Was ist Erotik? Wie wird Erotik in Karikaturen, Comics und Cartoons dargestellt? Wie grenzt sie sich gegenüber Pornografie ab? Diese und andere Fragen wirft die Sonderausstellung Erotik auf, die derzeit im Cartoonmuseum Basel zu sehen ist. Anselm hat sie sich angesehen.

Die drei Haupträume geben zwar einen großen und weitreichenden Blick über das Thema, doch dem Besucher wird kein roter Faden geboten, der ihm seine entstehenden Fragen beantworten würde.
Bilder aus dem neunzehnten Jahrhundert stehen neben Exponaten aus dem endenden zwangzigsten. Bilder, Cartoons, Karikaturen und Auszüge aus Comics hängen sehr oft ohne jeden Bezug nebeneinander. (Ralf König fehlt natürlich nicht, Guido Crepax oder Milo Manara sucht man hingegen vergeblich.) Einzig der Oberbegriff Erotik verbindet sie auf diffuse Art und Weise. Außer Künstler, Titel und der Angabe zum Besitzer erhält man keine Informationen über das jeweilige Objekt. Besucher, die weiterreichende Fragen haben, erhalten nur in einer geführten Tour Antwort. 

Die Intention der Kuratoren ist es zwar nicht – laut Bekunden des Museums – den Begriff Erotik zu definieren, sondern nur die zahlreichen Varianten aufzuzeigen; jedoch liegt in dieser willkürlichen Aufreihung von Bildern und Comics die Krux. Die zahlreichen Exponate sind jedes für sich genommen spannend, doch die Gesamtkonzeption hinterlässt beim Zuschauer eher ein unbefriedigendes und ratloses Gefühl.


Also wenn Ihr so darüber schreibt, dann wird sich's ja nicht lohnen, da mal vorbeizuschauen^^
Barbitch-Puppen? Ich wär für Gaybitch-Puppen!
Erotik = Mein Körper.
Porno = Sex mit mir.
Guten Tach,
wollte nur kurz meine fünf Cent dazugeben und eine alternative Perspektive offerieren: http://neuesausdemelfenbeinturm.blogspot.com/search/label/Ausstellung
Grüße,
Daniel