaldcity parken und den Sprit in die Stadt bezahlen, und muss keine Tüten schleppen und mich um Sitzplätze streiten.
Besser 2 Euro für die VAG als nix.
Dieses Verkehrsunternehmen ist bei der Einführung der "Umweltkarte" stehen geblieben, total Kundenunfreundlich und teuer.
Dazumal nach 23 uhr kaum noch was fährt.
Ich sag nur "Umdenken - Umsteigen" - aufs Auto !
Für was denn ein Kurzstreckenticket.
Meine Oma, die nicht mehr gut zu Fuß ist hats doch Dicke um von ihrer Rente 2,10 € vom Hbf zum Bertoldsbrunnen zu bezahlen....
Also tolle VAG, nein wir brauchen sowas NICHT !!!
Was ich auch vermisse ist die gute alte Wochenkarte (wie oft würd ich im Urlaub das Auto gerne mal ne Woche stehen lassen, aber ne Regiokarte ist mir da zu teuer), und was wurde aus der 48 und 72 Stunden Tickets ?
die argumente pro kurzstreckenticket klingen ziemlich überzeugend, die argumente contra irgendwie überhaupt nicht.
in lissabon haben die ein tolles ticketsystem, was ticketpapier spart. das ticket hat da nen magnetstreifen und man kann es auch für einfache fahrten immer wieder aufladen. vermutlich so lange, bis der streifen so abgenutzt ist bis er nimmer tut. wenn man ein neues ticket mit papier kaufen muss, kostet es ein paar cent mehr, als wenn man das alte ticket nur auflädt.
fake edit: vom ökonomischen (herstellungskosten des tickets) und okologischen (mülvermeidung im kleinen) aspekt her betrachtet, fällt mir grad auf, isses wahrscheinlich wurscht ob man 30 simple tickets raushaut oder 1 mit magnetstreifen.
aber das sytem fand ich trozdem cool.
dieses Ticketsystem ist vor allem in UBahnen verbreitet. z.B. London Underground, und Japan Railways (Tokyo Metro).
Funktioniert aber nur wirklich wenn der Bahnsteig abgeschlossen ist durch Drehkreuze.
Testprojekte sind das "Touch Point" System in Berlin, da Scannt man einen im Handy vorhandenen RFID chip ab ;)
In Heidelberg gibt es (zumindest gab es das noch vor 1-2 Jahren) ein Innenstadtticket, was um die 1-1,30 Euro kostet.
In Paris gibt es keine Kurzstreckentickets, denn man kann sich Mehrfahrkarten (10er) kaufen, mit denen eine Einzelfahrrkarte um die 1,15 Euro kostet. Damit kann man dann aber das komplette Netz abfahren.
2,10 für eine einfache Fahrt sind einfach übertrieben viel.
Ich rede nicht lange um den heißen Brei herum:
EINDEUTIG JA! verdammt noch mal!
Ich bin ein Schüler = Arm.
Es wimmelt hier nur von Studenten = Noch ärmer.
Und noch anderen Gestalten = am aller ärmsten?
was zur hölle soll ein 2x4 ticket überhaupt sein? kann man damit zwei mal zu viert fahren? oder acht mal allein? und wieso heißt es dann nicht 8er karte?
gäbe es ein günstigeres ticket für kurzstrecken würde ich es jedenfalls nutzen, so laufe ich dann doch lieber. aber für manche hier ist preisdifferenzierung ja zu kompliziert...
Also von mir aus sind es auch nur zwei Stationen bis in die Stadt. Meistens laufe ich die auch problemlos, immerhin tut Bewegung ja gut :) Aber gerade wenn's kalt ist oder ich in Eile bin, nehm ich lieber die Straßenbahn. Vor allem, weil ich mit der auch schneller bin, da ich sonst über zu viele Fußgängerampeln muss. Aber 2,10 für zwei Haltestellen finde ich schon recht frech. Und ich bin in 5 Jahren, die ich hier wohne, nur 2x kontrolliert worden, und das im ersten Halbjahr... da kann sich dann auch jeder seinen Teil denken.
Die Stuttgarter haben das unglaubliche Problem der Kontrolle so gelöst:
Der Automat an dem man das Ticket zieht, druckt die Abfahrtsstation auf. Dann kann man drei Stationen fahren. Ist man nach der dritten noch in der Bahn, ist das Ticket eben nicht mehr gültig. Ganz einfach, kein Aufwand.
Drei Stationen sind ganz schön viel. Die Abfahrtssation zählt natürlich nicht mit, von der ist man ja losgefahren. D.H. als erste Haltestelle zählt auch der erste Halt. Der Begriff "Haltestelle" ist hier doppelt belegt.
In Freiburg käme man so z.b. von der Stusi fast in die Innenstadt.
Aber was Freiburg ein Nachverkersystem nennt ist eh ein Witz. In viele Stadtteile fährt nichts, und es ist viel zu früh Schluss.
@anne-julie
es mag paranoid anmuten, aber ich selbst habe es schon erlebt: irgendein idiot zeigt dich an, die entsprechenden organe sehen sich gezwungen, der sache nachzugehen und schon hast du den salat. gerade hier im spiessigen freiburg (bin selber spiesser :-) ) muss man aufpassen.
Also ich denke die meisten die hier Schimpfen können entweder nur Grüne,Studenten oder Linke sein.
Habt ihr, eventuell auch mal an die Fahrer gedacht?
Denkt auch mal an den ganzen Aufwand, um euch von A nach B zu bringen.
Leute hört auf zu schimpfen und seit froh über das was ihr habt!!!!!!!!!
Ich fände es schon gut so ein Ticket. Ich kann aber auch die VAG verstehen, dass sie das Tarifsystem einfach halten will. Denn gerade die Kunden, die nicht täglich mit der Bahn oder bus fahren sind die interessanten und sollen ja zum umsteigen bewogen werden. Von daher ist das mit Stuttgart keine dumme Idee. Ich kaufe nämlich in jeder Stadt wo ich bine eine Kurzstrecke und hab keine ahnung wie lange ich damit fahren kann. Ich hoffe immer auf die tolle ausrede, dass ich ja Tourist bin und daher das Tarifsystem nicht blicke und keine Strafe bekommen darf :-)
vorhin wollt ich vom bert zum hbf. bei den 12 grad minus wär ich für 1 euro kurzticket mit der bahn gefahren zurück auch wieder, also in summa 2 €. aber 4,20 € wars mir selbst bei der schweinekälte nicht wert.
Teilweise wäre so ein Kurzstreckenticket vllt sinnvoll, aber größtenteils nicht, denn wie ziemlich am anfang des artikles gesagt wird, kann man zwei drittel aller "kurzstrecken" innerhalb Freiburgs auch zu Fuß hinter sich bringen. wenn dann würde sich so was für kurze Busfahrten rentieren, aber auch nur für Fahrgäste, die nicht regelmäßig fahren.
Finde ich.
Alle die gegen ein Kurzstreckenticket sind, sollten sich mal ein Bein brechen und dann dringend in die Stadt zum Arzt müssen (logischerweise ohne Regiokarte bzw. Semesterticket, da man sonst aus Geldmangel ja Rad fährt...)
Sozialticket sowieso!
und denkt mal an die alten menschen, menschen mit schwerem einkauf, genervte eltern mit kind, behinderte, durchgefrorene, etc ...
nur, weil "ich finde...ich lauf das sowieso" sollte man die idee nicht verwerfen.
egozentriker!
Alle die gegen ein Kurzstreckenticket sind, sollten sich mal ein Bein brechen und dann dringend in die Stadt zum Arzt müssen (logischerweise ohne Regiokarte bzw. Semesterticket, da man sonst aus Geldmangel ja Rad fährt...)
Sozialticket sowieso!
Ich glaub wenn ich mir n Bein breche sind mir 2,10€ auch egal ^^ bzw. wenn ich mir ein Bein breche werde ich ganz bestimmt nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Klinik fahren.
Hatte Freiburg schon mal mitte der 80er und keiner wollte dies damals. Ich kann mir nicht vorstellen das es in Freiburg überhaupt nötig wäre sowas.
was von der Logistik und Kontrolle einigermassen einfach waere: Innenstadt-ticket fuer exakt einen Euro (und auf Jahre keine Preisaufschlaege). Gueltig zwischen Stadtgarten, Oberlinden, Holzmarkt, Faulerbad, Hauptbahnhof, Fahnenberplatz. Fuer Fusskranke, Touristen fuer den Rueckweg zum Bus, und fuer Besucher denen der Fussweg zum Parkhaus zu lang ist.
hm,
viell. sins auch wirtsch. Gründe, da ein guter Teil auf einmal weniger zahlen müsste, ob das durch mehr (neue) Fahrten wieder reinkommt?
also aus Sicht der Betreiber Aufwand und evtl. Minusgeschäft,
bleibt die Frage sind WIR für den Betreiber da, oder der Betreiber für UNS
"Ich kann aber auch die VAG verstehen, dass sie das Tarifsystem einfach halten will. "
Natürlich! Völlig richtig! Ist natürlich besser IMMER 2,10 zu zahlen und wenn es nur eine Haltestelle ist, statt halber Preis für Kurzstrecke. Kann man sich auf jeden Fall besser merken! So komme ich gar nicht erst in versuchung zu überlegen mir ne Karte zu kaufen sondern fahr ohne zu überlegen schwarz...
Nein eben nicht. Es ist ja sowieso ein Nischenprodukt, der runde Preis hat den Sinn einfach zu sein, einen Euro hat man leichter zur hand als 1,15 oder so.
Der Euro als Pfand fuer den Einkaufswagen wird ja auch nicht der Inflationsrate angepasst.