Mirko aus Freiburg fragt Betül: "Es ist mir in letzter Zeit zweimal passiert, dass ich nicht genau wusste, wie ich aus einer Diskussion, die mir zu hitzig wurde, wieder herauskomme..."





"Wie komme ich aus solchen Situationen wieder raus?"
Wild mit den Armen fuchteln und laut schreiend nach Drogen, Sex und Alkohol verlangen, dem Gesprächspartner in den Kopf beissen und danach eine Ohnmacht simulieren.
Und wenn das nicht klappt, dann einfach Sätze raushauen wie z.B.:
Oberhalb der Kulimationspunkte forstwirschaftlicher Bestände tendieren die Dezibellwerte gegen den Nullpunkt
(was so viel heisst wie: Über allen Wipfeln ist Ruh`)
Oder aber:
Unter Einsatz immenser, jedoch bis zum Moment der Aktualisierung des Impulses latenter Energien, löste sich die amphibielle Kreatur von ihrem habituellen Standpunkt und verschwand, einer in erster Näherung parabolischer Bahnkurve folgend, in den mehr oder minder transparenten Räumen ihrer Existenz.
(Der Frosch sprang ins Wasser)
Auch wenn das zu diesem Zeitpunkt keinen Sinn ergibt, so hinterlässt so eine Aussage erstmal staunende (und fragende) Gesichter und man kann getrost seiner Wege gehen.
Wie man aus unangenehmen Diskussionen raus kommt? Na, nichts einfacher als das: Dem Diskussionspartner eines auf die Fresse hauen und Ruhe ist im Karton...
"Über Geld und Politik spricht man nicht!"
Wenn eine Freundschaft diese Reizthemen dennoch unbeschadet übersteht, ist sie echt.
@ Jass: Grabenkämpfe? Nene, sowas kenn ich eher weniger... Die Eltern von meiner Freundin wollen mir zB seit längerer Zeit einreden, ich soll meine schönen Wuschelhaare abschneiden lassen.
Aber meistens sind die relativ schnell ruhig, wenn ich ihnen glaubhaft versicher, dass die nicht nur bleiben, sondern auch noch sehr viel länger wachsen sollen. Sorgt für entsetztes Schweigen und einen schnellen Themenwechsel *thumbs up*
Das es so etwas noch gibt: Auseinandersetzungen wegen zu langer Haare...
Du solltest mit ihr Schluss machen!
"Unter Einsatz immenser, jedoch bis zum Moment der Aktualisierung des Impulses latenter Energien, löste sich die amphibielle Kreatur von ihrem habituellen Standpunkt und verschwand, einer in erster Näherung parabolischer Bahnkurve folgend, in den mehr oder minder transparenten Räumen ihrer Existenz.
(Der Frosch sprang ins Wasser)
Auch wenn das zu diesem Zeitpunkt keinen Sinn ergibt, so hinterlässt so eine Aussage erstmal staunende (und fragende) Gesichter und man kann getrost seiner Wege gehen."
@Tomtom: Der Satz ist schön :) Es gibt da nur ei Problem: In einer Haarigen Situation wird mir garantiert die Hälfte entfallen und dann gibt's vor allem ein fragendes Gesicht: MEINS!!! ^^