Heute ist Welt-AIDS-Tag. Virtuell ist der Tag sehr präsent: Google und Twitter haben sich Schleifen angepinnt und rot gefärbt; und die (red) Kampagne auf Facebook hat mehr als 300.000 Fans. Wir haben im tatsächlichen Leben bei zehn Freiburgern nachgefragt, welche Bedeutung der Tag für sie hat und ob sie sich selber aufgeklärt fühlen.












Also die Beiträge von Michael und Kolja sind doch ein klares Zeichen, dass die Aufklärungsarbeit noch viel zu wenig ist. Wenn ich schon lese "Aids ist zwar eine weit verbreitete Krankheit, aber mich persönlich betrifft sie nicht." Da ist immer noch nicht angekommen, das er den Mädels weder am Dekollte noch am Hinterteil ansieht, ob sie infiziert sind. Was nützen die schönsten Tests danach? Nichts. Denken und schützen vorher aber eine Menge.
...warum müssen Frauen bei ihrem Alter immer so dreist lügen?
Ich persönlich finde die Aufklärung wichtig , und das eine tödliche Krankheit nicht in Vergessenheit gerät auch .
Aber ich finde , diesen "Hype" am 1.12 . übertrieben .
Es gibt so viele "Welt-Tage" für alle möglichen Krankheiten ,aber um keinen wird so ein Aufhebens gemacht .
Du darfst solche Statements, die auf der Strasse und aus dem Stehgreif entstehen, auch nicht unbedingt überbewerten, Holzi. Ich denke, dass die meisten nach ausreichender Nachdenkzeit anders geantwortet hätten. Besonders was die Aufklärung und die eigene Betroffenheit angeht.
Ich hab heut morgen auch einen Radiobeitrag gehört, in dem Leute auf der Strasse zu ihren Kenntnissen befragt wurden. Ist schon erschreckend, dass Manche z.B. wirklich denken, man könne sich durch einen Händedruck oder wenn man aus dem selben Glas trinkt, infizieren.
"Zuviel" Aufklärung kann es also scheinbar gar nicht geben.
Ich frage mich, was die Befragten unter aufgeklärt verstehen. Ich halte mich auch nicht für uninformiert, aber dennoch würde ich bei einer festen Beziehung keinen AIDS-Test verlangen oder Lecktücher verwenden … es ist ja nicht nur eine Frage von Aufklärung, sondern auch vom eigenen Verhalten.
Ich denke schon, dass man auch auf Letzteres durch Kampagnen gesundheitsfördernd einwirken kann.
@Mike:
HIV/AIDS ist nicht heilbar, dafür ansteckend und letztlich tödlich.
Wenn die Neuinfektionen nicht von Jahr zu Jahr steigen würden (ja, auch bei uns, wenn auch nur gering), dann bräucht’s vielleicht auch keinen "Hype". Aber Menschen sind nunmal kurzsichtig, vergesslich, faul und egoistisch.
@ Wuschel: Das Nichtwissen über Aids und den Schutz davor ist trotzdem erschreckend. Selbst nach längerem Überlegen meinen manche Mädels noch, dass sie sich mit der Pille vor Aids schützen würden und solchen Blödsinn ...
In dem Zusammenhang fand ich auch den Nightlive-Guru von der Extasia in Basel interessant. Ein verwaister Infostand über Aids spricht doch irgendwie auch für sich.
Tatsache ist, dass es nur als erwiesen gilt, HIV sei der Auslöser für AIDS. Wissenschaftliche Beweise gibt dafür nicht.
@fredel:
Das gilt nicht nur für HIV, sondern auch für Hepatitis C, welches man klonen konnte. Die geklonten Viren sind nicht infektiös.
Merkwürdig, oder ?