Kirsten Galm, 31, ist Organist in der Universitätskirche. Der gebürtige Augsburger berichtet im folgenden unter anderem darüber, mit welchen Tücken er bei seiner Arbeit zu kämpfen hat und warum man als Organist auch Improvisationstalent braucht.







wenn dir das nötige fingerspitzen- und taktgefühl fehlt kannstes eh knicken, da kannstn auch gleich in nen ventilator stecken
Und am Sonntag alle schön ins Münster kommen!
Münsterkonzert mit Domkapelle, Domchor, Philharmonischen Orchester, Solisten für Bass, Tenor, Alt und Sopran.
Prof. Schnorr an der Orgel:-) unter der Leitung von Domkapellmeister Boris Böhmann
Gespielt wird Saint Nicolas von Benjamin Britten
und eine Bachkantate:-)
Das wird geil.
Dann kommt doch alle mal am Sonntag in Münster:
http://www.freiburger-dommusik.de/index.php?option=com_content &task=view&id=82&Itemid=3
"Da ich hauptsächlich in der Universitätskirche spiele, muss ich oft mehr als 20 Mails am Tag schreiben."
find ich per se nicht so krass, kenne ich aus anderen (nicht-i-net-afinen) berufen auch. hätte ich mir von einem organisten jetze aber nich erwartet, wa?!
als begleitende lektüre zu empfehlen: john irving, until i find you.
Was mir immer noch ein Rätsel ist:
Das Münster ist doch so gross (lang) dass die Laufzeit des Schalls schon deutlich ins Gewicht fällt.
Wie kann man denn
1. eine entfernte Orgel vom zentralen Spieltisch aus spielen ?
Oder gar - was ja auch vorkommt - mehrere oder gar alle zusammen mit mehreren Organisten synchron spielen ?
Der Spieler vor Ort hört ja den Schall der anderen Orgeln mit Verzögerung mit.
Und wieso klingt das dann an jeder (!) Stelle im Münster noch gut ?
Kleine Laufzeitverzögerungen sind übrigens sehr viel irritierender als Grosse.
Wir hatten mal das Experiment gemacht, die eigene Sprache über Kopfhörer zeitversetzt wieder zuzuspielen.
Bei Sekundenbruchteilen haben alle nur noch rumgestammelt, bei deutlich mehr als einer Sekunde ging es dann wieder...