Vor drei Wochen haben sich in Mengen und in Staufen zwei Fälle von sadistischer Tierquälerei ereignet. Ein Unbekannter hat dieser Stute mit einer Eisenstange mehrfach auf den Kopf geschlagen und ihr massiv die Genitalien verletzt. Die Besitzer leben seitdem in Furcht.









Hm, ich würd mal sagen man nehme eine Eisenstange und
besuche den Herrn! Unvorstellbar so etwas einem Tier an-
tun zu können! *kopfschüttel*
Pferde sind so liebevolle Tiere, da kommen mir die Tränen wenn ich sowas lese.
In NRW gabs mal vor etlichen Jahren einen Fall von Kuhvergewaltigung, sowas gibts wirklich, Menschen die an Tieren ihre Lust oder was auch immer ausleben.
wer so etwas tut, egal ob mann oder frau ist letztendlich eine ganz arme sau.
da können sich die pferde zwar nichts von kaufen aber es ist so.
viel schlimmer noch ist die tatsache das so etwas unter "sachbeschädigung " fällt.
ich wünsche jedem täter, das sich ein pferd mal wehr und austritt !!
falls es ein mann sein sollte am besten in die klöten.......
in vörstetten gab es auch mal so einen fall mit einr ziege oder einem schaf.
ich weiß nicht mehr genau.
dem tier wurden die hinterbeine gebrochen und es wurde vergewaltigt.
ist echt traurig was in manchen menschen vor geht.
zumal das ganze auch noch unter sachbeschädigung fällt.
ich finde tiere sind nunmal auch lebewesen und wir stammen ja anscheinend auch von den affen ab.
also waren wir auch mal "tiere" .
gesetzte kann man auch nicht immer verstehen.
Fassungslos und entsetzt über diese Gewalt.
In Hamburg gab oder gibt es auch so einen Irren, man nannte den "den Pferde-Ripper". Ich denke der Begriff sagt schon alles aus und er trifft es auch.
Ich denke die Tat hier spricht für einen Männlichen Täter. Es ist schon eine gewisse Kraft und Größe nötig um sich mit einem Pferd anzulegen.
*schüdddel* Das passt einfach nicht zum Geschlecht Frau, das war ein verrückter Kerl, vielleicht ja auch ein Triebtäter.
"viel schlimmer noch ist die tatsache das so etwas unter "sachbeschädigung " fällt."
Würde dem Tier doch nicht viel nützen, wenn es unter "Körperverletzung" fallen würde. Und wenn Tiere alle Rechte hätten, die Menschen auch haben, dürftest Du Dir kein Kätzchen mehr kaufen, nech. Und schon gar keine Woschd mehr essen. Gerade ein Wahl- oder Asylrecht für Tiere halte ich für äußerst problematisch. Wir haben schon genügend Probleme mit den paar Königskrabben und asiatischen Marienkäfern, die illegal hierher kommen.
@ Andrés und die anderen
Es ist nicht erwiesen, dass es ein Mann war, streng genommen sollte das da nicht stehen. Aber auch ich habe Probleme, mir in diesem Fall eine Täterin vorzustellen.
Übrigens kam vorhin diese Polizeimeldung rein:
20.11.09, Freiburg-Herdern: Schaf getötet - Polizei ermittelt
Am Freitagmorgen (20.11.2009) wurde dem Polizeiposten Freiburg-Herdern vom Eigentümer einer Schafherde, die sich auf einer eingezäunten Weide an der Eichhalde befindet, mitgeteilt, dass eines seiner Schafe vermutlich in der Zeit vom 26./27. Oktober 2009 von einem Menschen mit einem Schneidwerkzeug (Messer) getötet wurde. Untersuchungen, die der Eigentümer des Schafs veranlasst hatte, sprechen für diese Annahme. Der Polizeiposten Freiburg-Herdern fragt deshalb, wer Ende Oktober im Bereich Eichhalde verdächtige Beobachtungen gemacht hat. Hinweise nimmt rund um die Uhr das Polizeirevier Freiburg-Nord unter der Telefonnummer 0761/882-4221 entgegen.
@ m c "sau" lustig !!
es nützt viel. dem tier nichts, aber man könnte den täter anders bestrafen.
eine sache kann man nicht quälen, ein lebewesen schon !
und mit verlaub gesagt; ein lebewesen ist keine ding oder eine sache.
Ich finde es schlimm sowas zu lesen .
Auch wenn mich der Hass bei sowas packt , würde ich nicht gleiches mit gleichem vergelten .
Das würde mich auf eine Stufe mit dem Täter stellen .
Nein, Du bist lustig. "Ein Lebewesen ist keine Ding", da hast Du Recht. Oder wie es - juristisch und grammatikalisch korrekter- in § 90a S. 1 BGB heißt: "Tiere sind keine Sachen." Das geht aber über eine abstrakte Aussage nicht sonderlich weit hinaus, denn in S. 3 heißt es weiter: "Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist." Und alles andere wäre doch auch völlig unpraktikabel oder möchtest du eine Norm "Wer ein Tier von einiger Größe, das nach allgemeiner Anschauung nicht dazu geeignet ist einen mehr als nur unerheblichen Ekel auszulösen, körperlich misshandelt oder an der Gesundheit schädigt, ohne dass die körperliche Misshandlung oder Gesundheitsschädigung Zwecken der Ernährung, der Kleidung, der Wissenschaft oder Gefahrenabwehr dient, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft"?
Das sowas strafrechtlich verfolgt werden muss, stellt hier glücklicherweise niemand in Frage.
Allerdings stimme ich ari voll und ganz zu, wenn ich sowas lese:
"da werde ich sowas von wütend ... solche idioten gehören gepfählt ... "
"Lange Rede(n) kurze Sinn: Ich würde hier Gleiches mit Gleichem bestrafen!!!"
Geht's eigentlich noch?!
@Wolke:
Die Sachbeschädigung als Straftatbestand ist hier zwar erfüllt, da es sich um das Tier einer anderen Person handelt, als der Person, die die Strafttat begangen hat. Allerdings ist die Sachbeschädigung als überaus sekundär zu beurteilen. Das Gesetz beurteilt das verletzte/getötete Tier nicht als "Sache". §17 Tierschutzgesetz sieht vor:
"Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
1.
ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder
2.
einem Wirbeltier
a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden
b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche
Schmerzen oder Leiden
zufügt."
... und was man immer beachten sollte - wie Marchlewo Christianopolis, mit für mich etwas zu viel Zynismus, geschrieben hat - auch wenn man sich vielleicht mit dieser Aussage unbeliebt macht: Es gibt sowohl vom ethischen, als auch biologischen Standpunkt genug Gründe, um Straftaten gegen Menschen und Tiere unterschiedlich zu beurteilen und zu ahnden, was die diskutierte Tat aber nicht weniger schlimm macht.
@ menti :
- habe nirgendwo geschreiben es gleich zu behandeln
- genau um diesen zynismus geht es übrigens
- geht es bei der ganzen geschichte um empfindungen und nicht um das googlen irgendwelcher paragraphen.
- nicht alles was in gesetzbüchern steht muss ich als "gerecht" empfinden.
- gleiches mit gleichem zu vergelten geht auch nicht
immerhin teilst du meine meinung was den zynismus angeht
und zum schluss: ab einem gewissen entwicklungszeitpunkt gilt jeder mensch als mensch, egal ob er sich menschlich verhält oder nicht.....
obiges verhalten ist meiner meinung nach unmenschlich !
Mir wird hier echt übel. Das große Problem wird auch in diesem Fall sein, dass der Täter mit einer viel zu milden Srafe davon kommen wird, falls man ihn überhaupt fassen kann. Dabei schätze ich solche Personen als extrem gefährlich ein. Ich denke wer einem friedfertigen Tier so etwas antun kann, ist zu weitaus mehr fähig. Für mich gehört so ein Mensch in die geschlossene Abteilung und das für sehr, sehr lange Zeit!
@wolke
Den Wunsch des Vergeltens von Gleichem mit Gleichem habe ich dir auch nicht angelastet. Es ging mir darum, dass Du geschrieben hast, dass das Verletzen/Töten eines Tieres unter Sachbeschädigung fällt, worum es primär in einem solchen Fall aber nicht geht, da das Gesetz das Tier nicht als Sache sieht und das Tierschutzgesetz greift.
... und dass es bei dieser Geschichte im Empfindungen geht, das habe ich auch gemerkt. Allerdings sind die oben von mir bereits zitierten emotionalen Reaktionen für mich mehr als eine Schritt zu weit gegangen.
"*schüdddel* Das passt einfach nicht zum Geschlecht Frau, das war ein verrückter Kerl, vielleicht ja auch ein Triebtäter."
Da hat aber jemand ein übertrieben gutes Bild von Frauen...
wie isses wenn der täter veganer ist? sind zwei gequälte, aber lebendige tiere schlimmer oder weniger schlimm als die wahrscheinlich vierstellige anzahl tiere die für meinen verzehr und meine bekleidung unter strikter beachtung der gesetzlichen vorschriften getötet wurden?
@Grimm, klar ich bin ja eine=;O)
Aber mal ehrlich, blutige Gewalttaten auch Amokläufe sind doch "meist" männliche Täter.
Irgendwie sind wir Frauen nicht so blutrünstig drauf, auch wenn es manchmal so scheint wenn wir Kratzbürstig sind.
Die Krallen ausfahren ist eine Sache, aber foltern und metzeln eine andere.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Frau ein weibliches Pferd im Genitalbereich verletzt.
Das ergibt für mich einfach in der Konstellation keinen Sinn.
Bitte Männer jetzt nicht falsch verstehen, die überwiegende Zahl der Männer sind durchaus liebenswerte, wenn auch nicht immer zu verstehende, aber durchaus interessante Wesen. Bis auf die zum Glück wenigen Ausnahmen.
"Irgendwie sind wir Frauen nicht so blutrünstig drauf"
Ausser im Winterschlussverkauf ;) (Sorry , der musste sein )
Ich persönlich halte es nicht für unmöglich , das eine Frau die Tat begangen hat , aber eher für unwahrscheinlich.
hi,
kann phh nur recht geben, kennt ihr earthlingsschon?
http://video.google.de/videoplay?docid=3664359489218547625 #
„Mitleid mit den Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, daß man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Tiere grausam ist, könne kein guter Mensch sein.“
Schopenhauer
@ Wolke: Den 90a BGB muss ich nicht googlen, thank you very much. Und ich bin überhaupt kein Freund von Zynismus und kann in meinen Beiträgen auch keinen erkennen.
@Marchlewo: Deine Beiträge kommen schon sehr zynisch rüber. Du solltest bedenken, dass solche Kommentare für die Halter der gequälten Tiere sehr verletzend sind.
Aber welcher Kommentar denn? Ich habe lediglich gesagt, dass wir alle auf die eine oder andere Weise davon profitieren, dass Tiere dem Menschen rechtlich nicht völlig gleichgestellt sind - ein trauriger Umstand. Und dass wir alle dazu neigen Tiere zu differenzieren nach Kategorien wie: menschenähnlich/ weniger menschenähnlich, intelligent/ weniger bis gar nicht intelligent, vertraut/ fremd, putzig/ eklig und ihnen davon ausgehend mehr oder weniger Daseinsberechtigung einzuräumen, was eine ungeheure Anmaßung ist. Ich weiß nicht, wen das verletzen sollte, in dem Sinne, dass die Gefühle der betreffenden Person nicht ernst genommen würden.
Es ist einfach eine Frage der Formulierung. Wir sind hier ja nicht in der Jus-Vorlesung da kann man schon ein bisschen mehr Empathie aufbringen. Just my 2 cents.
ich hab echt überlegt ob ich den artikel überhaupt lesen soll, denn mir tut sowas einfach nur weh, die vorstellung wie es diesem armen tier in diesen qualvollen minuten /stunden ergangen sein muss, was es wohl gefühlt und einfach nicht begriffen hat. ein tier "weiß" nichts von kranken trieben, dem spaß und der lust anderen wesen leid zuzufügen! sich sexuell daran zu ergözten und daran was auch immer für einen kick zu empfinden.
es ist hart sich vorzustellen dass es menschen gibt, die zu so etwas in der lage sind, ohne sich danach selbst etwas antun zu wollen.
danach schlafen, frühstücken, arbeiten......
ich finde "sachbeschädigung" auch sehr fehl am platz und es zeigt dass ein tier als eine sache angesehn wird, das entweder auf einer weide rumsteht oder im kaufland im kühlfach liegt!
und wer weiß denn überhaupt wie und ob ein tier denkt, fühlt versteht, oder auch nicht?? kein professor der welt kann das jemals mit sicherheit wissen!
ich bin dafür sowas viel härter zu bestrafen, damit meine nicht gleiches mit gleichem (auch wenn mir impulsiv nach diesem satz wäre), sonder mit langer zeit hinter gittern.
finde marchlewos kommentare interessant weil sie eine andere perspektive auftun als die eher langweiligen restlichen und über die wohlfeile und stumpfe emotionale reaktion der meisten kommentatoren hinaus zeigen, wie schwierig es ist, das was alle scheinbar fühlen auch in regeln zu fassen, die unseren lebensstil nicht völlig umkippen. d.h. irgendwo zwischen "ich ficke gerne pferde mit dem messer und das ist legal wenn das pferd mein eigentum ist" und "wenn ich ein haus bauen will muss ich erst jeden regenwurm auf dem grundstück einzeln aus seinem tunnel klagen"
@ David: Danke
@ phh: Manchmal wäre es echt besser, einfach mal nicht zu versuchen, den möglichst coolsten Spruch rauszuhauen, sondern einfach mal die Fresse zu halten...
@sasy: Was habt ihr denn nur alle mit eurer Sachbeschädigung ... die Sachbeschädigung bezieht sich auf den Schaden, den der Tierhalter durch die Tat davon trägt und ist nur ein (und zwar der unwesentliche Teil) der Tat. Das Tier wird im Tierschutzgesetz als Lebewesen angesehen und nicht als Sache. Die Gewalt gegen (Wirbel-)Tiere wird durch dieses Gesetz mit bis zu 3 Jahren Freiheitsentzug bestraft. Die Sachbeschädigung wird hingegen durch das Strafgesetzbuch abgedeckt und mit bis zu 2 Jahren Haft (Beschädigung von "Privateigentum) bestraft.
Da ich offenbar dazu neige mit klaren Sätzen Unklarheit zu stiften: Ich finde Tierquäler genauso beschissen wie ihr alle. Ich mag auch Kinderschänder und Mörder nicht besonders. Aber ich halte den Erkenntnisgewinn, der dadurch erzielt wird, dass sich das alle gegenseitig versichern, für gering, weil es nunmal allen auch nur halbwegs gesunden Menschen so geht. Ich habe kein besonders inniges Verhältnis zu Tieren, ein Hund könnte mir keine Partnerin ersetzen, wie das bei einigen zu funktionieren scheint, weil ich für eine ernsthafte Beziehung ein Gegenüber brauche, das einen passiven Wortschatz von mehr als 50 Wörtern hat. Trotzdem esse ich seit Jahren kein Fleisch, weil ich es für falsch halte. Schuld sind auch pervertierte Religionsreste, die mich befürchten lassen, dass ich mich dermaleinst von altägyptischen Gottheiten werde fragen lassen müssen, wie ich trotz Vernunftbegabtheit auf die Idee kommen konnte, beseelte Wesen einfach fressen zu dürfen. Damit sehe ich mich moralisch gegenüber den zahlreichen Leuten im Vorteil, die Aussagen treffen wie: "Tiere sind mir näher als Menschen, weil sie so unschuldig sind" und dennoch so jämmerlich schwach sind nicht aufs Fleischessen verzichten zu können "weil`s halt einfach schmeckt."
Deine Intention ist mir klar, aber die Formulierungen fand ich in dieser Situation unangebracht. Eine Frage der Betrachtungsweise...
mir gehts wie marchlewo mit dem einen unterschied dass ich fisch und geflügel esse. meine schwester, die biologin ist, sagt dass ich das so halte liege daran dass die anders als säugetiere keine mimik haben, was irgendwo auch tragisch ist für die armen viecher.
Ich respektiere Tiere als fühlende und intelligente Lebewesen und gehe dementsprechend mit ihnen um. Trotzdem habe ich kein Problem damit, Fleisch zu essen (obwohl ich das nur selten tue) wenn das Tier ein artgerechtes Leben und einen stressfreien Tod hinter sich hat. Das eine hat mit dem anderen m.E. nicht viel zu tun und der Mensch ist biologisch ein Allesfresser wie andere Säugetiere auch. Eine Diskussion pro und contra Vegetarismus gehört hier aber nun wirklich nicht hin.
ok ich respektiere die meinung dass das hier nicht hingehört, aber dazu kommen mir eine menge fragen die ich noch gerne diskutieren würde. vielleicht mal in der editgruppe.
Sehe ich genau so wie Wolke.
Wobei ich bei phh eigentlich gedacht hatte, er habe sie.
"Das eine hat mit dem anderen m.E. nicht viel zu tun und der Mensch ist biologisch ein Allesfresser wie andere Säugetiere auch." Ist das ernst gemeint? Weil Du einen Verdauungstrakt hast, der mit Fleisch zurechtkommt, bist du gezwungen es auch zu essen? Das macht so wenig Sinn, wie sich darauf zu berufen mit Händen mit denen man theoretisch würgen kann, müsste man das auch tun. Für mich gehört das Thema hierher, weil es eben nicht damit getan ist, über Pferdeschlitzer zu heulen und sich gleichzeitig nicht moralischer zu verhalten, als ein Geier. (Von dem man im Gegensatz zu Dir kein moralisches Handeln verlangen kann.) Und diese Andeutungen im Bezug auf meine Empathiefähigkeit sind völlig aus der Luft gegriffen und daneben.
Wo habe ich geschrieben, dass ich (oder sonstwer) gezwungen bin, Fleisch zu essen?
Was meine "Andeutungen über Deine Empathiefähigkeit" angeht, frag doch mal die Tierhalter wie sie sich fühlen und wie Deine Beiträge zum Thema auf sie wirken. Ich kann mich ja irren, bin aber überzeugt davon, dass sie darüber sehr betroffen und verletzt wären.
Hast Du schon mal darüber gelesen wie man sich fühlt wenn ein Einbrecher die Intimität des eigenen Zuhauses verletzt hat? Wie ist es wohl, jeden Morgen mit der Horrorvorstellung zum Stall zu kommen dass wieder so etwas passiert sein könnte? Ich könnte keine Nacht mehr ruhig schlafen.
Über unmoralische Geier und so können wir ja in der *edit*Gruppe weiter diskutieren.
mein kommentar von 21.11./18:44 ist schwachsinnig formuliert aber ich stehe in der sache dazu. wer tiere für seinen verzehr zu hunderten mutwillig töten läßt, aber bei einem fürchterlichen einzelfall von tierquälerei nach einem lynchmob schreit als sei das eine völlig normal und das andere ein unglaublicher zivilisationsbruch hat eine position die ich inkonsequent finde.
einen teilaspekt dieses problems hat marchlewo dann angerissen, und ich verstehe nicht warum es unempathisch sein soll, das zu diskutieren. niemand heißt das verhalten des täters gut. ist doch im gegenteil eher empathisch dass ich mir überlege warum ich eigentlich ok finde zu essen was ich esse. dem liegt eine sonderbare definition von empathie zugrunde.
Nu mach mal halblang. Die Beiträge die die gleiche Behandlung für den Täter fordern sind für mich indiskutabel und ich bin deshalb auch gar nicht darauf eingegangen.
hm. ich kriege scheinbar nicht rüber was ich meine. wenn du nichts dagegen hast ziehe ich mich jetzt lieber aus der diskussion zurück.
Ich glaube, das Missverständnis -wenn es denn eines gibt- beruht darauf, dass ich die Empathie für die Tierhalter meine und Du die für die Tiere, oder?
achsoooooooooooooooooooooooooooooooo
boh mir geht gerade ein sack voll kronleuchter auf. äh ja, ich glaube das war das problem. über die besitzer hatte ich gar nicht nachgedacht. pardon nochmal an alle ich bin öfter mal etwas langsam.
aber wenn man sich zu sehr auf den aspekt konzentriert reduziert man die tiere auch irgendwie auf ihre emotionale bedeutung für die halter, das widerstrebt mir :/
das ist nicht dein anliegen, ich weiß. es ist generell schwierig bei debatten über gewalttaten dem emotionalen wert des einzelfalls für die beteiligten gerecht zu werden und sich aber auch allgemein-inhaltlich dazu zu äußern.
ich denke aber auch nicht dass die halter diese kommentare hier überhaupt lesen, und schon gar nicht in der hoffnung daraus emotionale unterstützung zu ziehen. insofern denke ich nicht dass der schaden besonders groß ist?
@Zebra & Wolke:
Und was ist mit Empathie gegenüber dem Täter.
Empathie sagt m.E. nichts über gut oder böse aus (sollten diese Begriffe überhaupt universell definiert sein). Das ist mal wieder irgendein Konstrukt weshalb Marchlewo Christianopolis schon recht hat, die Reaktionen hier zu hinterfragen.
Dass man aus Rücksicht auf die betroffenen Halter, seine Kommentare wie kindgerechten Trost verfasst, halte ich eher für daneben. Eine offene Diskussion über unser aller Verständnis von Tieren, ihrer Haltung etc. bietet sicher mehr als Mitgefühlsbekundungen und Hasspredigten. Zudem ist fudder ja kein Seelsorge-Forum.
P.S. Das Missverständnis zwischen Zebra und phh geht wahrscheinlich auf das obige Schopenhauer-Zitat zurück.
Ich spreche ungern mit Fragezeichen aber soviel dazu:
*Einem offenbar stark psychisch Gestörten Gewalttäter Empathie entgegen zu bringen überfordert mich persönlich. Wenn Du das kannst, um so besser.
*Ich sehe in keinem meiner Kommentare "kindgerechten Trost".
ja, dann muss ich mich wohl entschuldigen wegen dem kindgerechten trost !....
ein bischen kindlichleit würde dem ein oder anderen auch ganz gut tun...
es geht auch nicht um die tatsache reaktionen zu hinterfragen, sondern auf die art und weise wie man es tut !
und es geht auch nicht um den punkt ob einem tiere näher als menschen sein sollten, ( steht in meinen kommentaren nirgendwo drin ),denn das muss jeder für sich selber entscheiden.
und da ich zum glück nicht fühlen kann wie ein tierquäler, klappt das mit der empathie ihm gegenüber auch nicht so ganz...
@Zebra (& Wolke):
Ich bezog mich auf Wolkes Zitat:
"zebra hat es recht gut getroffen , empathie !
die hat man halt oder eben nicht."
Und weiter auf Deine Forderung an phh, er solle mit seinen Äußerungen Rücksicht auf die Halter nehmen. Rücksicht ist sicher nicht verkehrt, aber ich finde nicht, dass es hier um die Halter geht.
Meine Formulierung mit dem "kindgerechten Trost" war vielleicht beleidigend, es sollte der Überzeichnung dienen, denn so hatte ich die Forderung nach Rücksicht aufgefasst.
Also mich störte einfach die Art und Weise, so wie sie Dich wohl von phhs Seite aus störte. Und da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich Leute irgendwas aufnehmen können.
P.S.
Sadismus ist nicht so meins, deswegen vermag ich es erstmal nicht, mich in den Täter einzufühlen. Für mich wahrscheinlich weniger relevant, für Polizisten, Psychologen und Therapeuten vielleicht schon mehr.
@?: (willst Du Dich nicht anmelden?)
Meine Kritik bezog sich vor allem auf die Beiträge von Marchlewo, nicht auf die von phh. Und ich finde schon, dass es hier auch um die Halter geht. Die Tiere haben das Geschehen hoffentlich schon vergessen (und sie können nicht lesen) die Halter wird das aber möglicherweise lange Zeit verfolgen und beeinträchtigen.
@ ? Geile Argumentation: Die Halter wenden sich hilfesuchend an Fudder, damit der Fall publik wird und Du meinst, es gehe hier nicht um die Halter.
Chapeau, Empathie und so.....
Generell haben meine Kommentare nichts mit dem Artikel an sich zu tun, es lohnt also nicht, sie in entsprechender Erwartungshaltung zu lesen.
Falls hier überhaupt noch jemand liest.
Ich jedenfalls schau nicht gerade häufig vorbei: Da ich nicht der Aufklärung dienlich sein kann, hat sich mein Augenmerk schon lange verschoben … dennoch ein paar verspätete Antworten.
@Zebra:
Nein, ich will mich nicht anmelden.
Marchlewo Christianopolis’ Kommentare finde ich erstmal intelligent und da kann ich mich nur wiederholen: dass ich eine offene und womöglich unangenehme Diskussion über unser aller Verständnis von Tieren, ihrer Haltung etc. ergiebiger finde, als Dem-Täter-die-Eier-abreißen- oder Die-armen-Tiere/Halter-Kommentare. Empathie hin oder her.
Wenn man jedesmal dazu sagen muss, dass man das (zumindest im ersten Moment) denkt, dann kommt man ja nirgendwo hin.
@DerOnkel:
Dem Artikel konnte ich nicht entnehmen, dass er auf Frau Fischers Initiative hin verfasst wurde. Aber angenommen es wäre so: geht es der Halterin nicht viel mehr darum, den Täter zu finden und solche Taten zu verhindern? die Thematik publik zu machen, um Rückhalt und Mithilfe zu erfahren?
Ein offener Meinungsaustausch - der m. M. n. bisher nicht beleidigend war - ist doch dem nur dienlich.
Die Kommentarfunktion könnte sonst auch, wie bei den Blaulicht-Artikeln, geschlossen sein. Oder - Achtung Zynismus! - nur bestimmte vorgefertigte und per Ankreuzfelder auswählbare Phrasen absendbar sein.
Wenn Empathie für Dich bedeutet, einem Gegenüber nach dem Mund zu reden, dann werden wir uns nicht einigen können. Denn ich kann ebenso mit jemandem mitfühlen, aber gleichzeitig der Meinung sein, dass die Person sich ungünstig verhalten hat oder sich nun so verhält. Das ist jetzt nicht auf diesen Artikel bezogen, aber soll meinen Standpunkt veranschaulichen.