
Die tägliche "Kloputzparty" wurde beschlossen, weil die besetzenden Studierenden den Putzkräften nicht zumuten wollen, die derzeit
überfrequentierten Toiletten reinigen zu müssen.

Die meisten der teilnehmenden Putzer – für jede der vier Toiletten haben sich vier bis acht Freiwillige gefunden – sitzen sonst okkupierend im Audimax. "Einige kamen auch spontan zum Helfen vorbei", erklärt Student Max, 24, und zieht sich schon die
Gummihandschuhe aus. Bei so vielen helfenden Händen sind die Klos innert einer Viertelstunde sauber. "Die Putzsachen haben wir vom Hausmeister, aber der AK Versorgung hat auch Putzmittel bereitgestellt."

Der "Arbeitskreis Versorgung", der vor allem die Essen organisiert, finanziert sich aus
Sach- oder Geldspenden von Studenten und sympathisierenden Menschen oder Organisationen.
Unhierarchisch geht es zu, in dieser "Eigeninitiative Kloputzparty". Auch damit wollen die Studis zeigen, dass Selbstverwaltung klappt.

Und das Ergebnis:
sauber.
